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    #31
    Hallo Matthias,
    Zitat von prinzenrolle Beitrag anzeigen
    ... Mit PSRUTI bringe ich nur das revoicen von allen Voices in Verbindung. Das möchte ich nicht. Sondern nur gezielt einige Voices verwenden.
    hier hast du vermutlich etwas falsch verstanden:

    Genau wie in einem PC-Sequencer (z. B. Cubase) oder z. B. im Optimizer 7 oder auch direkt am Keyboard können auch mit PSRUTI einzelne Voices "einfach" gegen andere (Preset-)Voices "ausgetauscht" werden. Diese "normale" Methode heißt in PSRUTI "Standard Revoicing".

    Zusätzlich gibt es jedoch (nur) in PSRUTI das "Voicefile Revoicing". Hier werden in das Midifile für den entsprechenden MIDI-Kanal die Voice Set Parameter bzw. Effekte auf der Grundlage des verwendeten Voice-Files eingetragen.

    Für Preset-Voices ist dies im Normalfall nicht notwendig, da am Keyboard (normalerweise) immer das Standard Voice Set einer Preset Voice geladen wird, wenn ein Bank Select/Program Change Befehl empfangen wird.

    Mit der genannten Methode "Voicefile Revoicing" kann man jedoch genau das von dir Gewünschte erreichen, nämlich die Voice-Einstellungen einer User-Voice ins Midifile schreiben, im Endeffekt also einen oder mehrere Kanäle des Midifiles mit einer User-Voice revoicen.

    Viel Erfolg!


    P.S.
    Ein (User-)Voice-File ist im Grunde ein Midifile. Du kannst Voice-Files z. B. mit MixMaster direkt öffnen. Im "List Editor" von MixMaster siehst du alle Voice Parameter (z. B. Controller und SysEx) die den "Klang" dieser User-Voice bewirken. Man könnte nun diese Parameter in das "Ziel-Midifile" kopieren (oder dort diese Einstellungen per Hand vornehmen).

    Viel einfacher ist es jedoch, sich diese Arbeit von PSRUTI abnehmen zu lassen! Im Handbuch (unter "Hilfe") wird dieser Vorgang genau beschrieben.

    Um ein (User-)Voice-File in einem Sequencer oder z. B. dem Optimizer zu öffnen, kann man einfach .MID an den Dateinamen anhängen. Dann sieht man ebenfalls (im jeweiligen Event-Editor) die Voice-Parameter.

    Hinweis: Um im Optimizer die SysEx zu sehen, einfach im Event-Editor auf Kanal 10 "switchen". (Die übrigen MIDI-Events von Kanal 10 können bei Bedarf ausgefiltert werden.) Um beim Optimizer wirklich alle SysEx zu sehen, muss außerdem unter "Einstellungen - MIDI" der Haken bei "SysEx automatisch anpassen" entfernt werden!

    Grundsätzlich sind SysEx natürlich keine "Channel Events", aber im Optimizer werden sie nun mal auf Kanal 10 angezeigt.
    Zuletzt geändert von t4chris; 10.06.2013, 22:38. Grund: P.S.
    Gruß
    Christian

    Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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      #32
      Zitat von Peter_Schips Beitrag anzeigen
      Hallo !
      Der Nutzer muß das Gerät und seine Arbeitsstruktur (seine Werkzeug) erlernen, nicht das Werkzeug an das "Wunschdenken" seines Anwenders.
      Das wäre tatsächlich das Pferd von hinten aufgesäumt und das Ergebnis weder technisch logischer noch effizienter !
      Genau das ist der Denkfehler aller Hersteller heutiger Technik!

      Man macht erst mal das Einfache komoplizierter als nötig, bis sich die Weisheit (wie wir es jetzt erleben) im eigenen Teufelskreis erhängt.

      Ein (guter) Handwerker, ein Praktiker wird immer nur jenes Werkzeug verwenden, womit er seinen Auftrag möglichst einfach, effizient und dadurch schnell erledigen kann. Er baut sich, wenn nötig, ein spezielles Werkzeug um dieses Ziel zu erreichen.
      Das Ziel ist seit mehr als 15 Jahren bekannt: Vocalist per Midi schalten! Was für eine Höllenmaschine dafür wohl nötig wäre ???????????????????????????

      Würden sich Entwickler oben genannter Grundregel bedienen, sähe heutige Technik generell ganz anders aus. Menschen müssten nicht immer wieder tausende Fragen stellen um dann bei den einfachsten Aufgaben die ewig gleiche, frustrierende Antwort (geht nicht!) zu bekommen.

      Ich glaube hier säumen eher andere das Pferd von hinten auf. Ein Hausbau beginnt nicht am Dach sondern beim Fundament. Und wenn dieses schon wackelt (und das tut es) wird man mit der Hütte nie richtig glücklich werden. Die Entwicklung muss sich ganz klar nach den Bedürfnissen der Kunden orientieren, nicht umgekehrt. Alles andere, lieber Pedda, ist Nonsens.

