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scoobydoo
05.07.2004, 15:42
Hallo,

wollte mal fragen wie Ihr so vorgeht wenn Ihr ein neues Lied hört und Ihr es gerne nachspielen möchtet.
Also, Akkorde raushören, Noten etc. oder Benutzt Ihr evtl. sogar irgendwelche Hilfsprogramme http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/confused.gif

Peter_Schips
05.07.2004, 16:37
Hi !

Hinsetzen, ein paar mal hören, ggf. einige Parts synchron dazuspielen und Akkorde suchen. Fertisch !

Gruß/Pedda http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/laugh.gif

Gerdmusiker
05.07.2004, 17:56
Hallo,

wenn das Nachspielen ganz genau sein soll und man etwas Geld übrig hat, geht man folgendermaßen vor:

Midifile besorgen - falls schon vorhanden-, Melodienoten und Akkorde herausschreiben oder drucken (z.B. mit Cakewalk), eventuell Text drucken, geeigneten Style heraussuchen oder mit Hilfe einer Software aus dem Midifile einen Style erstellen.

Das ganze ist zwar recht aufwändig, kann sich aber u.U. lohnen.

Es soll übrigens ein Hilfsprogramm (aus den USA) geben, das eine Melodielinie aus einer Wavedatei als Notation herrausfiltern kann. Funktioniert aber nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen.



Gruß Gerd

RF
05.07.2004, 22:46
Hallo,
ich habe es mal probiert und muss sagen, es hilft noch nicht mal beim Erkennen der Akkorde.
Also es bleibt nur das Erarbeiten nach Gehör, das Mitspielen der Musik und das Warten auf MIDIs und Noten.

waldseeduo
05.07.2004, 23:27
Hallo,
Au bagge wenns nicht mal fürs raushören reicht. Da fehlen mir echt die Worte.

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man ohne ein musikalisches Gehör musik machen kann.

Ist nicht böse gemeint nur kann ich es mir wirklich nicht vorstellen.

GrüZZe
Paul

Schoenhofen
05.07.2004, 23:57
Hallo scoobydoo,



wollte mal fragen wie Ihr so vorgeht wenn Ihr ein neues Lied hört und Ihr es gerne nachspielen möchtet.




Ich möchte dir empfehlen, Akkorde, wichtige Melodieparts und den Ablauf des Titels zu notieren.
Manchmal reicht es auch den Text zu tippen und die Akkorde darüber zu schreiben.

Zum Raushören benutze ich ein Audio-Midi-Sequencerprogramm, in das ich den Titel als AIF, WAV oder SD2 file lade.
Dazu stelle ich mir über das Sequencer Programm einen Piano Sound ein, mit dem ich die
schwierigeren Stellen mitspielen / abchecken kann.
Der Vorteil hierbei ist, dass du dir für z.B. 8 Takte einen LOOP (Cycle, Schleife) einstellen kannst und dann diesen
Part solange abhören kannst, bis du die Akkorde oder die Melodie drauf hast.

Es gibt allerdings Genies, die hören einen Titel einmal, setzen sich dann auf eine Parkbank und schreiben ein
komplettes Bigband Arrangement aus dem Kopf, ohne weitere Hilfmittel nur mit Bleistift und
Notenblock bewaffnet. Dazu gehöre ich leider nicht. Deshalb muss mich weiterer Hilfmittel wie z.B. einem Piano etc. bedienen.

Viele Grüße

Bernd

iceman324de
06.07.2004, 14:26
Ich kann Dir einen Haufen handwerklich extrem guter Musiker nennen, die ohne Noten total aufgeschmissen sind.

Ok, in unserer Branche sind solche Leute eher die Ausnahme aber auch da hab ich schon einige getroffen, die sich vor dem Set immer erst die Noten zurechtlegen und die ziemlich aufgeschmissen sind wenn sich mal kurzfristig was ändert.
Das gibt es tatsächlich, so unglaublich das eigentlich ist.

