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So war Musicando 2014

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    #31
    Hallo Holger,

    eventuell ist er versehentlich zu Connys (Yamaha Techniker) Zubehör mit reingerutscht.
    Ich mach ihn mal auf deine Frage aufmerksam.

    LG Heidrun
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      #32
      Hallo Heidrun,

      vielen Dank, das wäre super nett. Für die Versand- und Verpackungskosten, komme ich selbstverständlich auf.
      Viele Grüße

      Holger

      Mein Tyros 5 ist nun wieder ein Tyros 4. Und nun ist daraus ein Genos geworden.

      Und hier mein kleines Forum

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        #33
        Baartmans - genial.
        Und dabei auch riesig sympathisch (Michael Voncken natürlich auch)

        Das will ich auch mal live erleben.

        LG, Kurt
        Der Ton macht die Musik

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          #34
          Hallo zusammen,

          ich kann da vielen positiven Meldungen nur zustimmen.
          Ich war zum ersten Mal dabei, freue mich aber bereits auf das nächste Mal.

          Besonders hat es mich gefreut viele alte Bekannte und Freunde wieder zu sehen.
          (Heidrun, Charly, Thoralf, Reinhold, Peter - und nun auch Robby und Michel)

          Vielleicht kann ich ja das nächste Mal auch etwas inhaltliches dazu beitragen.

          LG
          Elmar

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            #35
            Zitat von Elmar_Pürkenauer Beitrag anzeigen
            Vielleicht kann ich ja das nächste Mal auch etwas inhaltliches dazu beitragen.

            LG
            Elmar
            Hallo Elmar,

            es war auch für mich eine besondere Freude, dich nach so vielen Jahren, und vor allem bei Musicando wieder zu seh'n. Ich bin ganz sicher, dass du beim nächsten Mal etwas Inhaltliches beitragen kannst, und hoffentlich wirst. Die Oberkrainer-Session mit dir und Reinhold war echt lustig, zumal ich euch ja vorher so noch nie live spielen gehört hab.

            Auch kann ich mich den bereits niedergeschriebenen Lobesworten nur anschließen. Es gibt eigentlich nur eines was mich an Musicando stört - man hat nie genug Zeit um mit diversen Kollegen längere Gespräche zu führen. Der Stundenplan ist ziemlich eng und streng, keiner möchte etwas verpassen und so merkt man oft erst bei der Heimfahrt, mit wem man das ein oder andere noch besprechen wollte. Sicher manchen sich schon einige Leute Workshop-Gedanken für das nächstes Treffen, denn kaum iste eine Wissenslücke geschlossen, tut sich eine neue auf

            Hier möchte ich zu Auflockerung mal eine Anregung einbringen die nicht unbedingt von großem angelernten Wissen, sondern eher von geschenkter Begabung abhängt.
            Damit meine ich “DIE EIGENE, UNENTDECKTE KREATIVITÄT“.

            Viele Menschen wissen oft gar nicht welche Talente in ihnen schlummern, weil sie etwas noch nie probiert haben, oder sich nichts zutrauen.

            Wir versuchen immer Lieder oder Dinge nachzumachen die uns schon jemand vorgemacht hat - DSDS ist ein Paradebeispiel. Auch wir Musiker quälen uns im stillen Kämmerlein um den Originalen auf die Spur zu kommen, und lassen dabei die eigene Kreativität langsam aber sicher verkümmern.

            Einen Song nachzuspielen ist schön – einen eigen zu machen ist aber viel schöner, und in Wahrheit auch nicht viel schwerer.

            Vielleicht gibt es ja ein paar (neue) Mutige in unserer Forumsrunde, die sich mal als Songwriter – Dichter oder Texter versuchen, und ihr Werk beim nächsten Musicando vorstellen möchten.
            Das wäre eine willkommene Abwechslung, ohne großen Qualitätsanspruch, sondern ganz einfach aus Freude an der Sache.

