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Yamaha Forumstreff Musicando - Offizieller Thread

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    Hallo Aik,

    aus früheren Zeiten weiß ich ziemlich gut, wie hoch das Verantwortungsgefühl beim Gruppenfoto-Schießen ist, und wie man Sorge hat, dass es nix wird.
    Denn schließlich mussten dafür all die Menschen raus ins Freie! ;-)
    Aber Du hast das supergut gemacht!! Gerne wieder...

    Es ist immer wieder schön, wie wir alle uns ergänzen und gegenseitig helfen, wenn es wo klemmt.
    Dieser alte Forumsgeist ohne die bösen Worte (wie leider allzuoft im Forum) - beim Musicando ist er gottseidank noch vorhanden.
    Solange das so bleibt, wird es Musicando auch weiterhin geben...

    :-)

    Herzl. Gruß von Heidrun
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      Zitat von Christian_Schmidt Beitrag anzeigen
      Hallo Charly

      Die Möglichkeiten mit Software und DAW kreativ Musik zu machen sind mittlerweile der Wahnsinn.
      Selbst auf den iPad mit sämtlichen Apps als auch auf den Mac z.B. in Logic oder BiaB usw.
      Für das Live-Spiel finde ich so eine Tastenkiste aber durchaus brauchbar.
      Wird auf das Live-Spiel mit dem Keyboard überhaupt noch wert gelegt?
      Seit Jahren beobachte ich, das der eine oder andere das Keyboard nur noch als Abspielmaschine benutzt.

      Mein Fazit ist, das es noch sehr viel Luft nach oben gibt, was die Keyboardtechnik angeht.
      Ich sehe ja daheim im Studio, was alles Möglich ist.

      Ist aber nur meine Meinung.

      Schöne Grüße, Christian
      Ja Christian , das ist ja was ich immer predige ,dafür müsste man aber auch über den Tellerrand schauen, und gerade die DAWs haben Dinge die Jahre so vorangetrieben dass gerade die Kombination einiges Vorantreiben kann. Ich nutze das Keyboard nur noch als Style Schleuder alles andere hab ich bessere Player die eben genau das machen was ich will und was ein Keyboard nicht kann.

      Alles hat seine Vorteile, aber wenn es darum geht dass junge Leute damit kreativ arbeiten dann müssen die Keybaords auch das zu Leisten wass die Leute mit dem Handy machen können. Und genau da haperts eben. Ich kenne schon mehr Leute die mit VArranger drausen unterwegs sind. Ich ziehe hier noch eine Mitteklasse Kiste vor die für das ausreichend ist.

      Aber auch hier gehen die Meinungen auseinander.
      >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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        Hallo Christian & Mr. Rap,

        was die technischen Möglichkeiten betrifft so gebe ich euch natürlich Recht.
        Musik ist auch Geschmackssache die sich noch nie ganz problemlos auf mehrere Generationen übertragen hat.
        Aber ein Typ wie Sadi mit seinen 21 Jahren und natürlich viele andere, begabte Leute kommen mit so einem Arranger-Key auf die Bühne, singen und spielen aus dem Stehgreif geile Musik. Dafür hocken andere wochenlang in Kellern, umgeben von tausenden Hilfsmitteln und groovigen, aber letztlich doch geklauten Audio-Loops und denken am Ende sie hätten besonders tolle Musik geschaffen. Das ist nicht mein Verständnis für kreatives Musizieren, da kommt bei mir weder Glücks- noch Erfolgserlebnis auf, weil das vermutlich fast jeder könnte wenn er sich damit beschäftigt.
        Die Frage ist doch: Was sich der Mensch künftig von Musik und Musikern erwartet? Was will uns Musik vermitteln? Hirnlose Texte, herz- und melodielose Songs mit computergesteuerter, monotoner Rhythmik die sich wie eine Wiederholungsschleife anhört weil man eigentlich ALLES schon irgendwo einmal gehört hat?
        Unsere Musik ist inzwischen wie Mode und andere Dinge zu einem Kauderwelsch von allem und nichts verkommen. Nur hin und wieder gibt es kleine Lichtblicke, und das sind jene von wenigen Individualisten, die dem ganzen Nachahmer-Schwachsinn gerade noch entkommen sind. Ja, ihr könnt mich jetzt ruhig als konservativen alten Meckeranten hinstellen, die Reise dieser Welt geht irgendwie in die verkehrte Richtung. Es ist uns zwar noch nie so gut gegangen wie heute, aber davon werden künftige Generationen nicht mehr viel haben weil sie von der eigenen Technik überholt und aufgerieben werden. Ob dann zum Troste noch einer Mundharmonika spielen kann wage ich zu bezweifeln…..

