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Lautstärke der einzelnen Tracks untereinander

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    Lautstärke der einzelnen Tracks untereinander

    Was mich seit einigen Tagen etwas beschäftigt ist die Frage, wer eigentlich "vorgibt" wie Laut z.B. Schlagzeug, Bass und z.B. der Pad- oder String-Sound zueinander sein muss. Wenn ich am Keyboard oder Mac arbeite und dann einen Song einspiele oder ein Midi-File bearbeite und nun die Drums und den Bass in gleicher Lautstärke einstelle oder den Bass 50% leiser... Die Gitarren mehr nach links und das Piano weit nach rechts...

    Gibt es da "Faustformeln"? Oder wie geht ihr bei solchen Dingen vor?

    #2
    hallo,
    ich richte mich da ausschließlich nach meinen Ohren,sonst nichts.
    Gruß
    FRED van de Palz
    Tyros 2 und VYRVE - MIZAR und SongSelecter

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      #3
      Hi !

      Ja und Nein ! Es gibt natürlich klassische Verteilungen im Stereopanorama bzgl. Instrumentenpositionen, aber die sind nicht für jedes Genre "bindend". Bei der Lautstärke kommt es ebenfalls auf`s Genre an und hier sollte man darauf achten, daß der Song zum Schluß weder "zerrt" und übersteuert, noch zu leise "gemischt" ist. Im Prinzip ist der "Groove" für viele Song der Grundbaustein und das wichtigste Element. Das sollte stimmig sein, aber klar ist natürlich auch, daß bei jeder weiteren Spur mischtechnisch weitere Pegel dazu kommen, welche sich addieren. Die Yamaha "Demo-Files" sind i.d.R. recht sauber abgemischt. Da kann man sich sehr schön daran orientieren, wie hier "misch- und effekt-technisch" vorgegangen wird.

      "Song Mixing" (... auch die Bearbeitung von Midifiles) ist neben der technischen Funktionalität auch subjektiven Größen unterworfen. Eine Pauschalanleitung oder den "Make a Hit"-Button gibt es nicht.

      Gruß/Peter
      Gruß/Peter

      CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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        #4
        Naja der Grund für meine Frage ist eben auch der: Seit heute bin ich nun offiziell im Besitz eines eigenen Over-Ear Kopfhörers (AKG K271 MK2). Nicht DER Beste, aber auch nicht schlecht! Ein Allrounder, bei dem die Frequenzlagen fast alle linear sind und nichts überzogen wird.

        Da ich aber alle meine Songs und Audios mit dem In-Ear für 30€ abgemischt habe, klingen die Songs mit dem neuen Kopfhörer total beschissen! Teilweise sind die Streicher oder andere Tracks deutlich zu laut oder einzelne Passagen klingen nicht gut. Setze ich den In-Ear auf, passt alles wieder. Eigentlich wollte ich mir den Beyerdynamics 990DT Pro kaufen, aber so viel anders klingt der AKG nicht, und nach 30 Minuten Probespielen am T5 war ich mir dann sicher, was ich kaufe.

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          #5
          Hi !

          Die AKG Serie ist recht neutral. Ich hatte lange Zeit den AKG K-501 in Gebrauch, was ein durchaus solider Kopfhörer ist, der "ziemlich" ehrlich abbildet. Du erkennst jetzt aber sehr deutlich den klanglichen Unterschied zwischen einem 30,-- Euro In-Ear "Spielzeug" für den Hausgebrauch und einem Kopfhörer den man durchaus als Referenz-Werkzeug verwenden kann. Die Beyerdynamics Kopfhörer färben vor allen Dingen im Bassbereich, was auch keine neutrale Beurteilung zulässt. Ich habe den DT-770 Pro hier im Studio als "Sänger-/Specher" Kopfhörer (geschlossenes System) und der hat ganz schön "Wumms" im Bassbereich. Darüber "hören" macht Spaß, aber eine objektive Beurteilung für einen Mix kann man ziemlich knicken.

          Es braucht jetzt etwas Zeit, bis Du ein Gefühl für den neuen Kopfhörer entwickelst. Ein Punkt bleibt aber immer bestehen: "Kopfhörer ist Kopfhörer und Lautsprecher ist Lautsprecher". Es sind zwei paar Welten ...

          Gruß/Peter
          Gruß/Peter

          CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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            #6
            Jacky, aber nicht Jeder hat das Geld bzw. auch die Lust dazu, 1000€ oder von mir aus auch etwas weniger für Monitore auszugeben. Unser Haus bietet derzeit leider auch nicht die Stellfläche dafür, um ordentlich damit arbeiten zu können. Und sofern man sich nicht im professionellen Bereichen bewegt, sind gute Kopfhörer durchaus eine Option. Klar, sie werden niemals ein gute Monitore rankommen, aber das verlangt auch niemand.