            Vor allem jungen Musikern empfehle ich, sich nicht ausschließlich als KOPIERER zu verkaufen, denn das ist nur die halbe Freude die Musik zu bieten hat. Eigene bringt übrigens auch Geld, selbst wenn sie nicht in den Charts zu finden ist. AKM und GEMA unterstützt ihre Mitglieder und kreativen Musiker in vielerlei Hinsicht. Informiert euch, es lohnt sich!

            In diesem Sinne – frohes Schaffen, ich bin schon sehr gespannt auf eure “Kreativität“

            Gruß Charly
            Zuletzt geändert von KGK; 01.05.2014, 16:08.
            youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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              #36
              Zwischen handwerklichem Können, sprich Spielen, und Kreativität liegen Welten. Nur wenige, die gut spielen können, besitzen auch eine gestalterische Begabung und zeigen ein mehr oder weniger kreatives Fealing. Ich meine, dies ist nicht nur in der Musik zu beobachten, sondern in jeder Kunstform zu finden. Es ist der Mensch begnadet, der beides in sich vereinigt. Leider können nicht viele auch davon Leben.
              Grüße von Michael, (einem nicht begnadeten)
              Herzliche Grüße
              Michael



              Genos

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                #37
                Michael,

                dem möchte ich nicht gänzlich widersprechen.
                Kreativität braucht aber auch Zeit zum Wachsen, und nur wenige können immer wieder in großen Portionen daraus schöpfen. Ich habe die ersten 10 Jahre meiner musikalischen Tätigkeit auch ausschließlich Musik von anderen gemacht, also das was das Publikum wollte und schon kennt.
                Es ist die gängigste und natürlich leichteste Form von Unterhaltung, damit kann eigentlich nicht viel schief geh'n, so ferne man spielerisch nicht alles verkackt.

                Allerdings hat sich bei mir nach und nach eine gewisse Unzufriedenheit (auch Langeweile) eingestellt und so begann ich, alles was mich beschäftigt hat in Texte und eigene Musik umzuwandeln.
                Es hat dann nochmals Jahre gedauert bis ich diese Schöpfungen öffentlich (erst mal ohne Ansage) gespielt hab um zu testen, ob das überhaupt jemandem auffällt.

                Als dann die ersten positiven Feedbacks auftauchten, wurde ich mutiger und immer mutiger. Später gab es Auftritte wo mich die Leute sogar gebeten haben eigene Lieder zu spielen. Das alles war ein Prozess von 20 Jahren. In dieser Zeit hab ich über 200 Songs geschrieben die ich Großteils erst jetzt aufarbeiten muss, aber es gibt sie.

                Ich möchte damit, vor allem den jungen Leuten Mut machen und sagen, dass man
                a) die eigene Kreativität erst mal suchen und selber finden muss und
                b) nicht früh genug anfangen kann, sich ein eigenes Werk zu schaffen, mit dem man
                erst einmal SELBST zufrieden ist.

                Sich selbst zu verwirklichen ist sicher eine der schwierigsten Lebensformen, doch wer es schafft dann auch noch davon leben zu können, kann sich verdammt glücklich schätzen.

                Eine Statistik sagt zwar, Künstler seien die unglücklichsten Menschen überhaupt, weil sie sich zumeist unverstanden fühlen und in Folge dessen auch wirtschaftlich oft am Existenzminimum dahinwurschteln. Eine Nummer SICHER gibt es heute aber in keinem Beruf mehr, umso wichtiger ist es, seine eigenen Stärken zu kennen und den Mut zu haben, diese auch zu leben und letztlich auch bestmöglich zu verkaufen. Nur das was man gerne tut hat auf Dauer Bestand, alles andere macht krank und unglücklich.