        Aber vielleicht täusche ich mich ja – hoffentlich!

        LG Charly

        PS. Nein, ich bin nicht depressiv, im Gegenteil - ich freue mich auf Musicando 2019:-)
        youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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          Auch im möchte mich bei allen Organisatoren ganz herzlich bedanken. Es war eine tolle Veranstaltung, und ich glaube auch beim x-ten Treffen nimmt man immer noch was neues und anregendes mit.

          Es zeigt sich ja auch an den zugegebendermaßen eher älteren Teilnehmern, dass sie mit Freude dabei sind und den Wert der Veranstaltung schätzen und genießen. Man freut sich jahrelange Wegbegleiter wieder zu treffen und neue
          kennen zu lernen. Denn nicht nur die Organisatoren sind wichtig. Was würde man ohne die Teilnehmer machen.

          Ich denke, weder die Blockflöte noch das Keyboard werden aussterben. Es ändern sich vielleicht die Käuferschichten und Verkaufszahlen. Das mindert aber nicht den Wert der Instrumente. Durch die technische Entwicklung erwartet
          man von einem Keyboard einfach zu viel, und es werden Äpfel mit Birnen verglichen.

          Wenn man die Historie vieler Musiker ( z.B. auch Sarah Straub) betrachtet, so kommen sie aus Elternhäusern, in denen musiziert wurde und Kinder an Musik und Instrumente heran geführt wurden.
          Da liegt heute so manches im Argen und ist verbesserungwürdig.

          Auch glaube ich, dass auch in Zukunft die Generationen in ein Konzert von Beethoven u.a. gehen werden, was vielleicht der eine oder andere bezweifelt. Ich nicht.
          Herzliche Grüße
          Michael



          Genos

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            Charly , du täuscht dich!

            Wenn du heute einen Felix Jaehn anschaust, das ist die Generation von heute nicht ein Sadi. Das sind Trendsetter, Ich will hier Sadi keineswegs schlecht reden, ich habe 2 Demos gesehen bei der 2. bin ich gegangen. Nein nicht weil er ein schlechter Spieler ist sondern weil ihm einfach die Gabe fehlt menschen zu fesseln.

            Das macht einen guten Entertainer aus. Die Zeit ändert sich. Früher war die Musik viel wertiger heute durch Streamer und Tonnenweise Files auf Festplatten hat man den Bezug verlohren. Was dir jeder Komponist in der klassichen Form recht geben wird.
            Nur ein ganz kleiner Teil wird auch wirklich noch Geld davon verdienen.

            Es waren nicht die Amigos die den Musikmarkt nach vor gebracht haben sondern Bands wie Kraftwerk usw.

            Die haben Sounds gemacht mit dem was sie hatten, sie haben ihre eigene Seele in ihre Werke gesteckt. Heute geht alles viel schneller. Es wird viel von einer Person produziert vom Einspielen bis zum Mastering passiert viel online. Wenn früher im Monat 100 Titel erschienen sind, sind es heute mehrere 1000 die täglich auf den Markt kommen. Es wird immer schwerer sich zu behaupten.

