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Genos - Tyros 5 Nachfolger

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    Ja, genau so kann man es machen. Wenn man denn will und kann. Man kann stattdessen natürlich auch einfach titelbezogene Styles kaufen. Oder die Titelstyles auf dem Tyros 5 einsetzen, die man schon seit dem Tyros 1 unverändert hat. Oder noch besser die mittels PC-Software (am besten im Batch) konvertierten Styles von K**tron oder K**g. Oder so.

    Und natürlich bieten die "Mittelklasse-Keyboards" schon tolle Möglichkeiten. Aber die Top-Boards bieten eben noch mehr. Auch dann, wenn man nur die Presets nutzt. 10 % eines Mittelklassebaords bleiben eben etwas weniger als 10 % eines Top-Keyboards.

    P.S. Ich entschuldige mich. Das war böse.
    Zuletzt geändert von mwitek; 08.11.2017, 12:41.

    ... der, wenn er mal Zeit hat, erfolglos versucht, sein Genos zu bespielen.

    Kommentar


      Hallo zusammen,
      Zitat von mwitek Beitrag anzeigen
      ... Wir stehen mitten in einer demografischen Umwälzung und die Marketingmenschen von Yamaha wissen das auch. ...
      ja, Yamaha hat sich sehr wohl Gedanken dazu gemacht. Im ---> "Genos Easy Product Guide" befindet unter anderem sich ein interessantes Diagramm zur geschätzten Entwicklung der Userzahlen.

      Demnach könnte die Anzahl der bestehenden User innerhalb eines bestimmten (nicht näher bezeichneten) Zeitraumes auf etwa die Hälfte zurückgehen, andererseits kommen aber viele neue User (aus anderen demografischen Schichten bzw. mit anderen Anforderungen an ein "Top-Arrangerkeyboard") hinzu, so dass die Gesamtzahl der Genos-User innerhalb dieses Zeitraumes wohl deutlich höher sein wird, als die Anzahl der bisherigen User.




      Hier ein (von mir übersetzter) Auszug aus dem erwähnten "Genos Product Guide" (S. 6, "Why Genos"):

      ... Während die Anzahl der bestehenden Benutzer aufgrund ihres demografischen Profiles abnehmen könnte, ist das Ziel von Genos, eine neue Attraktivität für eine neue Generation von Keyboardern zu bieten.

      Junge Menschen folgen dem Megatrend, kreativ zu sein. In den letzten Jahren steigt die Anzahl der "Content-Producer" wie YouTuber und Blogger. Diese Leute brauchen einen einfachen Weg, um Musik zu erstellen bzw. zu produzieren.

      Arbeiten mit traditioneller Studioausrüstung wie Synths, Effektgeräten und Computer ist nicht einfach - und die Ergebnisse sind alles andere als schnell. Genos bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit zum Erstellen von Musik - ein Weg der inspirierender ist und den Benutzer im kreativen Fluss hält.

      Genos ... bietet alles, was Sie brauchen, ein Lied schreiben und zu produzieren. Infolgedessen arbeiten wir eng zusamen mit Musikproduzenten und Singer-Songwritern als Vorbilder für Kreativität in der Musik. ...
      Zuletzt geändert von t4chris; 08.11.2017, 12:58. Grund: Formulierung geändert
      Gruß
      Christian

      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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        Hallo Michael,
        egal ob Mittelklassekeyboard oder Oberklassekeyboard. Es kommt immer darauf an was du damit machen willst.

        Eine Konvertierung der Styles ist so ziemlich das schlechteste was du machen kannst. Ich spreche hier jetzt mal für Korg, Ketron und Yamaha Styles. Diese 3 Formate kenne ich vom Aufbau von der Strukture. Eine direkte Konvertierung ist hier nicht möglich. Es muss immer über einen gemeinsammen Nenner erfolgen und dabei geht eine Menge verlohren.

        Da kannst du nacharbeiten was du willst du wirst nie mehr ein gutes Ergebniss erzielen auser du spielst das neu ein , änderst deinem Casm so wie du ihn brauchst.

        Bei den Sound teile ich auch nicht deine Meinung, denn durch den Flashspeicher kann ich auf ganz andere Sounds zugreifen die mir selbst im T5 verwehrt bleiben. Es wird somit immer darauf ankommen welche technischen und geistigen Möglichkeiten bei einem gewissen Zeiteinsatz einsetzt.

        Höre dir mal bei Youtube die T5 Spieler and. Ohne einem zu nahe zu treten ich habe noch keinen T5 gehört der auch gut geklungen hat. Im Gegensatz zu bei einem Duo habe ich ihn gehört die Styles selber machen und Sounds da hat die Kiste richtig Party verbreitet.

