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Mastervolume

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  • Helbert
    hat ein Thema erstellt Mastervolume.

    Mastervolume

    Hi, verfolge interessiert eure Postings über die SysEx Einstellungen und Controller. Bin noch nicht in die Tiefen der Midibearbeitung eingedrungen. Controller 7 und 11 sagen mir schon was. Aber was meint ihr mit der Gesamtlautstärke, kann man die separat einstellen? Mein Ziel wäre es, dass jede Midifile dieselbe Lautstärke hat, ohne beim Auftritt den Mastervolume Regler hin und her zu drehen. Gibt es dafür eine Grundeinstellung oder muss man das File subjectiv an das Keyboard anpassen?
    Gruß
    Herbert

  • Pelempar
    antwortet
    Re: Mastervolume

    hi heiko

    wenn die gesamtheit unter dem aspekt betrachtet wird
    dann okay.
    das hatte ich so nicht verstanden.
    denn die taste die einspielt ist natürlich auch
    entscheidend bei der velo da hast du vollkommen recht.

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  • Heiko
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Hallo Pele,

    Zwei Beispiele:

    1. Jemand findet irgendwo ein auf eine PC-Soundkarte eingestelltes GM-File, bei dem die Velocity-Werte sehr hoch eingestellt sind. Main-Volume entsprechend niedrig. Beim Revoicen auf Keyboard-Panel-Voices klingt es wegen der hohen Velocities schaurig. Er setzt also die Velocities soweit runter, dass er ein gutes Klangergebnis bekommt. Jetzt ist die Voice zu leise geworden: Also Main Volume entsprechend hoch.

    2. Mir schon passiert. Ich revoice einen Piano-Kanal auf das Panel Live!Grand Piano. Im File bewegt sich die Velocity zwischen 40 und 70. Ergebnis: Ein total mattes Piano. Das Drehen an den Harmony und Brightness-Controllern bewirkt etwas, ist aber trotzdem nicht zufriedenstellend. Ein besseres Ergebnis erhält man, wenn man den Velocity-Bereich auf vielleicht 70 bis 100 anhebt. Folge: Das Piano klingt jetzt gut, ist aber zu laut. Also: Main-Volume runter.

    Will sagen: Ein allgemein gültiges Rezept gibt es nicht. Zu einem guten Revoicen gehört auch ein feinfühliges Einstellen von Velocity, Main Volume und natürlich auch aller anderen Effekt-Controller und Effekt-SysEx.

    Hört euch mal die Demos des Tyros an, auch vom Live!Grand. Da sieht (hört) man, was aus dem Voices noch herausgeholt werden kann.

    Gruß Heiko

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  • Pelempar
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Heiko
    ich möcht da nochmal einhaken.

    du weisst das ich dein progi klasse finde.
    mit deinen kenntnissen und interessen denke
    ich wärst du bei logic oder cubase in verbindung
    mit audio viel besser aufgehoben.
    können wir gern mal per mail diskutieren.

    Mit geeignetem Zusammenspiel von Velocity und Mainvolume kannst du noch mehr erreichen: Mit geeigneten Mainvolume niedrig + Velocity hoch oder Mainvolume hoch + Velocity niedrig kannst du die gleiche Lautstärke erreichen. Im ersten Fall hast du vielleicht einen scharf klingenden Bass, im zweiten klingt er matt. Es lohnt sich also, da noch etwas auszuprobieren. Wenn du ein gut gemachtes XG-File hast, das einen Panel-Voice-Bass benutzt, wäre ich vorsichtig. Denn der Programmierer hat da möglicherweise die Velocity-Werte einzelner Noten optimal eingestellt
    Das sehe ich nicht so:
    Die Velo triggert ja Samples mit unterschiedlichen Klangereignissen. Von daher ist das eher eine subjektive Lautstärke.
    Für mich ist klar die velo die musikalische komponente, daran darf ich eigentlich nichts ändern, ausser fehler.
    alles andere ist aufgabe der Contr. 7 oder 11.

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  • Heiko
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Hallo Pele,

    Geht nicht. PSRUTI macht zwar ein paar nützliche Sachen, die mir einem Sequenzer vielleicht umständlicher gehen. Aber wenn man so etwas vor hat, bleibt nur der Sequenzer.

    Ich habe kürzlich mal wieder eine Audio-CD aus am Tyros eingespielten Songs gebastelt. Einspielen: 10 Minuten. PSRUTI 15 Minuten. Sequenzer: Rest des Tages.