            Aus dem Gibt es nur einen Weg der auch schonn vor 100 Jahren so war und heute noch ist. "Hole dir die besten und lerne von ihnen"
            Nur die Besten von vor 10 Jahren sind schon lange altes Eisen. Denn in der Theorie sieht Musik anderst aus als die Praxis.

            Beschäftige dich mal mit der heutigen Technik dann wirst du schnell merken dass was du schreibst ist komplett haltlos aus der technischen Seite. Heute ist es möglich mit der DAW so dynamisch und in prof. Qualität ein File zu erstellen dass man nicht von Monoton sprechen kann. Denn andere Hersteller streamen Audio in Drums und Instrumente in ubegrenzter Grösse.
            Das macht ein Instrument lebendig.

            Ich habe heute von einem User die Drums aus dem Proberaum an die Styles angepasst. Es klingt wirklich nach einer Lifeband mit allen positiven und negativen Eigenschaften.

            Möglich ist ne Menge, am Genos sieht man dass die Hardware sehr gut ist aber an der Software haben sich wohl Leute verewigt die eben nicht wissen wie junge Leute heute arbeiten und was sie nutzen um eine Party zu rocken.
            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

            Kommentar


              Hallo an alle TeilnehmerInnen - Es war wieder schön das ganze WE mit so unterschiedlichen Keyboardvernarrten zusammen zu sein :-) Danke, dass die Fragestunden von Frank und mir rege genutzt wurden. Ich hatte schon Angst, dass keiner Fragen stellt. Danke an Alle für den Einsatz solch ein Treffen auf die Beine zu stellen - das ist harte Arbeit!!!

              2019? Ich bin dabei :-)
              Der immense Usus exterritorialer Vokabeln in der germanistischen Linguistik ist mit dezidiertem Fanatismus auf das maximale Minimum zu reduzieren!

              Kommentar


                Mr. Rap, ich sehe die Dingen nur anders...

                Die innersten Gefühle der Menschen und ihre Sehnsucht nach Frieden, Freiheit und eigener Kultur hat sich zu keiner Zeit verändert, das wird auch ewig so bleiben. Die breite Masse Mensch ist aber an der Oberfläche leicht manipulierbar und das nicht nur in Sachen Musik. Die Macht der Medien kann den größten Schund zu einem Hit machen und das beste Material in die Versenkung schicken wenn das von diversen Machern so gewollt ist.
                Wir kaufen doch auch den Genos, selbst wenn er noch 1000 Macken hat und noch lange nicht das ist was wir User uns erhofft hatten. Würden wir das nicht tun, wäre der Hersteller gezwungen es anders zu machen oder den Laden zu schließen.
                Würden sich die Leute keine Fetzen-Jeans um 120 Euronen kaufen, wären sie innerhalb von 3 Monaten aus den Geschäften verschwunden. Ein Bergbauer lacht sich tot über jemanden der für so eine Hose Geld hinlegt - fragt sich nur wer der Klügere ist??

                Menschen tun eben Dinge ohne sich ernsthaft zu überlegen was sie da tun? Sinn oder Unsinn, schön oder hässlich, klug oder dumm spielt keine Rolle. Es braucht nur irgend ein namhafter Schnösel einen Haufen Kacke in die Welt setzen und behaupten der riecht gut, dann wollen ihn ALLE haben. Alle die eben leicht manipulierbar sind, und das sind nun mal fast alle. Kinder werden bereits im Kindergarten schon jener Gehirnwäsche unterzogen und die Eltern machen aus Angst nicht zeitgerecht zu sein den Schwachsinn mit, ohne zu merken was sie ihnen eigentlich antun.

