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Thema: Genos, Tyros, PSR-Serie - Speicherungs-Prinzipien

  1. #1

    Lightbulb Genos, Tyros, PSR-Serie - Speicherungs-Prinzipien

    Hallo miteinander,

    im "Fade out" Thread wurde gerade das Thema angesprochen, was sinnvoll ist in einer Registrierung abzuspeichern, und was nicht.

    Damit dort vom eigentlichen Thema nicht zu weit abgeschweift wird, hier ein neuer Thread.

    ------

    Es gibt ja total unterschiedliche Ansätze beim Abspeichern von Registrierungen.

    Wie unterschiedlich das sein kann, sehe ich bereits an Charly und mir.
    Er hat den Anspruch, dass sich auf der Bühne seine Performance musikalisch gesehen top professionell anhört.
    Deshalb stellt er sich seine Midifiles selbst her (die Ihr auch von unserem Shop kennt).
    Und auf der Bühne spielt und singt er dazu. Dies entweder am Keyboard oder an der Quetsche.

    Folglich hat er nur einen minimalsten Bedarf an Keyboard-Instrumentierungen.
    Ich glaube, es sind nur 1, 2 Bänke.

    Und eine Start-Registrierung.
    Die braucht er, wenn ich an seinem Keyboard mal eine meiner Registrierungen ausprobiert habe! *grins*

    Bei mir sieht die Sache anders aus.
    Ich spiele zu 99,9% mit Styles, und mein Anspruch ist trotzdem, dass sich Songs nahe am Originlsong anhören, oder eventuell kreativ auch mal total anders.

    Auf alle Fälle ist mir wichtig, dass sich nicht ein Song wie der andere anhört.
    Diese Vielseitigkeit schafft Charly ja mit seinen Midifiles.

    Dann kommt noch was dazu, und zwar der Gesang.
    Charly stellt logischerweise Vocalistenspuren für seine Midifiles her.
    Und seitdem er auch die Vocal Tracks für unseren Shop gemacht hat, entdeckt er mehr und mehr, welch einen Spaß es macht, mit Stimm-Verfremdung zu singen.
    Dafür hat er sich noch eine Reg-Bank zusammengestellt mit seinen Lieblings-VH-Einstellungen.
    Und die benutzt er dann ganz spontan.

    Ich händle das so - und jetzt kriegt Frank die Krise!!

    Früher hatte ich für jeden Song oft nur eine einzige Start-Reg, und den Vocalisten hab ich von Hand an- und ausgeschaltet.
    Seit Ty5/75 war das nicht mehr möglich, weil man zum Schalten dieses Knopfs weg vom Mikrofon musste.
    (Kann mich noch an das beläpperte Gesicht erinnern, als ich das vor einigen Jahren einer japanischen Yamaha Delegation zeigte...grins)
    Seitdem habe ich mir eine Regbank pro Song angewöhnt.
    Auf Reg 1 wird das aufgerufen, was ich für diesen Song unbedingt brauche, also Instrumentierung, Style, Multipad, Fußschalter, Tempo, Liedertext, in seltenen Fällen das Midifile oder einen Audiosong.

    Keinesfalls aber Assignable oder Slider, Transpose, Line Out, Scale.
    Die behandle ich grundsätzlich global.

    Und in den anderen Registrierungen einer Songbank ändert sich nur noch das, was für den Song erforderlich ist.
    Also die Instrumentierung, Style-Main inkl. Fill In, der Start von Multipads und oft auch VH.

    Ich habe mir inzwischen bei den Reg-Tasten angewöhnt, bestimmte Reg-Plätze grundsätzlich als Vers, als Refrain, als Bridge, Solo und Ending zu verwenden.

    Und bei ganz komplizierten Songs gebe ich mir über den (txt) Text neben dem Liedertext auch Umschalt-Hinweise.
    Damit komme ich so gut klar, dass ich z.B. auch nach einem Jahr die aufwändigeren Weihnachtslieder so hinkriege wie im Vorjahr, ohne extra üben zu müssen.

    Bei einfacheren Songs, die immer noch nur eine einzige Start-Reg brauchen, wo ich aber singe, habe ich mir auf Pedal 2 durchgehend das Ein- und Ausschalten des Vocalisten drauf gelegt.

    Meine seitherige Registrierungs-Hierarchie kennt Ihr vermutlich.
    Damit kann ich extrem schnell auf Musikwünsche reagieren, und vor allem zielsicher zu Songs navigieren.

    Bei Genos ändert sich meine bisherige Vorgehensweise etwas - wegen neuer Möglichkeiten.
    Das hat damit zu tun, dass man Reg-Bänke jetzt nur noch ein einziges Mal global speichern muss, und dann mit Playlists darauf zugreifen kann, will man verschiedene Runden beim Auftritt oder auch sonst spielen.