      Das ist ein Naturgesetz - gegen dieses niemand auf Dauer schwimmen kann. Bei permanenter Missachtung ist das Absaufen (technisch) bereits vorprogrammiert.

      Gruß Charly

      P.S. Das gute alte Midiprotokoll wurde einst von klugen Menschen geschaffen, auch dieses lässt sich weiterentwickeln und ich bin sicher, es wird nicht an Zahlenkombinationen scheitern - maximal an dem dafür nötigen Willen.
      Zuletzt geändert von KGK; 10.06.2013, 23:43.
      youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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        #33
        @KGK
        Hallo Charly,
        Zitat von Peter_Schips Beitrag anzeigen
        ... eine User-Voice ist keine "eigene Voice" der man eine MSB/LSB und Prg.Change Nummer geben müsste. ...
        ich denke, hier hat Peter eindeutig recht. Eine User-Voice (nach bisheriger Yamaha-Definition) ist nichts anderes als ein Midifile! Durch das Laden dieses "Midifiles" (= Anklicken der User-Voice im Voice-Auswahl-Display) wird die Voice des betreffenden Tastatur-Parts (L, R1 - R3) eingestellt. (Siehe auch Beitrag #31)

        Dass eine User-Voice keinen Speicherplatz hat bzw. haben kann, sieht man z. B. daran, dass in einer Registration nicht etwa der Pfad zu einer User-Voice gespeichert wird, sondern direkt die gesamten Voice-Parameter dieser Voice. Daher ist z. B. auch nach dem Löschen oder Verschieben einer User-Voice in einer damit erstellten Reg immer noch der richtige Sound gespeichert!

        Analog dazu verhält es sich, so weit ich weiß, auch mit User-VH-Speicherplätzen. Wenn also ein solcher User-Platz geändert wird, ändert sich nicht automatisch jede Reg, die mit den "alten" Einstellungen erstellt wurde. Ich finde dies auf jeden Fall besser "so, wie es ist".


        Ich denke, dass das Arbeiten mit festen, über MIDI ansprechbaren "User-Voice-Speicherplätzen" nicht ideal wäre. Falls sich bei den Speicherplätzen etwas ändert, wäre "der Teufel los"! (Genau wie jetzt schon bei den Custom-Voice-Plätzen. Bei den CVs geht es jedoch nicht anders wegen der zusätzlichen Samples)

        Meiner Meinung nach die einzig richtige bzw. wünschenswerte "Neuerung" bezüglich User-Voices wäre eine einfache Möglichkeit, User-Voice-Parameter direkt am Keyboard ins Midifile schreiben zu können, also ein "integriertes PSRUTI Voicefile Revoicing".

        Die bereits von Peter angesprochene Möglichkeit, direkt am Keyboard aus einer User-Voice eine Custom-Voice zu erzeugen, wäre (zusätzlich) sicher auch gut.

        Ein (XG-)Midifile stellt immer alle Parameter der MIDI-Klangerzeugung auf der Basis eines GM/XG-Resets neu ein. Je weniger dabei "irgendwelche" User-Speicherplätze "im Spiel" sind, denke ich, um so besser und vor allem sicherer!


        P.S.
        Zitat von KGK Beitrag anzeigen
        ... Das Ziel ist seit mehr als 15 Jahren bekannt: Vocalist per Midi schalten! Was für einen Höllenmaschine dafür wohl nötig wäre ? ...
        Den Wunsch, VH-Presets am T4 über MIDI umschalten zu können hast du ja hier schon öfter geäußert. Ich würde gerne wissen, wie dein Setup aussieht. Ich glaube, du spielst Midifiles intern ab. Arbeitest du hier mit Regs oder lädst du die Midifiles direkt?

        Was genau ist denn der Grund für das von dir gewünschte Umschalten per MIDI? Geht es hier um eine Automatisierung (z. B. verschiedene VH-Einstellungen im Laufe eines Midifiles)? Oder geht es um das Umschalten der VH-Presets von einer externen MIDI-Quelle aus?

        P.P.S.
        Ich habe mir vor kurzem ein TC Helicon VoiceLive Touch 2 "geleistet". Sicher sind es wieder ein paar Kabel mehr, aber ich würde das Teil nicht mehr hergeben wollen: Ein MIDI-Kabel vom Akkordeon und ein Audio-Kabel vom T4-Kopfhörerausgang, und die Ansteuerung ist perfekt!

        Das Gerät hat zwar "nur" noch 4 Harmony-Stimmen (im Vergleich zum Vorgängermodell mit 8 Stimmen). Dies reicht jedoch völlig aus, zumal es ja es zusätzlich auch noch "Double"- und "Choir"-Effekte gibt. Der Hauptvorteil ist jedenfalls das neue Display sowie der direkte, schnelle Zugriff auf alle Parameter.

        Die Presets könnten hier natürlich auch per MIDI(-File) umgeschaltet werden, es gibt jedoch 9 Favoriten, die direkt angewählt werden können, was locker ausreicht. Ich nutze also die MIDI-Umschaltung derzeit nicht, sondern steuere das Gerät im Live-Betrieb einfach per Hand.

