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Atemlos Midi von Geerdes ergibt Polyphony-Problem bei "Dazuspielen" -> Contrl Löschen

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    Atemlos Midi von Geerdes ergibt Polyphony-Problem bei "Dazuspielen" -> Contrl Löschen

    Hallo,
    das Midifiles "Atemlos....." Helene Fischer von Geerdes macht ein Polyphony-Problem beim T2;
    wenn
    ich mit beiden Händen Dreiklänge dazuspiele
    setzt
    manchmal die BassDrum aus.

    Das Problem habe ich oft, wenn ich Midifiles aus Styles herstellen.

    Nun aber auch man wieder mit einem professionellen Midi.

    Lösung : unnütze Controller wie Hold-ON ....usw.... löschen
    und
    alles ist gut.

    ----

    Wer hat ähnliche Probleme ?

    Ein Gitarrist, der "dazuspielt" hat das Problem nicht.

    Ich könnte ja jetzt einen T5 darüber stellen und mit dem "dazuspielen"......gute Lösung.....


    Mfg Volker
    www.PartyDuo-MixTour.de
    www.PartyBand-MixTour.de
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    #2
    Hallo Volker,

    ich hab seit letztem Freitag den T5 und beim Stylespiel ist mir aufgefallen, als ich rechts 3 verschiedene Orgeln aus der Organ World gespielt hatte, hat zeitweise im Style der Klang ausgesetzt, das klang wirklich sehr unschön.

    Anscheinend ist die Polyphonie da begrenzt.

    Kommentar


      #3
      Hallo Volker,

      ich habe früher zu Zeiten meines S910 bei einigen MIDIS, die ich von Yamaha, Geerdes etc. gekauft habe oft bemerkt, dass diese Files sehr stark in die Polyphonie gehen. Besonders auffallen tut mir dieses, wenn ich mehr als einen Ton dazu spiele, welches ich gerade bei Dance-Songs sehr gerne mache um noch etwas mehr "Kraft" rauszuholen. Spiele ich nur einzelne Noten besteht das Problem nicht. Da ich mittlerweile hauptsächlich auf Styles umgestiegen bin, fällt mir der "Fehler" nicht so auf, auch mein neuer T4 hatte das Problemchen gerne mal.
      Wobei ich zugebe, dass ein professionelles MIDI deutlich mehr Noten in der Sekunde erzeugt, als ich es mit Style, Rechter Hand und evtl. auch Multipad hinbekommen würde. Da die Poly bei Yamaha bei 128 fix ist und es (zumindest von Yamaha) kein Modell mit größerer Polyphonie gibt, finde ich es um so "schlimmer", dass teuer erkaufte MIDIS mit etwas mehr eigenem Spiel (Mehrere Noten gleichzeitig etc.) gleich die Grenze auslösen. MIDIS sind nämlich weitaus mehr als "nur" Plumpe Daten zum Lernen. Wer dort tief ins programmieren einsteigt stellt mit seinem Keyboard samt MIDI eine ganze Band in den Schatten (oder schreibt DMX-Befehle dazu und feuert damit eine Lichtshow ab ;-) )

      Was ich mache? Ist ein MIDI unumgehbar (weil Style nicht vorhanden und/oder Akkorde zu schwer) spiele ich so reduziert, wie es mir noch gefällt, ansonsten weiche ich mit mehreren Noten auf mein 2. Keyboard aus. Oder wie in deinem Falle spielst du die Parts dann am T5 (Glückwunsch übrigens dazu )


      Gruß,Danny

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        #4
        Hallo zusammen,

        bedenkt ihr auch, dass die Polyphonie durch die Auswahl der Voices ebenfalls eingeschränkt wird? Viele Voices "verbrauchen" mehr als 1 Stimme pro Ton.

        Liebe Grüße
        Volker
        Keep on playing

        Volker


        1 & 1 ManSound - Music Entertainment

        Kommentar


          #5
          Hi @ all,
          In den heutigen Midis sind soviel Spuren die man im Grunde gar nicht unbedingt braucht, schon gar nicht, wenn man dazu spielt. Stringteppich z.b kann man einfach selber spielen und schon sind viele Stimmen gespart.
          MKlaus hat hier mal einen guten Tipp gegeben. Spuren einfach mal stumm schalten, wenns nicht auffällt einfach löschen.
          Ich hab auch noch T2 und bin mit dieser Methode noch nie an die Grenzen gekommen.
          LG
          Gerhard

          Nicht die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben, sondern Glück. Auf der Titanic waren fast alle gesund!

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            #6
            Hallo !