    So gibt es für Genos jetzt bei mir innerhalb der Registrierungen einen "A-Z Genres" Hauptordner.
    Die Unterordner sind nach Musikrichtungen oder Rhythmen (z.B. bei Tanzmusik) benannt.
    Jeweils mit einer 2-stelligen Zahl davor, damit ich die Position der Ordner "festtackern" kann.

    Und so finde ich blitzschnell alle Rumbas, alle Jazz Balladen, alle Weihnachtslieder, Schunkelwalzer, Kinderlieder usw.

    Will ich mir irgendwelche Runden aus diesen Registrierungsbänken zusammenstellen, mache ich das mit Playlists.
    Dadurch, dass die Registrierungsbänke jetzt alle den Songnamen tragen, ist dies sehr einfach.

    Wer Interesse hat, sich das mal genauer anzusehen:
    Beim Musicando werden wir bestimmt Zeit dafür finden!

    Herzl. Gruß von Heidrun

    P.S. Übrigens hab' ich den Thread Titel neutraler gehalten ("Alle Yamaha Keyboards").
    Weil Ihr vielleicht Eure Vorgehensweise auch mal darlegen wollt - abhängig von Eurem Keyboard.
    Geändert von Heidrun (12.01.2018 um 10:53 Uhr)
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  2. #2
    Zitat Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
    P.S. Übrigens hab' ich den Thread Titel neutraler gehalten ("Alle Yamaha Keyboards").
    Weil Ihr vielleicht Eure Vorgehensweise auch mal darlegen wollt - abhängig von Eurem Keyboard.
    Dann fange ich mal an
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Mein PSR S 970 ist tastenmäßig ziemlich dünn ausgestattet. So habe ich mittlerweile nur noch
    Mikrofon und VH2-Einstellungen auf den Regs. Für Midifiles, die ich vorher entsprechend bearbeite
    und auch Styles die ich vorher bearbeite und auch Sounds die ich vorher bearbeite (Custom-Styles,
    Custom-Voices) benötige ich dann keine Regs mehr. Für Styles habe ich früher Regs angelegt aber
    nur für die Text-Zuordnung. (Das lösen wir z. Zt. anders). Custom-Styles kann man dann auch
    nach den entsprechenden Titeln benennen und auch die benötigen One-Touch-Settings hinzufügen.
    Obwohl die Sounds ja auch schnell aufgerufen werden können. Bsp. Right 1 Fläche, Right 2 Solo
    evtl. etwas lauter und beim Genos hat man ja noch Right 3.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Die Vorteile sind hier:
    1.) Weniger Arbeit
    2.) Für unterschiedliche VA's unterschiedliche Einstellungen z. B. die Slider
    3.) Für unterschiedliche Besetzungen z. B. Pianist/Bassist-Einstellungen bzw. Slider für entsprechende
    Musiker auf 0
    Außerdem werden ja gewisse Funktionen, die vielleicht vorher auf dem Fußschalter waren jetzt
    sicherlich auf die Assignable-Tabs gelegt usw.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Aber auch hier gilt der Grundsatz ->jeder so wie er am Besten zurechtkommt.
    Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen, die sachlich formuliert und gerechtfertigt ist.

    Mit musikalischen Grüßen
    Tyros-User

    Yamaha PSR S970, Ketron SD9 PRO Live Station

  3. #3
    Hi !

    Ich nutze seit der PSR-8000 grundsätzlich eine Registrationsbank pro Titel, dabei spielt es keine Rolle ob Style, Midifile oder Audio-Playback.
    Das Konzept hat sich bewährt, ist einheitlich und gleich strukturiert. Wichtig dabei ist die grundsätzliche Verwaltung in klaren thematischen Ordner-Strukturen.
    So ist ein Auffinden und Aufrufen für mich schnell und effizient.

    Gruß/Peter

  4. #4
    Senior Member
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    Hallo

    als ich damals vom Solton X1 zum Tyros wechselte, wollte ich mein ursprüngliches System beibehalten. Nach etwa drei Monaten hatte ich mir die Zähne ausgebissen und stieß auf die Musikerseiten von Heidrun. Das System hab ich mir angeeignet und bis heute beibehalten. Und jetzt wo ich sehe, wie Heidrun mit dem Genos arbeitet frag ich mich: Hallo Heidrun, hast du meine Genos ausspioniert?

    Gruß Kieri
    Genos

  5. #5
    @ Kieri:
    Klaro - Genos wird nur mit interner Überwachungskamera ausgeliefert, wusstest du das nicht?
    Geändert von Moderator (12.01.2018 um 11:16 Uhr)
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  6. #6
    Hallo zusammen

    Zitat Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
    Die Unterordner sind nach Musikrichtungen oder Rhythmen (z.B. bei Tanzmusik) benannt.
    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wer sich schon Gedanken gemacht hat, die Registrationen mit Tags zu versehen. Dies ist ja im Genos ein neues Feature.