        Alles in allem würde ich mir für einen T4-Nachfolger wünschen, dass ab Werk kein VH-Modul eingebaut wäre, sondern dieses (wenn überhaupt) nur für interessierte Kunden nachgerüstet werden könnte.

        Die Technologie schreitet gerade hier extrem schnell voran. Wer hätte z. B. vor ein paar Jahren geglaubt, dass sich über eine Audio-Ansteuerung (wenn's "sein muss", sogar mit kompletten MP3s, incl. Gesang) derart gute Ergebnisse erzielen lassen.
        Zuletzt geändert von t4chris; 11.06.2013, 12:47. Grund: P.S.
        Gruß
        Christian

        Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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          #34
          Hallo Charly,

          Zitat von KGK Beitrag anzeigen
          P.S. Das gute alte Midiprotokoll wurde einst von klugen Menschen geschaffen, auch dieses lässt sich weiterentwickeln und ich bin sicher, es wird nicht an Zahlenkombinationen scheitern - maximal an dem dafür nötigen Willen.
          1+1 bleiben nun mal 2 und nicht 2,5 - ob's dir passt oder nicht.

          Warum gehst du nicht einfach den Weg der machbar ist, anstatt überhaupt nicht zu gehen.

          Genau ein Posting über deinem zeigt der Christian auf, dass und wie es machbar ist, auch User Voices ins File einzubinden, tu's doch einfach.


          Tyros5-76 + Tyros5-61

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            #35
            Zitat von t4chris Beitrag anzeigen
            @KGK
            Hallo Charly,


            P.S.
            Den Wunsch, VH-Presets am T4 über MIDI umschalten zu können hast du ja hier schon öfter geäußert. Ich würde gerne wissen, wie dein Setup aussieht. Ich glaube, du spielst Midifiles intern ab. Arbeitest du hier mit Regs oder lädst du die Midifiles direkt?

            Was genau ist denn der Grund für das von dir gewünschte Umschalten per MIDI? Geht es hier um eine Automatisierung (z. B. verschiedene VH-Einstellungen im Laufe eines Midifiles)? Oder geht es um das Umschalten der VH-Presets von einer externen MIDI-Quelle aus?

            P.P.S.
            Ich habe mir vor kurzem ein TC Helicon VoiceLive Touch 2 "geleistet". Sicher sind es wieder ein paar Kabel mehr, aber ich würde das Teil nicht mehr hergeben wollen: Ein MIDI-Kabel vom Akkordeon und ein Audio-Kabel vom T4-Kopfhörerausgang, und die Ansteuerung ist perfekt!

            Das Gerät hat zwar "nur" noch 4 Harmony-Stimmen (im Vergleich zum Vorgängen-Modell mit 8 Stimmen). Dies reicht jedoch völlig aus, zumal es ja es zusätzlich auch noch "Double"- und "Choir"-Effekte gibt.

            Die Presets könnten hier "natürlich" auch per MIDI(-File) umgeschaltet werden, es gibt jedoch 9 Favoriten, die direkt angewählt werden können, was locker ausreicht.

            Alles in allem würde ich mir für einen T4-Nachfolger wünschen, dass ab Werk kein VH-Modul eingebaut wäre, sondern dieses (wenn überhaupt) nur für interessierte Kunden nachgerüstet werden könnte.

            Die Technologie schreitet gerade hier extrem schnell voran. Wer hätte z. B. vor ein paar Jahren geglaubt, dass über eine Audio-Ansteuerung (wenn's "sein muss", sogar mit kompletten MP3s, incl. Gesang) derart gute Ergebnisse erzielen lassen.
            Hallo Christian,

            dir muss ich erst mal ein ganz großes Lob aussprechen, denn so geduldig und sachlich wie du hier allen mit Rat und Tat zur Seite stehst, das ist schon außergewöhnlich. Dafür müsste dir Yamaha eigentlich schon ein mittleres Beratungs-Einkommen auszahlen.

            Zugleich ist aber genau das der Anstoß für meine - und Kritik überhaupt! Warum macht man denn alles so, dass sich hinterher keiner mehr auskennt? Oder noch besser, wenn man sich dann schon mal auskennt, danach wieder so dass es noch schlimmer und dümmer wird?

            Warum kaufst du dir nun diesen TC-Helicon? Klar, weil er besser klingt und miditauglich ist. Beide Aspekte würden mich als Yamaha-Verantworlicher sofort handel lassen! Nicht morgen oder übermorgen - Nein SOFORT!!!!!!!!!
            Denn du bist ja inzwischen kein Einzelfall mehr, das ist ja nichts anderes wie die Flucht in der Not zu einem anderen Produkt.

            Ich brauch für meine Midifiles keine Registrationen weil ein Midifile für mich (und generell) ein unabhängiges Medium ist und bleiben soll, welches für mich im Hintergrund alles zu erledigen hat, was ICH mir daheim in mühsamer Arbeit ausgedacht habe um auf der Bühne stressfrei arbeiten zu können.
            Dazu gehört natürlich auch der Vocalist, welcher sich ein um und abschalten lassen muss und dieses nicht NUR mit Werkspresets sondern auch mit Usern, denn das sind nun mal MEINE!
            Ich will also nicht mehr oder weniger als das was du (und tausende Musiker) mit deinem TC machst. So ist es richtig, einfach und gut.