        Es ist immer das was du daraus machst. Die Möglichkeiten sind schon sehr gross. Vergleiche ich die Funktionalität zwischen einem T5 und S970 dann hat der T5 Funktionen die der S970 nicht hat. Ich muss dich dann Fragen nutze ich das oder kann ich die Funktionen anderst lösen.
        >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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          Hi !

          Ich sehe das in einem anderen Licht. Das Instrument an sich, darf ja gerne so bleiben und somit die besagten 50% User ansprechen, welche mit dem "Marketingbild" einverstanden sind. Die anderen 50% werden die Maschine aber nicht kaufen, weil sie ihren Anforderungen nicht entspricht. Externe Editoren sind in zweierlei Hinsicht ein völlig unterschätztes Konzept.

          1.) Wer nicht groß editieren will, der wird damit nicht erschlagen und kann die einfachen internen Editoren nutzen.
          2.) Wer editieren will, macht das ohnehin nicht am Gerät. Die audiovisuelle Bedienung ist einfach nicht praxistauglich, daher sind die externen Editoren der richtige Weg.

          Wenn Yamaha also nicht nur "Bestandskunden" zum Umstieg bewegen will, sondern auch Kunden von Fremdfirmen (Marktanteile) und absolute Neukunden, dann ist die Ermangelung an vernünftigen Editoren
          eine absolute Kaufbremse.

          Jammern auf hohem Niveau? Nur wenn man nicht über den Tellerrand der restlichen Hardwareanbieter hinaus schaut. Sämtliche Hardwarehersteller dümpeln seit Jahrzehnten auf alter Technik herum.
          Wer sich nicht nach vorne wagt, dem läuft der Markt weg. Wir kennen alle noch die Halle 8 & 9 der ehemaligen Musikmesse. Da können wir heute Fußball spielen. Warum? Weil sich niemand mehr für diese Tischhupen interessiert. Yamaha macht sich seit Jahren einen Kopf, wie man Marktanteile steigern kann, wie man junge Menschen an die Keyboards bringt, wo das Problem des fehlenden Nachwuchses ist.

          Ich kenne die Seite und Argumentation aus dem Verkauf, dem Marketing und auch zu Teilen aus der Entwicklung. Es gibt jede Menge Käuferpotential, aber das generiert man nicht durch eine Argumentation nach dem Motto:

          - die Masse kann es nicht bedienen
          - die meisten wollen nur ein paar Midifiles verändern oder ein bißchen am VH. (Selbst dafür gibt es keine vernünftigen Editoren)

          Eines der Kernprobleme liegt genau in dieser Einstellung und Sichtweise. Neue Kundenschichten kann man nur erzielen, wenn man neue Wege geht. Dazu muß man über den Tellerrand der "Yamaha, Ketron, Korg, Wersi etc." Produktpaletten schauen. Es wird immer die "Presetnutzer" geben und die typischen massenkonformen Käuferschichten. Die hat man im Kern alle im Sack. Mehr Umsatz, mehr Käuferschichten, mehr Marktanteile und wirkliche neue Käuferschichten erhält man nur durch echte neue Wege. Dazu zählen definitiv keine "Cycle Round Robin Drums", noch eine Schippe DSP´s mehr oder ein dritter S-Art Button.

          Die Kuh ist längst gemolken. Natürlich wird der GENOS auch wieder verkauft. Ein paar alte Kunden gehen weg, neue kommen dazu .... aber eigentlich ist dieses Genre absolut null innovativ.
          Es soll und kann jeder seinen Spaß mit diesen Kisten haben. Absolut legitim und wem das reicht, soll glücklich sein. Ich bin stark am überlegen, ob ich den GENOS kaufen soll oder nicht. Aktuell tendiere ich eher dagegen. Der GENOS ist schon ein tolles Keyboard, aber wieder einmal geht hinsichtlich er Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Kreativität nichts vorwärts. Ich habe mich beim T5 schon geärgert, aber diese Salamitaktik ohne einen wirklichen Schritt nach vorne finanziere ich diesmal nicht. Da investiere ich lieber in Softwareprodukte.

          Ich habe zwar noch keinen definitiven Entschluss getroffen, aber im Moment hat mich noch keine Präsentation in irgend einer Art und Weise umgehauen. Na mal sehen ...