Zwischen "Raushören" und "Raushören" gibt es dann auch noch gewaltige Unterschiede. Mir stehen manchmal echt die Haare zu Berge wenn ich höre was mancher sich da zusammenmurkselt.
Dann doch lieber Noten. http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/grin.gif http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/grin.gif

Pelempar
06.07.2004, 14:42
hi bernie

dann kennst du sicher den gleichen
wie ich

C. G.

hehe

grütze http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/laugh.gif

Hellmut
06.07.2004, 14:46
Ich kenne auch einen...

Mistermusic
06.07.2004, 16:23
Hallo Waldseeduo

Also bei irgendwelchen Schlager-Mallorca-Hölle-Hölle Songs ist das ja mit dem raushören eine leichte sache - aber bei anspruchsvollen Liedern, mit schrägen Akkorden, da behaupte ich müssen auch langjährige Profis zwei, dreimal hinhören (kenne niemanden der z.B. bei A chi von Fausto Leali gleich beim erstenmal mithören die Akkordabfolge schnallte).

Gruss Thomas

Carsten
06.07.2004, 16:41
Hallo!

Ich höre mir den Song auch so lange an, bis ich die Melodie im Kopf habe, die ich dann auch eigentlich immer ohne Probleme nachspielen kann! Allerdings evtl. in einer einfachereren Tonart.
Bei den meisten Schlagern und Partyhits reichen jetzt für das "Fundament" schon fast ganz stinknormale Kadenzen.

Als kleine Hilfe schaue ich aber auch wohl mal bei Lyricsarchiv (http://lyricsarchiv.de) nach Akkorden, die unter Umständen besser passen, obwohl da auch oft Scheiß bei ist.

Gruß Carsten

Heiko
06.07.2004, 17:24
Hi,

ich mache mir das Leben leichter, denn ich spiele nur privat und meist Swing und solche Sachen.

Auf amerikanischen Homepages findet man massenhaft privat erstellte Midifiles. Die Dinger sind häufig technisch ziemlich schlecht gemacht, aber zum Rausholen der Akkorde fast immer gut geeignet.

Die Melodienoten mit Sequenzer rausfriemeln, die passenden Akkorde dazu schreiben, fertig ist das Fakesheet. Midifile wird danach gelöscht. Mit ein bisschen Übung kann ich das danach perfekter einspielen.

Bei aktuellen Hits funktioniert die Methode nicht. Da muss man in die Tasche greifen. Midifiles oder Noten kaufen. Wer die Harmonien aus Audioquellen heraushören kann, ist fein raus. Manche können es, die meisten aber nicht.

Gruß Heiko

Malli
06.07.2004, 18:30
Hallo,

ich denke, dass das eigenständige "rauhören" von Chorden und Tönen sehr wichtig ist. Du bist immer im Vorteil, wenn du dich damit beschäftigst. Egal ob beim Solospiel oder Begleitung. Es schult dein Ohr.

Bei mir ist es so, dass mir Akkorde und Töne meist gleich beim ersten hören klar sind. Es gibt natürlich Songs, bei denen ich genauer hinhören muss. Gerade bei Jazz zB.
Ich tue mich schwer, das zu erklären. Ich brauche zum üben und raushören keine Tastatur.
Ich würde an deiner Stelle so vorgehen: Mit TRANSPOSE kannst du zum Song auf eine für dich gut spielbare Grundtonart verschieben. Und dann versuchen durch einfache Dur - und Mollakkorde "Treffer" zu finden. Ich würde mir den Titel ganz systematisch Stück für Stück vornehmen. 2 oder 4 - taktig vielleicht.
Und sich mal den Quintenzirkel vornehmen - das hilft, die Zusammenhänge der Harmonien zu begreifen. Du wirst dich vielleicht wundern, wie "einfach" so mancher Song im Bereich Schlager,Pop ,Rock ... aufgebaut ist.

