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Midifiles klingen nach dem Bearbeiten schlecht :/

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    Midifiles klingen nach dem Bearbeiten schlecht :/

    Hallo an alle Midifile-Experten,
    ich habe folgendes Problem und hoffe dass ihr mir weiterhelfen könnt:
    Wir besitzen in unserer Band ein PSR-s910 und haben uns Midifiles direkt von Yamaha und Midiland (da es jene Titel bei Yamaha nicht gibt) gekauft.
    So, nun habe ich über Anvil Studio die Drum-Spur (spiele selber Schlagzeug dazu) gelöscht und eine neue, die nur den Einzähler enthält, erstellt. Den Einzähler hab ich dann mit Psruti eingefügt.
    Auch die Spur die die Melodie mitspielt hab ich gelöscht und das gesammte Midifile transponiert (damit es einfacher zum singen wird). Alles am Usb gespeichert und ins Keyboard geladen.
    Bei einigen Stücken hat das gut geklappt und klingt auch toll, aber bei manchen sind zb einzellne Spuren viel zu laut oder es werden überhaut andere Voices verwendet :/
    Das klingt schrecklich und ich bin mit meiner Weisheit am Ende, da ich weder was am Volume noch an den Voices geändert habe... Kann man die Files eventuell direkt am Keyboard bearbeiten und abspeichern?

    Ich hoffe, dass mir jmd helfen kann bzw mir einen anderen (einfacheren?) Weg nennen kann um die Midis zu bearbeiten. Wie gesagt, ich brauche bei jedem Midi nur den Einzähler, muss die Melodiespur löschen und eventuell transponieren.

    Vielen Dank schonmal im Voraus,
    Mfg TkT

    #2
    Hallo,
    hast Du für das PSR die Instrument Definition in PSRUTI eingepflegt?
    Gruß
    Peter

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      #3
      Hallo,
      die von Dir beschriebenen Aktionen sollten von PSRUTI problemlos erledigt werden. Hast Du vor den Änderungen evtl nicht die XG-Optimierung durchgeführt? Oder: Spielst Du vielleicht über PSRUTI mit dem Soundchip des PC ab? Probier mal direkt am Keyboard.

      Wenn meine Vermutungen nicht zutreffen, schick mir mal eins der Original-Files und das von Dir geänderte, bei dem das passiert.
      heikoplateat>gmx.de
      <at> durch @ ersetzen.

      @Peter: Da er nicht revoict, braucht er auch keine Instrumentendefinition.

      Gruß Heiko
      hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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        #4
        Wenn eine Midi-Voice fehlt, dann ist diese nicht im Keyboard und Du musst im Songcreator eine abspeichern,
        auch die - Lautstärken kannst Du dort anpassen unter dem Eintrag " Ctrl - Volume ".

        Wenn Du viele Files hast, dann mach das mit der die Instrument Definition, wie Peter schreibt.

        Gruß Harald
        und sag uns Deinen Namen, .....TkT bricht die Zunge ab !
        geliebtes PSR 3000, TYROS 5

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          #5
          :-) Heiko - die Routine ...........
          Gruß
          Peter

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            #6
            Hallo Harald,
            ich ging davon aus, dass das original Midifile am Keyboard vernünftig klingt. Wenn schon da solche Probleme auftreten, muss man natürlich mehr unternehmen. Warten wir auf eine Antwort von unserem neuen Forumfreund.
            Gruß Heiko
            hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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              #7
              Ich heiße Christian^^
              Also original und unbearbeitet klingen die Midis klasse. Wie gesagt, ich habe auch die Bearbeiteten über das Keyboard abgespielt, nur klingen die dann "strange". Die XP-Optimierung hab ich ganz zum Schluss angeklickt. Kann es sein, daß das der Fehler war bzw dass ich die Optimierung sofort zu Beginn anklicken muss?
              Bitte verzeiht mir meine Unwissenheit, bin ein Neuling auf diesem Gebiet
              P.s. die originale Drumspur kann man über Psruti nicht durch eine neue ersetzen, die nur den Einzähler beinhaltet? hab das mit der drumspur wie gesagt bisher über anvil studio gemacht...
              Zuletzt geändert von TkT; 12.07.2012, 09:58.

