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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tyros 4 Midis klingen jedesmal anders.



elmarandreas
01.07.2012, 18:36
Hallo zusammen, versuch es nochmal. hatte ähnliches schonmal geschrieben. meine t4 hat am wochenende an 3 verschiedenen gigs die gleichen midis anders abgespielt. markant das jeweils verschiedene instrumentierungen einmal da waren, das andere mal nicht. und heute klingtr zusätzlich im gleichen raum das schlöagzeug sehr hart und der bass schwimmt sehr unangenehm. gestern war es völlig anders, gleicher raujm gleicher platz. beim tyros 2 ist das nicht.
ich verzweifele bald.

Snoopywtm
01.07.2012, 18:55
Hmmm,

vielleicht ist Deine Silberbüchse ein Fall für den Service...

P.S.: Groß- und Kleinschreibung erleichtert die Lesbarkeit ungeheuer ;)

t4chris
01.07.2012, 19:36
Hallo Elmar,
... meine t4 hat am wochenende an 3 verschiedenen gigs die gleichen midis anders abgespielt. markant das jeweils verschiedene instrumentierungen einmal da waren, das andere mal nicht. und heute klingtr zusätzlich im gleichen raum das schlöagzeug sehr hart und der bass schwimmt sehr unangenehm. gestern war es völlig anders, gleicher raujm gleicher platz. ... bitte beschreibe dein Setup etwas näher: Vermutlich arbeitest du mit einer PA. Wenn ja, welche? Mit oder ohne Subwoofer? Gehst du mit dem T4 direkt in die PA/Aktivbox oder über ein Mischpult? Verwendest du eine Monitorbox oder die Tyros-Speaker? Oder hörst du dich direkt über die PA-Speaker?

Zu deinem "Midifile-Problem":



Könnte es sein, dass du die Midifiles mehrfach (in verschiedenen Bearbeitungen) auf dem T4 hast und evtl. die falsche Version "erwischt" hast?



Theoretisch könnte es auch sein, dass in einem Midifile die Controllerbefehle (z. B. Bankwechsel/ProgramChange) so ungünstig angeordnet sind, dass einmal die "richtigen" Sound angewählt werden und beim erneuten Abspielen z. B. nur GM-Sounds. Mit einer "XG-Optimierung" in PSRUTI bzw. dem Einladen in den Optimizer (mit den (Standard-)Einstellungen "SysEx automatisch anpassen " sowie "ProgramChange anpassen") und natürlich erneutem Abspeichern wärst du hier auf der "sicheren Seite".



Das eigentliche Problem bei Soundunterschieden sind meiner Meinung nach jedoch verschiedene Räume, unterschiedliche Besucherzahlen und ein geringfügig anderer Aufbau (oft sind wenige Zentimeter bei der Boxenplatzierung entscheidend) bzw. eine leicht unterschiedliche Abhör- bzw. Spielposition. Auch durch eine andere relative Luftfeuchtigkeit verändert sich der Sound!



Selbst beim Soundcheck mit internen Styles des T4, die sehr ausgewogen programmiert sind, ist es mir schon passiert, dass ich an den Mischpult-EQs eingreifen musste, um einen vernünftigen Live-Sound zu bekommen.



Ich würde zumindest einen "Mini-Soundcheck" vor Beginn des Gigs empfehlen: Z. B. einen bestimmen internen Style oder ein MP3, das du gut kennst, abspielen und, wenn nötig, mit den Pult-EQs leicht (!) korrigieren. Gute Dienste leistet hier zumindest ein sogenannter "halbparametrischer" Mittenregler (pro Mischpultkanal), der sehr gut dazu eingesetzt werden kann "Mulm-Frequenzen" abzusenken.



Ein nicht zu unterschätzender "Sonderfall" wäre, wenn der T4-Sound aus Monitor/PA in das Gesangs-Mikro einstreut (vor allem im Bassbereich). Hier hilft nur am Mikro die Bässe 'rauszunehmen ... ;)