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Thema: Sammlung von Equalizer Einstellungen im Mic Setting

  1. #1

    Exclamation Sammlung von Equalizer Einstellungen im Mic Setting

    Hallo miteinander,

    mir geht schon ein paar Tage durch den Kopf, dass wir mal eine kleine Sammlung machen könnten,
    wie der Einzelne seinen Equalizer im Mic Setting eingestellt hat.

    Ich weiß, das ist eine persönliche Sache, weil jede Stimme anders klingt.

    Trotzdem könnte ich mir vorstellen, allein die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen
    probieren zu können, die bei anderen gut klingen, könnte als Einstieg hilfreich sein.

    Wer kein Foto hochladen + verlinken kann - die einzelnen Werte tun es auch!
    Optimal wäre dazu auch die Angabe der eigenen Stimmlage.
    Also so etwa:

    -------------------

    Meine Stimmlage: ... (z.B. Bass, Bariton, Tenoar, Alt, Mezzosopran, Sopran)
    Mein Stimmcharakter: ... (z.B. klar, rauh, basslastig, höhenbetont, mittig, rauchig, scharf, kratzig, warm, ...)
    Mein Mikrofon: ...

    Equalizer:

    EQ low: .... Hz, ...dB
    EQ mid: .... Hz, ...dB
    EQ high: .... Hz, ...dB


    Compressor:

    Th. ... dB
    Ratio ...
    Out ...

    Vocal Type (z.B. Low, Mid, High, Full):

    -------------------

    Es wäre super, wenn hier ein paar mitmachen würden!

    Hier auch mal die Anregung, sich auf kleineren Forentreffs gegenseitig zu helfen
    und rauszufinden, was die optimale Einstellung für jeden ist!

    Ihr wisst selbst, wie schwierig es ist, die eigene Stimme zu beurteilen...

    Herzl. Gruß von Heidrun
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  2. #2
    Hallo Heidrun,

    mache mal den Anfang:

    Meine Stimmlage ist Tenor

    Stimme ist mittig

    Mikrofon Sennheiser e 945

    EQ low: 160 Hz: +5 db

    EQ mid: 1,2 kHz - 5 db

    EQ High: 4,0 kHz + 8 db

    .................................................. ....

    SW on

    TH - 45 db

    SW on

    TH - 25 db

    Ratio 10.0

    Out 87

    -----------------------------------------

    Vocal-Type High

    Background 300 HZ

    SPEED 4 Normal

    Besitze das Tyros 4

    Bin gespannt auf andere - Hoffe - dass noch mehr User es einstellen.

    Gruss

    Karl

    PS

    Hallo Heidrun

    Glaube aber - dass es für den Klang auch sehr wichtig sein kann welchen Effekt (DSP 7 - und Category /Type) man für das Mikro genommen hat.
    Wenn Du noch Angaben dazu brauchst - bitte melden.
    Geändert von charles (25.09.2016 um 17:41 Uhr) Grund: PS - und korrigiert
    Johann Wolfgang von Goethe:

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Tyros 4 - HK Nano 300

  3. #3
    Hallo Heidrun,

    spiele noch mit altem Mikro.

    Meine Stimmlage ist Tenor

    Stimme ist mittig bis hoch

    Mikrofon Sennheiser MD 431

    EQ low: 70 Hz: +1 db

    EQ mid: 1,2 kHz - 2 db

    EQ High: 8,0 kHz + 4 db

    .................................................. ....

    SW on

    TH - 45 db

    SW on

    TH - 24 db

    Ratio 3.0

    Out 100

    -----------------------------------------

    Vocal-Type MID

    Background THRU

    SPEED 4 Normal

    Besitze das Tyros 5


    Grüße Aus dem Norden

    Helmut



    Gruß Helmut

    Instrumente: Tyros 5, Behringer FCB 1010, Akkordeon, Gitarre

  4. #4
    Senior Member Avatar von mkueppers
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    Liebe Heidrun

    Stimmlage Bariton
    Stimmcharakter ?
    Shure Beta 58A

    Equalizer:
    Low 70 Hz -5DB
    Mid 800 Hz +5DB
    High 3,6 Hz +4DB

    Noises Gate out
    Compressor Th -24DB Ratio 3
    Out 86

    Vocal type mid
    Herzliche Grüße
    Michael



    Tyros 5 , Nano 600, Shure Beta 58A

  5. #5
    Hallo miteinander,

    toll, dass Ihr hier mitmacht!