            Eine 128-stimmige Polyphonie derart in den Keller zu "prügeln" macht wenig Sinn. Mit 32 Stimmen kann man glatt "Carmina Burana" umsetzen. Ihr layert anscheinend zuviel Sounds unnötig. Mit Sicherheit kann man sowohl dass Arrangement ausdünnen (bzgl. doppelter Notation und unnötige Oktavierungen) und man kann alternative Sounds benutzen, welche weniger Polyphonie "verbrauchen". Ein digitales Tonerzeugungssystem hat immer seine Grenzen bzgl. Polyphonie, aber wichtiger als "noch mehr Polyphonie" zu fordern (was ja immer zu lesen ist), wäre die korrekte Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten. 128 Stimmen sind ein Haufen Zeug unter der Voraussetzung macht fährt das Ganze nicht durch sinnfreies layern an die Wand. Drei Orgelklänge als Layer ergibt keinen "Super-Duper-Orgelsound, sondern Matsch und Polyphonie-Overflow. Mehr als zwei Orgellayers (mit unterschiedlicher Effektierung um die Signalwege zu trennen) sind weder authentisch, noch wirklich klanglich schön ! Da bringt der richtige "Satz" und die entsprechende Spielweise mehr, als noch 5 Orgeln drüber zu schichten.

            Sollte es wirklich (bei ganz seltenen und extrem aufwändigen Arrangements) zum Overflow kommen, dann gibt es für die Tyros-Serie mit "Audio Recorder" auch die Möglichkeit das Midifile als Audio-File aufzunehmen. Das Audio-File "frisst" keine Polyphonie und man hat wieder jede Menge "Rechenleistung" frei um dazu zu spielen. Gerade im Bereich Audio habt ihr jede Menge Möglichkeiten. Wer hindert Euch daran die Audio-Features zu nutzen ??? Schon habt ihr das "Playback" und Euer Livespiel bzgl. Polyphonie von einander getrennt und die Polyphonie "theoretisch" verdoppelt !

            Weniger ist mehr ...
            Zuletzt geändert von Peter_Schips; 16.01.2014, 08:54.
            Gruß/Peter

            CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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              #7
              Zitat von VHem Beitrag anzeigen

              Lösung : unnütze Controller wie Hold-ON ....usw.... löschen
              und
              alles ist gut.
              Hallo Volker,

              Unnütze Controller??? Meinst Du wir schreiben die Controller ins File um Dich zu ärgern? :-) :-) :-)
              Hold Befehle sind übrigens in dem besagten File GAR NICHT drin! Dafür aber Pan-Sweeps und Expressionverläufe, die ganz sicher nicht unnütz sind!

              @all
              Das grundsätzliche "Problem" hat letztlich nicht immer mit den Midifiles zu tun, sondern mit den Maschinen.
              Die Tyrösser lassen sich durch manche (meist etwas vollere) Midifiles, in denen ein ganz bestimmter DSP Aufruf vorhanden ist, in die Knie zwingen.
              Bei mir war es mal das Midi "Foot of the Mountain" von A-ha in der GM-Variante. Alleine das Revoicen einer einzigen Spur mit der Voice "Heavy-Rock Sart" inkl. dem dazugehörigen DSP zwang das Keyboard in die Knie (zu der Zeit hatte ich T3). Plötzlich stolperte das File vor sich hin ohne jegliches weiteres zutun meinerseits.
              Ich stand deswegen vor einiger Zeit in Kontakt mit User "Hellmut", der das untersuchen lassen wollte. Leider habe ich davon nie mehr was gehört.
              Dieser kleine "Test" funktionierte auch am T4 und letztens auch am T5. Leider mit negativem Ausgang.

              Ausdünnen ist immer eine gute Lösung, auch um einen eigenen Sound zu kreiren. Einfach munter Controller oder Sysexes löschen ist definitiv keine allgemeingültige Lösung.
              Bei dem hier besprochenen File wäre FÜR MICH die bessere Lösung, NICHT mit beiden Händen Dreiklänge dazu zu spielen, denn der Song braucht gar keine Fülle mehr!

              LG

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                #8
                Hallo Peter,

                hab nur ein OTS von Yamaha benutzt, zwei Orgeln waren schon an, die dritte fertig registriert. Hab die einfach mal noch dazu geschaltet.

                Gruß

                Kommentar


                  #9
                  @Peter

                  genau so ist es!
                  Jedoch gibt es einige Beispiele mehr als nur nackte Polyphonie.
                  Ich habe für mich deshalb beschlossen nicht mehr mit Midifiles auf der Bühne zu arbeiten sondern mit Audiofiles.
                  Somit habe ich das Key zum Spielen frei. Ich kann die Files zu Hause so bearbeiten wie ich es will und trotzdem auf der Bühne mit dem Key dazuspielen wie ich es will ohne Rücksicht auf Poly, DSP-Grenzen u.ä.

                  LG

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                    #10
                    Hi !

                    Die "dritte" war eben zuviel ! Die OTS sind oft schon so angelegt, daß sie das System schon recht stark ausnutzen ! Hier noch eine "Verbesserung" durch mehr erzielen zu wollen, führt oft zu dem Problem !
                    Drei Orgelsounds bringen die Kiste nicht zum "besseren Sound" ! Oft beeinflussen sich die Klänge gegenseitig negativ und man erhält keinen sauberen Klang mehr, sondern nur noch "Mulm und Matsch" !