          Gruß/Peter

          PS: Was sind die aktuellen "Zugpferde" der elektronischen Tonerzeugung? Hardware oder Software? Bis auf einige Retro-Synthies und Studioklassiker wie den Access Virus TI etc. ist der überwiegende Teil der heutigen Tonerzeugung für die Produktion aktueller Musik im Softwarebereich zu finden:

          - reFX - Nexus 2
          - Lennar Digital - Sylenth1
          - XFER Records - Serum
          - Reveal Sound - Spire
          - Synapse - Dune1/2

          uvm.

          Von den Möglichkeiten dieser Produkte sind alle Hardwaretonerzeuger um Lichtjahre entfernt. Es geht nicht darum "VST-PlugIns" als Hardware-Komponenten zu produzieren, sondern Editierungsmöglichkeiten zu schaffen. Ein Arrangerkeyboard schafft noch nicht einmal 3% der technischen Editionsparameter der aufgezählten PlugIns bereit zu stellen. Warum soll ein kreativer Musiker ein Hardware-Keyboard für ca. 4.600,-- Euro kaufen, welches noch nicht einmal 3% der Editionstiefe einer 250,-- Euro Software aufweist? Da braucht man kein Marketing-Guru zu sein.
          Da ist man ohne den finanziellen Unterschied als Argumentation zu benutzen, alleine schon bei der Kreativität raus. Da liegt der Hund begraben ....

          Alle DJ´s in der Altersklasse 16 bis 30 Jahre, grinsen sich einen ab, wenn die `ne Tischhupe sehen. Völlig egal was da für ein Name drauf steht. Zwei Takte ... und die Kisten sind aus dem Rennen.
          Zuletzt geändert von Peter_Schips; 08.11.2017, 13:30.
          Gruß/Peter

          CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

          Kommentar


            Zitat von MrRap Beitrag anzeigen
            ... Eine Konvertierung der Styles ist so ziemlich das schlechteste was du machen kannst. Ich spreche hier jetzt mal für Korg, Ketron und Yamaha Styles. Diese 3 Formate kenne ich vom Aufbau von der Strukture. Eine direkte Konvertierung ist hier nicht möglich. Es muss immer über einen gemeinsammen Nenner erfolgen und dabei geht eine Menge verlohren. ...
            Genau so hatte ich das mit meinem Posting

            Zitat von mwitek Beitrag anzeigen
            Ja, genau so kann man es machen. Wenn man denn will und kann. Man kann stattdessen natürlich auch einfach titelbezogene Styles kaufen. Oder die Titelstyles auf dem Tyros 5 einsetzen, die man schon seit dem Tyros 1 unverändert hat. Oder noch besser die mittels PC-Software (am besten im Batch) konvertierten Styles von K**tron oder K**g. Oder so.

            Und natürlich bieten die "Mittelklasse-Keyboards" schon tolle Möglichkeiten. Aber die Top-Boards bieten eben noch mehr. Auch dann, wenn man nur die Presets nutzt. 10 % eines Mittelklassebaords bleiben eben etwas weniger als 10 % eines Top-Keyboards.

            P.S. Ich entschuldige mich. Das war böse.

            gemeint. Unter anderem wollte ich ausdrücken, dass die Konvertierung von Fremdstyles gar nichts bringt, sondern das Ergebnis meistens eine unbrauchbare Katastrophe ist.

            Wahrscheinlich ist der überspitzt satirische Ton meines Postings nicht richtig rübergekommen. Halten wir ohne Missverständnis fest: Wir sind uns absolut einig.
            Zuletzt geändert von mwitek; 08.11.2017, 13:28.

            ... der, wenn er mal Zeit hat, erfolglos versucht, sein Genos zu bespielen.

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              Hallo,

              nach den kurzen Ausflügen in die höhere Aura der Musik möchte ich noch einmal auf die Fragen von Adolf (#641) zurück kommen.

              ....ich bin eigentlich ein bisschen überrascht darüber, dass sich
              Niemand zu den GENOS Vorführungen hier äußert.
              […]
              Meine Schnulzenmusik kam ein wenig zu kurz, das kann ich aber wegstecken.

              Im Prinzip sind sie schon durch die Beiträge von Heidrun (#646) und Michael (#645) beantwortet worden, aber ich will mal meinen unmaßgeblichen Senf dazu geben.
              Im Alter (Udo-Jürgens-Mit 66 Jahren) liege ich da wohl in der gleichen Preisklasse.

              Mein freundlicher YAM-Händler vor Ort hatte mir mitgeteilt, dass der Genos zu Testzwecken eingetroffen sei und so habe ich die Gunst der Stunden genutzt und ihn nach Herzenslust ausprobiert, ganz allein und stundenlang.

