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PSR-S950 Interne Dateien im Stick speichern und ändern

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    PSR-S950 Interne Dateien im Stick speichern und ändern

    Hallo S750/950 Besitzer,

    nach einigen Versuchen habe ich endlich für mich eine Lösung gefunden, Voices und Styles auf dem Stick zu speichen und dort zu ändern. Wie beim Tyros ist es möglich interne Dateien zu kopieren und auf einem Stick, beim T4 auch auf Festplatte, zu hinterlegen. Der Vorteil ist dass diese Dateien als Kopien der Originale wieder aufgerufen werden können. Sie werden jeweils in Kategorien zusammen gefasst und entweder in einem Ordner oder besser in einem mit der Kategorie bezeichneten Ordner kopiert. Dort können sie beliebig unter dem Originalnamen geändert werden, die Styles allerdings nur mit dem Stylecreator. Der Vorteil ist dass man keine neuen Strukturen schaffen muss, sondern die des internen Speichers übernehmen kann.
    So kann man beliebig die Originaldatein oder die USB- Dateien aufrufen und findet sie leichter, als wenn man neue geänderte Dateien einzeln anlegt. Die Dateien auf dem Stick sind als MIDI Files nicht sehr gross und verbrauchen relativ wenig Speicherplatz. Für den Anfang genügt es die für einen wichtigsten Kategorien oder Einzeldateien zu speichern. Es ist aber auch sinnvoll alle Dateien auf einem Stick zu hinterlegen. So ist man auf die Originaldateien nicht mehr angewiesen und kann beliebig Änderungen durchführen.
    Bevor wieder Einige die Methode der Registrierungen dagegen halten, sei gesagt dass dies m.E. für den Anfänger die einfachste und übersichtlichste Weise ist, Änderungen an Dateien durchzuführen. Noch einfacher wäre es sicher so wie einige Hersteller es erlauben, Originaldateien zu ändern, wobei diese vorher gesichert werden müssen. Doch Yamaha lässt dies bei seinen Geräten nicht zu und hat alles auf ROMs gespeichert. So muss man sich notfalls eben auf diese Weise behelfen. Wer näheres dazu wissen will, etwa wie die Daten kopiert werden, soll sich rühren. Ich werde es dann im Einzelnen beschreiben, obwohl es nicht kompliziert ist.

    Gruss
    Michael

    #2
    Hallo Michael,

    wie man Styles aus dem Key kopiert, sei es auf HD bei den T-Modellen oder auf Stick bei den anderen, ist nun wahrlich nichts neues.

    Du kannst auch jeden Preset Style nach Herzenslust editieren bis der Arzt kommt, auch nichts neues, nur musst du den kompletten Style anschließend als User Style speichern, sonst gehen die Änderungen wieder verloren.
    Warum du also die kompletten Preset Styles speicherst, obwohl du wahrscheinlich nicht mal 1/4 davon nutzt??????????

    In der Regel wird durch kopieren des Styles als User auch kein Midifile erstellt, wobei ich nicht weiß was das S950 mit den Audio Drums macht, das scheint in der Tat nicht zu funktionieren um das Ergebnis auch auf einem anderen Key abzuspielen.


    Tyros5-76 + Tyros5-61

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      #3
      Zitat von Yado70 Beitrag anzeigen
      Du kannst auch jeden Preset Style nach Herzenslust editieren bis der Arzt kommt, auch nichts neues, nur musst du den kompletten Style anschließend als User Style speichern, sonst gehen die Änderungen wieder verloren.
      Warum du also die kompletten Preset Styles speicherst, obwohl du wahrscheinlich nicht mal 1/4 davon nutzt??????????

      In der Regel wird durch kopieren des Styles als User auch kein Midifile erstellt, wobei ich nicht weiß was das S950 mit den Audio Drums macht, das scheint in der Tat nicht zu funktionieren um das Ergebnis auch auf einem anderen Key abzuspielen.