            Warum rafft und schafft es Yamaha im mehr als 15 Jahren nicht, die für alle einfachste Variante der VH-Bedienung zu realisieren????
            Sind sie zu dumm oder zu faul? Stattdessen drängt man uns die Sysex-Variante auf die undurchschaubarste, komplizierteste und unflexibelste von allen!

            Es ist ja nicht so, dass ich mich mit den Alternativen gar nicht auskenne, die Frage ist doch: Warum muss man es immer komplizierter machen als nötig?
            Mit 10 VH-Userpresets die sich per Midi ein, um und ausschalten lassen wäre die Sache für fast alle MidiFeiler gelöst und das Problem beseitigt. Ja, klingen sollte er dann auch noch. Den T4-VH-Panorama-Pfusch haben die klugen Yami-Jungs leider auch noch nicht ausgebügelt. Ebenfalls eine sehr traurige Leistung!
            Hauptsache die User passen sich möglichst kritiklos allen Fehlentwicklungen an. Zu dieser Sorte gehöre ich aber nicht, auch wenn es (wie das 15-jährige Beispiel beweist) nicht fruchtet.

            Schade, und vor allem, alles andere als kundenorientiert.

            Ich bin dann wieder mal weg, die Angelegenheit ist mir längst zu mühsam geworden. Wollte es nur mal wieder los werden damit ich besser schlafen und die Konkurrenz sich ein bisserl amüsieren kann.

            Gute Nacht, meine Kritik richtet sich übrigens nicht gegen Forumsperson - lediglich gegen den Hersteller Yamaha und die cleveren Techniker die mit Volldampf an der Praxis vorbei entwickeln.

            Charly

            P.S.: Und Chris, du hast natürlich Recht - wer hätte gedacht dass....???
            Nein, wir wussten und wissen doch jetzt schon DASS wir bald 5- oder 20 000 Sounds verwalten werden müssen. Das gleiche gilt für Styles, Midis, Audios. Dafür muss man neue Konzepte schffen, anstatt sich mit faulen Ausreden bezügl. Midiprotokoll oder anderm Schmarren um die Verantwortung zu drücken. Und all das lässt sich mit gutem Willen trotz Komplexität so entwickeln, dass sich ein ganz normaler Durchnittsmensch damit zurechtfindet. Die Entwickler sollten also erst mal fragen und lernen was der Anwender braucht und wie er denkt - nicht umgekehrt, denn sonst ist jegliche Mühe vergebens, das lesen wir ja jetzt schon täglich hier im Forum.
            Zuletzt geändert von KGK; 11.06.2013, 13:19.
            youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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              #36
              Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten.
              Jetzt bin ich wieder ein Stück schlauer.
              Ich habe auch eure verschiedenen Meinungen gelesen.
              Von der Materie habe ich zwar wenig Ahnung,
              aber ich sehe es auch so, das es von yamaha nicht glücklich ist, das sich erst einen Privatperson die Arbeit machen muss, um PSRUTI zu entwickeln.
              Eigentlich sollte so was schon im Key integriert sein.

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                #37
                Genau das ist der Denkfehler aller Hersteller heutiger Technik !
                Falsch ! Genau das ist der weitverbreitete Denkfehler der meisten Anwender ! Wenn jemand "lesen und schreiben" können möchte, dann muß er es lernen ! Da hilft es nix, wenn er von der Vorstellung ausgeht seine eigenen Ideen wären effizienter und wer sich nicht an seine Form der Kommunikation hält, mache einen Denkfehler !

                Man macht erst mal das Einfache komoplizierter als nötig, bis sich die Weisheit (wie wir es jetzt erleben) im eigenen Teufelskreis erhängt.
                Falsch ! Um es nicht unnötig komplex, unübersichtlich und unflexibel zu machen, benutzt man ja gerade die technischen Möglichkeiten (SysEx Daten) mit der höchsten Effizienz ! Das ist eine eigene Sprache, aber um damit kommunizieren zu können (mit dem Instrument), muß man sie lernen !

                Ein (guter) Handwerker, ein Praktiker wird immer nur jenes Werkzeug verwenden, womit er seinen Auftrag möglichst einfach, effizient und dadurch schnell erledigen kann. Er baut sich, wenn nötig, ein spezielles Werkzeug um dieses Ziel zu erreichen.
                Das Ziel ist seit mehr als 15 Jahren bekannt: Vocalist per Midi schalten! Was für eine Höllenmaschine dafür wohl nötig wäre ???????????????????????????
                Richtig ! Er nutzt aber zum bohren eine Bohrmaschine und zum sägen eine Säge ! Du versuchst aber mit einem Schraubenzieher zu bohren und zu sägen und bist der Meinung es ist einfacher und effizienter ! Der Schraubenzieher lässt sich vielleicht bequemer in der Hand halten,
                aber damit zu sägen oder zu bohren ? Das Ergebnis zeigt Dir, es ist das falsche Werkzeug !

