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    Einsteiger-Keyboard

    Hallo,
    ich bin neu hier und habe folgende Frage:
    Auf der Suche nach einem Einsteiger-Keyboard für meine Enkelin bin ich auf das PSR350 gestossen. Kann mir jemand sagen, ob die Anschlagdynamik bei diesem Gerät abschaltbar ist?
    Ich selbst besitze ein altes PSR510, bei welchem es dafür eine Taste gibt.

    #2
    Hi !

    Hier habe ich mal ein Bild der PSR 350 ! Im Bedienfeld ist deutlich die Taste "Touch" zu sehen, welche für das aktivieren oder deaktivieren der Anschlagdynamik zuständig ist.
    Das PSR 350 ist technisch allerdings auch schon extrem veraltet und es stellt sich die Frage, ob man hinsichtlich Aktualität und musikalischem Anreiz nicht ein neues Instrument anschafft.
    Natürlich eine Budget-Frage, aber gerade bei der jungen Generation will man nicht unbedingt die altbackenen Rhythmen der Instrument aus den 90er Jahren etc.

    Gruß/Peter

    CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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      #3
      Hi Peter,
      danke dir für den Hinweis. Meine Enkelin möchte das Instrument lernen und dafür Stunden nehmen. Da ich mir aber nicht so sicher bin, ob sie den anfänglich üblichen Übungsstress durchhält, wollte ich noch kein höherwertiges Keyboard kaufen; kann man später immer noch.
      Gruß Dieter

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        #4
        Hallo Dieter.
        Frag erst mal bei dem(r) entsprechenden Musiklehrer(in) nach, welches Instrument vorausgesetzt bzw. empfohlen wird.
        Die Lehrkraft sollte sich auch mit dem jeweiligen Instrument auskennen.
        Ev. findet sich auch ein Musikgeschäft, bei dem man ein Instrument leasen und ev. später kaufen kann.
        Gruß Hermann
        Zuletzt geändert von musikus38; 11.06.2016, 13:48.
        Derzeit: PSR-S970, Roland XP-80, Roland Juno-D, Roland VK-7
        Früher: PSR-S900, PSR-S740, PSR-8000, PSR-6700, Solton-B1000, Kurzweil, Farfisa Syntorchestra, Hammond M100, Hohner Clavinett D6, GEM Orgel, Philicorda

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          #5
          Hi !

          Das Thema "Übungsstress" und die Überlegung ob jemand dabei bleibt, ist generell immer vorhanden. Man kann die Motivation durch ein aktuelles Instrument mit modernen Rhythmen sicherlich steigern, als durch eine veraltete Technik, alten Sounds & Styles, bei denen der Spaß auf der Strecke bleibt. Wer heute ein Einsteigerkeyboard benötigt, sollte sich z.B. ein Yamaha PSR 453 näher anschauen.

          Vorteile:

          - aktuellere Technik
          - Möglichkeiten der Computeranbindung
          - moderne Sounds & Styles

          Nachteile:

          - höherer fianzieller Aufwand (***)

          (*** Sollte das Kind nach einer gewissen Zeit keine Interesse mehr haben, wird man mit einem aktuellen Instrument noch einen Wiederverkaufswert erzielen, was man mit einem Keyboard, welches über 10 Jahre alt ist, nahezu komplett vergessen kann.)

          Es geht bei der Kaufentscheidung also weniger um die Höherwertigkeit, als vielmehr um die Aktualität bzgl. des musikalischen Contents. Die Wahrscheinlichkeit bei einem aktuellen Keyboard mit modernen technischen Features, Klängen und Rhythmen am Ball zu bleiben, ist deutlich höher als mit einem "alten Keyboard", welches definiv keinen "Reiz" auf die junge Generation ausübt. Da wäre ein aktueller "Lady Gaga Style" schon eher ein Anreiz, als 5 altbackene Tango`s.