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                #8
                Hallo Christian,
                wir waren alle mal "unwissend".
                Versuch mal. die XG-Optimierung vor den eigentlichen Änderungen durchzuführen. Wenn das nicht hilft,
                Original und geändertest File schicken.
                Heiko
                hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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                  #9
                  Ok, danke Heiko Ich werde zwar erst am Sonntag dazu kommen, aber ich melde mich auf alle Fälle obs geklappt hat oder nicht^^

                  Viele Grüße, Christian

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                    #10
                    Hallo Christian,

                    auf eine Anmerkung von Dir ist bislang noch keine Antwort eingegangen: Du bearbeitest die Files auch durch Transposition. Dabei kann es durch aus sein, dass Instrumente in Oktavlagen kommen, wo dies Sounds einfach nicht mehr "natürlich" klingen und auch die Lautstärke-Relationen können (subjektiv) anders empfunden werden als das beim Original-File war. Ein weiterer Aspekt sind eventuell Mega-Voices. Ich habe selber T4 und weiß nicht inwieweit in den vorhanden Original-Files Mega-Voices oder auch Super-Articulation Sounds enthalten sind und auf Deinem Keyboard Modell angesprochen werden. Bei diesen Yamaha-Spezifischen Sounds sind einige Noten-Nr. reserviert um bei einem Sound besondere Effekt zu erzeugen. Das können bei Gitarren Bund-Geräusche bei Bläser-Sounds Anblas-Geräusche sein. In jedem Fall kann es passieren, dass beim Transponieren (ich kenne die von Dir verwendete Software leider nicht) einfach die Noten-Nr. vermindert oder erhöht werden und dadurch Noten Nr. die ein bestimmtes Geräusch produzieren sollen nun als klingender Ton vorhanden sind. Dann kann der Gesamteindruck bei der Wiedergabe schon "schräg" werden. Bei den Super-Artikulation Sounds ist meines Wissens auch die Anschlagstärke mit ein stärkerer Einflussfaktor auf den Sound.
                    Was wäre also zu tun? Ich verwende schon sehr lange einen Sequenzer (Cakewalk Sonar) weil man da an (fast) alle Midi-Events Änderungen vornehmen kann.
                    Für einfache Anpassungen, so wie Du es benötigtst halte ich ich aber PSRUTI und/oder den Midiland Optimizer für die bessere Wahl. Dabei haben beide Programme spezifische Stärken und Schwächen. Finanziell betrachtet ist PSRUTI Freeware und sollte auf dem Rechner einfach vorhanden sein. Das Programm trägt sich nicht in die Windows Registery ein und kann auch von einem externen Datenträger (USB-Stick) gestartet werden. Der Optimizer kostet Geld, das er meines Erachtens aber auch wert ist wenn man Midifiles in bestimmten Parametern bequem bearbeiten möchte, und kann ebenfalls ohne Windows-Registrierung gestartet werden benötigt aber dabei den von Midiland-gelieferten USB-Dongle als Kopierschutz.
                    Persönlich gebe ich PSRUTI den Vorzug um Kanäle umzusortiern, die XF-Akkorde einzutragen oder auch die VH-Spur Parameter einzupflegen. Mit der XG Optimierung bekommt man auch so manches "störrisch" File wieder sauber zum laufen. Den Optimizer bevorzuge ich dagegen um zu transponieren und die Abmischung zu machen. Zudem finde ich im Optimizer die Optionen den Eqalizer je Midi-Kanal einzustellen klasse und auch mit den Filter-Einstellung je Kanal kann man Files gut aufpolieren. Schön beim Optimizer ist, dass all das geht während das File gespielt wird, man bei angeschlossenem Keyboard also eine gute Kontrolle hat wie es am Ende klingt.
                    Zu Deinem Vorgehen Drums oder auch sonstige Midi-Kanäle zu löschen würde ich Dir eher raten anders vorzugehen - nämlich die Lautstärke (Controller 7) je Kanal einfach auf "0" zu regeln. Warum dies? Nun selbstverständlich belastet auch eine nicht hörbare Note den Klangerzeuger, doch ist das bei unseren aktuellen Soundmodulen und Keyboards in der Regel nie ein Problem. Der Vorteil besteht aber darin, dass Du jederzeit die Lautstärke beim Abspielen des Files wieder hochregeln kannst und den Sound (z.B. Melodiestimme) wieder hörst. Ist die Note gelöscht geht das nicht. Insgesamt kannst Du den Controler 7 (Volume) bei PSRUTI für jeden Kanal setzen und natürlich ins File speichern. Bei den Drums möchtest Du aber gerne den Vorzähler hören (hat Dein Keyboard eigentlich keine optionale "Count-In" Funktion) aber nicht die Drums selber. Das geht dann leicht beim Optimizer wo Du einfach in der Event-Listen Ansicht im Drum Kanal nach dem Einzähler ein Controler 7 Event mit Wert "0" eintragen kannst. Auch hier der Vorteil: Du kannst die Lautstärke ganz einfach wieder aufdrehen.