                Würden sich Entwickler oben genannter Grundregel bedienen, sähe heutige Technik generell ganz anders aus. Menschen müssten nicht immer wieder tausende Fragen stellen um dann bei den einfachsten Aufgaben die ewig gleiche, frustrierende Antwort (geht nicht!) zu bekommen.
                Würden Endkunden verstehen, daß Keyboard spielen einfach aus Musik & Technik zu gleichen Bestandteilen gehört und sich um das Erlernen der Technik in gleichem Maß kümmern, wie das Erlernen des musikalischen Teils, wären die endlosen Diskussionen nicht notwendig.
                Ein Keyboard ist ein technischer Musikcomputer ! Wer damit ernsthaft umgehen möchte, der muß sowohl musikalisches als auch technisches Wissen erlernen. Die Aussage vieler Musiker : ... ich will Musik machen und nicht programmieren, ist völlig am Konzept des Keyboards vorbei.
                Wer diese Anforderungen an ein technisches Musikinstrument stellt, hat für sich das falsche Instrument gewählt ! Kein Bläser regt sich darüber auf, daß er in sein Instrument reinblasen muß ! Die Keyboarder wollen am liebsten eine vollautomatische "Mitdenkmaschine" !
                In vielen Bereichen haben die Hersteller die Bedienkonzeptionen ja schon auf ein Mindestmaß an "Mitdenkpflicht" minimiert ! Die nächste Automatisierung ersetzt den Musiker !

                Geht nicht, gibt es nicht ! Es gibt immer einen Weg, nur muß einem dieser klar werden und man muß danach handeln !

                Ich glaube hier säumen eher andere das Pferd von hinten auf. Ein Hausbau beginnt nicht am Dach sondern beim Fundament. Und wenn dieses schon wackelt (und das tut es) wird man mit der Hütte nie richtig glücklich werden. Die Entwicklung muss sich ganz klar nach den Bedürfnissen der Kunden orientieren, nicht umgekehrt. Alles andere, lieber Pedda, ist Nonsens.
                Das Fundament ist Midi mit all seinen technischen Funktionen, Möglichkeiten und Daten ! Du zimmerst schon am Dach herum ohne Dir klar zu sein, daß Dein Fundament riesige Löcher aufweist ! Mache doch erst mal das Fundament fertig, dann wirst Du auch den weiteren Verlauf besser verstehen.
                Es gibt einfach einige Dinge im Mididatenprotokoll, welche man nicht einfach auf den Kopf stellen kann. Wie gesagt ich kann den Ruf nach "einfacher Bedienstruktur" verstehen, aber es ändert nichts an der Realität des Datenprotokolls und der Tatsache, daß sich einige Dinge wie von Dir gefordert
                so nicht umsetzen lassen. Es macht keinen Sinn ! Im Gegenteil ... Du würdest vielleicht eine für Dich simple Bedienung gewinnen, aber das ganze System dadurch technisch 20 Jahre zurück werfen.

                Das ist ein Naturgesetz - gegen dieses niemand auf Dauer schwimmen kann. Bei permanenter Missachtung ist das Absaufen (technisch) bereits vorprogrammiert.
                Exakt ! Du schwimmst gegen den Strom, anstatt mit zu schwimmen ! Es ist gut, wenn man mal etwas unorthodoxe Gedankengänge versucht um technisch bessere Lösungen zu erhalten, aber Du kannst nicht alles auf den Kopf stellen. Das wäre aber nach Deinen Vorstellungen
                und Überlegungen absolut notwendig !

                Das gute alte Midiprotokoll wurde einst von klugen Menschen geschaffen, auch dieses lässt sich weiterentwickeln und ich bin sicher, es wird nicht an Zahlenkombinationen scheitern - maximal an dem dafür nötigen Willen.
                Richtig ! Die technische Erweiterungen, zusätzlichen Spezifikationen etc. haben sich auch clevere Leute ausgedacht ! Du bist bei Deinem Wissens- und Nutzungsgrad allerdings auf dem Stand des ursprünglichen Midistandards stehen geblieben
                und argumentierst, daß alles was über Standard-Controller hinaus geht, für Dich (und viele Andere) nicht zu handeln ist. Falsch ! Es ist nur nicht zu handeln, weil Euch die Thematik zu komplex vor kommt ! Wenn man mal weiß was man da
                anstellt, dann ergibt sich die Logik von alleine !

                In einem Punkt muß ich Euch allerdings uneingeschränkt recht geben ! Man könnte viele Bedienfunktionen für den Anwender deutlich einfacher gestalten bzw. "dolmetschen lassen"! Man muß nicht anfangen die Keyboards technisch wieder in die 80er Jahre zurück zu versetzen !
                Der Hersteller muß einfach nur dem Endkunden vernünftige Editoren an die Hand geben ! XG-Works war so ein Tool, welches die aufwändige, aber umfassende Bearbeitungsmöglichkeit von META-Daten total simpel machte.
                Das Yamaha hier nicht in die Gänge kommt und für die Endkunden : Sample & Soundeditoren, Styleeditoren, Systemeditoren etc. etc. pp. an die Hand gibt, ist mehr als unverständlich ! Jede noch so kleine Firma aus China, gibt den Endkunden heute
                irgendwelche App`s an die Hand. Yamaha fängt zwar bei den kleineren Keyboards auch so langsam damit an, aber daß dies bei den Top-Modellen so deutlich hinterher hinkt, ist unverständlich !