              Wer seinen T5 kennt findet sich am Genos sehr schnell zurecht, sozusagen T5 mit Touch. Das Display funktioniert gut, gut ables- und bedienbar, kein Haken und sehr geringe Verzögerungen.
              Und Adolf, ich kann Dich beruhigen, es ist noch alles da, was für Schlager, Oldies, Folk, Balladen tec. gebraucht wird, vieles noch mehr als im T5 und vieles, besonders Styles, scheinen mir aufgearbeitet zu sein, besonders bei Intro und Ending bemerkbar.

              Die Tastatur wirkte für mich straffer, kann aber auch an einer evtl. bei mir weicher gewordenen Tastatur am T5 liegen, eben alles subjektiv. Genauso subjektiv zum Klang: der typische Yamaha-Klang, etwas weich, so ein bisschen hifimäßig (positiv gemeint), ist aber runder und knackiger geworden. Die neuen Drums sind gut, knackig, aber nicht aufdringlich. Mir haben sie gefallen. Wie Heidrun schon schrieb, mal altes Material damit revoicen und es weht ein ganz anderer Wind aus den Lautsprechern.
              Die neuen Dreher und Schieber, sorry, Knobs und Fader, hat man schnell im Griff. Ich habe erst einmal die Werkseinstellung benutzt, scheint mir der sinnvollste Weg als Einstieg zu sein. Funktionen erschließen sich von selbst, wird im extra Display alles angezeigt.
              Zu den neuen Lautsprechern kann ich nichts sagen, meine Demoanlage hing an HS-Lautsprechern von YAM, das ist schon eine Liga für sich…

              Das Soundschrauben ist durch das Display sehr viel einfacher geworden und eine Tastatur gibt es endlich, nicht mehr dieses 3-Buchstaben-Tastendrücken wie bisher! Ebenfalls die Effekte sind jetzt wesentlich besser einsetzbar, macht richtig Spaß zu schrauben…

              Am Samstag wird Peter Baartmans am gleichen Ort spielen, freue mich schon auf 4 Stunden mit ihm. Das wird natürlich etwas ganz anderes als mein Geklimpere auf dieser super Kiste.

              Und bei der Verabschiedung von meinem freundlichen Händler vor Ort habe ich dann per Handschlag mein schönes T5 gegen ein(en?) Genos eingetauscht, soll wohl in ca. 2 Wochen kommen.
              So kann es kommen…

              Gruß Walter
              Genos, Roland Fr-3x, Mackie FreePlay, Roland Bk-7m, Posaune, Tuba, Tenorhorn

              Kommentar


                Zitat von walter_S950 Beitrag anzeigen
                Und Adolf, ich kann Dich beruhigen, es ist noch alles da, was für Schlager, Oldies, Folk, Balladen tec. gebraucht wird, vieles noch mehr als im T5 und vieles, besonders Styles, scheinen mir aufgearbeitet zu sein, besonders bei Intro und Ending bemerkbar.

                Gruß Walter
                Das ist und war eigentlich nicht das Thema.
                Ich habe alle Styles gefunden, wenngleich ich die Schlagersounds für die rechte Hand gleich schlecht/dünn wie bei T4 fand.
                Das Thema möchte ich aber auf keinem Fall mehr aufgreifen. Da kann man sich ja, beim GENOS umso mehr, mit Zukaufen von Sounds behelfen.
                Das ist ja auch ein Punkt den Peter ansprach: Man sollte zumindest die Möglichkeit bekommen für mehr Geld auch vernünftiges Zeugs dazukaufen zu können.
                Aber, das kann ja noch kommen. Wir sind ja erst am Start und noch nicht mal richtig losgerannt.

                Gruss

                Adolf
                Zuletzt geändert von Hamberger_Adolf; 08.11.2017, 15:17.

                Kommentar


                  Hier ein Video der Vorführung des Genos mit Peter Baartmans & Sander Tournier vom 4.11. von Oostendorp

                  Sehr guter Klang, mal kein Handysound.
                  Sind allerlei Genres vertreten - Von DJ bis James Last

                  Das Video ist allerdings nicht auf mobilen Geräten abzuspielen.
                  Das Video war schon mal für ein Paar Stunden am Wochenende eingestellt, wurde dann aber wieder von Oostendorp rausgenommen.

                  https://xxx.youtube.com/watch?v=5QS_1AfHptw&t=1410s

                  Grüße - Andrej

                  Kommentar


                    Zitat von Peter_Schips Beitrag anzeigen
                    Hi !

