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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Capella



Capeller
20.05.2002, 16:18
Nachdem ich Capella nun einigermassen durchgecheckt habe, sind mir ein paar Sachen aufgefallen.

Man kann innerhalb eines Systems keinerlei Tempiwechsel machen, die beim Abspielen wirksam werden. Das geht immer erst mit Beginn eines neuen Systems. Sehr ärgerlich !!
Man kann innerhalb eines Systems keinen Instrumentwechsel vornehmen (ist auch nicht besonders sinnvoll, geht aber halt nicht).
Man kann zwei oder mehr Stimmen in einer Notenzeile nicht auftrennen und in mehrere Notenzeilen überführen. Akkorde innerhalb einer Notenzeile lassen sich ebenfalls nicht auftrennen. Man kann allerdings von einzelnen Systemen Auszüge machen.
Setzt man mehrere kleine Stücke nacheinander auf das selbe Blatt, gibt es keine Möglichkeit, das Abspielen automatisch nach einem Stück zu stoppen. Es wird dann immer alles abgespielt.
Der MIDI-Import ist nicht in der Lage eine Tonart zu erkennen. Man muss hinterher manuell transponieren. Man kann nicht einmal vorab sagen, dass z.B. in Es-Dur importiert werden soll, weil man weiß, dass das Stück in Es-Dur gesetzt ist.
Das Transponieren ist unsauber. So kommt es vor, dass nach Transponieren um eine Quinte nach unten von F nach C das Stück mit b-Vorzeichen (7b, was ja so gesehen sogar korrekt sein kann) vor den einzelnen Noten gespickt ist.
Wiederholungszeichen werden teilweise beim Abspielen einfach übergangen.
Bindebögen müssen nach Umformatieren der Seite oftmals gelöscht und neu eingegeben werden, weil ihre Form nicht mehr on Ordnung ist.
Capella stürzt ab und an unvermittelt ab. Man kann es aber sofort wieder neu starten und benutzen.
Mehr fiel mir im Moment so ganz spontan nicht ein.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen ????

Peter_Oertli
21.05.2002, 9:15
Hallo Capeller
Einige Deiner Probleme mit Capella sind mir bekannt. Für was brauchst Du die unterschiedlichen Tempis? Das Importieren von Midis und damit notwendige transponieren auf die richtige Tonart scheint mir nicht so aufwendig zu sein. Ich brauche dafür "transponieren" mit oder ohne Tonartwechsel, je nachdem was geändert werden muss.

Gruss Peter

Capeller
22.05.2002, 1:09
Na ich hätte es gerne, dass das, was ich setze auch genau so abgespielt werden kann. Und Tempiwechsel sind ja nun nichts Außergewöhnliches. Es ist wie im wahren Leben, sie kommen immer dann, wenn man sie layoutmäßig nicht gebrauchen kann. http://www.yamaha-europe.com/ubb/images/icons/wink.gif
Im Grunde geht bei Capella midimäßig nur das Elementare, nämlich wie lang, wie laut und wie hoch eine Note ist. Man kann natürlich auch noch ein Instrument zuordnen, aber das wars denn auch schon.
Ja ja, ich weiß, Capella ist ein Notensatz-Programm und muss sowas nicht können. Aber für mich ist die Hörkontrolle sehr wichtig, da ich kein Berufsmusiker bin und mir beim Lesen von unbekannten Partituren nicht so leicht vorstellen kann, wie das wohl klingen könnte. Da wäre es schon hilfreich, wenn die akustische Ausgabe soviel leisten würde wie die optische.
Man kann wohl nicht alles haben.

Ich komme mit dem Transponieren durchaus zurecht, es funktioniert nur leider nicht immer korrekt. Manchmal muss ich in mehreren Sprüngen transponieren, damit das Ergebnis korrekt ist. Merkwürdige Sache !!

Hier und da lese ich von Finale 2002, was wohl mehr können soll. Capella kann ich mir leisten, aber bei Finale würde ich wegen des Preises zurückschrecken.
Oder gibt es vielleicht noch einen Tipp für andere Software?