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Fingered Modus - Akkordarten T4

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    Fingered Modus - Akkordarten T4

    Hallo,
    ich kenne mich in der Noten/Akkordlehre leider nicht so gut aus und bitte um Unterstützung für folgende Akkordgriffe am T4:
    D/E und Am/E für einen Style-Titel. In der Data List sind viele Akkorde angeführt, nur leider nicht die gesuchten.

    Besten Dank für kurze und verständlichen Antworten.
    LG - Robert
    Musikalische Grüße
    Robert
    Genos

    #2
    Hallo,

    die Schreibweise "D/E" bedeutet, daß der D_Dur-Akkord in einer Umkehrungsform gespielt werden soll, wobei der unterste Ton des dann zu greifenden Akkordes den BASS steuert, also der Basston ist (E).

    Eine Umkehrung zu einem Akkord (Beispiel D-Dur) entsteht immer dann, wenn man den untersten Ton des Akkordgriffes um eine Oktave höher spielt. D-Dur: Akkord D-Fis-A, 1. Umkehrung Fis-A-D, 2. Umkehrung A-D-Fis, die theoretisch nächste Umkehrung entspricht wieder dem Akkord auf/über dem Grundton der Tonart, also unterster Ton D.

    Demnach müßtest Du für D/E greifen: E-Fis-A-D

    Analog für Am/E: die Am-Akkorde sind A-C-E, 1. Umkehrung C-E-A, 2. Umkehrung E-A-C, und diese ist dann auch der richtige Griff.
    ---------------------------------------------------

    Gerd

    Yamaha HX-1; dann dazu Tyros-2, jetzt Tyros-4; Cubase-SE;
    Keyboardclub "S...." in Berlin-Tempelhof - sucht "jüngere" Keyboardspieler.....

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      #3
      Hallo Gerd,
      danke für die verständliche Erklärung.
      Robert
      Musikalische Grüße
      Robert
      Genos

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        #4
        Hallo Genterlein
        Hast du das ausprobiert
        Was du schreibst ist 80% falsch
        Die Umkehrungen stimmen aber der Bass wird so nicht gespielt
        Es kommt zunächst auf die AI Einstellung im Key an und auf die Richtige Griffweise
        Deine stimmt nicht
        Pele

        >> Humor ist ein Midi Live zu spielen <<

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          #5
          Hallo Pele,

          ich war mir schon im voraus sicher, daß wieder eine derartige Bemerkung kommt....

          Lassen wir es mal außen vor, daß das Keyboard zuvor entsprechend eingestellt werden muß - aber danach hatte der Poster ja gar nicht gefragt. Ich habe versucht, ihm die "Schreibweise" zu erklären, damit es sich was darunter vorstellen kann, denn er ist ja, wie er selbst sagt, "mit der Noten/Akkordlehre nicht so richtig vertraut".

          Was mir an Deiner Bemerkung aber ehrlich nicht gefällt, ist, daß Du meine Erklärung so einfach als "80% falsch" bezeichnest und dies so stehen läßt. Wenn das Deiner Meinung so total verkehrt ist, würde ich als "Unwissender" natürlich gerne von Dir erfahren, wie es richtig erklärt sein muß - so nützt es niemandem, der die Beiträge im Forum verfolgt - und meist etwas dazu lernen möchte.

          Schnelle Einwürfe/Bemerkungen sind hier häufig anzutreffen, aber für etwas ausführlichere Kommentare nehmen sich nur relativ wenige Musikfreunde die Zeit. Aber nur diese sind hilfreich....
          Zuletzt geändert von genterlein; 23.05.2012, 07:58. Grund: "wer klärt mich jetzt auf ???"
          ---------------------------------------------------

          Gerd

          Yamaha HX-1; dann dazu Tyros-2, jetzt Tyros-4; Cubase-SE;
          Keyboardclub "S...." in Berlin-Tempelhof - sucht "jüngere" Keyboardspieler.....