    Wenn noch ein paar dazu kommen, mache ich Euch diesen Vorschlag und hoffe auf Euer OK:

    Ich baue Eure Mic Setting Einstellungen im Keyboard nach und mache einen Screenshot davon.

    Den würde ich dann eigentlich am Liebsten dann in einer öffentlichen Extra Seite meiner Musikerseiten zusammen fassen.

    Denn dann verschwindet das nicht wieder aus den Augen wie hier im Forum, sondern man findet die Einstellungen wieder -
    - und hat dann auch einen wesentlich besseren Vergleich, weil Screenshots im direkten Vergleich einfach aussagekräftiger sind.

    Was haltet Ihr davon - und seid Ihr einverstanden?

    Herzl. Gruß von Heidrun
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  6. #6
    Senior Member Avatar von mkueppers
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    gute Idee !
    Herzliche Grüße
    Michael



    Tyros 5 , Nano 600, Shure Beta 58A

  7. #7
    Hallo Heidrun,

    die oben von Dir gemachte Erfahrung mit dem "...hier im Forum untergehen..." erinnert mich wieder an die schon oft vorgetragene Bitte an die Forumsbetreiber, hier in den Themenblöcken (Keyboard-Synthi-Kloenschnack) Unterordner einzurichten, damit eben nicht alle Leute ihre Fragen in den "großen Topf werfen müssen", wo sie auf "Nimmer-Wiedersehen" verschwinden. Andere Foren zeigen mit guten Beispielen, daß man Ordnung reinbringen kann, wenn eine gut überlegte Struktur in den Themenblöcken vorgegeben wird.

    Gibt es hier keine "privilegierten Personen", die den Forumbetreiber davon überzeugen können, wie stark das Forum hier aufgewertet werden kann, wenn man sich diesem Wunsch der Mehrheit der Mitglieder wohlwollend zuwendet? Ich finde das sehr schade. Eine Kostenfrage kann das doch nicht sein, wenn auch kleine private Foren dies mit vorbildlichen Beispielen machen können.............
    ---------------------------------------------------

    Gerd

    Yamaha HX-1; dann dazu Tyros-2, jetzt Tyros-4; Cubase-SE;
    Keyboardclub "S...." in Berlin-Tempelhof - sucht "jüngere" Keyboardspieler.....

  8. #8
    Hallo Heidrun,

    ich das eine gute Idee - bin natürlich einverstanden.

    Gruss

    Karl
    Johann Wolfgang von Goethe:

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Tyros 4 - HK Nano 300

  9. #9
    Hallo miteinander,

    danke für Euer Einverständnis - wir sind schon dran!
    Bernd hat sich mit Feuereifer drauf gestürzt, und ich hab schon mal die Screenshots aus Euren Angaben erstellt.

    Ja, Gerd, Du hast sicher recht.
    Aber das Forum wird ja auch nicht von Yamaha programmiert, sondern ist eine vermutlich gemietete Plattform.
    Siehe ganz unten das "Powered by vBulletin"

    In wie weit man da etwas konfigurieren kann - keine Ahnung.

    LG Heidrun
    Geändert von Heidrun (25.09.2016 um 15:39 Uhr)
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  10. #10
    Hallo ...

    ... ob dieses Unternehmen so zielführend ist, bezweifle ich stark. Man kann natürlich unzählige Einstellungen "sammeln" und auf einer Plattform zum Download bereit stellen (grundsätzlich OK), aber bei den vielen verschiedenen Parametern wie:

    - Stimmlage
    - Microphontyp
    - subjektiver Soundgeschmack
    - uvm.