                Da müsste deutlich mehr passieren ! Alleine die Tatsache vernünftige und für den Endkunden einfach zu bedienende Editoren an die Hand zu geben, ist schon ein Marketingwerkzeug von nicht zu unterschätzenden Ausmaßen !

                Gruß/Peter
                Zuletzt geändert von Peter_Schips; 11.06.2013, 12:21.
                Gruß/Peter

                CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                  #38
                  Über 30 Ausrufezeichen.

                  Hast Du das neuerdings nötig?

                  Servus Jo
                  Zuletzt geändert von reki; 11.06.2013, 13:04. Grund: Mittagessen
                  -----------------------------------------------
                  ----------------------------------------------------------
                  Servus Jo

                  Tyros3 + Tyros4 + PSR S 970 + CSP 170 mit I-Padsteuerung

                  Kommentar


                    #39
                    Hi !

                    Kannst Dir gerne welche wegnehmen ....

                    Gruß/Peter
                    Gruß/Peter

                    CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                      #40
                      Hallo Charly,

                      zunächst danke für dein Lob!

                      Hier muss ich nochmal kurz einhaken, denn deine Arbeitsweise bezüglich Midifiles und Live-Spiel ist mir immer noch nicht ganz klar:
                      Zitat von KGK Beitrag anzeigen
                      ... Ich brauch für meine Midifiles keine Registrationen weil ein Midifile für mich (und generell) ein unabhängiges Medium ist ...
                      Heißt das, du arbeitest (in Verbindung mit Midifiles) überhaupt nicht mit Regs (auch nicht zum Einstellen der Tastatur-Voices)? Wie stellst du dann die Voices zum Livespiel ein? Mit Keyboard-Voice-Events im Midifile? Oder verwendest ("opferst") du mehrere Parts des Midifiles um die Tastatur-Parts einzustellen?

                      Wie arbeitest du beim Style-Spiel? Auch ohne Regs?

                      Der Hintergrund dieser Fragen ist folgender: Man kann ja Regs über MIDI umschalten (mit einem kleinen Trick auch von intern abgespielten Midifiles aus).

                      Wenn du also (zumindest im "Midifile-Bereich") ohne Regs arbeitest, könntest du ja Regs zum Umschalten der VH/MIC-Einstellungen verwenden: Angenommen du erstellst dir einige Regs, in denen ausschließlich deine bevorzugten VH/MIC-Einstellungen gespeichert sind. Du nummerierst diese Regs von 000 - 020. Wenn du mehrere Reg-Ordner verwendest (z. B. beim Style-Spiel) kopierst du diese "VH-Regs" in jeden deiner Reg-Ordner.

                      Nun kannst du (in Verbindung mit einem speziell erstellten MIDI-Setup sowie einer Hardware-MIDI-Verbindung z. B. von MIDI-OUT B zu MIDI-IN B) vom Midifile aus deine "VH-Regs" mit MSB/LSB/PC umschalten. Es muss natürlich immer ein Reg-Ordner eingestellt sein, der (auch) deine "VH-Regs" enthält.

                      Ein Kanal des Midifiles muss natürlich für die Reg-Umschaltung verwendet ("geopfert") werden. Dies wäre jedoch auch so, wenn die von dir "geforderte" VH-Preset-Umschaltung per MIDI-Controller-Befehl standardmäßig integriert wäre.

                      Um alle Kanäle für Voices nutzen zu können, muss (wie bereits jetzt möglich) mit kanal-unabhängigen MIDI-Events (sprich SysEx) gearbeitet werden.
                      Zuletzt geändert von t4chris; 11.06.2013, 13:33. Grund: Ergänzung
                      Gruß
                      Christian

                      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                        #41
                        Servus Christian,

                        ich arbeite im Gegensatz zu dir und vermutlich vielen anderen komplett ohne Registrierungen. Habe zum Livespiel, ob mit Midis, Styles oder Audios lediglich Soundregs - für verschiedene Stilrichtungen. Spiele außerdem viel mit dem Akkordeon. Schon alleine deshalb will ich mich nicht von Regs abhängig machen.
                        Und genau deshalb erwarte ich und viele Kollegen von einem Yamaha-Profi-Flaggschiff, dass es die grundlegenden, wichtigsten Midianforderungen erfüllt.
                        Es ist ein Armutszeugnis den VH per Hand über Regs steuern zu müssen, oder auch über deine genannte Version - die ich natürlich auch kenne aber nicht akzeptiere zumal es, außer Yamaha, alle anderen Hersteller können.