          Man kann also in der Anschaffung schon die ersten Fehler machen, da die gekaufte Technik einfach keinen Spaß macht. Die heutige "Handy-Generation" wächst mit völlig anderen technischen Vorstellungen und musikalischen Erwartungen auf, als unsere Generation. Manchmal kann man 50,-- Euro oder 100,-- Euro sparen und hat dadurch aber nichts gewonnen, weil man den "Spaß-Faktor" beim Lernen vergessen hat.

          Meine Empfehlung wäre ein:

          >>> http://de.yamaha.com/de/products/mus...product_lineup

          PS: Das ist meine persönliche Erfahrung aus über 25 Jahren Verkauf von Tasteninstrumenten.
          Zuletzt geändert von Peter_Schips; 11.06.2016, 14:25.
          Gruß/Peter

          CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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            #6
            Ich gehe jetzt sogar weiter und halte einen Lady Gaga Style schon für veraltet. :-) Unser Lady Gaga Medley spielen wir nicht mehr weil es irgendwie in der Todeszone ist die 5 Jahre nach einem Hit beginnt und 15 Jahre danach langsam wieder endet weil es dann nicht alt sondern cool ist.

            Das hat aber jetzt nichts mit der Kaufentscheidung zu tun. Vermutlich kommt es auch darauf an wie alt die Enkelin ist.
            Mit freundlichen Grüßen,
            Andre
            __________________________________________________ ______
            ===========================================

            Ich habe aktuell einen Tyros 4, davor jahrelang einen Tyros 1.

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              #7
              Salüt,

              für die neue S-Klasse (770/970) bietet Yamaha USA ein Expansions Pack mit PSR340 : Styles und Klängen an.

              So schlecht können die alten Sounds also gar nicht sein wie man uns hier immer erzählen möchte.



              P.S.: Wer gerne im Jean Michel Jarre Stil spielt, findet im PSR 340 die
              idealen Klänge :
              Fett, warm und durchsetzungsfähig.
              Diese Wärme findet man bei den neuesten Keyboards nicht mehr.
              YT: Yamaha PSR340 Demo
              von
              Alex Whittaker
              Zuletzt geändert von reki; 25.06.2016, 21:29.
              -----------------------------------------------
              ----------------------------------------------------------
              Servus Jo

              Tyros3 + Tyros4 + PSR S 970 + CSP 170 mit I-Padsteuerung

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                #8
                Hi !

                Retro Sounds & Styles sind Stilmittel für erfahrene und fortgeschrittene Spieler.
                Wie bereits gesagt geht es nicht um die Qualität der Sounds & Styles, sondern um die Aktualität bzgl. der musikalischen Interesse der Zielgruppe. Die Sound- & Stylequalität der alten Instrumente wäre durchaus vertretbar, wenn der musikalische Content nicht so altbacken wäre. Bevor ich aber ein altes Keyboard kaufe und es mit zusätzlicher Software auf einen halbwegs aktuellen Inhalt bringe, kaufe ich lieber gleich ein aktuelles Gerät, welches neben dem deutlich moderneren Inhalt auch bzgl. technischer Möglichkeiten einfach auf einem anderen Level agiert.
                Zuletzt geändert von Peter_Schips; 12.06.2016, 11:48.
                Gruß/Peter

                CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                  #9
                  Hat schon mal jemand gemerkt, dass es hier gerade mal um ca. 30 Euro Mehrkosten geht.
                  Was ist so dramatisch für 30 Euro mehr etwas neueres, moderneres zu kaufen.
                  Vor allem, kann man das Teil bei nicht Bedarf des Enkel eventuell auch selbst als 2. oder 3. Gerät nutzen.
                  Und Styles werden immer wieder angeboten, etwas aufgepeppt und schon bekommt man auch seine Ladenhüter los.
                  mit freundlichen Grüßen Elke
                  Wahrheit ist ein starker Trank, wer ihn braut, hat selten Dank,
                  denn der Menge schwacher Magen kann ihn nur verdünnt ertragen.

