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Fluch (und wenig Segen) der Audio-Styles im T5 bei ext. Nachbearbeitung in Cakewalk

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  • Fluch (und wenig Segen) der Audio-Styles im T5 bei ext. Nachbearbeitung in Cakewalk

    Hallo,

    ich will hier mal meine Erfahrung mit dem Tyros 5 bzgl. Audiostyles und externer Nachbearbeitung eigener Midi-Aufnahmen wiedergeben. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen, oder mir wird geholfen :-) Und vielleicht regt es ja Yamaha an, zukünftig gleich an eine Lösungsmöglichkeit zu denken, wenn es mal Folgegeräte gibt.

    Der Reihe nach, ich war es bisher so gewohnt mit dem Tyros zu arbeiten:

    1) Spielen eines Lieds mit Style, den Song als Midi auf dem Tyros aufnehmen
    2) aufgenommenen Song (.mid) übertragen auf PC
    3) Song in Cakewalk Music Creator 5 direkt öffnen (nicht importieren)
    4) Spielfehler in Cakewalks Sequenzersicht korrigieren, nachbearbeiten, ergänzen, quantisieren, bereinigen, Lautstärken abmischen etc. (alles live triggerbar über Cakewalk mit Tyros per USB-Midi verbunden)
    5) .mid in Cakewalk einfach nach Bearbeitung speichern (kein Export!)
    6) Fertigen Song wieder auf Tyros übertragen
    7) => Abspielen im Tyros funktioniert wunderbar, alle Style-Trigger (Sysex) sind erhalten geblieben (für Live-Nutzung perfektes, eigenes Midifile!)

    So, nun habe ich den Tyros 5. Gleiche Vorgehensweise, jedoch hat z.B. der oft genutzte "60sBeat-Style" nun Audio-Drums. Schön, klingt gut.

    Natürlich weiß ich schon, dass im Midi die Audio-Drums nicht aufgezeichnet werden, und es gibt ja auch den Workaround mit der Registration, dass der Style dann synchron zum eigens aufgenommenen Midi startet bei Wiedergabestart im Stylebereich. Soweit ok.

    ABER: nach der externen Bearbeitung in Cakewalk triggert das Midi im Tyros den Style überhaupt nicht mehr richtig. Also irgendwie ttriggert das Midi etwas im Stylebereich, aber völlig durcheinander, Parts fangen falsch an, das Intro hört zu früh auf, der Beat verliert die Synchronität mit dem Midi usw.

    Ich habe in Cakewalk schon alle Optionen durchprobiert, was den Umgang mit den Sysex-Daten angeht. Im Tyros 1-4 ging das aber bei gleichem Rechner alles problemlos, nur scheint es mit den Audiostyles irgendwie anders zu sein.

    Mein allerletzter Versuch war dann XGWorks 3.07E (was neueres habe ich nicht gefunden). Dort bleiben die Sysexe korrekt, auch nach der Bearbeitung. Aber ein Spaß ist es wahrlich nicht mit XG-Works, wenn man Cakewalk gewohnt ist. Außerdem fehlen einige Funktionen, die ich in Cakewalk habe.

    Hat jemand noch einen Tip wie es anderes mit Cakewalk gehen könnte? Oder hat es jemand schon so mit Cubase Elements probiert und kann Erfolge berichten?

    Viele Grüße,
    Schlager-Mike

  • Mike_Schlager
    antwortet
    Hi Christian,

    danke, der Tip war gut! Seit dem Tyros 5 bin ich (notgedrungen) schon zum halben Programmierer geworden, dabei wollte ich doch nur ein neues Keyboard

    Also, der SysEx-Vergleich des Original-Midis vom Tyros 5 und dem abgespeicherten von Cakewalk ergab, dass die in Cakewalk ersten Events eine Startzeit ...:..:001 hatten, aber das Original-Midi denselben Event bereits bei ...:..:000 startet. Die folgenden Events waren somit auch alle um +1 verschoben, daher die wirren Stylesteuerbefehle beim Abspielen im Tyros.

    Die Ursachen und Behebungssuche war langwierig, aber ich habe die Ursache in Cakewalk gefunden: Cakewalk setzt 3 SysEx-Befehle grundsätzlich beim Abspeichern an den Anfang rein, die das Original nicht hat (und im Tyros wohl auch nicht benötigt), u.a. General Midi On. Diese kann man in Cakewalk "von Hand" aber zum Glück im SysEx-Editor löschen. Dann abspeichern, und siehe da, die nach hinten geschobenen Original-Events bleiben wo sie sind und beginnen bei ..:000

    Dann klappts auch mit dem Tyros beim abspielen :-)

    So, nun fehlt noch die Möglichkeit, die steuerenden Midi-Akkorde, "Chords" genannt, in Cakewalk vernünftig bearbeiten zu können. Hat hier jemand einen Tip? Oder geht das auch wieder nur mit XG Works?

    Viele Grüße,
    Schlager-Mike

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  • t4chris
    antwortet
    Hallo Schlager-Mike,

    du könntest mal folgendes probieren:

    Mit PSRUTI die SysEx (aus dem Notenbereich) vom Original-Midifile auslesen und speichern. Nach der Bearbeitung mit Cakewalk die SysEx erneut auslesen und dabei löschen lassen.

    Nun kannst du zum einen die ursprünglichen SysEx wieder in das File einlesen und außerdem die beiden TXT-Dateien (ausgelesene SysEx) miteinander vergleichen. Ggf. kann man hierzu auch ein spezielles "Datei-Vergleichs-Programm" einsetzen.

    Viel Erfolg!

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