                        Die Schlaumeier denken ihre Aufgaben eben nicht zu Ende und glauben, dass da draußen alle Musiker den ganzen Gig über vor dem Brett hocken und wie die irren herumtippen um ans Ziel zu kommen. Wenn ich die Quetsche umhänge und evtl. nach vorne geh, muss für mich das Midi den Großteil aller Aufgaben erledigen sonst kippe ich die Kiste in dem Müll.

                        Wir können hier noch seitenweise Briefe schreiben, am Ende bleibt erst mal das Fazit: Yamaha schafft es nicht ein wirklich bühnentaugliches Keyboard zu bau’n, welches ohne zusätzliche Hilfsmittel den wichtigsten Erfordernissen gerecht wird.

                        Da nützen auch Peters und alle anderen Weisheiten hier nichts – einen echten Praxistest wird der aktuelle T4 niemals besteh’n. Was wir da haben ist ein Wohnzimmerspielzeug woran der Anwender viel Zeit und Nerven verliert ohne damit glücklich zu werden.

                        Früher habe ich noch Wunschlisten geschrieben, diese Lust ist mir abhandengekommen,
                        denn es liest und kapiert von denen eh keiner. Vermutlich arbeitet man schon an diversen Apps als Implantat für die inzwischen leblosen Musikerbirnen – das wird sicher super lustig.

                        Nix für ungut, aber da geh’n selbst mir die Worte aus und das passiert nur selten.

                        Gruß Charly
                        youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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                          #42
                          Hallo !

                          Das Bedienprinzip mit der höchsten Priorität heißt bei Yamaha "REGISTRATION MEMORY" !

                          Alles andere ist an der Konzeption des Herstellers vorbei. Du kannst Dich noch 100mal "beklagen", daß dieses Bedienkonzept nicht Deinen Vorstellungen entspricht, was aber nichts an der Tatsache ändert !
                          Die Registrations sind die systemübergeordnete Instanz zur kompletten Steuerung des Instrumentes. Dieses Bedienkonzept ist der spieltechnisch sinnvollste Weg um mit einem Knopfdruck alle spieltechnisch
                          relevanten Einstellungen auf einmal zu erhalten.

                          Einem Midifile z.B. die höchste Priorität zu geben, ist eine absolut starre und unflexible Lösung, welche keinen Eingriff in Echtzeit zulässt ohne die notwendigen Daten im Midifile grundlegend zu ändern.
                          Zum zweiten sind diese Midifiles dann nicht mehr kompatibel zu anderen Plattformen und/oder Instrumenten, da der gerätespezifische Steuerungsanteil nicht dem typischen Kompatibilitätsformat von Midifiles
                          entspricht. Ein Umstieg auf ein neues System würde eine komplette Überarbeitung jedes einzelnen Midifiles nach sich ziehen. Das ist unpraktikabel und weitaus zeitaufwändiger als die Neuerstellung
                          oder Überarbeitung von Registrationsdaten.

                          Wer das Bedienkonzept der Registrations kontinuierlich umsetzt, hat das Instrument komplett im Griff ! (Peripheriegeräte außen vorgenommen, denn dieses haben in der Grundplanung des Systems keine Relevanz.)
                          Wer eine externe Bedienung mehrere Hardwarekomponenten (Keyboard, Vocalist uvm.) auf einmal wünscht, für den gibt es optionale Steuerungsgeräte (Midi-Matrix/Miditemp usw.). Das ist aber nicht die Aufgabe
                          eines Keyboards, welches eine in sich geschlossene Systemstruktur aufweist.

                          Viele Kollegen ... sowohl im Bereich Entertainment (Alleinunterhalter), kleine Bands bis hin zu Keyboarder im Orchester nutzen das praxistaugliche Konzept der Registrationsverwaltung. Das ist übersichtlich,
                          einfach zu bedienen, jederzeit änder- und erweiterbar und eine bewährte Praxis für den Musiker im Alltag.

                          Gruß/Peter

                          PS: Was ich aus Deinem Posting entnehme, ist der Wunsch nach einer "Fernbedienung", mit der Du das Keyboard u.a. komplett von Deinem Akkordeon fernsteuern kannst. Auch hier wäre die Fernsteuerung
                          von Registrationen der effizienteste Weg ! Sowas in einer iPhone App zu ermöglichen wäre für ein Keyboard mit integriertem WiFi sicherlich keine all zu große technische Hürde ! Es ist eher die Frage ....
                          ... wieviele Anfragen für solche App`s gibt es und ist es wirtschaftlich für wenige "Akkordeonisten" so eine App zu entwickeln.