                    Oft wird auch im "Left" Bereich noch eine zusätzliche Fläche von den Leuten registriert. Das frisst auch immens "Polyphonie" und ist eigentlich ziemlich unsinnig, dann die Styles haben ja die "PAD" Spur,
                    welche für eine "Fläche" sorgt. Klar klingt alles irgendwann noch fetter und fetter und fetter ..... aber wie man erkennt, ist das System dann irgendwann an den klanglichen technischen Grenzen.

                    Wer es klanglich gerne "so fett" hätte, der sollte sich wirklich überlegen die Audiofunktion zu nutzen. Das Problem ist zum Schluß nur .... zuviele Sounds übereinander verhindern die Transparenz der
                    Einzelsounds. Es wird immer schwieriger die Soloklänge "durchsetzungsfähig" zu halten. Dann kommen die Diskussionen wieder bzgl. "Solosounds" im Verhältnis zur Begleitung sind zu leise.

                    Wenn vor lauter "Layers" kein Platz mehr im kompletten Frequenzband ist, dann ist das Ergebnis : "Matsch" ! Nichts klingt mehr wirklich, alles ist laut und zugedrückt !
                    Ein gutes Arrangement lässt den Klängen "Luft" und bietet den Solosounds ein klangliches "Bett" um wirken zu können. Gerade in diesem Punkt kann ich immer nur raten :

                    "Weniger ist mehr" !
                    Gruß/Peter

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                      #11
                      Zitat von Mklaus Beitrag anzeigen
                      Ich habe für mich deshalb beschlossen nicht mehr mit Midifiles auf der Bühne zu arbeiten sondern mit Audiofiles.
                      Somit habe ich das Key zum Spielen frei. Ich kann die Files zu Hause so bearbeiten wie ich es will und trotzdem auf der Bühne mit dem Key dazuspielen wie ich es will ohne Rücksicht auf Poly, DSP-Grenzen u.ä.

                      LG
                      Jepp, genau daran arbeite ich im Moment auch. Außerdem haben die Audiofiles deutlich mehr Transparenz und auch mehr Druck, nachdem sie bearbeitet sind.

                      Liebe Grüße
                      Volker
                      Keep on playing

                      Volker


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                        #12
                        In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren,
                        wie ihr Vocal-Harmonie ansteuert.....

                        über eine MIDI-Vocalisten-Spur ist es ja sehr einfach...
                        nur wie funktioniert es bei den Audiofiles....
                        Gruß

                        Josef

                        T4..... What else....
                        ____________________________________
                        Bin auch bei FB: https://www.facebook.com/josef.kartes

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                          #13
                          Hallo Josef,

                          die VH Spur im Midi bleibt und läuft syncron zu den Audiofiles mit. Die Verwaltung des Ganzen geht über eine externe Software die auf einem Rack-PC läuft.

                          Viele Grüße
                          Volker
                          Keep on playing

                          Volker


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                            #14
                            Hallo,
                            ich habe sehr viele "für mich unnütze" Controller gelöscht : ......aus 8 BassDrum-Aussetzern wurde ein Aussetzer im letzten Refrain...

                            Habe mich dann entschieden, die Midifile-Variante ohne Controller-Löschung zu verwenden und .......R1 zu löschen.....habe dann nur noch R2 und Left....
                            Ich kann damit ohne BassDrum-Aussetzer "vollgriffig" spielen; mein "Strings-Spiel" klingt jetzt sehr mager.........geht aber so.....


                            -----

                            Hallo onemansound-Volker,

                            ich steuere mit den Midis vom T2 externe Geräte an :
                            1. ext. EchoHall mit ProgCh und Controller-14 (0bis127)
                            2. ext. Vocalist mit ProgrCh und Noten-Zuordnung
                            3. MiniPC1 für A3-TextAkkord-Noten-PDF-Anzeige mit SysEx-Eintrag
                            4. MiniPC2 für Beamer-PDF-Bild und Mp4-Beamer-Video-Start mit SysEx-Eintrag
                            5. DMX-Lichtsteuergerät
                            usw.

                            Machst Du das auch ?

                            Würde das mit Deinem Programm auch funktionieren ?

                            Mfg VHem-Volker
                            Zuletzt geändert von VHem; 17.01.2014, 19:53.
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                              #15
                              Zitat von VHem Beitrag anzeigen
                              Würde das mit Deinem Programm auch funktionieren ?
                              Ich bin zwar nicht onemansound, gebe die Antwort aber trotzdem: Selbstverständlich kann es das auch, dass habe ich Dir aber schon mehrfach geschrieben!
                              Grundsätzlich sendest Du ja "nur" Midi Daten zur Steuerung - WOMIT Du die sendest ist doch vollkommen egal!

                              LG

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