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                    #10
                    Hi,

                    ich würde mindestens ein S770 oder S970 holen.
                    Kleinere Keyboard sind nur sehr eingeschränkt nutzbar.


                    Beste Grüße

                    Andreas
                    Tyros 5 76

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                      #11
                      Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man natürlich immer nach den Sternen greifen (und den Kapitalismus mit seiner Konsum- und Wegwerfgesellschaft so richtig hochleben lassen).
                      Im richtigen Leben und bei richtigen Menschen (die auch noch richtig arbeiten müssen) dagegen ist das Geld oft knapp bemessen und muss deshalb sinnvoll und mit Augenmaß ausgegeben werden.

                      Trotz inzwischen vieler teurer und sicher auch ganz toller Instrumente in meinem Fundus (u.a. auch das PSR-S970) greife ich oft und gern zu meinem für ca. 100 € sehr günstig gebraucht erworbenem und auf den 2. Blick auch gar nicht so schlichten PSR-295 zurück.
                      Es bietet bereits ein paar der tollen Cool- und Sweet-Voices, einen über USB mit MIDI-Files ladbaren nicht flüchtigen Flash-Speicher, gut bekannte Demo- und Übungsstücke, sinnvolle Lernfunktionen und Vieles mehr.
                      Schon mit dem Ergründen und der vollen Ausnutzung all dieser Ausstattungsmerkmale dürften nicht nur Neueinsteiger einige Zeit beschäftigt sein.
                      Dessen Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Ansicht nach unschlagbar.
                      Mir jedenfalls macht es nach wie vor große Freude.

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                        #12
                        Einfacher Grundsatz:

                        Kind mit zum Händler nehmen, sich die Unterschiede zeigen lassen und das Kind fragen was es will ! Das Kind muß letztlich Spaß daran haben !!!!!!
                        Gruß/Peter

                        CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                          #13
                          Ich hatte vor Kurzem auch mit dem Keyboard spielen begonnen. Usprpünglich wollte ich zum Einstieg ein Yamaha PSR-E443 für mich kaufen. Schlussendlich ist es doch ein PSR-S 970 geworden das mir mit meiner Technikaffinität auch einen enormen Motivationsschub gegeben hat. Das Spielen mit den Styles, die umfangreichen Einstellmöglichkeiten und die unterschiedlichen Arten Musik zu machen begeistern mich doch sehr. Allerdings habe ich auch ein Alter, in dem ich mir das alles selbst beibringen kann. Bei einem Kind vermute ich, führt das schnell zur Überforderung. Außerdem fehlen dem Keyboard Funktionen, die das PSR-E443 oder 453 bieten. So z.B. die Anzeige der gespielten Note oder die Yamaha Education Suite.
                          Ich hatte mir auch nach meinem Kauf immer wieder die Einsteigerkeyboards angesehen um einen Abgleich zu haben, was die kleinen Keyboards können und was nicht. Mein Fazit. Natürlich fehlen verschiedene Funktionen wie 3 Intros+Endings sowie 4 One-Touch-Settings zu den Styles und die komfortable Auswahl der Begleitungen sowie die realistische Umsetzung der einzelnen Instrumente.
                          Dennoch bin ich gerade vom PSR-E453 für 320€ begeistert das jetzt neu herauskam. Die Verarbeitung, die Aufmachung und der Preis stimmen da schon. Auch kreativ ist da viel möglich und OTS sind auch mit an Bord.
                          Auch das PSR-EW400 das ja Baugleich ist aber eine verbreiterte Klaviatur mit 76 Tasten bietet ist schon toll. Das liegt aber natürlich schon bei 430€. Hat aber einen sehr realistischen Klaviersound spendiert bekommen.
                          Und wenn sie sich nicht sicher ist, ob es Klavier oder Keyboard sein soll kann man auch ein gebrauchtes Portable Grand kaufen, das eine gewichtete Klaviatur mit 88 Tasten UND Keyboard-Funktionen bietet. Da das DGX-660 jetzt neu raus ist habe ich das DGX-650 schon für 500€ gebraucht gesehen. Und das DGX-640 kann man sich auch überlegen.
                          Und falls das alles zu viel ist gibt es immer noch die Möglichkeit, das PSR-E 443 gebraucht zu kaufen. Die günstigen Preise liegen bei 200€. In Auktionen oder mit etwas Geduld hätte ich es aber auch schon einmal für 150€ und einmal für 170€ bekommen. Zu dem Preis kann man es dann auch wieder verlustfrei verkaufen. Der Vorteil am 443 ist, dass es kaum weniger Funktionen hat als das PSR-E453.
                          Zu einer kleineren Klasse würde ich allerdings nicht greifen, da gerade der kreative Spielraum enorm an der Langzeitmotivation beteiligt ist.
                          Auch würde ich erwarten, dass jeder Keyboard-Lehrer mit jedem Einsteigerkeyboard soweit zurecht kommt um die Grundfunktionen erklären zu können. Ich habe jedenfalls keine Probleme damit und beschäftige mich bereits erwähnt erst ein halbes Jahr mit dem Thema.
                          Vor 7 Monaten kannte ich noch nicht mal den Unterschied zw. E-Piano und Keyboard.

