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Thema: Midi Optimizer 9

  1. #1

    Midi Optimizer 9

    Hallo
    ich bin vom Tyors 2 (früher Livemusiker) auf das Wohnzimmerinstrument CVP 409 umgestiegen. Nun versuche ich vergebens die im T2 erstellten Klänge für das CVP 409 zu verwenden. Einige Klänge funktionieren, andere wieder nicht. Woran kann das liegen.

    Weiters möchte ich für das CVP 409 mir das Programm Midi Optimizer 9 anschaffen. Habe mir die Testversion geladen und ausprobiert. Toll finde ich dort, dass man z.b. für die Drums die einzelnen Instrumente extra mit Effekten ausstatten kann. Dazu die Frage? Kann man dies auch im CVP intern machen. Im MidiOpti... gibt es viel mehr Klangmöglichkeiten einzustellen.

    lg
    kris

  2. #2
    Hallo Kris,

    im Allgemeinen haben Instrumente eine Tastatur und ein spezielles technisches Innenleben, sodaß beim Anschlagen einer Taste aus dem Instrument ein Ton hörbar wird. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Keyboard (Tyros-2) oder ein Elektronisches Klavier (CVP) handelt. Aber bedenke: in jedem Instrument ist eine andere Elektronik dafür verantwortlich, wie der Ton klingt. Du kannst nicht erwarten daß eine auf dem Tyros gewähle Trompete genau so klingt, wie die Trompete beim CVP. Das hängt auch damit zusammen, wie "kompliziert" der Tonerzeuger im jeweiligen Instrument aufgebaut ist. Da spielen die Art der Erzeugung und die dazu benützten Effekte eine ganz wesentliche Rolle - wie echt die Trompete klingt - oder ob Dir der Sound dieser Trompete überhaupt gefällt. Der eine mag eine trockene Kirchentrompete, einer eine schmetternde Bigband-Trompete, einer bevorzugt eine weiche, leise Trompete aus dem Jazz.........

    Es gibt die grundsätzliche Erzeugung eines Tones und dann andererseits die Effekte, mittels derer man die Klangfarbe (breit) variieren kann. Es kann beispielsweise sein, daß bestimmte Filter/Effekte beim CVP gar nicht vorhanden sind, die beim Tyros den Dir gefallende Trompetensound ausmachen. Wenn Du "einen im Tyros erzeugten Klang" nun auf das andere Instrument "übertragen willst", dann wird / KANN das gar nicht funktionieren; meist sind die Klänge auch aus mehreren gleichzeitig eingeschalteten Instrumenten "zusammengesetzt" (eingeschaltete Parts beim Tyros) - da kann es sehr schnell zu einer Panne kommen - da gibt es nur einen Tip:

    lerne möglichst schnell die Möglichkeiten Deines neuen Instruments kennen und bastle die Klänge neu zusammen - dann als Registrationen abspeichern.... je mehr Routine Du dabei sammelst, umso besser werden die Klänge auf dem CVP erklingen............

    Spezielle Klänge entstehen durch das Zusammenspiel nahezu unendlich vieler Einstellmöglichkeiten, überall kann an den (elektronischen) Reglern gedreht werden und immer klingt der Ton anders - was Dir gefällt, das weißt nur Du alleine!
    ---------------------------------------------------

    Gerd

    Yamaha HX-1; dann dazu Tyros-2, jetzt Tyros-4; Cubase-SE;
    Keyboardclub "S...." in Berlin-Tempelhof - sucht "jüngere" Keyboardspieler.....

  3. #3
    Hallo Easykris,

    Effekte auf Schlaginstrumente kann man via Controller 98, 99, 100, 101 und 6 oder via SysEx zuweisen.
    Mit dem kostenlosen Tool SysEditor von Rainer Martin (Rama) oder mit XGworks kann man diese Effekte via SysEx zuordnen.