    ... wird man keine "konkrete Aussage" treffen können. Ich finde es wichtiger die Inhalte des Thema`s Microphonierung, Richtwirkung, Monitoring, Mix etc. zu vermitteln, damit der Endverbraucher in der Lage ist, seine für ihn ideale Einstellung (subjektiv), aber auch eine technisch korrekt funktionierende Einstellung (Vermeidung von Feedbacks, Verdeckungseffekte uvm.) zu finden. Wenn ich mir die bisherigen "Werte" und "Einstellungen" ansehe, brauche ich das Ergebnis noch nicht einmal hören um eine klare Aussage treffen zu können, daß dies so nicht sauber funktionieren kann bzw. nur "Mumpf" dabei heraus kommen kann.

    Unabhängig von der Idee die individuellen Einstellungen zu sammeln bzw. anderen Usern zugänglich zu machen, sehe ich hier klare mixingtechnische Defizite und Einstellungen, welche zwangsläufig (bei problematischen akustischen Umgebungen) zu technischen Problemen wie frühen Feedbacks (in fast allen Frequenzbereichen) und ein undifferenziertes Klangbild aufgrund überlagernder Frequenzen führen muss. Einer der typischen und am weitesten verbreiteten Fehler ist der übermäßige "Boost" von Frequenzen. Der integrierte EQ sollte aufgrund seiner ohnehin sehr mäßigen Ausstattung lieber zur "Problembekämpfung" (Reduktion von Störfrequenzen) genutzt werden, anstatt zum "Extrem-Boost", welcher im Prinzip nur eine Erhöhung der Lautstärke gleich kommt. (Kann man machen .... ist nur selten zielführend !)

    Eine "fettere" Gesangsstimme bekommt man nicht durch einen 5/6dB Boost bei 70Hz, sondern nur Mumpf und Probleme mit dem Bass und den Drums. "Ivan Rebroff" erreichte als einer der gesangstechnisch fähigsten "Bässen" die max. Tiefenfrequenz von 74Hz !

    Eine normale Männerstimme ist unter 100Hz eigentlich nicht vorhanden und alles was sich in diesem Bereich "tummelt" macht nur "Mumpf" und Probleme (Trittschall, Tiefenfeedbacks uvm.). Bei Frauenstimmen wird in der kommerziellen Musikproduktion (je nach musikalischem Genre) sogar unterhalb 200Hz alles entfernt um "Drums und Bass" genügend Luft und Punch zu lassen. Die Microsektion der Tyros Serie ist leider immernoch sehr stiefmütterlich ausgestattet. Hier wäre es bzgl. Klangbearbeitung (Dynamik & Frequenz), Tuning, Stimmendopplung, Pitch Shift, M/S incl. Sample Delays etc. wirklich an der Zeit sich mal 15 bis 20 Jahre in die Zukunft zu bewegen.

    Gruß/Peter

    PS: Die Idee mit den unterschiedlichen Stimmlagen für den VH ist großartig. Auf jeden Fall der richtige Weg, die klanglichen Möglichkeiten individueller und exakter anzupassen, als es die Werksoptionen und Preset`s ermöglichen.

  11. #11
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    @Gerd
    Andere Foren zeigen mit guten Beispielen, daß man Ordnung reinbringen kann, wenn eine gut überlegte Struktur in den Themenblöcken vorgegeben wird.
    Im Prinzip hast du ja recht, aber der dadurch entstehende Verwaltungsaufwand darf nicht unterschätzt werden.
    Ich kenne das aus einem Technischen Forum das ich regelmäßig besuche, dort gibt es wirklich eine vorbildliche Aufteilung in Themenbereiche allerdings sieht die Realität so aus:
    Bestimmt 50% der User scheren sich nicht um die Einteilung und klatschen alles in "Allgemeines".
    Neulinge raffen es eh nicht auf Anhieb.
    Bestimmt 20 - 30% der Fragen tangieren mehrere Gebiete und der Hilfesuchende landet garantiert immer in dem für seine Frage ungünstigsten.
    Und letztendlich dürfen die Moderatoren aufräumen, verschieben, umsortieren, die Fragesteller darauf hinweisen ... eine echte "Drecksarbeit" und wirklich Zeitintensiv.
    Gruß aus dem Maschinenraum, Bernd


    Immer wieder gerne besucht: http://musicando.de

  12. #12
    Senior Member Avatar von mkueppers
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    Hallo Peter,

    Dein Kommentar zeigt doch, dass die Idee gut ist, so dass der nicht Profi mal Anregungen für eine Fehlerkorrektur erhält.
    Herzliche Grüße
    Michael



    Tyros 5 , Nano 600, Shure Beta 58A

  13. #13
    Hi !

