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Genos: Die Reise geht weiter

Seit seiner Markteinführung begeistert Yamahas revolutionäres Workstation-Keyboard Genos viele Musiker auf der ganzen Welt – ob auf der Bühne, im Studio oder Zuhause.

Die Rückmeldungen und Erfahrungen zahlreicher Anwender haben uns viele Anregungen gegeben, mit der Firmware-Version 1.4 einen Schritt weiter zu gehen:

Dieses umfangreiche Update bietet unter anderem neue Möglichkeiten für Live Control und ermöglicht einen noch flexibleren Einsatz der zuweisbaren Funktionen. Neben Verbesserungen der Benutzeroberfläche wird es dann auch möglich sein, den Displayinhalt auf einem externen Bildschirm darzustellen.

Die Version 1.4 wird ab Juni 2019 als kostenloses Update zur Verfügung stehen. Yamaha möchte so den Kundenwünschen noch ein Stückchen näher kommen, um in neue Dimensionen aufzubrechen... und die Reise ist noch nicht zu Ende.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für Ihre Unterstützung.

https://www.youtube.com/watch?v=CEkJO1dq5xU
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Sammelthread für betrügerische Verkäufe von Keyboards & Software

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Das ist ein wichtiges Thema.
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    #46
    Die informatn zu den Maschen ist das eine und auch sinnvoll. Aber es sollte sich niemand einbilden, dass er mit irgendwelchen Mätzchen wie persönliches Erscheinen anzudrohen, alle schreiben an denselben Anbieter etc. die Betrüger verunsichert. Die merken genau wie ihr, woher der Wind weht und es geht ihnen an dem sprichwörtlichen ..... vorbei. Solange auf jede Anzeige ein zwei Leute zahlen, hat sich das Geschäft doch gelohnt. Und die Anzahl immer wiederkehrender Anzeigen zeigt, dass es irgendwie doch immer wieder klappt.

    Aber macht euch keine Mühe zu versuchen, irgendetwas im direkten Kontakt zu bewirken.

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      #47
      Ist klar, das macht keinen Sinn, persönlich hinzugehn.
      Das sind ja eh maximal Briefkastenfirmen.
      Aber was schon helfen kann, ist, die Internetseiten und Maschen der Betrüger aufzudecken.

      Wer sich als Käufer unsicher ist und nach Geschädigten googelt, findet unsere Hinweise.
      Wie gesagt, mich haben die Hinweise anderer schon mehrfach gerettet.

      Allerdings setzt dies die Betreitschaft voraus, nicht jedem sofort alles zu glauben und misstrauisch zu sein.
      Und das ist die Sache jedes einzelnen.

      LG Heidrun
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        #48
        Privater Keyboard-Verkauf inkl. Software

        Und was auch immer wieder nicht beachtet wird und strafrechtlich verfolgt werden kann:

        Auf Software hat man nur ein Nutzungsrecht, solange dies vom Hersteller
        nicht anders geregelt ist mit Code, Dongle usw. und damit offiziell übertragbar ist.

        Wer also in den nächsten Monaten sein Keyboard verkaufen will,
        sollte dran denken, dass es kein Kavaliersdelikt ist, seine (eventuell?)
        gekaufte Software auf der Keyboard-Festplatte zu lassen und sich
        auf das Neugerät eine "Sicherheitskopie" drauf zu ziehen.

        Das kann unter Umständen richtig teuer werden.

        LG Heidrun
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          #49
          Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
          Auf Software hat man nur ein Nutzungsrecht, solange dies vom Hersteller
          nicht anders geregelt ist mit Code, Dongle usw. und damit offiziell übertragbar ist
          Ja...das sehe ich auch immer wieder in der Bucht dass da steht..."Festplatte randvoll mit Midifiles, Songs etc".
          Das geht ja in Ordnung so lange man die Originale auch mit dem Käufer übergibt und selber keine Kopie davon für sich behält. Nur werden das sicher die wenigsten so machen. Sicher denke da manche, dass sie damit den Verkaufserlös wesentlich höher machen. Nur is da meine Erfahrung, dass dies bei den meisten eventuellen Käufern kaum Rolle spielt ob da jede Menge Software dabei is oder nicht, zumal man sich ja über die Qualität der Software eh vorher kein Urteil bilden kann.
          Und da wundere ich mich doch des öfteren wie "dumm" manche sind so was auch noch öffentlich auf dieser Plattform oder bei Verkäufen in den A&V von Foren etc. zu machen. Es gibt genügend findige Anwälte die das Net nach solchen Verstößen abgrasen und wenn da mal einer richtig einsteigt...uijuijui...das kann sehr sehr teuer werden.
          Bei Youtube findet Ihr mich HIER

          Mein Keyboardforum HIER

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            #50
            Ja, und diese Privatverkäufer fallen dann aus allen Wolken,
            weil sie sich keiner Schuld bewusst sind.