                LG Charly
                Zuletzt geändert von KGK; 01.05.2014, 16:07.
                youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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                  #38
                  Dem kann ich nur voll zustimmen. Deshalb macht es mich manchmal traurig, dass ich mit der intensiven Beschäftigung mit der Musik so spät begonnen habe (bin 67). Da muss man dann bescheiden bleiben. Es ist bedauerlich, dass die Musik in der Schule und oft im Elternhaus ein etwas kümmerliches Dasein fristet.
                  VG Michael
                  Herzliche Grüße
                  Michael



                  Genos

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                    #39
                    Hallo miteinander,

                    diese Studie hab ich auch gelesen, und in einem stimmt sie sicher:

                    Künstler, die im Hauptberuf ihrem kreativen Tun nachgehen und keinen großen Treffer landen,
                    sind sehr oft finanziell nicht gut abgesichert und haben deshalb oft Probleme.

                    Viele Künstler werden über ihr Tun auch belächelt, und oft wird erst nach ihrem Tod festgestellt,
                    wie genial das eigentlich ist, was sie geschaffen haben.

                    Nicht gerade aufbauend fürs Ego! Aber:

                    Ich hab eben mal nach "Künstler unzufrieden Statistik" gegoogelt und zitiere hier mal ein paar
                    interessante Abschnitte von Forschungs-Ergebnissen.


                    Ob Bildhauer, Maler oder Schauspieler - Künstler sind wesentlich glücklicher mit ihrer Arbeit als Menschen,
                    die in anderen Berufen arbeiten.
                    Das zeigt nun erstmals eine für Deutschland repräsentative Studie auf der Basis von Daten des
                    Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). „Künstler ziehen aus der Tätigkeit selbst einen viel
                    größeren Nutzen als aus dem Geld, das sie damit verdienen“, sagt Lasse Steiner, einer der Autoren.

                    „Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Arbeit als besonders selbst bestimmt und vielseitig empfinden“.


                    Viele ökonomische Modelle beruhen auf der Annahme, dass Arbeit vor allem dazu dient,
                    möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen.
                    Mit Hilfe der SOEP-Daten konnte die Forschergruppe um Steiner, der an der Universität Zürich forscht,
                    nun erstmals belegen, dass diese Annahme für Künstler nicht gilt.

                    Die SOEP-Daten zeigen:
                    Künstler verdienen im Durchschnitt weniger als andere Berufstätige.

                    Aber ein gutes Einkommen ist ihnen auch nur halb so wichtig wie anderen Beschäftigten.

                    Erstaunlich ist der Zusammenhang von Arbeitszeit und Zufriedenheit:
                    „Im Gegensatz zu anderen Berufstätigen sind Künstler umso glücklicher mit ihrer Arbeit,
                    je mehr Stunden sie wöchentlich arbeiten“, sagt Steiner.
                    Den Grund dafür sieht der Ökonom darin, dass die Tätigkeit selbst die Künstler glücklich macht.

                    „Künstler können zum Beispiel häufiger selbst bestimmt arbeiten als andere“, erklärt Steiner.

                    „Mehr als jeder dritte Künstler ist sein eigener Chef, unter Menschen in nicht-künstlerischen Berufen
                    ist das nur knapp jeder Zehnte“.
                    Außerdem würden Künstler ihre Tätigkeit als vielseitiger empfinden und mehr dabei lernen als andere Berufstätige.


                    Wie zufrieden sind Sie heute mit Ihrer Arbeit?
                    Wobei die Antwort aus einer Zahl zwischen 0 – absolut unzufrieden – und 10 extrem zufrieden – besteht.
                    Der Durchschnittswert aller Befragten liegt bei ziemlich genau 7, bei Künstlern liegt er etwas darüber
                    und reicht zum Teil bis an die 8 heran.