                Ja, wir könnten stolz auf all unsere Errungenschaften sein, würden wir nicht zeitgleich so daran verblöden, dass wir vor lauter Gier den eigenen Untergang nicht kommen seh’n.
                Lass uns schon mal die Hymne für Klarinette und Akkordeon komponieren, ganz ohne App und Audio-Loops. Und nein, ich bin kein Technik-Gegner, ich lehne nur ab was keinen Sinn macht, schlecht zu bedienen ist und auch nicht gut klingt.
                Ein Felix Jaehn kann mich alten Knacker leider nicht begeistern, möchte seine Musik aber keinesfalls schlecht machen.
                Vielfalt ist wichtig und Kunst braucht seine Freiheit. Es sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, dass diese Welt nur noch von Freaks und Flachdenkern dirigiert, manipuliert und kaputt gemacht wird. Dafür haben sich zu viele Vorgänger abgemüht uns zu ermöglichen das zu tun, was wir heute als “ach so toll“ finden, obwohl es zum Teil Schrott ist.

                Ich verstehe natürlich was du mir sagen willst, hoffe aber dass es umgekehrt auch so ist:-)

                LG Charly

                PS. Boris, hab keine Angst, bei Musicando wirst du niemals arbeitslos - reich allerdings auch nicht:-)
                youtube.com/user/CharlyKMusic soundwonderland.de charlyk.at

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                  Erst mal vom Lanze, auch, wenn ich nicht bei Eurem Treffen dabei war...es freut mich immer zu sehen, wenn es heutzutage noch Leute die gibt so etwas auf die Beine stellen. Ich gehöre ja auch zu den "Verrückten" der seit 11 Jahren in Erfurt ein Musikertreffen organisieren und an den vielen positiven Reaktionen nach einem Treffen merke auch ich immer...es hat sich gelohnt.
                  Von daher wünsche ich dem Organisations-Team vom Musicando Treffen weiterhin viel Erfolg. Denn was gibt es schöneres, als ein ganzes Wochenende mit Gleichgesinnten zu verbringen und unserem schönsten Hobby zu frönen.
                  Zu der ganzen Diskussion außerhalb dieses Threads:
                  Klar...alles in Sachen Musik ändert sich und heute wird schon teilweise so viel mit Apps auf iOS oder Android ermöglicht, dass selbst der Lanze mittlerweile doch auch einige wirklich sehr gute Apps auf seinem iPad nutzt.
                  Nur...in der ganzen Diskussion wird meiner Meinung nach eine große Klientel irgendwo vergessen nämlich...die Leute, die einfach nur aus Spaß an der Freude mit Ihrem Keyboard Musik zu Hause machen. Und denen ist die Entwicklung in Richtung App und DAW etc. relativ schnuppe. Die wollen sich einfach nur an ihr Keyboard setzen und darauf Musik machen mit guten Sounds, guten Styles und guten Möglichkeiten in Sachen Features welche das Keyboard vielleicht mit bringt um eigene Unzulänglichkeiten in Sachen spielerische Fähigkeiten vielleicht mit gewissen Features zu umgehen. Und das alles bieten Keyboards wie die Tyros Serie, PSR oder auch die Keys der anderen Hersteller.

                  Immer wenn ein Nachfolger vom Tyros kam gingen die Diskussionen fast ausschließlich darüber los, was es alles nicht kann. Nur...dem normalen Hobbyspieler war dies meistens ziemlich egal, solange er damit seine Wünsche abdecken konnte. Und das war in der Regel immer möglich.

                  Klar...Profis die mit den Keys arbeiten stellen andere Ansprüche an ein Key, aber ich vermute mal die Mehrzahl der Käufer eines Genos oder früher Tyros sind eben genau die Hobby Spieler. Immer, wenn ich auf der Musikmesse am Yamaha Stand war konnte ich beobachten, dass die Mehrzahl derer die sich dort tummelten schon etwas Gesetzeren Alters waren.
                  OK...der Genos musste kommen denn letztendlich will damit Yamaha ja auch neue Zielgruppen erreichen. Ob dies gelingt, wird man in der Zukunft sehen. Aus meiner Sicht jedenfalls mit dem, was man derzeit mit dem Genos alles für Möglichkeiten hat, denke ich mal ist die vorgegebene Richtung gut und man darf gespannt sein, was in Zukunft da noch alles kommt.

