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Genos: Die Reise geht weiter

Seit seiner Markteinführung begeistert Yamahas revolutionäres Workstation-Keyboard Genos viele Musiker auf der ganzen Welt – ob auf der Bühne, im Studio oder Zuhause.

Die Rückmeldungen und Erfahrungen zahlreicher Anwender haben uns viele Anregungen gegeben, mit der Firmware-Version 1.4 einen Schritt weiter zu gehen:

Dieses umfangreiche Update bietet unter anderem neue Möglichkeiten für Live Control und ermöglicht einen noch flexibleren Einsatz der zuweisbaren Funktionen. Neben Verbesserungen der Benutzeroberfläche wird es dann auch möglich sein, den Displayinhalt auf einem externen Bildschirm darzustellen.

Die Version 1.4 wird ab Juni 2019 als kostenloses Update zur Verfügung stehen. Yamaha möchte so den Kundenwünschen noch ein Stückchen näher kommen, um in neue Dimensionen aufzubrechen... und die Reise ist noch nicht zu Ende.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für Ihre Unterstützung.

https://www.youtube.com/watch?v=CEkJO1dq5xU
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    #16
    Zitat von pino1302562012 Beitrag anzeigen
    Lieber Lutz,
    ich glaube, Du denkst hier viel zu kompliziert.

    Pino
    Hallo Pino,
    ich hoffe ich wurde nicht falsch verstanden. Ich wollte nur beschreiben, wie es heute bei einem AU hinsichtlich der Anrechnung eines neu gekauften Keyboardes auf die zu versteuernden Einnahmen aussieht. Der Kaufpreis kann in den allermeisten Fällen nämlich nicht angerechnet werden.
    Wenn nämlich nicht die beruflichen Einnahmen eines AU ausreichend sind, um das tägliche Leben zu finanzieren, kann auch ein Keyboard nicht abgesetzt werden.
    Dies ist übrigens nicht auf ein Bundesland begrenzt, da die Finanzgesetzgebung Bundesrecht ist, und somit alles einheitlich geregelt ist. Für Bayern gilt das gleiche wie für Berlin. Meine Frau hat während ihrer gesamten Tätigkeit als Finanzbeamtin noch nie diese Ausgaben berücksichtigen können, um die Steuerlast zu mindern.
    Das setzt auch in der Folge niemand mehr an.
    Das hat nichts damit zu tun, dass selbstverständlich alle erzielten Einnahme angegeben werden müssen. Da Vereine diese Ausgaben auch benennen, um nicht ihre Gemeinnützigkeit einzubüßen, fragt man dann auch dezent dann beim Musiker nach.
    Bei der Erforschung der Einnahmen eines Musikers sind die Finanzämter übrigens recht findig. Man prüft die HP von Musikern ab und sieht sich Fotos und Termine von Auftritten an. Dann wird der Fragebogen wegen der zu versteuernden Einnahmen zugesandt, bzw. ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
    Das erfolgt auch mit der GEZ. Bei Vereinsfeiern sind oft auch Fotos von Auftritten im Netz, oft auch mit der Beschriftung des jeweiligen Musikers. Dadurch bekommt auch der Veranstalter einen netten Brief.
    Vereine müssen gegenüber der GEZ ihre Passwörter für ihre interne HP benennen. Dies wurde durch höchste Gerichte entschieden.
    Gruß Lutz

    Tyros 3

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      #17
      Hallo Lutz,
      danke für deine Ausführungen. Das ist ein unendliches Thema; beenden wir es lieber!

      Hallo Tastenmann,
      ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. (Tyros2, Tyros 3, Tyros4, Tyros5).
      Beim Tyros 2 hatte ich nur wenige Midifiles. Die Umstellung von Tyros3 auf Tyros4 war für mich problemlos. Aber die Anpassung der Midifiles vom Tyros 4 auf Tyros5 war sehr mühsam. Viele Stimmen (Instrumente) waren zu leise .....
      Aber ich bereue es trotzdem nicht!