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            #6
            Hallo Gerd
            die Schreibweise "D/E" bedeutet, daß der D_Dur-Akkord in einer Umkehrungsform gespielt werden soll, wobei der unterste Ton des dann zu greifenden Akkordes den BASS steuert, also der Basston ist (E).
            Das ist 100% falsch
            Hier heisst es ein D-dur Akkor mit Akkordfremdem Bass E
            Mit einer Umkehrung hat das nichts zu tun
            Wenn ich den akkord d fis d e aufbauen würde habe ich ein D9 und kein E im Bass
            Dazu kommt entscheidend von welcher Akkordfolge du kommst
            Was immer gehen würde ist Oktaviert zu greifen also zb
            e fis a d e
            Dann erfolgt richtige Darstellung und das E wird im Bass gespielt

            Eine Umkehrung zu einem Akkord (Beispiel D-Dur) entsteht immer dann, wenn man den untersten Ton des Akkordgriffes um eine Oktave höher spielt.
            ist 100% Quark

            D-Dur: Akkord D-Fis-A, 1. Umkehrung Fis-A-D, 2. Umkehrung A-D-Fis, die theoretisch nächste Umkehrung entspricht wieder dem Akkord auf/über dem Grundton der Tonart, also unterster Ton D.
            das stimmt soweit

            Demnach müßtest Du für D/E greifen: E-Fis-A-D
            100% falsch entspricht D9

            Analog für Am/E: die Am-Akkorde sind A-C-E, 1. Umkehrung C-E-A, 2. Umkehrung E-A-C, und diese ist dann auch der richtige Griff.
            50% falsch keines der Beispiele entpricht einem Am/E auch hier ist entscheident von woher ich komme
            greife ich zb einen reinen Am a c e, c e a, oder e c a dann könnte ich im nächsten am takt einfach a und e greifen um den Bass auf e zu zwingen
            aber nur dann
            Ansonsten zeigt er einen A dur akkord
            Es ist ein defizieles Thema in dem ich selber nicht in letzter Konsequenz stecke, aber ich bin zumindest harmonisch absolut sicher

            Möchtest du den anteiligen Prozentsatz selber ausrechnen??

            lg nach Berlin
            Pele

            >> Humor ist ein Midi Live zu spielen <<

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              #7
              Hallo,
              ich hab's eben mal probiert - mit folgendem Ergebnis:
              Einstellung am Key: AI Fingered
              Am/E = E A C E
              D/E = E F Fis A E
              Also mir wurde geholfen, danke euch beiden.
              Grüsse - Robert
              Musikalische Grüße
              Robert
              Genos

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                #8
                Hallo rbbrob,
                die Steuerung des Basses wird hervorragend von Reinhold Pöhnl - "Styles & Pattern" erklärt. Einfach mal googeln. Wenn du dich da einarbeiten willst ist das auch spieltechnisch nicht ganz einfach. Die Kurzerklärung bezüglich Basssteuerung beim Style-Spielen von Pele ist korrekt, wie er allerdings mit uns Forumsmitgliedern umgeht, sie regelrecht vorführt, ist unter der Gürtellinie.
                Ich habe meine Klatsche vor ner halben Stunde von ihm gekriegt.
                Grüße aus ST
                Rainer

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                  #9
                  Hallo Pele,

                  herzlichen dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, um mich aufzuklären, "wie das mit dem Baßton wirklich funktioniert" - ich werde es mal am Gerät nachvollziehen und hoffentlich auch verinnerlichen. Meine "Lehrzeit" in Notenlehre liegt eigentlich schon 60 Jahre zurück - aber ich versuche ständig dazuzulernen.

                  Dank Deiner ausführlichen Beschreibung müßte dieses Thema ein für alle Male geklärt sein. Übrigens: das Buch von den "Styles & Pattern" werde ich mir auch beschaffen und "reinziehen" - ich hoffe, daß ich noch genügend Zeit dafür habe.... man wird ja nicht jünger.....

                  noch mal kurz wiederholt: es lag an dem "fehlenden Duplikat des Baßtons"?
                  ---------------------------------------------------

                  Gerd

                  Yamaha HX-1; dann dazu Tyros-2, jetzt Tyros-4; Cubase-SE;
                  Keyboardclub "S...." in Berlin-Tempelhof - sucht "jüngere" Keyboardspieler.....

