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Thema: Midi-File als Notenanzeige ohne Einfluss auf Begleitautomat

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Midi-File als Notenanzeige ohne Einfluss auf Begleitautomat

    Diese Frage möchte ich euch schon lange stellen: Ich möchte ein Midi-File für das jeweilige Lied aufnehmen, aber so dass das Midi-File nur als Notenanzeige fungiert mit den dazugehörigen Akkorde. Welche Grundeinstellung muss ich da vornehmen.
    Das Midifile sollte beim Abspielen keinen Einfluss auf den Begleitautomat nehmen und auch nicht auf die Voices auf Right 1 bis 3, die ich per Memory dann abrufe.

    Wenn ich auch Noten lesen kann, spiele ich meistens nach Gehör, wenn ein Notenblatt habe, nehme ich es nur als Anhaltspunkt. Wenn ich nun ein neues Lied einstutiere, dauert das natürlich einige Zeit und solange ich es spiele weiß ich auch wie der Song mit welchen Harmonien zu spielen ist.

    Wenn ich das Lied nun längere Zeit nicht mehr gespielt habe, weiß ich einiges eben nicht mehr, deswegen wäre so ein Midifile als Notenanzeige perfekt.

    So wie es die Heidrun in Ihrem Shop diese Notenanzeige-Midis anbietet
    Seit Dezember 2016 stolzer Besitzer eines Tyros 5.
    Bin immer noch in der Kennenlernphase....

  2. #2
    Hallo,
    Ob es nicht einfacher ist die Noten in ein Ipad oder auf ein Blatt Papier zu klatschen?

    Damit du ein sauberes Notenbild bekommst muss das aufgenommene Midifile auch entsprechend an einem Sequenzer wie Cubase , Logic . ect. pp. bearbeitet werden.

    Auch muss das Grundfile komplett angepasst werden da dein Begleitautomat ca 40% Datenmüll im Sinne von Midi erzeugt die rausgelöscht werden müssen.
    Dann müssen die Deatnotes entfernt werden, das File ans Keyboard angepasst.

    Ob der Aufwand das wert ist um ein paar Noten so darzustellen bezweifle ich das musst du wissen.
    Der einfachste Weg ein Noten in einem Midifile zu erzeugen ist du nimmst nen Sequenzer, lässt nen Click oder Beat laufen und spielst eine Spur direkt in den Sequenzer ein und passt die Noten so an dass sie passen.

    Das sollte bei einem Song in max 20 Minuten erledigt sein. Nimmst du ein File im Keyboard auf und willst es hinterher bearbeiten dass du ein sauberes Notenbild und Midifile hast. Sitzt du ca 6 Stunden dran wenn du Übung hast.

    Welchen Weg du gehst ist deine Entscheidung! Sich 2 Stunden einzuarbeiten würde sicher helfen um schneller an das Ziel zu gelangen!
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  3. #3
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    Hallo Haraldt

    Das ist ganz einfach.
    Du nimmst auf Kanal 1 die Melodie auf.
    Dann öffnest Du das MIDI File am PC mit PSRUTI und gibst dort als LYRICS!!! die Akkorde ein.
    Weiterhin setzt Du in PSRUTI die Lautstärke von Kanal1 auf 0.
    Außerdem kannst Du dort auch definieren, daß beim Start des MIDIFiles in der Score Ansicht nur RIGHT auf KANAL1 angezeigt werden soll.

    Wenn Du dieses MIDIfile jetzt im Keyboard startest, und auf die Score Ansicht schaltest, dann siehst Du nur die Noten und die Akkorde, aber du hörst nichts und die Akkorde beeinflussen auch nicht die Begleitautomatik.

    Gruß
    Thomas

  4. #4
    Hallo Thomas,
    Autsch, das is aber nicht wirklich dein ernst oder?

    Na wenn dass die Midifilehersteller lesen die werden sicher ihre komplette Arbeitsweise umkrempeln wenn du das Rad neu erfindest.
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  5. #5
    Hallo Thomas und MrRap,
    die Version von Thomas funktioniert dann also nicht ???
    Hab mir das ganze einfacher vorgestellt, irgendwie direkt im Tyros ohne große Grundkenntnisse.
    Danke euch beiden.
    Gruß Harald
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  6. #6
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    Hallo Harald,
    die Methode von Thomas funktioniert sehr wohl. Beim Abspielen bleibt das Midifile stumm, es werden im Score die Noten und Akkorde (!) angezeigt, die aber keinen Einfluss auf die Style-Harmonien haben.
    Die Midifilehersteller haben sicher kein Interesse an stummen Midifiles.
    Gruß Heiko

  7. #7
    Sie funktioniert in der Theorie wenn deine Noten so sauber und Fehlerfrei eingespielt sind, keinerlei Nachbearbeitung aller Noten sind, dein Midisetup passend umgestellt dann ja.