    Wenn man Registrationen - wie von Heidrun beschrieben - in Unterordner (gemäss Genre) packt, kann man schnell dahin navigieren. Aber es gibt ja noch mehr Kriterien, nach denen man evtl suchen will. Nehmen wir als Beispiel die Genres Rock, R&B und Oldie. In jedem dieser Genres gibt es Songs, die man als Balladen charakterisieren kann. Wenn man nun alle seine Registrationen finden will, die Balladen sind (unabhängig vom Genre), dann hilft die Kategorisierung nach Genre nicht. Selbst wenn man in jedem Genre einen Unterordner "Balladen" gemacht hat, wird das mühsam.

    Tags würden das einfach lösen. Für Balladen würde man die entsprechenden Reg Banks mit dem Tag "Ballade" versehen. Dann kann man im Genos nach diesem Tag suchen und er würde alle Balladen finden, egal in welchem Unterordner sie abgelegt sind.

    Man muss sich dabei natürlich überlegen, welche Tags sinnvoll sind (nach welchem Kriterium will man suchen?) und dies dann konsequent durchziehen. Sieht da jemand Anwendung für sich?

  7. #7
    Das kann grundsächlich bestimmt nützlich sein, Michael.
    Mir reicht bislang aber die neue Ordner-Struktur.
    Und da bin ich eh noch längst nicht durch mit allen Titeln.

    Da freut sich Frank aber, denn das bestärkt seine Meinung... *lach*

    LG Heidrun
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  8. #8
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    692
    hab ich da was verpasst - Genos und Tabs..........

    Gruß Kieri
    Genos

  9. #9
    Hallo Kieri,

    nicht Tabs (Tabletten) sondern Tags (Suchbegriffe)!

    Jetzt suche ich krampfhaft nach etwas, wo man beide zusammen brauchen könnte... ;-)))

    LG Heidrun
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  10. #10
    Hallo
    zu sagen das ist richtig oder das ist das falsche Speicher oder Filekonzept wäre eine einzige Lüge.

    -Wir haben mit den aktuellen Keyboards unterschiedliche Funktionen z.B. Mittelklasse , Oberklasse (Multioutputs, IPadanbindung)
    -Hinzu kommt der eingesetzte Arbeitsbereich, zuhause auf der Bühene
    - spiele ich mit Style, MP3, Midi oder mit Akkordeon und ob....
    -geht es darum feste Abläufe zu haben oder doch schnell und flexibel zu arbeiten
    - wie ist die geistige Aufnahmefähigkeit des Keyboardspielers im technischen und Ablaufbereich.
    -was bitete mir das Keyboard für ein File und Registrationshandling.


    Das sind die Auswahlkriterien die ich mit einem Anwender abklären muss um dann ein Ordner und Speicherkonzept für ihn zu erarbeiten mit dem er klar kommt, für seine Verhältnisse schnell den Ablauf beeinflussen kann oder nicht je nach Wunsch.

    Grundsätzlich gilt in den neueren Keyboards ein wichtiger Punkt, Registriere nur das nötigste und von dem wo du auch weist für was es verwendet wird.

    Ich kenne Leute die Registrieren über Monate und und sind nach einem Jahr noch nicht fertig.

    Man kann sich damit mit eine Menge Arbeit und Ärger sparen wenn man sich vorher Gedanken macht über seine Arbeitsweise und was man eigentlich erreichen will.
    Bei mir gilt egal welcher Titel, ob MP3, Midi, Style oder nur Begleitung muss in maximal 3 Sekunden spielbar sein.
    Das geht nur wenn man sich von der Ordnerstruktur bis hin zu den Registrationen an die Arbeitsweise optimiert.

    Da gebe ich Frank zu 10% recht denn er hat genau diese Problem erkannt an den viele Leute scheitern. Vor allem in der Zukunft wird das eine immer grössere Bedeutung bekommen.

    gruss
    MRap
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  11. #11
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    Hallo Heidrun

    keine Frau im Leben hat mich so durcheinandergebracht wie dieser Genos. Jetzt kann ich schon nicht mehr lesen. Seit gestern lieb ich ihn noch mehr ..... nach 15 Jahren Tyros .... er hat sie, diese fetzigen Oberkrainer-Barytons (Oberkrainer-Polka 2 mit BarytonHorn - Brass Seite 7). Da geht die Post ab.

    Gruß Kieri
    Genos

  12. #12
    ...wobei 'tabs' in diesem Kontext 'Reiter' ( aber die ohne Gaul ) sind :-) ( englische Wörter haben i.d.R. mehrere Bedeutungen )

  13. #13
    ... manche nennen es auch 'Registerkarte'

  14. #14
    ... und 'tags' sind 'Schilder/Kennzeichen' ;-)

  15. #15
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  16. #16
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    Ich verwende auch pro Titel eine komplette Regbank. Auch wenn nur 1 belegt ist.
    Alle Bänke nummeriert. Bei Änderungen brauche ich dann nichts "schieben".

    Auf 1 habe ich das Intro und generell auf 10 das Ending.
    Gruß Andreas
    Legende: PSR-E433, PSR-S750, Tyros 4, >>> Genos <<<

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