Gruss
Malte

RF
07.07.2004, 0:32
Hallo,
also ich kann Melodien recht gut heraushören, aber nicht Akkorde. Bei anderen ist es genau anders herum, so hat Klaus Wunderlich bei seinen Poporgel Hitparaden vieles anscheinend auch nach Gehör gespielt, desgleichen Franz Lambert, man merkt es daran, dass die Akkorde stimmen, aber die Melodie etwas abweicht.

Schoenhofen
07.07.2004, 1:19
Hi Pele, Hi Hellmut,



dann kennst du sicher den gleichen
wie ich



Jau!

Deiner, meiner + Hellmut seiner sind dann schon zwei -
oder meint Hellmut den gleichen wie du oder ich? - dann
wäre es ja der Gleiche....

Aber es gibt ihn, vielleicht sind es auch mehrere...

Wenn ihr was neues hört, sagt B'scheid, aber bitte nur sinnfrei.

Grüne Füsse

Bernd Schoenhofen

Heiko
07.07.2004, 9:07
Hallo,

Wenn man schon ein Midifile hat, ist es eigentlich kein Problem.

Wenn man den Akkord nicht heraushört, Noten lesen kann und einen Sequenzer besitzt, geht man damit bei geeigneten Spuren in die Notendarstellung und liest die Akkord-Noten ab. Wenn man den Akkord nicht gleich weiß, dann auf dem Keyboard im Accomp-Modus mit der linken Hand greifen und ablesen. So mache ich das bei verwickelten Harmonien, die ich nicht auf Anhieb heraushöre.

Wie ihr sicher wisst: Es gibt die Akkorderkennung von PSRUTI. Zumindest wird ein Großteil der Akkorde richtig erkannt, aber es gibt auch Lücken und Fehlinterpretationen. Das muss man dann mit Gefühl und Probieren klären.

Bei Audio-Quellen gehts nur dieser Methode.

Es lohnt sich auf jeden Fall, gute Akkordsequenzen zu spielen und nicht nur bei den 08-15 Harmonien C - G7 - F zu bleiben. Für "Haenschen klein" mag das gerade reichen.

Es gibt ein paar abgedroschener Harmoniefolgen, mit denen man eine Menge von Songs spielen kann.

Ein Beispiel:

C - Am - Dm - G7 und noch einmal von vorne

Auf die Dauer ist das aber öde.

Gruß Heiko

Babsi
07.07.2004, 9:24
Hallo,
ich spiele eigentlich in erster Linie Gitarre, das kommt mir aber auf dem Keyboard sehr zu gute. Ich kann keine NOten lesen und bin da völlig auf mein Gehör angewiesen. Ich bin nicht traurig darüber, denn das Gehör ist wahnsinnig wichtig, vielleicht noch wichtiger als Noten lesen zu können. Ja bestimmt wichtiger. Leider braucht es Jahre, bis man relativ fit ist, was das Heraushören von Akkorden angeht. Am Anfang klappt das dann meistens nicht so klasse.. Üben , üben, üben....was Anderes hilft nicht.

Gruß
Babsi

Malli
07.07.2004, 9:40
Hallo Heiko,

ja - dein Programmes und die Chorderkennung sind gute Hilfsmittel um schnell zu einem Ergebnis zu kommen.

Aber ich denke, es ist wichtig, sich mit Harmonienlehre zu beschäftigen, und sein Gehör zu sensibilisleren, damit man auch mal ohne Hilfsmittel einen Song raushören kann.

Für "Hänschen Klein" reicht C und G7. http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/laugh.gif

PSRUTI habe ich von deiner HP geladen - super. Habe vorher alles "nur" mit Logic gemacht. Ist ein fester Bestandteil bei Bearbeitung und Erstellung meiner Files geworden. Da schicke ich alles durch und erspare mir arbeit.

Gruss
Malte

Heiko
07.07.2004, 10:35
Hallo Babsi,

Ich habe auch Gitarre gespielt, und davon habe ich profitiert. Aber am Keyboard spiele ich Akkorde, die ich auf der Gitarre nie gegriffen habe. Tasten kann man eben leichter drücken als Saiten. Ist auch nicht so schmerzhaft.