    Die Idee sich mit dem Thema grundlegend zu beschäftigen ist absolut korrekt. Manchmal "stoßen" solche Ideen Themen an, aus denen man durchaus interessante Threads gestalten kann.
    Ich erkenne sehr deutlich, daß einige "User" zwar am EQ drehen, sich aber mit den zu beachtenden Bereichen nur wenig bis nie auseinandergesetzt haben.
    Das ist grundlegend kein Problem, da auch hier der alte Spruch zählt: .... es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Sehe wir mal wie sich das Thema weiter entwickelt und was die Leute so posten. Vielleicht können wir so gezielter auf Probleme und deren "Beseitigung" bzw. einige Tips eingehen.
    Wenn man nicht weiß was die Leute so machen, (u.a. auch falsch machen) kann man auch schlecht "Tips" geben.

    Gruß/Peter

    PS: ... es geht ja um thematische Inhalte und nicht um Rechthaberei etc.

  14. #14
    Hallo Pedda,

    ich glaube, nicht mal 0,5% aller Sänger hat einen blassen Schimmer, wie man einen EQ optimal zur Stimme einstellt.

    Ich nehme mich selbst da auch nicht aus. ;-)

    Du tust ganz sicher ein gutes Werk, wenn Du hierzu einen Leitfaden hast.
    Wenn Du einverstanden bist, kommt der mit Angaben inkl. Link zum Urheber auf meine Musikerseiten.
    Bin sicher, hiervon profitieren viele!

    LG Heidrun
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  15. #15
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    Sehr geehrter herr Genterlein
    Wenn Du zum Thema nichts beizutragen hast, dann lass es doch bitte bleiben.

    Hi Heidrun
    hier meine Einstellungen
    Stimmlage Bariton/ Key PSR S970

    Geändert von malemik (25.09.2016 um 16:32 Uhr) Grund: Nachtrag
    Gruß malemik
    In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
    wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

  16. #16
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    Hallo an die Runde,

    die Idee ist doch garnicht schlecht.Wollte ich auch schon mal so ähnlich vorschlagen.

    Aussrdem kann man ja die eigenen Einstellungen mal mit anderen vergleichen, um zu sehen wo man in etwa auf dem Richtigen Weg bei den Einstellungen ist, oder wo nicht.
    Also auch ein Art Selbstkontrolle.Natürlich ist jede Stimme anders und jeder möchte einen anderen Sound Dennoch kann hat man so die Möglichkeit Parameter zu vergleichen, bei denen der eine oder andere vielleicht doch etwas unsicher ist.

    Mike
    Instrument:

    Yamaha Tyros 5 76

    Musik wird oft nicht schön gefunden,
    Weil sie stets mit Geräusch verbunden.

    aus: Dideldum! Der Maulwurf

  17. #17
    Hi !

    Das Thema "Gesang" und "Microphon" ist sehr umfassend und pauschale Tips & Tricks wie es besser klingt, kann man i.d.R. nicht geben ohne das Ergebnis direkt zu hören.
    Vieles hängt von von Bereichen ab wie:

    - Gesangsstimme
    - verwendetes Microfon
    - musikalisches Genre
    etc. etc. pp.

    Werden auch nur einzelne "Parameter" verändert, sind grundlegend andere Einstellungen zu machen. Dies macht es schwieirg "pauschale "Einstellungen" zu definieren.

    Ein "männlicher Sänger" mit einem SM58 und Rock`n Roll oder Blues benötigt völlig andere genretypischen Einstellungen und Mischungsverhältnisse, als eine "weibliche Sängerin" innerhalb einer "Trance Ballade" (Breakdown)
    oder für klassische Gesangsthemen. (Subjektivitäten mal völlig außer acht gelassen.) Es gibt technische Punkte, welche es zu beachten gibt. Diese kann man vermitteln oder auch auf typische Produktionsfehler hinweisen. Die pefekte "Idealeinstellung" für alles und jeden wird es nie geben können.