    Hier mal ein alter Beitrag aus dem Forum zu diesem Thema.
    http://forum.yamaha-europe.com/archi...hp/t-2779.html


    LG Robby

  4. #4
    Hallo
    Das mit dem Zuweisen in der SysEx funktioniert nicht bei allen Yamaha Instrumenten gleich gut,
    bei manchen garnicht(z.B. PSR S970)
    An Deiner Stelle würde ich mir den Midifile Optimizer 9 kaufen;
    im Moment eine nicht ganz so billige Variante, aber es lohnt sich.
    Wobei Du mit dem Programm noch vieles mehr machen kannst.
    Das schönste ist, schnell, komfortabel und man kann am PC arbeiten
    und das Ergebnis gleich anhören(Key muß Midi-Verbindung zum PC haben)
    Natürlich kann man viel am Key direkt machen, aber nicht immer einfach.
    mit freundlichen Grüßen Elke
    Wahrheit ist ein starker Trank, wer ihn braut, hat selten Dank,
    denn der Menge schwacher Magen kann ihn nur verdünnt ertragen.


  5. #5
    Hallo Elke,

    wenn SysEx vom S970 nicht verarbeitet werden, dann sind diese nicht für S970 bestimmt!
    Alle anderen, siehe Dataliste S970, werden dann auch vom S970 korrekt verarbeitet.

    Yamaha-Keyboards können SysEx und Controller verarbeiten, zumindest schon mal die für Schlagzeuginstrumente.


    LG Robby

  6. #6
    Hallo Robby
    Danke für den Hinweis, SysEx sind einfach nicht meine Welt.
    Deshalb finde ich persönlich das Arbeiten mit dem Optimizer auch angenehmer
    mit freundlichen Grüßen Elke
    Wahrheit ist ein starker Trank, wer ihn braut, hat selten Dank,
    denn der Menge schwacher Magen kann ihn nur verdünnt ertragen.


  7. #7
    Im normal fall fängt da die Midifilebearbeitung erst mit Sysex an weil das Handling einfacher ist als mit Controllern zu hantieren. Gerade jemand der mit unterschiedlichen Instrumenten arbeitet dem sollten Sysex schon vertraut sein.
    Der Optimizer is nur ein Notnagel in der Bedienung von Midifiles. Er ist einfach aber auch begrenzt. Mit einer Daw und Erfahrung mit deinem Keyboard, Datalist und was vom MidiOut rauskommt kannst du so ziemlich alles einstellen was du willst.

    Warum sollte dann beim 970 die Sysex nicht funktionieren. Es funktionieren nur die nicht die eben nicht dafür deklariert sind. Das bedeutet aber nicht dass die auch wirklich nicht gehen. Wenn man in der DAW die Zuweisungsnummer entsprechend dem Keyboard ändert.

    Oftmals sind Dinge aus Zeitgründen nicht dokumentiert weil sie die wenigstn nutzen.
    Geändert von MrRap (01.05.2017 um 14:16 Uhr)
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  8. #8
    Senior Member
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    Konstanz am Bodensee
    Beiträge
    7.520
    Hallo,
    zu jeder Voice, die man am Keyboard einstellen kann, gehören voicespezifische SysEx-Folgen, die sogenannten Voicesets. Diese SysExe werden vom Keyboard beim Livespiel ausgewertet und auch beim Recorden von Midifiles mit übernommen. Beim Erzeugen von Uservoices über die Mixing Console kann man den Preset-Voices andere Effekte zuordnen und erzeugt damit eigene Voicesets.

    Damit verfolgt Yamaha ein ganz geschicktes Konzept: Das direkte Hantieren mit SysExen, die nur wenige von uns durchschauen, ist damit nicht erforderlich.

    Genau diese Strategie verfolgt auch Rainer Martins SysEditor. Analog zu den Einstellungen in der Mixing Console werden SysEx-Folgen erzeugt, mit denen man dann Midifiles (über Cubase oder PSRUTI) revoicen kann. Um welche SysExe es sich dabei handelt, muss keinen interessieren.

    Wie die Keyboards und der SysEditor vermeidet auch PSRUTI nach Möglichkeit, dass der Benutzer interne Kenntnisse von SysExen und auch ganz allgemein von Midi-Events haben muss. Beim Voicefile-Revoicing werden Userfiles mit ihren speziellen Voicesets eingesetzt. Dabei muss der Anwender gar nicht wissen, welche SysExe sich dahinter verbergen.

    Also: Wer die Funktionen der Mixing Console kennt und einsetzen kann, braucht sich um die SysExe im allgemeinen nicht zu kümmern.
    Gruß Heiko

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