      Herzliche Grüße

      Pino

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        #18
        Zitat von Keys Beitrag anzeigen
        Wobei ich bei der Einschätzung: "in den Schatten stellen" nicht so ganz zustimme. Wenn man bedenkt, dass die meisten Voices nicht in den folgenden Generationen neu gesampelt waren, dann erklärt sich die Wirkung vielleicht nur durch ein anderes Editing. Selbst bei den meisten Voices ist es so, dass die aus einem jeweiligen Grundsample stammen.
        Das ist oft eine Frage des Marketings. Was soll eine Werbeagentur allerdings auch anders schreiben?
        Das Entscheidende ist doch das spielerische Vermögen. Hänschen klein klingt auf dem Bösendorfer Imperial auch nicht wesentlich besser als auf dem 50 €-Keyboard.
        Wenn jemand allein seine Midifiles einsetzt, dann könnte man sich auch gleich einen Midifile-Player zulegen.
        Denn ansonsten könnte jemand mit seinen 200 Midifiles einpacken, wenn er sich bei einem Modellwechsel aufgrund der besonderen Abstimmung auf ein Instrument sich alles neu kaufen müsste, wollte er nicht alles aufwendig bearbeiten.
        Hätte ich ein Softwareunternehmen, wäre ich auch darauf bedacht, alles auf ein Instrument hin zu konzipieren. Denn ich will ja auch davon leben.
        Hmmmm .....

        Beim Wechsel auf die nächste Generation kommen neben der Menge an neuen Sounds, Styles, neue DSP´s, neue Betriebssoftware, neue Hardware (Wandler) uvm. hinzu.
        Selbst das gleiche Samplematerial ist aufgrund der veränderten Signalkette plötzlich anders. Jede neue Generation bringt technische Rahmenbedingungen mit, welche der Vorgänger nicht hat.
        Eine Modelreihe zeigt im Unterschied schon ziemliche Differenzen, aber zwei Generationen sind bereits ein gewaltiger Schritt. Klar betrachtet das natürlich wie immer jeder "subjektiv" und aus der Sichtweise seiner Anwendung. Davon kann ich niemand frei sprechen und das ist ja auch OK. Das spielerische Vermögen ist mit der gleichen Wertigkeit zu betrachten, wie das Instrument und seine vorhandene Technik.

        "Hänschen klein" auf einem Bösendorfer bleibt natürlich "Hänschen klein" und kein "Hummelflug", aber ein Bösendorfer klingt auch bei Hänschen klein nach Bösendorfer und nicht nach 50,-- Euro Keyboard. Ein Hummelflug (noch so gut umgesetzt) klint auf einem 50,-- Euro Keyboard halt nach "Hummelflug", aber eben auf einem 50,-- Euro Keyboard und nicht auf einem Bösendorfer. Die ideale Kombination wäre der Hummelflug auf dem Bösendorfer, der nur wenn die spielerischen Fähigkeiten auch auf ein hochwertiges Instrument treffen, kommt ein ebenso hochwertiges Ergebnis heraus.

        Das gleiche musikalische Können an einem Tyros 1 bleibt im Rahmen der Möglichkeiten eines Tyros 1. Es wird kein Tyros 2, 3, 4 oder 5 daraus.
        Wer aus einem Tyros 1, 2, 3, 4 oder 5 die besten Möglichkeiten herausholen will und dazu Midifiles einsetzt, kommt nicht darum herum, die entsprechenden Daten anzupassen, sonst bringt der ganze Zauber nichts.

        Es liegt im Anspruch des Einzelnen, was er letztlich macht. Wir können nur die technischen Möglichkeiten und Unterschiede erläutern. Der Endkunde muß entscheiden ob er das nutzt oder nicht. Manche Leute wollen das Ding auch nur haben, weil es im Wohnzimmer hübsch aussieht oder weil man für`s Finanzamt noch was zum absetzen braucht. (Sofern machbar !)

        Es geht nicht um die Frage nach dem spielerischen Können, daß muß jeder selbst mitbringen und das macht kein Instrument automatisch besser, aber bei gleicher spielerischer Leistung dürfte jedem klar sein, daß die jeweils nachfolgenden Modelle klanglich immer mehr Möglichkeiten besitzen, die höhere Authentizität bei den Sounds aufweisen und wer die technischen Features nutzt, einfach ein besseres Ergebnis erzielen kann.

        Da beißt die Maus keinen Faden ab.