    Im Kern fängt es mit der eigenen Gesangsstimme an, der Auswahl des Microphons, welche Musikrichtung man macht, wie man richtig (technisch) einpegelt, wie man mit dynamischen Regelverstärkern umgeht. (Kompressor, De-Esser) Was man bei der Auswahl des Microphontyps (Richtwirkung) beachten muß (Feedback Minimierung, Übersprechen etc.), was ein EQ macht, welche Frequenzen was bewirken (unter Berücksichtigung der jeweiligen Stimme), welche Frequenzen Probleme mit anderen Instrumenten machen (Verdeckungseffekte), wie man mit den DSP-Effekten umgeht (Hall, Delay) uvm.

    Das klangliche Endergebnis ist gerade bei den "Vocals" eine Sache der gesamten Signalkette. Man müsste erst mal ein "Signalbild" der Situation vom Sänger,l über die einzelnen Bearbeitungskomponenten, bis hin zu den Lautsprechern erstellen. Da werden schon viele Fehler gemacht. Da gibt es neben klaren technischen "Regeln", welche eingehalten werden müssen, da man ansonsten "technischen Murks" erhält, aber auch Erfahrungen aus der Produktionstechnik, dem Mixing, bis hin zur Livebeschallung einfließen. Für ein gutes Klangergebnis gibt es also viele "Möglichkeiten" innerhalb der Signalkette, aber somit auch jede Menge "Stolpersteine" mit denen man ein gutes Signal auch sehr leicht zerstören kann.

    Ich denke mal, daß viele User mit den Frequenzen eines EQ vielleicht noch halbwegs etwas anfangen können, aber bei Dingen wie "Q-Faktor", "Threshold", "Ratio" etc. schon ziemlich ratlos davor stehen und halt einfach mal daran herum drehen. Diese technischen Parameter sind aber ganz klare Funktionen, welche man nur dann sinnvoll einsetzen kann, wenn man weiß was man will. So Parameter wie "Threshold und Ratio" stehen in Verbindung miteinander und haben gegenseitig beeinflussende Eigenschaften. Ich glaube hier müsste mehr vermittelt werden um mal ein klareres Bild der gesamten Bearbeitung zu bekommen.

    Einen schriftlichen Leitfaden habe ich dazu nicht verfasst. Hier greife ich auf mein Studium zurück und die vielen Praxiserfahrungen aus Aufnahmen, Liveveranstaltungen und Mixdowns. Im Schnitt mische ich pro Jahr ca. 250 bis 300 Songs. (Live bin ich kaum noch aktiv !) Das technische Grundprinzip ist gleich. (Bis auf den Faktor Livebeschallung, welcher nochmal andere Dinge zu berücksichtigen hat.) Gerade beim Gesang sollten wir uns auf: Präzision beim Gesang (Tonstabilität), Silbenverständlichkeit, Transparenz beim Mix mit den restlichen Instrumenten, dem richtigen Verhältnis von Effekten widmen und das benötigt einige technische Basics, welche es grundlegend zu beachten gilt.

    Zu laut (EQ aufziehen bis zum Anschlag), zuviel Höhen, zuviel Bass, zuviel Effekte etc. etc. sind absolutes "Gift" für die Gesangsdarbietungen. Der Gesang sollte sich vom Song in Sachen Silbenverständlichkeit gut abheben, aber trotzdem in den Song integrieren und nicht "aufgesetzt" klingen. Bässe aufziehen ist in 99% der Fälle absolut Gift, da wir mit der Bassdrum und dem Bass ins Gehege kommen. Was "solistisch" erst einmal "fett", "warm" und ggf. "sonor" klingt, ist im Mix mit den anderen Spuren absolut ineffizient und führt zum "Mulm" und "Verdeckungseffekten", wobei "Druck und Punch" verloren gehen.