Ich verwende heute manchmal Akkorde wie z.B.

G7aug = G-B-D#-F
G713 = F-G-B-E
E7b5 = E-Ab-Bb-D

So etwas findet man in den Midifiles und sie klingen echt gut - natürlich nur da, wo es hin passt.

Um diese Akkorde herauszuhören, braucht man schon ein gutes Gehör.

Heiko

Babsi
07.07.2004, 19:18
Hallo Heiko,
du hast recht, es ist nicht so leicht, diesen richtig toll klingenden Akkorde herauszuhören und auf dem Keyboard in der Tat leichter und vor allem schneller als auf der Klampfe. Aber ich war immer auf mein Gehör angewiesen, ich kenne nichts anderes und das schon fast 30 Jahre. Wenn ich mal garnicht weiter weiß, suche ich im Internet nach Tabulaturen und finde meistens auch was brauchbares.
Habe vor kurzem mal etwas von den Gipsy Kings auf der Gitarre herausgehört, Holla das war nicht einfach, aber sowas betrachte ich als Herausforderung und bin immer stolz, wenn es klappt.
Was ich mir nur sehr schwer vorstelle ist, wenn einer noch nie ein Instrument gespielt hat und will jetzt mal eben ein Liedchen spielen und hat eben keinerlei Kenntnisse von Tonarten und und und, das ist sehr schwer...
Ich wollte nur sagen, dass ich vieles ableite von der Gitarre, also eben diese ganzen Akkorde. Gedanklich spiele ich immer Gitarre, wenn ich auf meinem Tyros spiele. Die Fingersätze für die Akkorde stricke ich mir dann selbst zusammen, das funktioniert wirklich besser als ich dachte und das Tyros ist ein wirklich super tolles Instrument. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal zum Keyboard greifen würde, fand das immer langweilig. Für mich war die Gitarre DAS Ding. Ist es jetzt auch noch, aber der Tyros macht wahnsinnig Spaß und klingt wirklich super!

Na denn bis denn
Babsi

Blacky
07.07.2004, 23:54
Hallo Forum,

habe Eure Beiträge begeistert gelesen und mich extra um diesen Kommentar los zu werden angemeldet!

Bin etwas erstaunt das es Euch nicht möglich war auf so eine einfache Frage eine klare Antwort zu posten http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/blush.gif
Ich habe nie wirklich nach Noten spielen gelernt und mir alles selber beigebracht daher kann ich es auch sehr gut verstehen wie es Menschen geht die gerne nach Gehör spielen möchten und das nicht auf Anhieb hinbekommen.(mir ging es genauso und die Antworten in diesen Beitrag haben mich daran erinnert http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/wink.gif )
Die Antwort ist dagegen gar nicht allzu schwer, der Schlüssel liegt einfach in der benutzten Melodie!
Ich denke es wird jedem möglich sein mit etwas Übung zu erkennen ob ein Akkordwechsel stattfindet?(hoffe ich doch mal an dieser Stelle) Alle Töne die bis zum nächsten Akkord gespielt oder gesungen werden bilden immer den gerade aktuellen Akkord. Würde ein Ton benutzt der nicht zu dem Akkord gehört würde es in den meisten Fällen einfach nur falsch klingen!
Das ist schon mal ein großer Teil des Geheimnis.
Wem das Ergebnis jedoch noch zu fade klingen sollte, kann sich ja dann näher mit der Harmonielehre auseinander setzten.
Es gibt natürlich auch Möglichkeiten bei denen der Melodieton nicht Bestandteil des gespielten Akkords ist (z.B.: ein vermindertes C(C°) das unter einem H oder D gespielt wird C° passt ganz klasse unter stufenweise vom D zum A laufende Melodien)

Wer etwas üben möchte kann das z.B.: in dem er einfach alle Akkorde die er kennt Ton für Ton nachsingt(bei C-Dur C E G bei C-Moll C D# G usw...).
Versucht das mal mit einem einfachen Song bei dem Ihr die Akkorde bereits kennt und improvisiert einfach mal eine frei erfundene Melodie über die Gespielten Akkorde und versucht dan mal zu analysieren was ihr gerade gesummt habt, Ihr werdet feststellen es sind immer die gleichen Töne die Ihr auch in dem Akkord wieder findet und keine anderen, selbst wenn der Song mit dieser von Euch gerade gesummten Melodie nicht wieder zu erkennen ist;)

Diese Technik hilft auch, wenn nur die Melodie notiert ist (in vielen Liederbüchern offt zu finden), die entsprechenden Akkorde zu finden um den Song mit Pattern zu begleiten!