                    Der GENOS ist der nächste technische Schritt von Yamaha. Es wurden viele Useranforderungen umgesetzt, etliche grundlegende Dinge wurden geändert, der Gesamtsound transparenter und knackiger.
                    Was mich persönlich immer noch stört und einer "Workstation" nicht gerecht wird, ist die Tatsache der unzureichenden, nicht umfänglichen oder gänzlich fehlenden Editoren. In Zeiten von App-Store und Co.
                    ist ein Musikinstrument im oberen Preissegment nur dann eine "Workstation", wenn ich damit arbeiten kann. Dazu gehört für mich:

                    - eine technische Möglichkeit (wie XG-Works auf aktuelle Niveau) ggf. in Form eines VST/AU-PlugIns (gerne auch gegen Geld) um die spezifischen Parameter für Sounds, Drums, DSP-Effekten uvm. aus einer gängigen DAW wie Cubase, Logic, ProTools etc. ansteuern zu können ohne mir das "Kreuz" zu brechen, indem ich mir über unvollständige SysEx-Daten den Kopf zerbrechen muß.

                    - einen Sound-Editor und Sampler, der zumindest auf dem Niveau der heutigen Zeit ist und es mir ermöglicht die wichtigsten Parameter am Rechner vorzunehmen. Der YEM ist grundlegend der richtige Weg, aber editionstechnisch viel zu eingeschränkt. (Keine Editierung und Vollständigkeit der DSP`s, der MEGA, S-Art und S-Art2-Sounds, keine vollständige Editierung der ROM-Sounds hinsichtlich Dynamik- und Keyzones, fehlende Funktionen wie Key-Release Samples, Sample Fades uvm.

                    - einen Style-Editor, welcher es dem Musiker erlaubt, werkseitige Styles einfach zu editieren und/oder neu zu erstellen incl. der dringend notwendigen CASM-Funktionen. Es bringt mir als Endnutzer nur wenig, wenn das Gerät etwas kann, was ich letztlich selbst nicht voll umfänglich erstellen oder bearbeiten kann.

                    Die Keyboards sind klanglich auf hohem Niveau, werden von Generation zu Generation bzgl. Sounds, Drums und DSP`s immer besser, aber die Editierbarkeit hat sich eher zurück entwickelt. Die Formaterweiterung mit .SF2 und REX2 ist ein guter und nützlicher Schritt, ersetzt aber in keinem Fall die fehlende Editionstiefe in den Editoren oder das generelle Fehlen von umfänglicheren Editoren. Ja, der GENOS ist ein tolles neues Keyboard, aber die aufgezählte Problematik trübt bei vielen Endkunden den Spaß. Gerade die jüngere Generation, auf die man auch marketingtechnisch abzielt, mit einer großen Anzahl von aktuellen Protagonisten ist der richtige Weg, aber wenn man eine "Workstation" nur "nutzen" kann, aber damit nicht oder nur sehr eingeschränkt "worken", dann bremst das den Spaß ungemein. Hier sollte Yamaha noch einmal dringend ansetzen. Mit umfangreicheren Editoren, gerne auch gegen Geld ... wäre der GENOS nicht nur ein neues und gut klingendes Keyboard, sondern endlich eine echte Workstation.

                    Gruß/Peter
                    Da hat einer mir aus der Seele gesprochen. Ich empfinde es genau so!!!
                    Tyros 5-76,Lakewood D31-CP, Cubase 9 Pro.

                    Kommentar


                      Hallo miteinander,

                      das war bei unserer Keyboard-Forschung und Entwicklung vor 4 Jahren der am öftesten gewünschte Punkt:
                      Editoren Software, die auf unsere Keyboards zugeschnitten ist!

                      XGWorks war ein prima Ansatz ...

                      LG Heidrun
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                        XGWorks ist Steinzeit!
                        Man sollte Ansätze da suchen wo die Technik heute steht und nicht ständig auf irgendwelchen versuchen aufzubauen.
                        >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                          MrRap, ich schrieb "Ansatz"!

                          Gut an diesem Programm ist nämlich heute noch, dass man von den Funktionen nicht erschlagen wird (im Vergleich zu Cubase und Logic) und es selbst für Einsteiger superleicht zu bedienen ist.

                          LG Heidrun
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                            Also ich bin trotzdem froh dass Yamaha den Steinberg aufgekauft hat. Und benutze gern Cubase mit Tyros. Wobei, die Verbesserungvorschläge hätte ich einige.
                            Tyros 5-76,Lakewood D31-CP, Cubase 9 Pro.

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