      Ja lieber Dirk, du echoffierst dich mal wieder umsonst,denn:

      1. Nehme ich an dass jeder weiss wie Styles gespeichert werden, habe es auch nicht betritten, sondern meine Hilfe nur angeboten.
      2. Werden eben nicht nur Styles sondern auch Voices inbesonders nicht als Userdaten gespeichert, sondern als Klone auf einem seperaten Datenträger. Die Userdatenbank dürfte dafür nicht ausreichen.
      3. Müssen nicht alle Styles oder Voices gespeichert werden. Auch einzelne oder Kategorien können erfasste werden, je nach Anforderung.
      4. Weiss ich nicht ob die 20 Audiofiles auch darunter fallen. Wenn nicht, schadet es auch nicht. Dann können sie aber auch nicht als neuer Style gespeichert werden.
      5. Ist das Ganze lediglich ein alternativer Vorschlag vorallem für die genannte Zielgruppe, der keinen verpflichtet ihn zu befolgen. Wenn er nichts bringt sollte man ihn auch nicht befolgen.

      Deshalb verstehe ich deine Aufregung nicht, noch dazu wo T4 Besitzer mehr Möglichkeiten haben.

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        #4
        Dirk regt sich nicht auf, er hat Recht.
        Mit dem speichern von Voices gibt es auch noch ein Problem, denn Du speicherst eigentlich keine neue Voice ab.
        Es ist im Prinzip nur eine Verknüpfung mit anderen Einstellungen, also auch eine Art Reg.Auf jeden Fall kein Midi.
        Das merkst Du am besten, wenn Du ein Voice aus einem zusätzlich installiertem Pack verwendest.
        Speicher es mal ab, dann deinstallierst Du den Pack wieder und verwendest das gespeicherte.
        Siehe da, das Key spielt plötzlich einen ganz anderen Voice oder nur einen ähnlichen.
        Mein Tipp:
        Es ist sehr lobenswert, wenn man anderen helfen will, aber lerne erst mal das 950er selbst richtig.
        PSR-S970
        Gruß malemik
        In der heutigen Zeit die Wahrheit zu sagen,
        wird oft als revolutionärer Akt betrachtet.

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          #5
          Klar ist es eine Verknüpfung mit den Voices des internen Speichers. D.h. aber nicht dass man die Parameter nicht ändern kann. Anders verhält es sich mit den Voices die nur zeitweise im Speicher liegen, wie die vom Exp. Pack. Sie kann man nur editieren solange sie noch gespeichert sind. Da sie aus Samples bestehen, ist dies auch verständlich.
          Im Übrigen habe ich meine Infos mit der Yamaha Hotline abgestimmt und die Ergebnisse selbst erprobt. Wenn du es nicht glaubst, probier es selbst aus. Ausserdem zwingt dich keiner dazu.

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            #6
            Hallo Michael,

            ehe du anfängst Anleitungen zu geben, lerne erst mal dein Key kennen und begreifen, bevor du weiter so einen Müll postest!


            Tyros5-76 + Tyros5-61

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              #7
              Zitat von Yado70 Beitrag anzeigen
              Hallo Michael,

              ehe du anfängst Anleitungen zu geben, lerne erst mal dein Key kennen und begreifen, bevor du weiter so einen Müll postest!

              Bevor du so einen Unsinn schreibst solltest du dich erst einmal genauer informieren

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                #8
                Hallo Leute,
                ich muss Michael (flyer44) verteidigen.

                Eine kopierte Preset-Voice ist ein Midifile von einem ganz speziellen Aufbau. Es enthält keine Noten sondern neben der Festlegung der Basis-Voice über Ctrl. 0 (MSB), Ctrl. 32 (LSB) und Program Change die Controller und SysExes die mit der Voice standardmäßig verbundenen Voice Sets. Die Kopie der Voice ist nichts anderes als eine User Voice mit Original Voice-Set.

                Die Kopie eines Styles ist ebenfalls ein Midifile, dass natürlich eine andere Struktur hat. Es besteht aus mehreren sog. Chunks (Datenblöcken). Der Inhalt des ersten Chunks entsprocht einem Standard Midifile, die weiteren Chunks enthalten unter anderen die CASM/CTAB Daten. Styles können ganz normal abgespielt werden. Dabei wird aber nur der MIDI-Anteil ausgeführt.