            Was ich aber sagen kann, ist, dass es sich definitiv lohnt, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen!

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              #7
              Zitat von Timo-Ralf Beitrag anzeigen
              Jacky, aber nicht Jeder hat das Geld bzw. auch die Lust dazu, 1000€ oder von mir aus auch etwas weniger für Monitore auszugeben. Unser Haus bietet derzeit leider auch nicht die Stellfläche dafür, um ordentlich damit arbeiten zu können. Und sofern man sich nicht im professionellen Bereichen bewegt, sind gute Kopfhörer durchaus eine Option. Klar, sie werden niemals ein gute Monitore rankommen, aber das verlangt auch niemand.

              Was ich aber sagen kann, ist, dass es sich definitiv lohnt, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen!
              Dann solltest du aber auch nicht erwarten das du ein nur halbwegs gut klingendes Ergebniss auf die Matte bekommst. Was du nicht hörst kannst du nicht mischen.
              Das was Jacky schreibt ist auch noch weit weg von Geräten aus dem Profibereich.
              Du hast einen T5 und an der Abhöre scheitert es. Ich denke dann hast du irgendwas falsch gemacht.

              Es muss jeder selber wissen was er macht, aber bitte versucht das nicht als normal zu verkaufen. Wir sind hier in einem Forum für die teuersten Entertainerkeyboards am Markt und unterhalten uns über 30 Euro Kopfhörer.
              Wenn es am Platz scheitert dann zur Not nen ordentlichen Kopfhörer. Nein die gibt es auch nicht für 150 Euro!

              Wie Peter auch sagt, Kopfhörer ist Kopfhörer und Speaker ist Speaker. Ändere doch mal am Kopfhörer die Position und hör dir den Klang einen Meter hinten und vorn an. Am Speaker kannst du das beurteilen am Kopfhörer wohl kaum.
              Zuletzt geändert von MrRap; 24.11.2017, 21:55.
              >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                #8
                Timo-Ralf, sagen wir es kurz, es ist nicht möglich mit Kopfhöreren als Hauptwerkzeug ein ordentliches Ergebnis im Mix zu erzielen! Zum Zwischenhören und Abgleichen sind Hörer der Referenz-Klasse sehr gut, sie ersetzen aber nicht gute Monitore.
                Platz hin, Platz her... manche benutzen als Homestudio ihr Schlafzimmer, oder den Keller und können gute Ergebnisse präsentieren.
                Werkzeug braucht es dennoch gutes! Egal in welchen handwerklichen Bereich man schaut. Mit Billig-Schrott lässt sich nicht gut arbeiten. Am Ende kommen alle wieder zu dem Punkt.., ordentliches Werkzeug, gute Ergebnisse!
                Nimm ne 30 Euro-Bohrmaschine und bohre ein 13er Loch in eine Betondecke und nehme im Vergleich eine Hilti und bohre das selbe Loch.
                Bei der 30 Euro-Bohrmaschine stehst du ne Stunde dran, bist am Ende der Kraft und die Maschine gibt den Geist aus. Bei der Hilti bist du in 10 Sekunden fertig und braucht nicht einmal Kraft aufwenden.
                Genauso ist es mit dem Werkzeug für Musiker! So hat wie das klingt aber...., Punkt - Ende - Aus, da ist jede Diskussion vergeudete Zeit.
                Zuletzt geändert von SwaggerJacky; 24.11.2017, 22:05.
                Gruß Jacky



                Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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                  #9
                  Was wären deiner Meinung nach denn gute Monitore für den Heimgebrauch bzw. ein guter Kopfhörer, um auch mal in der Nacht arbeiten zu können?
                  Deinen Ansatz verstehe ich schon, so ist es nicht! Das Thema blieb bei mir nur jahrelang auf der Strecke, da es für mich im Alltag nicht all zu wichtig war. Doch das ändert sich nun mit der Zeit.

                  Klar, ein T5 kostet nicht "die Welt", eher alles was man sonst noch so braucht. Guckt man sich mal einige Fotos von Usern (auch mal in anderen Foren) an, dann haben die teilweise Zubehör und Geräte von einem Ausmaß, das vieles übersteigt. So deutlich in den Profibereich muss und will ich gar nicht gehen. Nur bei meinen 30€ Teilen bleiben, das will ich erst recht nicht. Die AKG gefallen mir vorerst ja ganz gut, aber umtauschen kann ich sie nächste Woche immer noch. Und ob ich nun 150€ oder 350€ für Kopfhörer ausgebe... Gut soll es sein und auch noch in 5 Jahren von Nutzen sein!