                    Aber der eigentliche Unterschied besteht in den Faktoren, die die Arbeitszufriedenheit bestimmen.
                    Früher glaubte man, dass die Zufriedenheit des Künstlers auch daher rührt, dass sie vergleichsweise wenig arbeiten.
                    Aber das tun sie gar nicht.
                    Und es wäre für sie auch kein Argument, im Gegenteil:
                    Bei normalen Erwerbstätigen gibt es einen statistischen Zusammenhang:
                    Je mehr sie arbeiten, desto größer tendenziell die Unzufriedenheit. Bei Künstlern ist es genau umgekehrt:
                    Die Zufriedenheit wächst mit der Arbeitszeit.
                    Künstlern ist im Vergleich zu anderen auch das Geld nicht so wichtig.
                    Deshalb lassen sie sich durch das geringere Einkommen auch nicht auf die Freude verderben.


                    Wodurch also ziehen Künstler ihre Arbeitszufriedenheit?
                    Ein paar Faktoren sind offensichtlich: Künstler erleben logischerweise ein hohes Maß
                    an Identifikation mit der eigenen Arbeit.

                    Und in der Kunst kann man das erleben, was Psychologen als Flow bezeichnen,
                    eine konzentrierte Versenkung in eine Aufgabe, eine Art Schaffensrausch.

                    Nach den Ergebnissen der Studie kommen aber noch andere Gründe hinzu:
                    Das Künstlerleben scheint auch deshalb attraktiv, weil man ständig dazulernt
                    und immer wieder vor neuen Herausforderungen steht.

                    Zu den wichtigsten Faktoren aber gehört offenbar das hohe Maß an Selbstbestimmung.

                    Künstler sind in der Regel ihr eigener Arbeitgeber.
                    Und dass darin ein großes Zufriedenheitspotential liegt, wissen Arbeitspsychologen schon lange:
                    Die durchschnittliche Arbeitszufriedenheit ist nämlich im Schnitt umso kleiner, je größer der Betrieb ist.
                    In großen Firmen sind die Menschen im Schnitt mit ihrem Job am wenigsten glücklich,
                    in kleineren schon etwas mehr und die Freiberufler äußern sich auch sonst am zufriedensten.
                    Meine 100%ige Zustimmung.

                    LG Heidrun
                    Zuletzt geändert von Heidrun; 28.04.2014, 13:39.
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                      #40
                      Zitat von mkueppers Beitrag anzeigen
                      Dem kann ich nur voll zustimmen. Deshalb macht es mich manchmal traurig, dass ich mit der intensiven Beschäftigung mit der Musik so spät begonnen habe (bin 67). Da muss man dann bescheiden bleiben. Es ist bedauerlich, dass die Musik in der Schule und oft im Elternhaus ein etwas kümmerliches Dasein fristet.
                      VG Michael
                      Du musst nicht traurig sein Michael,

                      und Bescheidenheit ist schön. Darüber hab ich mal ein Gedicht geschrieben, kannst du auf meiner
                      HP lesen. Mit 67 hast du noch genügend Zeit um evtl. Versäumtes nachzuholen, aber unter Druck gelingt das nicht.
                      Es geht meistens ganz leicht wenn Mann/Frau den Zeitpunkt erkennt. Das eigene Talent meldet sich nämlich immer und immer wieder bei einem an. Ja, es klopft förmlich an die Tür, aber die meisten achten nicht darauf.

                      Was Eltern und Lehrer betrifft, sie sind leider oft blind oder taub, oder wiederum so verrückt, dass sie
                      mit aller Gewalt ein Wunderkind heranzüchten möchten, wo kein Wunder drin steckt.
                      Auf seine Eltern + Lehrer (es gibt natürlich Ausnahmen) kann sich der Mensch weder verlassen noch ausreden. Es zählt einzig und allein der EIGENE WILLE und dieser ist ja, genau so wie das Talent, mehr oder weniger angeboren.