Ich hoffe ich habe mit dem Posting etwas zur Klärung beitragen können und vielleicht doch etwas Lust auf Musik Theorie geweckt.

Viel Spaß beim ausprobieren http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/grin.gif
P.S. ich kann mitlerweile zwar Notenlesen aber noch immer nicht flüssig danach spielen, bei schlechten Noten is das aber ein Vorteil http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/wink.gif

Schoenhofen
08.07.2004, 1:03
Hallo Blacky,



Bin etwas erstaunt das es Euch nicht möglich war auf so eine einfache Frage eine klare Antwort zu posten
Ich habe nie wirklich nach Noten spielen gelernt und mir alles selber beigebracht...



Herzlich willkommen im Forum.

Gruß Bernd

waldseeduo
08.07.2004, 1:27
Hallo Blacky,
Tolles Posting zum Einstand. Gratuliere!
Werde es morgen gleich mal versuchen. Wenigstens einer der sorgt dass ich nicht dumm sterbe.

Danke

GrüZZe
Paul http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/smirk.gif

Heiko
08.07.2004, 11:15
Hi Blacky,

herzlich Willkommen.

Aber so einfach wie du das darstellst, ist das nur in seltenen Fällen. Ich schreibe dir mal hier eine kleine einfache Melodie (alles Viertelnoten) und dazu passende Akkorde auf. Die bekommst du mit deinem Verfahren nicht heraus.

<pre><font class="small">code:</font><hr>
Melodienoten : C D E F | G A G E | D C E G | C
Akkorde C Gdim7 F6 G7 C
</pre><hr>

Gruß Heiko

Hellmut
08.07.2004, 11:33
nett zum Improvisieren. Ich hab's nicht rausgekriegt.... http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/frown.gif

Malli
08.07.2004, 11:45
Hallo Blacky,

dass alle gesungenen/gespielten Melodietöne den gerade aktuellen Akkord ergeben ist nicht richtig.
Stell Dir mal vor, man würde bei "Tico Tico" mit deiner Erklärung die Akkorde spielen. Der Grundakkord stellt das Fundament dar. Der Akkord ist von der Harmonie nicht zwingend abhängig. Bei anderen Titeln kann das schonmal "zufällig" der Fall sein. Wenn du eine Melodie pentatonisch betrachtest, kommst du der Sache schon näher, Akkorde zu "berechnen".
Aber generell funktioniert das nicht.

Gruss
Malte

Imperator_AK_I
15.07.2004, 1:35
Hallo Scooby!

Wenn ich ein Lied cool find, dann hör ich es mir erstmal so oft an, bis ich es fast schon auswendig kenne (also zumindest den Ablauf der Strophen und des Refrains) und versuche dieses dann erst mal in C-Dur ohne Begleitautomatik zu spielen.

Da das bei mir meistens klappt, kann ich dir keinen Tipp geben wenns net klappt... http://forum.yamaha-europe.com/images/old-ubb/graemlins/wink.gif

Jedenfalls schau ich dann mal, was für ein Style passen würde (Notfalls programmiere ich halt selber einen, der sich dann auch authentisch anhören muss. Da hab ich schon so'n paar Stunden meines Lebens mit verbracht...).

Zum Schluss schau ich, wie die Originaltonart aussieht, ob diese Singbar ist, wenn nicht, wird halt n bisschen Transponiert...

Dann noch schön registrieren und denn Text ausm Internet besorgen und fertig!