    Hallo Helbert,

    Mit geeignetem Zusammenspiel von Velocity und Mainvolume kannst du noch mehr erreichen: Mit geeigneten Mainvolume niedrig + Velocity hoch oder Mainvolume hoch + Velocity niedrig kannst du die gleiche Lautstärke erreichen. Im ersten Fall hast du vielleicht einen scharf klingenden Bass, im zweiten klingt er matt. Es lohnt sich also, da noch etwas auszuprobieren. Wenn du ein gut gemachtes XG-File hast, das einen Panel-Voice-Bass benutzt, wäre ich vorsichtig. Denn der Programmierer hat da möglicherweise die Velocity-Werte einzelner Noten optimal eingestellt.

    Gruß Heiko

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  • Pelempar
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Hallo Helbert
    Das ist nicht ganz so prickelnd. je nach key.
    wenn du einen Tyros benutzt ist der Volume Wert 100 zu hoch
    Im Schnitt reicht da zwischen 80 u 90.
    Die Drums etwa 95
    Von dieser Basis aus dann runtermischen.

    Heiko es gibt schon auch Möglichkeiten Grooves und
    Velocity Muster zu kopieren.

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  • Helbert
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Heiko,
    danke für diesen Tipp mit dem Revoicen. Es eröffnen sich viel mehr Möglichkeiten zur Soundgestaltung. Mit dem Main Volume und Velocity verschieben hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich stelle die Main Volume Werte der neuen Bassspur immer auf 100. Dann vergleich ich die dazugehörigen Velocity Werte, ob sie in meinem Idealbereich liegen. Wenn sie extrem ausserhalb liegen, ändere ich sie oder wenn der Unterschied nicht zu groß ist, verändere ich das Main Volume, was natürlich einfacher ist. Dasselbe mach ich mit der Drumspur. Jetzt kann man natürlich der Meinung sein, daß ich die Abstimmung des gesamten Midifiles zerstöre. Mir ist aber der Grundrythmus und die konstante Lautstärke wichtiger. Die anderen Spuren interessieren mich nicht so stark, weil wir im Trio versuchen möglichst viel live dazu zu spielen.
    Nochmals besten Dank
    Herbert

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  • Heiko
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Hallo Herbert,

    wenn es gut klingt, kann man nichts dagegen sagen.

    Aber du musst folgendes beachten. In einer Drum-Spur wird mit verschiedenen Drums gespielt. Manche benötigen eine hohe Velocity, andere eine geringere. Die Velocity hängt direkt an der Note. Ich weiß nicht, wie du die in ein anderes File übertragen willst, wenn es andere Drum-Noten enthält.

    Wenn ich ein Midifile bearbeite, ändere ich bei Drums eigenlich nur Main Volume, aber ganz selten die Velocities. Ich empfehle aber das Voicefile-Revoicing, auch wenn das Drumkit nicht geändert wird. Damit werden auf einzelne Drums noch spezielle Effekte gelegt. Versuch es mal.

    Gruß Heiko

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  • Helbert
    antwortet
    Re: Mastervolume

    Danke für deine schnelle und hilfreiche Antwort. Da hast du recht,wenn das Midifile gut klingen soll geht kein Weg dran vorbei, jeden Song über die PA einzustellen. Ich wende bis jetzt folgende Prozedur an: habe von einem super klingendem File das Volume und die Velocity der Bass- und Drumspur, also der Basis eines jeden Files, herausgesucht und versuche nun das Volume und die Velocity der beiden Spuren eines neuen Files in diesen Bereich zu verschieben. Die restlichen Spuren passe ich je nach Geschmack an. Dabei verwende ich MicroLogic und PSRUTI. Übrigens, herzlichen Dank an Heiko für dieses wunderbare Tool.
    Habt ihr bessere oder andere Verfahren?
    MfG
    Herbert

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  • Pelempar
    antwortet
    Re: Mastervolume

    hi
    ja das sehe ich so.
    Das Mastervolume ist halt eine Voreinstellung.
    Beeinflussend wirken dann die Mainvolume und
    Expression Controller.
    Was nicht vergessen werden darf ist das alle
    Voices wiederum ihre eigenen Lautstärkepegel haben.
    Die kannst du in User voices theoretisch auch noch
    puschen oder reduzieren.
    Von daher kommt die eigentliche Lautstärke auch
    immer aus der Summe der eingesetzten Voices.
    Wenn du nur Megavoices Gitarren nimmst und das
    Mainvolume auf 127 setzt, dann wird es nicht so
    laut klingen wie zb. ein Brasssound.
    Dazu kommt das persönliche Hörempfinden und auch die
    verwendeten PA oder Abhöranlagen.
    Verbunden mit der Gewöhnung und Ermüdung der Ohren wird
    vieles dann subjektiv.

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