            Ich weiß, das interessiert eh keinen so richtig, der sich mit Software
            bereichert, die er illegal besorgt hat oder selbst verkauft.

            Aber diejenigen, die Keyboardsoftware herstellen,
            verdienen sich damit garantiert keine goldene Nase.
            Und sie müssen leben, wie wir alle.

            Wer auch nur ein einziges Mal einen PROFESSIONELLEN Style
            oder ein Midifile hergestellt hat oder richtig leckere Registrierungen,
            weiß, dass dazu ein hohes Grundkönnen nötig ist und dass der
            Zeitaufwand ziemlich groß ist, wenn man seine Arbeit ernst nimmt.


            Allein für eine einzige Reg arbeite ich eine Liste ab, die fast 30 Punkte umfasst.
            Das macht sich ein Musiker gar nicht bewusst!

            Mit Weitergeben von Software bringt ihr die Hersteller um ihren Lebensunterhalt.
            Und letztlich bleibt ihm dann eventuell nichts anderes mehr, als den Laden dicht zu machen.
            Dadurch schrumpft aber das Angebot für den Musiker - will er das wirklich?


            Heutzutage ist es selbstverständlich, dass man vieles einfach so bekommt.
            Kultur spielt eh immer weniger eine Rolle, da sie zunehmend nur noch konsumiert wird.
            Die Herstellung und Nutzung wird immer mehr als selbstverständlich angesehn.
            Aber dass diese Arbeit von anderem einem selbst im Beruf beim Geldverdienen hilft,
            wird dabei gern übersehen.
            Nehmen wir nur den Musiker, der keine Grundlage zum Auftreten hätte,
            wenn es nicht vor ihm all die Komponisten und Texter gegeben hätte!!!

            Naja, jetzt hab ich etwas ausgeholt.
            Aber ich finde es wichtig, dass sich die Menschen mehr bewusst werden,
            was sie da tun und wen sie eigentlich damit schädigen.

            LG Heidrun
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              #51
              Hallo,

              an Streetview darfst du dich nicht orientieren!

              Ich hab so manchen Straßenzug aus meinem Geburtsort, indem ich auch über 60Jahre gewohnt hab nicht wieder erkannt, weil z. Teil die Fassaden veraltet waren, die Bilder waren aus den Jahren vor 2010.

              Und was Google häufig macht, die blenden genau die falsche Straßenseite ein, mehrmals bei Straßen aus meinem ehemaligen Wohnort passiert, heißt eine Adresse mit ungerader Hausnummer findet sich plötzlich auf der Seite der geraden Hausnummern wieder, und umgekehrt.
              Das kann man aber richten, wenn man's denn weiß, indem man die Richtung mit den Pfeilen um 180° dreht, und schon wird die andere Straßenseite, mit der richtigen Hausnummer von dem Google Häuschen markiert.

              Insofern, das Geschäft könnte auch auf der anderen Straßenseite sein.

              P.S. bei Ebay sind übrigens beide Keys, T4 und Korg Pa3X verkauft, für 2.460€ und 2.034€, bin mal auf die Bewertungen gespannt.
              Zuletzt geändert von Yado70; 11.09.2013, 13:46.


              Tyros5-76 + Tyros5-61

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                #52
                Hallo Dirk, ich hab natürlich eine 360°C Drehung gemacht!
                Das ist eindeutig ein reines Wohngebiet, man sieht ziemlich weit, die Straße ist gerade.

                LG Heidrun
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                  #53
                  Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
                  Ja, und diese Privatverkäufer fallen dann aus allen Wolken,
                  weil sie sich keiner Schuld bewusst sind.

                  Ich weiß, das interessiert eh keinen so richtig, der sich mit Software
                  bereichert, die er illegal besorgt hat oder selbst verkauft.

                  Mit Weitergeben von Software bringt ihr die Hersteller um ihren Lebensunterhalt.
                  Und letztlich bleibt ihm dann eventuell nichts anderes mehr, als den Laden dicht zu machen.
                  Dadurch schrumpft aber das Angebot für den Musiker - will er das wirklich?


                  Naja, jetzt hab ich etwas ausgeholt.
                  Aber ich finde es wichtig, dass sich die Menschen mehr bewusst werden,
                  was sie da tun und wen sie eigentlich damit schädigen.

                  LG Heidrun
                  Grundsätzlich hast Du Recht, es ist Diebstahl und nicht richtig,wenn man mit Raubkopien arbeitet, egal auf welcher Weise.