        Fazit: Ein Umstieg bringt mehr Möglichkeiten, bessere Sonds, bessere Drums, bessere DSP-Effekte uvm. , es benötigt aber auch eine entsprechende Arbeit die bereits bestehenden Datensätze (Midifiles, Styles, Registrations, Sounds uvm.) an die Möglichkeiten des neuen Instrumentes anzupassen. Wer dazu bereit ist, bekommt für sein Geld auch eine entsprechende "Mehrleistung" durch die Möglichkeiten des neuen Gerätes. Einfach die neue Kiste kaufen, alte Daten abfeuern, ist nicht der Weg der Wahl. Wer nur durch die Anschaffung der neuen Hardware glaubt, er bekommt automatisch dadurch die ultimative Maschine, welche alles besser macht, ist auf dem Irrweg. Die neue Technik mag auch "abgerufen" werden und dazu ist "Arbeit" notwendig. Man muß also Geld,Zeit und Arbeit investieren um davon klanglich zu profitieren. Das ist aber seit Beginn der Entwicklung elektronischer Musikinstrumente so.
        Zuletzt geändert von Peter_Schips; 02.03.2017, 16:43.
        Gruß/Peter

        CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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          #19
          Zitat von pino1302562012 Beitrag anzeigen
          Hallo Lutz,
          Die Umstellung von Tyros3 auf Tyros4 war für mich problemlos. Aber die Anpassung der Midifiles vom Tyros 4 auf Tyros5 war sehr mühsam. Viele Stimmen (Instrumente) waren zu leise .....
          Hmm..? Kann ich nicht nachvollziehen. Der Tyros4 Midifile klingt zumindest bei mir auf Tyros5 genau so gut.

          Die Arbeit fängt erst dann an wenn du den File mit Tyros5 Sounds belegst die bei Tyros 4 nicht vorhanden waren.
          Wer sich das antun möchte der soll das machen, aber man sitzt locker 1-2 Stunden an einen Song bis die neue Anpassung auch klingt.
          Das ist eine Arbeit die sich niemals rechnet und auch nicht lohnt. Investiert lieber in dieser Zeit den Song besser vorzutragen so etwas merkt das Publikum eher als eine Ty5 DSP Optimierung!

          Kommentar


            #20
            Hi !

            Die "Arbeit" kann sich durchaus lohnen. Neue Drumkits, neue Sounds, neue DSP-Effekte. Der gleiche Song kann um Welten anders klingen, aber es kostet Zeit. (... und nicht gerade wenig !)
            Ein neues Keyboard mit alten Daten zu füttern ist wie von einer "Ente" auf`n "Porsche" umzusteigen und die ganze Zeit im ersten Gang herum zu "nuckeln".

            Das macht keinen Sinn. Ein neues Keyboard bedeutet neue Möglichkeiten, aber die müssen mit viel Arbeit und Zeit erstellt werden.

            Es muß jeder Wissen, ob er die Zeit investieren will oder nicht.
            Gruß/Peter

            CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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              #21
              Zitat von Peter_Schips Beitrag anzeigen
              Beim Wechsel auf die nächste Generation kommen neben der Menge an neuen Sounds, Styles, neue DSP´s, neue Betriebssoftware, neue Hardware (Wandler) uvm. hinzu.
              Selbst das gleiche Samplematerial ist aufgrund der veränderten Signalkette plötzlich anders. Jede neue Generation bringt technische Rahmenbedingungen mit, welche der Vorgänger nicht hat.
              Ok., Peter, das möchte ich auch nicht bestreiten. Doch mir kommen Zweifel, wenn von gigantischen Unterschieden gesprochen wird.
              Das Entwicklungspotenzial scheint mir mit jeder nächsten Genration geringer geworden zu sein.
              Wenn ich an die sprunghafte Entwicklung in den 70er und 80er Jahre, insbesondere im Orgelbau denke, dann ist der Zug langsamer geworden. Und man darf gespannt sein, ob zwischem dem Tyros 5 und dem kommenden Genios wirklich wieder Welten liegen.
              Gruß Lutz

              Tyros 3

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                #22
                Hallo,
                Soundtechnisch bin ich zufrieden. Ich habe nicht das Gefühl dass etwas fehlt.
                Ich denke und hoffe, dass Hardware und Software mäßig die neue Generation etwas zu bieten hat.