    In der Praxis würde ich sagen nein, denn die Noten musst du auch so anpassen im Sequenzer dass die Darstellung auch entsprechend ist sonst hast du falsch dargestellte Noten die du wohl kaum am Listeneditor im Keyboard verändern willst.

    Das eine ist Theorie und das andere Praxis.
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  8. #8
    Heiko es geht ja darum dass die Anzeige der Noten bei den Files editiert werden damit sie auch sauber dargestellt werden. Auser er ist ein sehr sehr guter Musiker der keine Fehler macht beim Spielen. Was nutzt ein File das ohne den Einfluss auf den Style läuft wenn die Noten falsch dargestellt werden.

    Das meinte ich mit Theorie ja , Praxis nein!
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  9. #9
    Man muss sich klar machen, dass ein sauberes Notenbild total quantisiert ist. Spielt man das ab, klingt es total mechanisch. Im Umkehrschluss: will man sowas direkt einspielen, sollte man entsprechend mechanisch spielen können. Vielleicht kann man so was trainieren, aber wozu? Selbst wenn man das in eine DAW mit Input Quantisierung einspielt, klappt das vielleicht bei Alle meine Entchen noch. Wie Martin sagt, man hat da viel zu viel Arbeit mit der Nachbearbeitung. Es kann ja jeder seine eigenen Erfahrungen machen, aber ich erstelle Noten/Partituren im Step-Edit Modus am PC, weil ich so einfach schneller bin.

  10. #10
    Member Avatar von hohi
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    Hallo,

    wenn Dir ein Notenstandbild ausreicht, geht das auch mit einem Dummi-Midi. Ist für viele aber zu aufwendig, da dafür erst das Notenbild mit einem Notensatzprogramm am PC erstellt werden muss. Also pro Registrierung 1 Bild mit jeweils bis zu max. 6 Notenzeilen.

    Freundliche Grüße/Horst

  11. #11
    Als Alternative kann man die Noten dann auch mit einem Stift auf ein Blatt Papier aufmalen. Das hat den Vorteil man kann die Noten, Text und Akkorde farblich markieren mit den richtigen Malfarben. Das dann mit dem Foto abfotografieren und dann in ein Midifile einbinden. Die Fotos sind schnell gemacht mit dem Handy und per WLan dann direkt ins Keyboard übertragen. Das geht auch ganz flux.
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  12. #12
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    Dafür braucht Harald solch ein Midifile:
    Wenn ich auch Noten lesen kann, spiele ich meistens nach Gehör, wenn ein Notenblatt habe, nehme ich es nur als Anhaltspunkt. Wenn ich nun ein neues Lied einstudiere, dauert das natürlich einige Zeit und solange ich es spiele weß ich auch wie der Song mit welchen Harmonien zu spielen ist.
    Da er das Midifile nur als Gedächtnisstütze braucht, kommt es auf die Qualität der Notendarstellung nur bedingt an.

    Das lässt sich alles mit dem Keyboard und PSRUTI erledigen:

    - Midifile mit Stylebegleitung und R1+Left On sorgfältig am Keyboard aufnehmen.

    Mit PSRUTI:

    - Wenn er die Harmonien vorher noch nicht kannte, "Akkorde berechnen" vom Left-Kanal 4, sonst mit Editor eintragen
    - Noten vom R1-Kanal vorsichtig quantisieren
    - MainVolume (Ctrl 7) vom R1-Kanal auf Null
    - alle Kanäle bis auf R1 löschen
    - Score-Kanal Rechts= R1-Kanal
    - Score-Layout geeignet festlegen

    Fertig. Ein paar Versuche und dann stimmts.
    Heiko

  13. #13
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    Hallo Harald

    ich arbeite auf diese Weise, da mir manchmal das Intro oder die Tonart eines Songs nicht mehr einfällt. Spiel einfach ein kurzen Intro-Midi ein und speichere das als solches in der Reg ab. Wenn mir das Intro grad nicht einfällt drück ich die Score-Taste und sehe anhand der Noten wie der Song beginnt.

    In deinem Fall müsstest du das komplette Midifile einspielen, die nicht benötigten Spuren löschen oder stumm schalten und es parallel zum Style laufen lassen.

    Die Qualität der Noten ist natürlich eine andere Sache, aber wenn es eh nur als Gedächtnisstütze dient müsste es reichen und nacharbeiten geht immer.

    Gruß Kieri
    Genos

  14. #14
    Da bin ich raus da fehlt mir wirklich das Fachwissen.
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