                  Nun kommt aber ein Punkt, den viele Hersteller nicht beachten, weil es auch da sehr viele Giersocken gibt.
                  Muß der Preis immer so hoch sein?? ist das wirklich immer berechtigt, dass verführt nämlich so manchen dazu sich eine Kopie zu besorgen.

                  Außerdem gibt es im Netz so vieles brauchbares kostenlos, wo man nicht unterscheiden kann ob legal oder nicht.
                  Dann gibt es noch die Open Source Software die wirklich legal und kostenlos ist.
                  Das alles zusammen genommen macht die kleineren Softwareentwickler kaputt, die genug Probleme haben
                  einen Preis zu kalkulieren. Schon deshalb, weil Sie viel weniger Kunden haben und nur viel kleinere Stückzahlen produzieren können.
                  PSR-S970
                  Gruß malemik
                  In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
                  wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

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                    #54
                    Hallo Mike,

                    hast du schon einmal ein professionelles Midi mit allem Drum und dran erstellt, also VH und Scorespur, Marker usw.?
                    Und hast du geschaut, wie lange du dazu gebraucht hast?

                    Und wenn du dann rechnest, wie oft es verkauft wird, bis du davon halbwegs leben kannst, weißt du, warum der Preis gerechtfertigt ist.

                    Dabei bitte aber auch die Peripherie nicht vergessen. Ohne das entsprechende Keyboard vor Ort lässt sich keine 100% angepasste Software erstellen.
                    Wieviele Files muss man verkaufen, um einen Tyros 1234 wieder "drin" zu haben?

                    Was darf denn deiner Ansicht nach richtig klasse gemachte Software kosten?????

                    LG Heidrun
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                      #55
                      Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
                      Hallo Mike,
                      hast du schon einmal ein professionelles Midi mit allem Drum und dran erstellt, also VH und Scorespur, Marker usw.?
                      Und hast du geschaut, wie lange du dazu gebraucht hast?
                      Da kann ich Heidrun nur beipflichten. Ich selber hab fast 7 Jahre lang für einen Technics Software Anbieter Songs komplett selber an meinen Technics Keys erstellt mit selbst programmierten Styles incl. zugehöriger Registrierungen und auch teilweise neu programmierten Sounds. Da steckt absolut viel Arbeit drin bis so ein Song fertig is. Und so eine aufwendige Arbeit muss auch entsprechend vergütet werden und is nun mal nich für`n Appel und `n Ei zu haben.
                      Zuletzt geändert von Musiker Lanze; 11.09.2013, 16:28.
                      Bei Youtube findet Ihr mich HIER

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                        #56
                        Es ist ja nicht nur die Zeit, die man braucht, um so ein File zu erstellen.

                        Man braucht vorab schon ganz wichtige Voraussetzungen, dass man am Markt überhaupt eine Chance hat.
                        Diese bekommt man erst im Laufe von vielen Jahren.

                        - Gefühl für die Musik und viel Musikalität - man muss also gut spielen können
                        - Musikalisches Gehör um Melodie und Akkorde rauszuhören - Noten geben meist nicht das Gewünschte her - zudem muss man sie erst mal bekommen!
                        - Das Wissen und die Umsetzung, wie man bestimmte Instrumente so einspielt, dass sie authentisch klingen
                        - Das ganze technische Wissen und die Bedienung von zig Programmen, bis in einem File alles Nötige drin ist

                        Und von Vermarktung hat auch noch keiner gesprochen!

                        - Wie lange braucht es, um einen schönen und funktionierenden Shop zu präsentieren?
                        - Wer pflegt ihn laufend?
                        - Woher kommt das ganze Bildmaterial?
                        - Wer schreibt all die Texte - bis hin zum Newsletter?
                        - Wer trägt die Kosten - eine Homepage, diverse Bezahl-Plattformen wi z.B. Paypal oder ein Grafiker oder Homepage-Programmierer ist nicht kostenlos!
                        - Wer macht die Hotline und kümmert sich drum, wenn was nicht funzt?
                        - Wer macht die ganze Buchhaltung?
                        - Wer sorgt dafür, dass Shop und Software bekannt werden?

                        Nein, ich will kein Mitleid, sondern nur einmal das Bewusstsein und Verständnis, dass Software-Erstellung
                        das eine ist - daran aber noch ein riesiger Rattenschwanz an anderen Tätigkeiten dranhängt,
                        bevor so ein File dann bei einem Kunden ist - und ihn auch glücklich machen soll!!!!

                        Und wenn man dann hört und sieht, wie die eigene Arbeit einfach weiter verschenkt wird, das tut RICHTIG WEH.

                        LG Heidrun
                        Zuletzt geändert von Heidrun; 11.09.2013, 16:47.
                        Homepages: • heidruns-musikerseiten.de heidrun-dolde.de soundwonderland.de musicando.de
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                          #57
                          Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
                          Hallo Mike,

                          Wieviele Files muss man verkaufen, um einen Tyros 1234 wieder "drin" zu haben?