                - Implementierung einfacher Synthifunktionen im Keyboard.
                - Unterstützung von PDF Dokumenten
                - Audioplayer mit Lyricseinbettung.
                - Midifunktion auch im USB Storagemode (bzw. Abschaffung des Storagemodes durch direkte Verbindung mit der HD ohne das Keyboard lahm zu legen)

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                  #23
                  Es wird mit Sicherheit immer schwieriger werden etwas Neues auf den Markt zu bringen. Eine wichtige Neuerung wird mit Sicherheit der Touchscreen sein. Ich bin mir eher im Zweifel, wo man dann noch große Qualitätsunterschiede im Klang zu den Vorgängermodellen heraushören wird. Vielleicht gelingt es noch Instrumentalsounds als Echtklänge einzubringen. Das könnte ich mir vielleicht noch vorstellen. Doch auch bei den Audiostyles gab es Kritiken.
                  Dabei vermute ich, dass man sich künftig mehr und mehr nicht mehr den Kunden im Auge haben wird, der sehr viel weniger editiert oder auch das Keyboard nicht für einen professionellen Einsatz verwendet. Früher war der Markt bei den Alleinunterhaltern recht groß, doch das spielt kaum noch eine Rolle.

                  Die Kunden schauen eher auf eine leichte Bedienung.
                  Scherzhaft sagte er mir, dass viele sich wünschen, dass alles von allein funktionieren würde.
                  Gruß Lutz

                  Tyros 3

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                    #24
                    Zitat von Keys Beitrag anzeigen
                    Es wird mit Sicherheit immer schwieriger werden etwas Neues auf den Markt zu bringen.
                    Neues im Sinne von Bahnbrechend kann ich mir auch nicht vorstellen. Denkbare wäre jedoch ein Tyros8 in 6 bis 8 Jahren mit:

                    2048 Stimmen Polyphon
                    Instrumente können 64fach gelayert werden
                    bis zu 128TB (10TB serienmäßig) SSD
                    Audiostreaming

                    Alle erfolgreichen und bekannten Technologien vereint (Virtual, Analog, FM, Sampling, usw.)
                    Plug-In fähig (man stelle sich Zebra oder Omnisphere auf einem S970 vor *träum*)

                    Mist, ich bin OT.
                    Gruß
                    Reinhold

                    Novation Ultranova, Waldorf Blofeld, Roland JD Xi, Roland D110, Yamaha PSR S970, Roland XP80, Korg 01W
                    Roland TD-11KV
                    Epiphone Les Paul Standard, Fender Squier Telecaster Scotch Blond, Ibanez AW54-OPN

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                      #25
                      ich wünsch mir ein "Sprachgesteuertes" KB . Ich Könnte mir das so vorstellen. Am Arm ist eine spezielle Armbanduhr (so wie beim Kid) und du gibst die Befehle ein. Dann hälst du den Arm in die Höhe und je nach dem wie der Lautstärkepegel ist wird ein Signal an das Kb gesendet und die Musik spielt. Das wärs doch oder ????
                      (für diejenigen die die kleine Frotzelei nicht verstehn, es ist ein Gag).
                      Der Ton macht die Musik
                      das sind eine Wersi und eine Tyros 5/76

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                        #26
                        Moin,

                        was leider sehr viele vergessen :

                        Bei einem Auftritt kommt es nicht nur auf das verwendete Keyboard respektive die spielerischen Möglichkeiten des "Tastendrückers" an, sondern mindestens zu 50%, wenn nicht sogar mehr, auf die gesanglichen Qualitäten.

                        Und da hapert es bei seeeehr vielen.

                        Ich ( und einige andere aus diesem und anderen Foren ) kenne da jemanden, der mit seiner Partnerin und einem PSR9000 auftritt, und die beiden klingen weitaus besser, als 90% aller Leute, die ich sonst schon gehört habe. TROTZ PSR9000 !
                        Gruß aus Wittmund

                        Holger ( Früher mal Tyros1, jetzt "Fremdfabrikat" )

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                          #27
                          Wichtiger als die Geldausgabe sind m.E. die für die Aufgabe bzw. das Hobby vorhandene Zeit und die musikalischen/keyboard-technischen Fähigkeiten. Das sollte alles zusammen passen. Ansonsten wird man unzufrieden, weil man die Möglichkeiten des Gerätes nicht ausnutzt und es damit auch nicht beherrscht.
                          Beste Grüße
                          Hardy

                          --------------------------------------------
                          Tyros 5-76, Klavier

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                            #28
                            Lieber Erhard,

                            Geldausgabe-Zeit-Fähigkeit ?
                            Hier geht es doch in erster Linie um ein Hobby.
                            Ich habe sehr viele schöne Hobby´s . Geld habe ich dafür sehr viel ausgegeben und so richtig Zeit
                            werde ich erst in nächster Zeit (wieder) haben. Abgewägt habe ich nie.
                            Viele wollen eben nicht auf dem Kamm blasen .