                    Manchmal möchte/muß man ein File auch mal überarbeiten, da schätze ich persönlich auch wenn ich die Melodie z.b. wieder hörbar machen kann weil ich dadurch eine weitere Orientierung beim Bearbeitungsvorgang habe.

                    Ich hoffe, ich konnte Dir noch ein paar Tipps geben die Dir nützen.

                    Gruß Bernd
                    Gruß Bernd

                    Tyros 4, Fender-Strat, Fender Jazz-Bass (4-Saiter), Sonar und div Midi-Helferlein
                    www.bernd-mw.de

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                      #11
                      Hey Bernd,
                      vielen Dank für deine sehr ausführliche Anleitung. Das mit dem Count in übers Keyboard wär natürlich perfekt wenn das klappt.
                      Also wär dein Lösungsvorschlag wie folgt: Das Midifile in PSRUTI laden -> XG Optimierung machen-> speichern -> File in den Optimizer laden-> Drumspur und Melodiespurvolume auf 0 drehen-> transponieren-> speichern und fertig. Den Einzähler dann über Count in am Keyboard machen. Richtig so?

                      Sag schonmal vielen Dank für deine (eure) Hilfe, finds echt klasse wie einem hier weitergeholfen wird- Thumps up^^

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                        #12
                        Hallo Bernd, hallo Christian,

                        beim Transponieren von Mega-Voices mit PSRUTI werden die Effekt-Noten nicht mittransponiert. S.Art verwendet keine derartigen Noten, die Effekte werden dort durch die Spielweise erzeugt, bzw. mit zwei Tasten aktiviert.
                        Die Keyboards besitzen keine Count-In (Einzähler) Funktion. Zum Üben gibt es ein Metronom, dass nach Einschalten solange tickt, bis es wieder ausgeschaltet ist. Es ersetzt also nicht den Einzähler. Beim Einfügen des Einzählers mit PSRUTI werden vor dem Beginn der Song-Noten zwei Takte mit einer wählbaren Drum und einer über die Velocity vorzugebenden Lautstärke eingefügt.
                        Löschen von Kanälen oder Lautstärke auf Null setzen: Wenn man ein Midifile verändert, sollte man das Original nie überschreiben. Das gilt für jede Änderung. Deshalb ist es gleich, ob Christian den Kanal löscht oder stumm schaltet.

                        Ich habe über die Klangverschlechterung nachgedacht.

                        Christians Midifiles könnten das Formar GS (Roland) besitzen. Die neueren Keyboards emulieren GS und die Midifiles klingen daher nahezu wie auf einem Roland Keyboard. Die XG-Optimierung von PSRUTI konvertiert aber (so gut es geht) in Yamaha XG Files. Dabei werden alle GS-spezifischen Events gelöscht und unbekannte Voices durch entsprechende GM-Voices ersetzt.
                        Das wird aber den Klang beeinflussen. Wenn das passiert ist, hilft Revoicen und evtl. Controllerwerte ändern. Ich gehe eigentlich davon aus, dass der Optimizer solche gravierenden Änderungen nicht macht.

                        Über die PSRUTI-Taste "Midifile-Daten" erkennt man, ob es sich um ein GS-File handelte. Wenn ja, sollte die XG-Optimierung auf keinen Fall durchgeführt werden. Christian kann ja sukzessive seine Änderungen machen, sollte aber nach jedem Schritt den Klang mit PSRUTI Play und gekoppeltem Keyboard kontrollieren.

                        Ich bin nicht sicher, ob das die Ursache des Problems ist. Näheres kann ich erst sagen, wenn ich solche Files selbst untersuchen kann.

                        Gruß Heiko
                        hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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                          #13
                          Hallo Heiko,

                          Christian schrieb eingangs, dass er die Files mit der Software "Anvil Studio" anpasst. Ich kenne diese Software nicht und habe deshalb auf die Möglichkeit hingewiesen, dass eventuell Effektnoten bei Megavoices mittransponiert werden und ein "sehr verändertes" Klangbild ergeben können. Auch Deine Vermutung, dass die gekauften Files auf GS optimiert sind kann natürlich zutreffen. Da möcht ich Christian raten beim Kauf von SMF darauf zu achten, dass er diese gleich im für Yamaha Keyboards optimierten Format kauft. Bei vielen Firmen (z.B. Geerdes) darf man die Files auch kostenlos in anderen Formaten neu downloaden nachdem man einmal bezahlt hat - ein erfreulicher Service.