    Der Bassdrum und dem Bass sollte frequenztechnisch möglichst nichts anderes ins Gehege kommen, damit die Grundsturktur eines Songs (Rhythmik und Fundament) "atmen" kann. Hier ist einer der typischen Fehler zu finden, aus denen das oft gehörte Zitat: "Da kommt nur Matsch raus" stammt. Die korrekte Trennung der Frequenzen für wichtige Teilaspekte eines Songs sind wichtig für das klangliche Gesamtergebnis. Neben der frequenziellen Trennung (Bearbeitung EQ) ist auch die dynamische Trennung (Kompressor) in der Musikproduktion eines der wesentlichen Mittel. Leider ist in diesem Bereich Yamaha auch seit 15 Jahren überfällig, endlich mal ordentliche Kompressoren mit Sidechainfunktionen zu etablieren. "Midi Volume Gainriding" ist keine wirliche Alternative und nur etwas für Leute, welche zuviel Lebenszeit haben.

    Schauen wir uns erst einmal die Postings und Ideen bzw. Screenshots und Einstellungen an und dann können wir mal analysieren was wir hier haben. Ich glaube das wir hier mit einigen einfachen Eingriffen manche Ergebnisse noch deutlich verbessern könnten.

    Gruß/Peter

  18. #18
    Senior Member
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    Hi Peter
    Du hast sicher Recht mit dem was Du schreibst, denn Du bist ja Profi.
    Auch das du uns helfen willst ist eine feine Sache.
    Doch habe ich bei Dir ein Bedenken; Du gehst immer sofort als totaler Profi an die Sache,
    aber genau dies ist oft zuviel des Guten. Viele sind hier einfache Hobby-Musiker(ich auch)
    die garnicht sooo tief einsteigen möchten. Wenn Du zu tief und kompliziert an dies Thema rangehst,
    werde bestimmt einige schnell die Lust verlieren sich weiter daran zu beteiligen.
    Möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich denke dass dies eine Überlegung wert wäre.
    Dies soll auch keine Aufforderung sein, sondern eine Bitte.
    Gruß malemik
    In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
    wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

  19. #19
    Hallo miteinander,

    dank Bernds schneller Hilfe gibt es ab sofort einen Mic Setting Vergleich auf meinen Musikerseiten.

    heidruns-musikerseiten.de/keyboard/mic-setting-vergleich

    Ansonsten wär es hilfreich, wenn Pedda uns mal ein paar Tips geben würde, unter oder über welche EQ-Werte man keinesfalls gehen sollte!

    Auch sonst sind hier sicher viele dankbar für Hilfe.

    LG Heidrun
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  20. #20
    Zitat Zitat von malemik Beitrag anzeigen
    Hi Peter
    Du hast sicher Recht mit dem was Du schreibst, denn Du bist ja Profi.
    Auch das du uns helfen willst ist eine feine Sache.
    Doch habe ich bei Dir ein Bedenken; Du gehst immer sofort als totaler Profi an die Sache,
    aber genau dies ist oft zuviel des Guten. Viele sind hier einfache Hobby-Musiker(ich auch)
    die garnicht sooo tief einsteigen möchten. Wenn Du zu tief und kompliziert an dies Thema rangehst,
    werde bestimmt einige schnell die Lust verlieren sich weiter daran zu beteiligen.
    Möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich denke dass dies eine Überlegung wert wäre.
    Dies soll auch keine Aufforderung sein, sondern eine Bitte.
    Hi,

    mir ist schon klar, daß wir hier eine breite Palette von "Wissen" unter den Usern haben. Ich möchte auch keine Vorlesung zum Thema Microfonierungsverfahren abhandeln.
    Es geht dabei um den praktischen Bezug zu dem Thema, welches Heidrun hier gestartet hat. Um ein für die Praxis vernünftiges Ergebnis zu erzielen, braucht es kein E-Technik Studium.
    Es gibt einfach ein paar Eckpunkte zu beachten und dazu gehört zwangsläufig auch eine handvoll technischer Begriffe und Funktionen ohne die jede Handlung an den Parametern zum "Zufallsergebnis", aber nicht zu einer gezielten klanglichen Beeinflussung führt.