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                    #10
                    Zitat von genterlein Beitrag anzeigen
                    noch mal kurz wiederholt: es lag an dem "fehlenden Duplikat des Baßtons"?
                    Die Antwort ist ein klares Jein

                    Generell gilt, dass du durch Oktavierung des tiefsten Tones im gegriffenen Akkord diesen in den Bass zwingst. Das funktioniert immer.

                    Mit AI Fingered hast du einfachere Möglichkeiten dies zu erzwingen. E A erzeugt beispielsweise A/E, oder wenn vorher ein A Moll gespielt wurde ein Am/E. Das wird alles in "Styles und Pattern" ausführlich erklärt.

                    Die Griffweise D/E = E F Fis A E (ich kenne eigentlich E F Fis A D) nimmt eine Sonderstellung ein, denn das F ist ein leiterfremder Ton. Eigentlich würde man E Fis A D E erwarten, dies erzeugt jedoch einen D9/E. Hier kommen wir nun schon in Geschmacksfragen. Man muss aber darauf hinweisen, dass E F Fis A E nicht geeignet ist, wenn man Left=on gesetzt hat. Denn dann erklingt der gegriffene Akkord mit dem leiterfremden Ton.
                    Grüsse, Michael
                    http://dromeusik.blogspot.de

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                      #11
                      Hallo,
                      ich hab mir soeben das erwähnte "St&P" Fachbuch bestellt - bin schon gespannt, ob ich damit weiterkomme.
                      Das mit Left/On hab ich bei meinen Einstellungen schon geändert. Danke für den Hinweis.
                      LG-Robert
                      Musikalische Grüße
                      Robert
                      Genos

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                        #12
                        Hallo Rainer
                        "desolat" ist das ne Klatsche
                        Ich habe als Cubasianer der ersten Stunde diese Beschreibung nicht verstanden.
                        Es gibt auch nicht viele Ecken die mir verschlossen geblieben sind, von daher hab ich auch manchmal Mühe
                        Fragestellungen einzuordnen weil sie unter Umständen nicht wirklich korrekt gestellt sind.
                        Begriffsbestimmungen, ect pp

                        Ansonsten ist alles grün oder?
                        Wen bitte habe ich vorgeführt?
                        Den Gerd, weil ich ihm seine Systematik nicht erklärt habe?
                        Sorry er war überzeugend

                        Lass dich nicht blenden Rainer
                        Pele

                        >> Humor ist ein Midi Live zu spielen <<

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                          #13
                          Zitat von rbbrob Beitrag anzeigen
                          ...ich hab mir soeben das erwähnte "St&P" Fachbuch bestellt - bin schon gespannt, ob ich damit weiterkomme...
                          Hallo,

                          das Buch hatte ich auch, da ist gerade die Spielweise mit "AI" hervorragend erklärt ( u.A. soweit ich mich erinnere "Freude schöner Götterfunken" mit absteigendem Baßlauf. )

                          Der gute Reinhold ist ja auch der "Erfinder" von AI, und trotzdem kann er das System hervorragend erklären.

                          ( "Trotzdem" deshalb, weil eigentlich eine goldene Regel lautet : Laß nie einen Programmierer die Anleitung zu seiner Software schreiben, die versteht keiner )

                          Du wirst die Ausgabe nicht bereuen !
                          Gruß aus Wittmund

                          Holger ( Früher mal Tyros1, jetzt "Fremdfabrikat" )

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                            #14
                            Hast du die nicht auch gehabt Holger

                            Nicht gelesen oder nicht verstanden?

                            Sorry mein Lieber du weisst keine Steilvorlagen für Pele
                            Pele

                            >> Humor ist ein Midi Live zu spielen <<

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                              #15
                              Hihi Peterchen,

                              Du weisst doch, ich kann am besten mit BANK-Noten, nicht mit so´n komischen Zeugs in schwarz auf und zwischen Linien gemalt
                              Gruß aus Wittmund

                              Holger ( Früher mal Tyros1, jetzt "Fremdfabrikat" )

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