                            Holger,
                            du hast vollkommen Recht.
                            In diesem Forum sind vielleicht noch gefühlt 10% aktive Musiker unterwegs, bei denen
                            der Gesang eine Rolle spielt. Deshalb spielt dieses Thema hier auch keine Rolle .

                            Gruss

                            Adolf

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                              #29
                              Zitat von Keys Beitrag anzeigen
                              Das Entwicklungspotenzial scheint mir mit jeder nächsten Genration geringer geworden zu sein. Wenn ich an die sprunghafte Entwicklung in den 70er und 80er Jahre, insbesondere im Orgelbau denke, dann ist der Zug langsamer geworden.
                              Die technologische Entwicklungsschritte sind in vielen Bereichen deutlich größer geworden. (Vor allen Dingen die Menge des Content und die Verbesserung der DSP-Technologie)
                              Grundlegende Entwicklungsschritte wie von "analoger zu digitaler Hardware" wird man so nicht mehr finden. Zumindest nicht in den nächsten Jahren.

                              Gruß/Peter
                              Gruß/Peter

                              CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                                #30
                                Zitat von Hamberger_Adolf Beitrag anzeigen
                                In diesem Forum sind vielleicht noch gefühlt 10% aktive Musiker unterwegs, bei denen
                                der Gesang eine Rolle spielt. Deshalb spielt dieses Thema hier auch keine Rolle .

                                Gruss

                                Adolf
                                Dem würde ich auch zustimmen, nicht aus einer Vermutung heraus, sondern aus der Kenntnis des Marktes speziell jetzt in Berlin.
                                Hier gibt es praktisch keine AU mehr. Dies ergab meine Nachfrage bei der Künstlerkartei bei der Agentur für Arbeit. Der nächste Schritt war dann der Anzeigenmarkt, sowohl in Zeitungen wie anschließend im Web. Davon kann man sich jederzeit auch heute überzeugen. Als Alleinunterhalter gibt noch, wie in den USA Alleinunterhalter, die mit einer Gitarre oder Saxofon unterwegs sind. Aber Keyboard und Gesang? Nix da.
                                Ich wollte nämlich für eine Festivität in unserem Tennisclub jemanden engagieren. Der Markt war absolut tot. DJ bekommt man wie Sand am Meer. Und ich glaube das auch nachvollziehen zu können.
                                Die AU mit einem Keyboard sind ganz einfach in die Jahre gekommen. Dem nimmt doch keiner ab, wenn der sich an einem Charttitel versucht? Den gesamten Bereich volkstümliche Musik gibt es hier nicht. Das kann auf dem Lande vielleicht noch anders sein.
                                Was auch bei Youtube noch angeboten wird, ist teilweise wirklich nicht mehr zu ertragen. Da sieht man dann noch Leute die ihr Midifile laufen lassen und dazu singen, mehr recht als schlecht. Damit geht dann alles den Bach runter.
                                Ob die Szene selbst daran schuld ist bleibt nur zu vermuten.

                                Dem Erhard würde ich jedoch nicht widersprechen. Gehen wir mal vom Hobbymusiker aus, nicht dem Keyboarder in einer Band. Der muss doch sehr wohl abwägen wie viel er für ein Keyboard ausgeben möchte.
                                Und ich kann mir ein ganz teures Instrument kaufen und dennoch nicht darauf spielen, weil einfach die notwendige Ausbildung fehlt, oder wie Erhard schreibt, die Beschäftigung mit den technischen Möglichkeiten. Dies ist dann sicher keine Geldfrage. Früher haben sich Leute eine irre teure Orgel mit vielen Goldknöpchen ins Wohnzimmer gestellt und dann kam nur Pling Pling. Das Basspedal blieb eingestaubt. Genutzt wurde die Orgel wenn überhaupt, wie ein Keyboard mit Begleitautomatik und das war es dann wohl auch damit.
                                Gruß Lutz

                                Tyros 3

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