                          Alles weitere lässt sich mit einem Fußschalter oder dem MFC10 und einer strukturell vernünftigen Datenverwaltung von Registrationen ermöglichen. Auch ein Weg um Registrationen extern weiter zu schalten.
                          Gruß/Peter

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                            #43
                            Was soll diese herumschipserei? Jeder Fahrlehrer redet auch weiterhin auf den Schüler ein, dass ein Fahrzeug nie und nimmer je von selbst einparken können wird und der User halt eben die Handbücher wälzen und die 1000 + 1 Stunde im Märchenland der modernen Techniker mit den entsprechenden Kosten aufbringen muss, um ein vernünftiges Ziel zu erreichen. Kauft euch einfach ein billiges Masterkey, ein paar wirklich tolle Sounds, die nach was klingen wie Hammondsound, echtes Piano usw. und programmiert mit der Lerntaste die Sounds auf euer Keyboard. Aufwand = gering, Kosten = gering. Das hat noch den Vorteil, dass die Leute nicht immer Land auf und ab den gleichen Sound jeden Abend geniessen müssen.

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                              #44
                              Es treffen hier halt einfach 2 Philosophien aufeinander. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es früher immer hieß Apple sei als Musikcomputer besser, weil er sich für Musiker einfacher bedienen lässt. Denn Musiker mögen angeblich keine Computer. Okay.... mag ja auf manche wirklich zutreffen.
                              Trotzdem ist es natürlich so, dass es unterm Strich irgendwie keinen Sinn macht ein Instrument zu kaufen das eine bestimmte Bedienphilosophie vorsieht und sich dann drauf versteift, dass der Hersteller es falsch gemacht hat, weil vom Käufer eine ganz andere gewünscht ist.

                              ...nur so meine unwesentliche Meinung, die ich dazu gesagt haben wollte.
                              Mit freundlichen Grüßen,
                              Andre
                              __________________________________________________ ______
                              ===========================================

                              Ich habe aktuell einen Tyros 4, davor jahrelang einen Tyros 1.

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                                #45
                                Wir können uns in dem Bereich auch den Mund fusselig quasseln, es ändert nichts an der Tatsache das die Instrumente dann sauber funktionieren, wenn der Anwender sich an die konzeptionellen Vorgaben des Herstellers hält.
                                Für diese Art der Nutzung wurden die Instrumente entwickelt und so sind auch alle Bedienungsanleitungen, Lehr- und Praxisbücher und Workshops konzipiert ! Da haben sich Leute bei der Planung nämlich etwas dabei gedacht !

                                Neue Bedienhilfen/Bedienfunktionen sind grundsätzlich immer eine Überlegung wert, aber man muß auch einmal erkennen wann man technisch einfach gegen den Strom schwimmt ! Man kann die vorhandenen Strukturen nicht
                                einfach über Bord werfen, wegen einer "vermeindlich" besseren Lösung, wenn man zeitgleich nicht beachtet das man dadurch in einem anderen Part des Instrumentes ein kontraproduktives Ergebnis oder sinnfreie Dopplungen
                                verursacht.

                                Grundsätzlich könnte man bei den Yamaha Keyboards sogar auf OTS, Musicfinder etc. komplett verzichten, denn der Maßstab für eine umfangreiche Bedienung ist bei Yamaha das Registrationskonzept !

                                - OTS könnten komplett durch Registrationen ersetzt werden.
                                - MusicFinder Daten können komplett durch Registrationen ersetzt werden.

                                Wir haben schon in den Instrumenten mehr als genug "sinnfreie" Doppelfunktionen, welche das System bereits unnötig belasten und das alles nur im Namen einer "vermeindlich einfachereren Bedienung" !
                                Das ist`n Schuß in den Ofen ! Die Instrumente benötigen eine einheitliche, alles umfassend Bedienstruktur, welche per Knopfdruck alles aufruft und/oder abspeichert. Das sind die Registrationen !

                                Man müsste diese nur komplettieren (Midi-Setups, sämtliche Vocalizer & Microeinstellungen usw. usw.) und als alleiniges Bedienkonzept schnell zugänglich machen ! (Dies schließt auch den Wunsch nach
                                Fernbedienung von Registrationsplätzen ein.)

                                - Midifiles, Styles oder Sounds eine Systempriorität zu geben ist absoluter Nonsens, da auch dann wieder eine Art der doppelten Bedienstruktur geschaffen wird ! So ein System .... wenn es professionellen
                                Maßstäben gerecht werden will, muß ein einheitliches alles umfassendes Bedienprinzip enthalten. Das sind nun mal die Registrationen, welche man sicherlich noch erweitern kann, aber den Rest kann man
                                aus dem System komplett entfernen !

                                Der Aufwand ein Midifile oder eine Registration im Livebetrieb aufzurufen ist gleich ! Die Registration kann systembedingt aber Funktionen realisieren, welche ein Midifile grundsätzlich nicht kann und auch nicht
                                können darf, ansonsten rutschen wir wieder in das Zeitalter der 1001 verschiedenen Datenformate für Playbacks, welche dann wieder spezielle Bearbeitungsprogramme benötigen. Eine Bearbeitung ist dann
                                mit einem normalen Sequenzerprogramm wie Cubase/Logic etc. mit höchster Sicherheit nicht mehr machbar. Das führt unter`m Strich zu keiner Systemverbesserung, sondern zu einer "Einzelstellung" am Markt,
                                welche jeden Anspruch auf Kompatibilität über Bord wirft.

                                Gruß/Peter
                                Gruß/Peter

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