                Entsprechend verhält es sich mit kopierten Multipads - auch sie haben das Format von Midifiles.
                Gruß Heiko
                hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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                  #9
                  Hallo Heiko,

                  Du hast den interessanten Hinweis gegeben.

                  Das kann jeder selber mal ganz einfach ausprobieren.

                  Einen Style *.sty einfach in *.mid umbenennen und dann als Midi ablaufen lassen.

                  Viele Grüsse

                  Charles
                  Johann Wolfgang von Goethe:

                  Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
                  -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
                  Tyros 4 - HK Nano 300

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                    #10
                    Hallo,

                    wenn man Versuche mit Sequenzern und Voices der Tyros Serie macht, wird folgende Struktur deutlich:
                    Yamaha verwendet Samples, die im Preset-Speicher abgelegt sind. Ebenfalls unter Preset kann man eigene Samples laden. Beide Typen können am PC mit dem Voice-Editor bearbeitet werden. Allerdings können Parameter einzelner Voices gesperrt sein und reagieren nicht im Voice-Editor.
                    Kopiert man Presetvoices ( keine Samples ), egal welchen Typs ( Endung ) nach XG-Works, fügt eine Note ein und speichert mit der Endung .MID im Midifile-0-Format ab, kann die Voice mit einem Sequenzer, auch PSRUTI, abgespielt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Tyros als Tonerzeuger angegeben ist. Es werden nämlich nur die Zusatzparameter kopiert. Das eigentliche Sample wird nicht mit kopiert und im Tyros angesprochen, wie man ja auch an der Größe der kopierten Datei erkennen kann.
                    Kommt man nun auf die Idee, Parameter zu ändern und so z. B. DSP's einzufügen, funzt das nicht. Der interne Tyros-Sequenzer fügt brav die ursprünglichen Werte ein.

                    Gruß Elmar
                    Tyros 5, Wersi-Helios

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                      #11
                      Hallo Elmar,
                      Zitat von TyrosOpa Beitrag anzeigen
                      ... Kommt man nun auf die Idee, Parameter zu ändern und so z. B. DSP's einzufügen, funzt das nicht. Der interne Tyros-Sequenzer fügt brav die ursprünglichen Werte ein. ...
                      bist du dir hier sicher? Sprichst du hier von XGWorks (mit dem das Ändern von User-Voice-Parametern nicht funktionieren soll)?

                      Probier's doch mal (z. B.) mit MixMaster. Dieses Programm kann (außer Midifiles) auch Voice-, Style- und Multipad-Dateien direkt laden (ohne die Dateien umzubenennen!) und stellt umfangreiche Editierfunktionen zur Verfügung.

                      Nachtrag:
                      Ein großer Vorteil der Style-Bearbeitung mit MixMaster ist, dass das Programm den CASM-Teil des Styles nicht zerstört. Man muss also nicht (wie bei der Bearbeitung eines Styles mit einem Sequencer) den CASM-Teil vor der Bearbeitung abtrennen (und hinterher wieder anfügen), z. B. mit dem Programm "Style Split and Splice".
                      Zuletzt geändert von t4chris; 06.10.2013, 16:53. Grund: Nachtrag
                      Gruß
                      Christian

                      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                        #12
                        Hi Christian,


                        Du hast natürlich Recht. Editieren mit XG-Works geht. Man kann auch Midis mit beliebigen Endungen laden. Andere Programme ( PSRUTI, van Basco ) nehmen nach meinen Erfahrungen nur .MID und .KAR.
                        Ich hatte allerdings versucht, meiner Voice einen zusätzlichen DSP aufzuschwatzen, wie man es beim Tyros in den Parteinstellungen über die Mixing-Konsole machen kann. Das möchte mein T3 aber nicht. Wenn ich die geänderte, kopierte Voice editiere, bleibt nur ein DSP erhalten. Fazit: Die Struktur der "Midivoice" ( Menge und Art der Parameter ) muss erhalten bleiben. Tyros rückt sich sonst alles wieder zurecht.

                        LG Elmar
                        Tyros 5, Wersi-Helios

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