                  Aber trotz allem "rum Geningel" immer wieder vor oder nach Erscheinen eines neuen Keys sind die Tyrösser und auch der Genos wie geschnitten Brot verkauft worden. Warum wohl? Sicher nicht, weil es ja die vielen "Unzulänglichkeiten" an den Keys gab sondern einfach, weil man damit auch so gute Musik machen konnte.

                  Eines sehe ich aber auch...in Sachen App wird sich im Laufe der nächsten Jahre noch sehr vieles tun und es wird aller Wahrscheinlichkeit nach dahingehend ein riesen Markt entstehen für eben die Leute, die bereit sind mit so etwas in Zukunft ihre Musik selber zu arrangieren. Und das sind auch heute schon nicht Wenige.
                  Bei Youtube findet Ihr mich HIER

                  Mein Keyboardforum HIER

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                    Die Fragestunden waren für mich als PSR 970 Spieler Gold wert! Vielen Dank dafür und für die fundierten Antworten!

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                      Fest steht, einen musikalischen Rahmen wird es auch in Zukunft auf jeder Feier geben.
                      Nur die Bedingungen ändern sich.

                      Früher: Eine Band oder ein AU war das Highlight jeder Feier. Es wurde getanzt und
                      die Band oder der Star/AU etc. wurden gefeiert. Seine Lieblingsmusik konnte
                      man nur, wollte man nicht den ganzen Abend vor dem Radio sitzen, dort
                      hören.
                      Heute: Musik ist überall jederzeit Verfügbar. Das Publikum will daher heute lieber
                      sich selbst feiern. Große Festivals mit nur einem DJ oder die ganzen
                      Mallorca Events mit 30.000 und mehr PAX sind ein Beispiel dafür, wie heute
                      gefeiert wird.
                      Was bedeutet das jetzt für den Keyboarder/in (AU, Duo, etc.).Im Nachgang nur die männliche Form ._):
                      Er wird zusammen mit seiner Zielgruppe alt und hält bei den Veranstaltungen die gute alte Zeit aufrecht.
                      Hierfür gibt es durchaus noch einen Markt.
                      Er unterstützt Veranstalter bei Motto-Partys (Mallorca-,Apres-Ski, Oktoberfest etc.). Gerade hier spricht
                      man keine altersdefinierte Zielgruppe an sondern hauptsächlich Leute die Party machen wollen.
                      Er unterstützt seinen Keyboard (AU. etc.) Einsatz mit zusätzlichem Equipment, so dass er auch die
                      derzeit angesagten Hits der Jugend spielen kann. Damit meine ich jetzt nicht, dass man hinter dem KB
                      die Hits abfeuert. Oder er nimmt Hochzeiten, Abi-Feiern etc. nicht mehr an.
                      Früher waren Braut und Bräutigam in unserem Alter, danach deren Eltern und heute (fast) deren Großeltern
                      Man muss sich also zwangsläufig umstellen. Das mag in einigen Regionen sicherlich noch anders ein.

                      Fest steht, das das Alter gerade in der heutigen Zeit, immer weniger eine Rolle spielt, sondern das Equipment,
                      die Leistung und die Aktualität/Flexibilität der Darbietung. Der Musiker tritt heutzutage in den Hintergrund,
                      moderiert und macht Stimmung. Das kann sicherlich ein Keyboarder (mindestens) genau so gut wie ein DJ.

                      Das sind aber nur meine Erfahrungen, das mag der ein oder andere sicherlich anders sehen. Wer hier,
                      wie schon angesprochen, über den Rand des Tellers schaut, der wird sicherlich auch in Zukunft seinen
                      Markt finden.

                      Für den Hobby-Musiker und Home-Recorder beleibt m. M. nach das Keyboard das Instrument. Als
                      Ideengeber und um mal zum Spaß alleine abzurocken. Das kann man nur mit dem Keyboard.