                      Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, gerade deshalb ist mir das Thema wichtig. Auch ich wurde nie unterstützt hab keinerlei Musikausbildung sondern nur zwei verdammt gute Ohren und ich liebe Musik weil sie mir ganz einfach gut tut.
                      Mich hat immer nur das eigene Wollen vorangetrieben, durch ihn habe ich mir alles angeeignet was ich brauche um musikalisch kreativ sein zu können. Ein Keyboard + Sequenzer + a bisserl technisches Verständnis um die Ideen festzuhalten - mehr braucht man nicht. Ob das Ergebnis gefällt ist für mich erst mal zweitrangig, alleine das Tun befriedigt und entschädigt mich, weil ich damit auch eine Botschaft transportieren möchte die sonst ungesagt, oder zumindest unverarbeitet bliebe.

                      Könnte ich die Zeit zurückdreh'n, würde ich heute vermutlich auch eine musikalische Ausbildung wählen. Ob ich danach noch den gleichen eiserenen Willen + die Freude daran hätte, wage ich allerdings zu bezweifeln. Viele Talente werden nämlich auch durch Untalentierte (Besserwisser) kaputt gemacht oder demotiviert.

                      Mein Aufruf sollte übrigens nur eine Anregung sein - mehr nicht.

                      Gruß Charly
                      Zuletzt geändert von KGK; 01.05.2014, 16:03.
                      youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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                        #41
                        ..."Es zählt einzig und allein der EIGENE WILLE und dieser ist ja, genau so wie das Talent, mehr oder weniger angeboren.".. - nun gut, aber zählen bei der Entwicklung eigener Lebensentwürfe und bei deren Verwirklichung nicht auch ein paar soziale Faktoren? Und auch bei der dann nach Lage der Dinge entweder besser oder schlechter möglichen Entwicklung von Talent und/oder Vermarktung von Kreativität?


                        "Weiß nicht, was echte Künstler sollen
                        Mit eurem theoretischen Schwulst;
                        Kunst kommt von Können, nicht von Wollen:
                        Sonst hieß es „Wulst.“ (Ludwig Fulda, Bühnenautor)

                        " Ich glaube: Kunst kommt nicht von können, sondern von Müssen!" (Arnold Schönberg, Komponist)

                        "Kunst kommt von Können. Und wenn man`s kann, ist es keine Kunst." (Johann Nestroy, Autor)


                        „Kunst kommt von Künden, Kunde geben, etwas verkünden, erklären, deutlich machen, d. h. deuten [...] Die Gabe zu künden und dazu handwerkliches Können machen den Künstler aus.“ (Fritz Röhr, Grafiker)

                        (mehr oder weniger zitiert nach Wikipedia)
                        Zuletzt geändert von ansai; 28.04.2014, 18:20.

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                          #42
                          Hallo Charly,
                          Du sprichts mir tief aus meinem Herzen. Wir sollten uns mal austauschen.
                          VG Michael
                          Herzliche Grüße
                          Michael



                          Genos

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                            #43
                            Zitat von ansai Beitrag anzeigen
                            nun gut, aber zählen bei der Entwicklung eigener Lebensentwürfe und bei deren Verwirklichung nicht auch ein paar soziale Faktoren? Und auch bei der dann nach Lage der Dinge entweder besser oder schlechter möglichen Entwicklung von Talent und/oder Vermarktung von Kreativität?

                            "Kunst kommt von Können. Und wenn man`s kann, ist es keine Kunst." (Johann Nestroy, Autor)


                            „Kunst kommt von Künden, Kunde geben, etwas verkünden, erklären, deutlich machen, d. h. deuten [...] Die Gabe zu künden und dazu handwerkliches Können machen den Künstler aus.“ (Fritz Röhr, Grafiker)

                            (mehr oder weniger zitiert nach Wikipedia)
                            Hallo,

                            Was ist Kunst? - auf diese Frage wird es niemals eine für alle zufriedenstellende Antwort geben.
                            Was die einen für genial halten sehen andere als komplett verfehlt an.

