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    Jetzt ma ne Frage....:-)

    Hallo Wissende...

    Ich wollte euch schon länger fragen, wie Ihr das mit dem keyboard so handhabt. ich mache es so, wenn ein Lied gefällt, versuche ich es nachzuspielen und bemühe dafür auch den Computer. Ich versuche, die Akkorde herauszuhören usw.
    Doch ich erwische mich zunehmend, wie ich dann eben das Internet bemühe um den Text+Akkorde zu finden und mir so diese Mühe zu ersparen.
    Der nächste Schritt wäre dann, den ich aber ( noch ) nicht mache, mir Midis des Stückes zu besorgen und diese dann an das 9000er anzupassen.
    Ich bin kein professioneller Alleinunterhalter und spiele nur aus Spaß an der Freude, bin aber immer hin und hergerissen zwischen selber heraushören und lange suchen, um dies als Midi oä. zu finden.
    Sicherlich macht es mehr Spaß Griechischer Wein mit dem Style von Heidrun zu spielen als "normal", jedoch habe ich immer die Schranke im Kopf, daß ich ja kaum selber noch was damit mache.
    Hinzu kommt, wenn ich mir die Mühe mache und das nachspiele gibt es meist schon einen Style den man kaufen kann der um längen besser klingt.
    Wie macht ihr das ? Selber tüfteln oder selber kaufen ? :-)
    Lemming

    #2
    Re: Jetzt ma ne Frage....:-)

    Hallo Lemming,

    deine Betrachtung ist nicht ganz richtig. Das Spielen von Styles ist doch der Normalfall am Keyboard. Wie willst du einen Style verwenden, wenn du die Harmonien nicht kennst und greifen kannst? Auch Heidruns Wein läuft nicht von allein. Styles sind nicht Files.

    Wenn du mit Styles spielst, hast du genug Möglichkeiten, musikalisch kreativ zu sein. Denke dabei auch an die verschiedenen Modes der Begleitautomatik.

    Akkorde heraushören, aufschreiben und mit schönen Styles spielen, das ist es, was am 9000 Spaß macht und dich musikalisch weiter bringt.

    Wenn du allerdings unter "normalem" Spielen das reine Klavierspielen verstehst, dann nichts wie ran. Besonders auf dem PRO kann man auch herrlich klimpern.

    Gruß von Wini


    [Dieser Beitrag wurde von Wini am 25. Mai 2002 editiert.]
    Tyros 5/76, 9000-PRO, Roland XP-60,
    Orgel Yamaha AR-100,
    Flügel Steingraeber, Stagepiano Kawai MP6

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      #3
      Re: Jetzt ma ne Frage....:-)

      Servus,

      ich handhabe das so:
      Lied gefällt - in den Notenbüchern blättern, und mit Styles das Zeug versuchen "as real as possible" nachzuspielen...

      Grüsse aus Wien,
      Lachi

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        #4
        Re: Jetzt ma ne Frage....:-)

        Hallo Lemming

        Du lernst am meisten, wenn Du versuchtst, die Akkorde herauszuhören. Ist zwar am Anfang unbequemer. Aber glaub mir, mittel- und langfristig hast Du am meisten davon. Es ist angenehm, das Instrument zu beherrschen, und nicht nur den Computer.

        Davon abgesehen: Obwohl man zu einigen Titeln manchmal fertige Styles kaufen kann, ist es eine grössere Befriedigung, wenn man ihn aufgrund des musikalischen Könnens genausogut selbst erstellen kann. Nur, wenn Du zuwenig Zeit hast zum tüfteln, z. B. wenn Du beginnst, Tanzmusik zu machen und möglichst rasch ein Grundrepertoire aufbauen möchtest, kann ein Kauf nützlich sein - aber gelernt hast Du dann nichts.

        Im übrigen schliesse ich mich Winis und Lachis Meinung an.

        Tschüss zusammen

        R a i n e r

        [Dieser Beitrag wurde von Rainer S am 27. Mai 2002 editiert.]

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          #5
          Re: Jetzt ma ne Frage....:-)

          Hallo Lemming,
          Deine Anfrage ist interessant. Aus den Anworten kann man was lernen.
          Wie Du spiele ich auch nur zu meinem eigenen Vergnügen.
          Meine Methode:
          1. Songs im Internet (meist mit www.musicrobot.com) eher finden als suchen, da ich die meisten Titel sowieso nicht parat habe. Wenn man eine Seite mit einem MIDI gefunden hat, das man gerne nachspielen möchte, findet man genau dort meistens noch mehr.
          2. Aus dem MIDI ein Notenblatt ( bei mir mit Cakewalk) machen. Dazu muss man die Melodiestimme herausfinden und meistens noch stark bearbeiten, damit man das Wesentliche ohne Schnörkel und Synkopen erhält. Quantisieren hilft dabei gelegentlich, manchmal muss ich aber die Melodie per Hand auf einer freien Parallelspur eingeben damit die lesbar wird. Meistens reicht mir Hauptteil und Zwischenspiel. Notenkenntnisse sind dabei unumgänglich.
          3. Akkorde rausfinden und eintragen. Meist gibt es Akkordspuren im MIDI (Gitarre, Piano oder Pads), mit denen man die bestimmen kann. Wenn man Probleme hat, kann man den Akkord auch mal am PSR greifen und dort ablesen. Dann Notenblatt ausdrucken.
          4. Das Weitere geschieht bei mir völlig intuitiv, meistens ohne dass ich mich an die Original-Vorlage zu halten: Style aussuchen und dort die Lautstärke der Parts geeignet verändern, Melodievoices belegen, Effekte festlegen, passendes MultiPad finden, Tempo festlegen und das Ganze in einer Registration ablegen.
          5. Üben, üben, üben. Dabei verändere ich die Einstellungen der Registration immer wieder.

          Gruß Heiko
          hpmusic: http://www.heikoplate.de/mambo

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