                          Als langjähriger Roland-SC 88pro Nutzer habe ich im letzten Jahr ziemlich schnell die auf GS optimierten Files auf Tyros 4 Format bringen müssen. Ich habe das weitgehend mit dem Optimizer gemacht, weil viele Files mehr als 16 Tracks hatten (alte Licht- und Effektgeräte Steuerspuren) die durch PSRUTI so auf die Schnelle nicht bearbeitebar waren, da das Fomat 0 hier Probleme gebracht hätte. Diese Files klangen dann natürlich nicht optimal auf dem Tyros (gemessen an den vorhandenen Möglichkeiten) jedoch brauchbar und nicht schlechter als auf dem Roland Soundmodul. Für die Files die ich nach und nach dann überarbeitet habe ist Roland dann aber keine Option mehr - Tyros um etliche Klasse besser (differenzierter, druckvoller, dynamischer).
                          Dass man zur Bearbeiten immer eine Kopie nimmt habe ich als Selbstverständlich vorausgesetzt. Obgleich ich bei Geerdes "zerschossene" Files kostenlos neu laden kann und von meinem alten Midi-Hits-Abo die Original Disketten noch vorhanden sind, archiviere ich alle Originale auf einer externen HD und versehe die Dateien mit einem Schreibschutz. Zur Bearbeitung werden die Files dann in ein separaten Verzeichnis kopiert und alle Änderungen dort gespeichert. Meine Empfehlung Spuren nicht zu löschen sondern gegebenenfalls nur in der Lautstärke auf 0 zu stellen resultiert aus meiner persönlichen Arbeitsweise. Manchmal möchte ich ein File vielleicht nur textlich korrigieren, oder ein Ending statt Fade out einspielen.... Wie auch immer: ich finde die Melodiespur dabei eine gute Orientierung und kann dann für die Bearbeitung einfach die Lautstärke vorübergehend anheben. Ein anderes Szenario: Ein selten gespielter Titel wird gewünscht - ich bin kurz über die Melodie unsicher und kann dann die Melodie unauffällig einblenden bis ich "den Faden" wieder aufgenommen habe. Ist vielleicht gemein (ich höre schon die vielen Kollegen die 3000 Titel parat haben und nie unsicher sind) aber hilfreich. Wenn die Spur gelöscht ist habe ich diese Chance nicht mehr. Bei den Drums erhalte ich mir die Drum Spur allein deshalb, weil möglicherweise der Drummer mal krank ist und dann kann ich auch die Drums schnell wieder aktivieren. Sind die Drum Noten gelöscht habe ich auch hier Pech. Und für all diese Szenarien möchte ich nur mit einer Version des SMF auskommen. Daher meine Empfehlung nicht Löschen sondern Lautstärke auf 0 stellen. Natürlich gibt es da auch noch andere Möglichkeiten ein und das selbe File mit teilweise gemuteten Spuren auszugeben, also aus immer der selben Vorlage unterschiedliche Teile (je nach Situation) auszublenden. Da kann ich nur von meiner Vorgehensweise aufgrund langjähriger Erfahrung berichten. Wer von diesen praktischen Erfahrungen jemand profitieren kann - gut, falls nicht aber auch kein Problem. Jeder hat ja sicher auch seine eigene Philosphie wie flexibel er sein Repertoire anlegen will oder muss. Ich selber bin hauptsächlich Gitarrist/Bassist und habe meist einen Kollegen dabei der trommelt. Ein Musiker der in der Hauptsache nur sein Keyboard spielt wird das natürlich anders bewerten. Das Leben ist ja vielfältig.

                          Gruß Bernd
                          Gruß Bernd

                          Tyros 4, Fender-Strat, Fender Jazz-Bass (4-Saiter), Sonar und div Midi-Helferlein
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                            #14
                            Hallo Heiko, hallo Bernd,

                            ich habe mir jetzt den midifile Optimizer zugelegt und alles so gemacht wie beschrieben, also mit PSRUTI optimiert und Einzähler zugefügt, danach im Optimizer die nötigen Spuren gemutet und danach wieder im PSRUTI optimiert und was soll ich sagen? Es klappt und klingt toll
                            Könnte vieleicht doch entweder am Anvil Studio, oder an der zu Beginn vergessenen XG,Optimierung gelegen haben.... Na egal- jetzt funktionierts einwandfrei

                            Möchte mich nochmal ganz fest bei euch für die Hilfe bedanken,
                            viele musikalische Grüße Christian

                            Kommentar

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