                            Für mich persönlich ist eine Sache dann kunstwürdig, wenn sie mich durch ihre Besonderheit -
                            in welcher Form auch immer, berührt. Wenn ich stehenbleibe um sie mir anzuschauen, oder
                            zuhöre weil es für meine Ohren einfach besonders schön klingt. Das Kunstwerk spricht in
                            diesem Moment also ganz alleine für sich - der Künstler selbst und seine Motivation interessiert
                            mich erst hinterher.

                            Wir wollen hier aber nicht über die so genannte große Kunst reden, die wiederum bei mir oft
                            verständnisloses Kopfschütteln auslöst, weil sie eben so gar nicht vom Können stammt,
                            sondern durch einen umgefallenen Farbkübel oder durch eine öffentliche Tierschlachtung eing
                            ewisses Aufsehen erregt und dann auch noch von maßgeblichen, aber dennoch dummen
                            Menschen völlig überbewertet wird. Wie schon gesagt - hier gibt es keinen gemeinsamen Nenner.

                            Es muss schon jeder selber entdecken welcher Schatz in seinem Innersten verborgen liegt.
                            Wer aufmerksam sucht wird auch einen finden, davon bin ich ziemlich überzeugt. Falsch wäre
                            es, sich von vorneherein mit den größten Künstlern zu messen oder es ihnen gar
                            1:1 nachmachen zu wollen.
                            Es sind ja oft die kleinen, bescheidenen Dinge die anderen Freude machen.
                            Ein Vierzeiler zum Geburtstag - eine einfache Melodie für einen geliebten Menschen oder ein
                            Bild für einen Freund. Es gibt tausende Möglichkeiten seine Talente in die Tat umzusetzen undd
                            amit etwas Einmaliges zu schaffen, von dem die große Welt zwar nichts erfährt, was aber doch
                            DEINE kleine Welt verschönert.

                            Gruß Charly
                            Zuletzt geändert von KGK; 01.05.2014, 16:00.
                            youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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                              #44
                              Hallo Charly,
                              ein wahres Wort über die Bedeutung von "Kunst"! Es sind viele Kleinigkeiten die man im Alltag immer wieder bewältigt, die eine gewisse "Fingerfertigkeit" oder auch "geistiges Geschick" voraussetzen, die man ebenfalls als Kunst (Können) bezeichnen kann. So z.B. auch Deine musikalischen Elemente. Wenn ich mich persönlich immer am Können von Profis orientieren würde, wäre ich häufig enttäuscht und würde mein Können auf die Seite legen und verzweifeln. Jeder soll es eben so machen wie es ihm Freude bereitet und er es selbst kann. Auch das ist eine Kunst, mit bescheidenen Mitteln etwas zu bewegen, egal in welcher Form auch immer.

                              LG. Alois
                              Derzeites Instrument ist der Genos

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                                #45
                                Zitat von KGK Beitrag anzeigen
                                Hallo,




                                Wir wollen hier aber nicht über die so genannte große Kunst reden, die wiederum bei mir oft verständnisloses Kopfschütteln
                                auslöst, weil sie eben so gar nicht vom Können stammt, sondern durch einen umgefallenen Farbkübel oder durch eine öffentliche Tierschlachtung ein gewisses Aufsehen erregt und dann auch noch von maßgeblichen, aber dennoch dummen Menschen völlig überbewertet wird. Wie schon gesagt - hier gibt es keinen gemeinsamen Nenner.


                                Es gibt tausende Möglichkeiten seine Talente in die Tat umzusetzen und damit etwas Einmaliges zu schaffen, von dem die große Welt zwar nichts erfährt, was aber doch DEINE kleine Welt verschönert.

                                Gruß Charly
                                Könnte eine von den tausenden Möglichkeiten, die eigene kleine Welt zu verschönern aber nicht auch mal ein "umgefallener Farbkübel sein", wenn`s denn so umwerfend empfunden wird?

                                Gruß Alfred

                                Kommentar

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