                          Was darf denn deiner Ansicht nach richtig klasse gemachte Software kosten?????

                          LG Heidrun
                          Liebe heidrun
                          ich habe es befürchtet, dass Du es falsch verstehst.
                          Nicht Ihr kleinen(wenn ich das mal so salopp sagen darf) macht die Preise kaputt, sondern die großen.
                          Dass Ihr oft ums Überleben kämpft weiß ich schon. Aber die großen verlangen oft viel zu viel für eine Software,
                          die das Geld einfach nicht wert ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass die unter ganz anderen Voraussetzungen arbeiten.
                          Was Entwicklung bedeutet weiß ich wohl( nicht Musik aber elektronik) war selbst lange genug dabei.
                          Auch weiß ich, dass man sehr viele Brötchen verkaufen muß um Gewinn zu machen.
                          Deshalb werden die kleinen meist nie richtig groß, aber dafür gibt es bei Euch Qualität und damit lässt es sich länger überleben.
                          PSR-S970
                          Gruß malemik
                          In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
                          wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

                          Kommentar


                            #58
                            Hallo Mike,

                            als kleine Softwareschmiede hat man natürlich auch Vorteile.
                            Man muss nicht unbedingt nach dem Mainstream gehen und kann Nischenprodukte anbieten.
                            Die Erwartungshaltung der Käufer ist da vielleicht nicht so groß, alles bedienen zu müssen.
                            Allerdings reduziert sich dadurch natürlich auch der Käuferkreis.
                            Langfristig gibt es nur 2 Möglichkeiten, denke ich:
                            Entweder es spricht sich die Qualität rum, oder man verkauft über Dumpingpreise.

                            Ersteres ist mir deutlich lieber ... dann kann man sich jeden Morgen zufriedener im Spiegel anschaun...
                            Geld ist nicht alles, aber dass man letztendlich auf die große Reise nichts mitnehmen kann, begreifen viele oft zu spät.

                            Es gibt hierzu eine sehr vielsagende Geschichte.
                            Und es sollte sich jeder fragen, wo er im Leben steht!

                            .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

                            Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier
                            und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte.
                            Er hatte einige riesige Thunfische geladen.
                            Der Banker gratulierte dem Fischer zu seinem prächtigen Fang und fragte,
                            wie lange er dazu gebraucht hätte.

                            Der Fischer antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."

                            Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei,
                            um noch mehr zu fangen.

                            Der Fischer sagte, die Fische reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.

                            Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"
                            Der Fischer erklärte:
                            "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern,
                            mache mit meiner Frau nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren,
                            trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden.
                            Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

                            Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen.
                            Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen.
                            Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben.
                            Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen
                            und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen.
                            Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren.
                            Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles
                            und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."

                            Der Fischer fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"

                            Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."

                            Der Fischer fragte: "Und was dann?"

                            Der Banker lachte und sagte:
                            "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen
                            an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
                            Sie könnten Millionen verdienen."

                            Der Fischer sagte: "Millionen. Und dann?"

                            Der Banker erwiderte:
                            "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten.
                            Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen,
                            ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen,
                            in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."
                            Zuletzt geändert von Heidrun; 11.09.2013, 19:37.
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                              #59
                              Zitat von Heidrun Beitrag anzeigen
                              Hallo Mike,
                              Ersteres ist mir deutlich lieber ... dann kann man sich jeden Morgen zufriedener im Spiegel anschaun...
                              Geld ist nicht alles, aber dass man letztendlich auf die große Reise nichts mitnehmen kann, begreifen viele oft zu spät.
                              Hallo Heidrun, die Geschichte hat was, gefällt mir gut.
                              Es ist schon immer ein Teil meiner Lebensphilosophie, dass ich mich morgens im Spiegel anschauen kann, ohne mich zu schämen.
                              Dafür mußte ich auch einiges einstecken und wurde nie reich und offen und geradeaus seine Meinung vertreten macht nicht immer Freunde.
                              Zu mir hat mal ein Bekannter gesagt(Totengräber von Beruf) ich habe noch keinen gesehen,
                              der mit einem Schubkarren voll Geld zu seiner beerdigung gekommen ist.
                              Alle wurden in einer Holzkiste gebracht, die verfaulen, egal wie teuer.
                              PSR-S970
                              Gruß malemik
                              In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
                              wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

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                                #60
                                ... wenn man sich nicht gerade mumifizieren lässt - aber - ...davon wird man auch nicht wieder lebendig!

                                ;-) LG Heidrun
                                Homepages: • heidruns-musikerseiten.de heidrun-dolde.de soundwonderland.de musicando.de
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