                      Weiterhin eine schöne Zeit mit Euren Instrumenten, denn totgesagte leben länger

                      BTW:
                      Mir hat man vor ca. 40 Jahren auch gesagt. "Programmierer wird es in 10 Jahren nicht mehr geben,
                      Experten-Systeme übernehmen den Job"
                      Heute arbeite ich als Softwareentwickler und mache nahezu das Gleiche wie vor 40 Jahren, nur
                      mit moderneren Mitteln. Ich denke, da gibt es durchaus parallelen zum Keyboard

                      LG.

                      TU
                      Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen, die sachlich formuliert und gerechtfertigt ist.

                      Mit musikalischen Grüßen
                      Tyros-User

                      Yamaha PSR S970, Ketron SD9 PRO Live Station

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                        Und ergänzend:
                        Ich war das erste Mal dabei - und ich war beeindruckt, mit welcher Professionalität diese Veranstaltung mit wahnsinnig viel ehrenamtlichen Einsatz organisiert wurde. Viele professionelle Veranstaltungen können sich davon eine Scheibe abschneiden. Herzlichen Dank an alle, die so viel Arbeit hatten - es hat sich gelohnt!

                        Zum Workshop selbst (was mir als Neuling aufgefallen ist):
                        So schön das neue Genos ist - ich weiss nicht, wie viele Teilnehmer des Musicando Hobbyspieler sind, die noch auf "uralten" ;-) Geräten ihren Spaß haben, aber ich gehöre wie andere PSR Spieler auch zu denjenigen, die keine 5000 € für einen Genos mit allem Zubehör ausgeben werden. Ob mich der Klang des Genos wirklich überzeugt hat, weiss ich selber noch nicht - tut aber auch nicht zur Sache - denn Spaß kann ich auch mit einem alten Keyboard haben. Aber zur Sache:
                        Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass ich mit meinen 51 Jahren mehr oder weniger zu den Küken der Teilnehmer gehöre :-) Dieses Dilemma (das ja hier schon diskutiert wird) ist mir als Erstes aufgefallen. Es wirkte fast wie die Treffen der Briefmarkenvereine - dabei ist das Keyboardspiel (im Gegensatz zum Briefmarkensammeln) mit Sicherheit kein aussterbendes Hobby. Aber mit dem Alter ändert sich aber auch der Musikgeschmack: ich habe zu Hause zwei Söhne (15 und 18), der Ältere hört noch 80er und Deutsche Welle, der 15jährige steht auf Cro, Robin Schulz und Peter Fox. Wenn ich also am Keyboard sitze, und meine Lieblingssongs der Klassiker der letzten 30 Jahre spiele (ABBA, Alan Parsons, Elton John, 80er, usw.), dann wecke ich keine Begeisterung bei ihm. Die kommt (ein bisschen) auf, wenn die die DJ styles durchprobiere. Und das ist in meinen Augen exemplarisch zu sehen: Auch ich war am Freitag "erstaunt", dass in den Workshops häufig als Musikbeispiele "1000 Träume", "Albany" oder "Bayerische Volksmusik" gespielt wurden - ich bin als Jungspund :-) auch kein Schlagerfreund. Die große Anzahl der Teilnehmer wird diese Titel beim Auftritt spielen - ein Jugendlicher (der sich ggf. auf das Musicando verirrt hat) wird eher abgeschreckt werden. Vielleicht sollte man also darüber nachdenken, parallele Workshops nach Zielgruppen durchzuführen:
                        * Profi-/Berufsspieler (Genos) vs. Hobbyspieler (PSR, Tyros)
                        * DJ-Styles-Spiel vs. Entertainer-Spiel
                        * MIDI-Spielen vs. Dance-Floor-Programmierung
                        Jede Zielgruppe hat ganz andere Anforderungen, Fragen und Wünsche.