                          Schöne Grüße, Robert.

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                            #14
                            Hi !

                            Der Unterschied zwischen dem Einsteig eines Kindes und dem eines Erwachsenen sind schon sehr groß. Bei den Kid`s muß man dafür sorgen, daß es spielerisch und mit Spaß an die Sache geht. Wer zuviel Druck aufbaut und/oder musikalisch bzw. technisch überfordert, der steht sehr schnell auf dem Abstellgleis. Die richtige Mischung aus "Lernspaß", "Instrumentenqualität hinsichtlich klanglichem Anreiz" und "technischer Grundanforderungen" hinsichtlich des Ausbildungsverlaufes ist enorm wichtig. Wenn die Basis stimmt und der Anreiz vorhanden bleibt, hat man gute Chancen das Kind "bei der Stange" zu halten und richtige, langanhaltende Interesse zu wecken. Wenn es dann noch zu musikalischen Erfolgen und Fortschritten kommt, entsteht daraus eine Art "Eigenläufer-Effekt", denn jemand der bereits Erfolge verzeichnen kann, steckt wesentlich seltener "auf" und wird eher weiter machen, als jemand der mit Frust und wenig Spaß an die Sache geht. Es spielt bei den Kid`s immer auch ein sehr großer Teil "psychologisches Mitdenken" eine Rolle.

                            Bei den Erwachsenen ist das teilweise völlig anders. Der Spaßfaktor verlagert sich viel mehr auf den reinen Fortschrittserfolg, was dann wiederum den "Spaß" erzeugt. Erwachsenen-Unterricht und Kinder-Unterricht unterscheidet sich einfach. Aus diesem Grund kann man sowohl die Maßstäbe beim Kauf eines Instrumentes, als auch in der Lernmethode nicht 1:1 vergleichen.
                            Zuletzt geändert von Peter_Schips; 13.06.2016, 10:52.
                            Gruß/Peter

                            CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                              #15
                              Zitat von Peter_Schips Beitrag anzeigen
                              Einfacher Grundsatz:

                              Kind mit zum Händler nehmen, sich die Unterschiede zeigen lassen und das Kind fragen was es will ! Das Kind muß letztlich Spaß daran haben !!!!!!
                              Wenn man so etwas schreibt,
                              hat man entweder zuviel Geld
                              oder keine Ahnung von Kinder
                              bzw. selbst keine Kinder.
                              Selten solchen Blödsinn gelesen.
                              mit freundlichen Grüßen Elke
                              Wahrheit ist ein starker Trank, wer ihn braut, hat selten Dank,
                              denn der Menge schwacher Magen kann ihn nur verdünnt ertragen.

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