    Ich gehe aber einmal davon aus, daß die meisten User bei ihrer Anwendung auch gerne wissen möchten, was sie damit gezielt verändern können. Einfach nur irgendwo "herum drehen" bringt dem Hobby-Musiker auch nichts.
    Heidrun`s Thread dürfte auch primär für die Musiker sein, welche sich etwas mit der Materie auseinander setzen wollen. (Obwohl jeder mitlesen kann und niemand verpflichtet ist mitzumachen, wenn er dies nicht mag.)
    Ich versuche bei den Themen nicht zu sehr in die Tiefe zu gehen und wenn etwas unklar ist, dann bietet die Plattform ja auch die schöne Möglichkeit mit Beispielen und/oder Graphiken etc. zu arbeiten.

    Hier mal einige grobe Werte (EQ), welche man berücksichtigen kann.

    Unter 100Hz läuft im Bereich Gesang nichts von Bedeutung ! (Außer bei Effekten - Brooklyn Bounce etc.)

    Bauch und Wärme: 100-250Hz
    Konsonanten: 3-6kHz (Sprachverständlichkeit)
    Zischlaute: 8kHz
    Brillanz: 6-12kHz
    Formanten: 2.8-3kHz (bei Pop-Songs ggf. leicht absenken)
    Informationsgehalt der Stimme: 250Hz - 3.5kHz
    silbrige/sexy Höhen: bis zu 12kHz

    Bei zu heftigen S-Lauten: Die Kompression reduzieren - kleinere Ratio, höherer Threshold (langsamere Attack- oder Releasezeiten = leider nicht mit den OnBoard Mitteln editierbar !)
    Wer gezieltere Beeinflussungen seines Vocal-Sounds möchte, sollte sich überlegen mit dem Micro erst in ein geeignetes Mischpult zu gehen, bevor man das Signal (bzgl. Nutzung des Vocalisten)
    an das Keyboard weiterleitet. (AUX-Wege des Mischers)

    Oft sehe ich, daß bei den Tiefen ordentlich "Gas" gegeben wird. (60-120Hz) Hier sollte man eher mal überlegen, warum man das Gefühl hat hier nachregeln zu müssen.
    Sehr oft sind nämlich bereits Mitten und Höhen völlig überzogen. (bzw. hat das Micro schon eine bauartbedingte Anhebung der Mitten/Höhen)
    Ausgewogener ist es dann oftmals, diese Überbetonungen zu reduzieren, anstatt sich die "Tiefen" noch rein zu drehen und dann letztlich den kompletten Mumpf zu erhalten.

    Der Gesang ist einer der wichtigsten Parts, wenn man als Entertainer unterwegs ist. Man darf aber nicht vergessen, daß man mit dem Keyboard als "Band" im Zusammenspiel ist.
    Ein fette Sprecherstimme oder Solostimme ist im Radio ganz nett, aber im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten oder auch dem Playback (Style, Midifile, MP3) immer im "Ganzen" zu betrachten.

    Das Ziel sollte sein, die Stimme möglichst natürlich, nicht überspitzt, scharf oder "wumrig" zu bearbeiten und sich dadurch klangliche Konflikte mit der Bassdrum, dem Bass oder der HiHat bzw. Becken zu liefern.
    In den meisten modernen Stilrichtungen wird der Gesang im unteren Frequenzbereich ziemlich krass entfernt. (... wie erwähnt unter 100Hz ein absoluter Cut/Absenkung)

    Das mag alleine manchmal etwas "dünn klingen", aber im Zusammenspiel (und darauf kommt es an !) bleibt es transparent, der Informationsgehalt und die Silbenverständlichkeit bleibt erhalten.
    Dies hilft auch dem Zuhörer bzgl. Textverständlichkeit. Dauernd tiefes Gebrummel, Matsch oder schrille Mitten und Höhen sind anstrengend und machen auf Dauer keinen Spaß.

    Man sollte sich ggf. auch verschiedene Mic-Settings erstellen. Je nach Stilrichtung und/oder auch Tempo.

    Gruß/Peter

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