                        Mir hat der Workshop insgesamt sehr gut gefallen - war mir aber (aus verständlichen Gründen) zu Genos lastig. Klar - vor einigen Jahren gab es bestimmt auch schon PSR-lastige Workshops - aber diese Geräte sollten keinesfalles vernachlässigt werden - denn wenn ich meinem Kind ein Keyboard schenken möchte, mit dem es Lust auf das Keyboardspiel bekommt, dann sollte das keine High-End-Programmiermaschine, sondern ein bezahlbares, einfach zu bedienendes Gerät sein. Ich glaube nicht, dass es viele Eltern gibt, die ihrem Nachwuchs mal eben einen Genos hinstellen werden - und selbst wenn: der Nachwuchs hat mit ziemlicher Sicherheit schnell keine Lust mehr, wenn er im Grunde genommen erst eine Programmiersprache lernen muss, um zu spielen.
                        Hier könnte auch Yamaha ansetzen - z.B. Rabatte für Jugendliche geben, ältere PSR-Geräte (die alle noch hervorragend geeignet sind) an Jugendliche günstig abgeben oder ein Geräte-Leasing (wäre das nichts für Frank?) anbieten. Denn auch 1500-2000 € für einen PSR ist nicht mal eben ein kleines Geschenk für den Nachwuchs. Da ist eine Gitarre oder Trompete deutlich günstiger - und damit konkurrieren wir. Was wir vielleicht brauchen, ist ein David Garret des Keyboards - vor einigen Jahren wollten auf einmal alle Kinder Geige spielen lernen - vor zehn Jahren absolut undenkbar und mega-uncool. Vielleicht sollte man die Zeit nutzen und eine Idee entwickeln, wie man Jugendliche grundsätzlich zum Keyboardspielen bekommt.

                        Wie gesagt - dies sind auf die Schnelle meine Gedanken.
                        Nochmal - ich fand das Wochenende beeindruckend - hatte aber das Gefühl, dass hier doch mehr die professionellen Alleinunterhalter mit Musik für die ältere Generation als Zielgruppe angesprochen werden. Ausdrücklich möchte ich aber die hervorragenden Workshops zur Harmonielehre, Musiktheorie und Improvisationsspiel hervorheben - denn dies sind Dinge, die alters- und intrumentenübergreifend sind.

                        Viele Grüße,
                        Dieter

                        Kommentar


                          Hallo zusammen

                          Ja das ist wohl jetzt so ne Sache:-)

                          ich fand den Sadi sehr gut als Musiker. Aber ihm hätte ich vermutlich kein Genos abgekauft.

                          Das liegt sicher einerseits daran, dass die Musik nicht mein bevorzugter Stil ist. Und andererseits find ich (meine persönliche Meinung) dass ein keyboardvorführer zeigen sollte was im Gerät steckt und mitgeliefert wird und nicht was zusätzlich reingelaufen werden könnte. Es ist ja wichtig zu sehen was man da bekommt beim Kauf.

                          Aber das ist nur ein kleiner Kritik Punkt und ja auch nicht so gravierend. Ich freu mich wenn er nächstes Jahr wieder kommen kann.

                          Herzliche grüsse

                          patrik

                          Kommentar


                            So wie Patrik schreibt dass ist was ich vorher meinte. Er ist ein guter Musiker aber keine Personen die Menschen begeistern kann. Er kann im Studio sehr gute Arbeit leisten aber genau da wo es ankommt um Geräte zu verkaufen da wird es eben andere geben die Leute für sich begeistern können.

                            Man sollte aber eines nicht vergessen er ist neu, jung und hat noch keine Erfahrung.

                            Es fehlt grundsätzlich an den Vorführungen der Hau Wum Effekt wo du sagst, genau das Keyboad liefert mir soviel Mehrwert dass muss ich haben.

                            Eines wird sehr häufig vergessen, das was du auf einer Vorführung zeigst muss für den Zuschauer transparent und nachvollziehbar sein. Wenn ich dann 5 Stunden im Studio brauche um ein File zu erzeugen dass ich dann abfeuere dann ist das eben daneben weil es die allermeisten nicht machen können. Sie dir noch freundlich sagt, ja ein schöner Effekt aber eben in der Praxis nicht nutzbar.
                            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

                            Kommentar


                              Grüezi mitenand

                              Ich erlaube mir als aktiver Forumler hier, auch meine Gedanken zum Thema zu posten.

                              Warum wird ein Musikinstrument wie der Genos oder sonst ein neues Top-Teil gekauft?
                              Weil viele immer das Neueste Teil haben möchten und dann dabei auch das Gefühl bekommen,
                              Sie können dann auch so gut spielen wie der, der da vorne steht.
                              So etwa auch die Waschmittel-Werbung: "H-a-s-h wäscht so weiss, weisser geht nicht!"
                              Und doch, jedes Jahr wird das weisseste Weiss noch weisser.


                              Von all meinen Keyboardvorführungen weis ich, dass immer etwa die gleichen Leute zu den Vorführungen kamen.
                              Ihre Spielart hatte sich kaum verändert (verbessert), aber Sie kamen immer fleissig zum Neukauf.
                              Statt etwas an der Spieltechnik zu ändern, versuchten Sie es mit einem Nachfolgegerät, weil der Vorführer
                              immer wieder was tolles, neues hinzaubern kann, neue Tricks kennt und auch wirklich verspricht, dass
                              alles noch viel besser klingt. (So gehört in Frankfurt von den Audio-Drums im Ty5. Aussage war: Weltweit die besten Drummer
                              haben diese Schlagzeug-Pattern's eingespielt. Einfach ein Lacher, wer dies wirklich glaubt.)

                              Nun aber die wirkliche Antwort auf, wieso klingt nun alles besser? Weil der Demonstrator das Keyboardspiel (Klavierspiel)
                              erlernt hat und seine Spieltechnik, sowie sein Wissen der Tontechnik auch ständig weiter entwickelt.

                              Ja, die Zeiten haben sich auch geändert:
                              Keiner hat noch so viel Freizeit zur Verfügung wie früher.
                              Man hatte zu unserer Zeit seinen erlernten Beruf, seine Arbeit getan und dann in der Freizeit zur Entspannung
                              Musik gemacht. Es gab auch nicht so viele Freizeitangebote. Heute ist man ständig am lernen,
                              damit man in der heutigen Arbeitswelt noch zurecht kommt.

                              Nun kommt noch das Belohnungssystem zum Zuge, sprich unser Konsumverhalten. Ich gönne mir was!
                              Es sind Handy's, I-Pad und den ganzen Computerkram, den wir uns gönnen. (Wo wir ja mittlerweile
                              ohne diesen Kram leider kaum noch leben können).
                              Auch hier ist wieder Lernen angesagt und dazu noch eine Informationsflut, die wir kaum noch
                              wirklich verarbeiten können.

                              Als Klavier- und Keyboardunterrichtenden weiss ich:
                              Der Unterricht für das Keyboard ist sozusagen gestorben. Auf 30 Klavierinteressierte kommt 1 Keyboardinteressierte(r).
                              Wo kriegen wir also noch Livespielende Musiker/innen her, wenn es im Ursprung schon fehlt?

                              Freundliche Grüsse
                              Emanuel

                              PS: Ein Beispiel zu unnützer Zeitverschwendung: Diese unbrauchbare Vorums-Software!
                              Zuletzt geändert von emanuel; 20.03.2018, 11:53. Grund: Zeitverschwendung wegen unbrauchbarer Forums-Software
                              tyros5.ch/monatstipp.htm NEU: tyros5.ch/wochentipp.htm
                              psr-s970.ch und emanuel-musiker.ch

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                                Klasse Beitrag Emanuel!
                                >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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