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                    #10
                    Ich habe auch nicht das ultimative Topzeug für zu Hause.
                    Zu Hause stehen bei mir die Yamaha HS-80M mit dem HS-10W, als Kopfhörer alte AKG K240, das Yamaha I88X als Audio-/Midi-Interface und ein alter Rechner (ohne Internet und nur für die Musikanwendung optimiert) mit WIN XP und Cubase SX.
                    Das reicht aber um relativ gute Ergebnisse zu bekommen. Auch weil man mit den Sub die tiefen Frequenzen kontrollieren kann.
                    Das ganze Zeug ist bestimmt schon 15 Jahre alt und sicher gibt es heute schon wieder besseres Equipment. Aber für die Hobby-Anwendung zu Hause reicht das völlig aus.

                    1.000 Euro sollte man für einpaar gute Monitore mit Sub einplanen und das ist auch das was Martin gemeint hat. Ein Keyboard der Oberklasse benutzen, welches fast 4.000 Euro gekostet hat und dann nur 30 Euro in das Wichtigste... die Klangdarstellung investieren.
                    Dann kannst du auch ein 20 Jahre altes Casio-, oder Botempi.Spielzeug als Keyboard nehmen.
                    Zuletzt geändert von SwaggerJacky; 24.11.2017, 22:36.
                    Gruß Jacky



                    Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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                      #11
                      Hi !

                      Also bei Abhörsystemen (Studiomonitore) bin ich kein Freund von Subwoofer Systemen. Gerade "zu Hause" und somit in einer zu 99% akustisch nicht optimierten Umgebung, ist meist alles unter 100Hz wirklich problematisch. Dieser Frequenzbereich ist ohnehin meistens schwierig zu definieren, da es in den überwiegenden Fällen zu Raummoden (stehenden Wellen) kommt, was eine ordentliche Pegelbeurteilung der Frequenzen sehr schwierig macht.
                      Sitzt Du in einem Druckminima, drehst Du ordentlich Bass rein, damit es vor Ort klingt, aber dann erschlägt Dich der Bass später auf einer anderen PA und einem anderen Raum. Sitzt Du im Druckmaxima, drehst ständig den Bass raus, weil er übermäßig dominant ist und hörst Dir das Ergebnis später auf einer anderen PA an, hat Dein Mix zu wenig Bass.
                      Die Problematik hat erst einmal jede Abhöre, aber wenn dann auch noch ein Subwoofer "werkelt", welcher meist in dem Bereich arbeitet dabei ist, eine eigene Einstellungsmöglichkeit (Verhältnis-Regelung: Topteile/Nearfields zu Subwoofer) hat, dann wird es noch kniffliger, da der Subwoofer ja korrekt eingepegelt werden muss (eigentlich sogar eingemessen.)
                      Jetzt haben wir es mit einer Baustelle zu tun, welche um einen weiteren Faktor größer geworden ist.

                      - Mischungsverhlältnis der Lautsprecher zueinander
                      - Raumgeometrie und frequenzabhängige Raummoden

                      Das beste und am ehesten kontrollierbare Ergebnis habe ich mit Nahfeldmonitoren bekommen, welche keinen Subwoofer haben, selbst bis auf ca. 40Hz runter gehen und somit nicht noch die Abstimmungsproblematik haben. Die bekommt man aber nicht in der Ultrakompakt-Größe und auch nicht unter 1.000,-- € (mind.) für's Päärchen. (Nach oben offen.)

                      Raummoden können aufgrund ihrer Geometrie und somit in Abhängigkeit zur Wellenlänge, was die Frequenzen betrifft, locker über +/- 40dB Pegelunterschiede mit sich bringen. So immense Abweichungen, plus ein nicht eingesessenes System macht eine Beurteilung von tiefen Frequenzen äußerst schwierig bis teilweise unmöglich.

                      Unter 32Hz fliegt bei mir via Low-Cut sowieso alles raus.

                      Gruss/Peter
                      Zuletzt geändert von Peter_Schips; 25.11.2017, 04:53.
                      Gruß/Peter

                      CMS-Sounddesign - Sound- und Drumexpansions, Expansion Freeware, Master CMP und Master EQ Presets, Tips & Tricks, Links zu Fachliteratur uvm.

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                        #12
                        Ich habe heut morgen nochmals im Musikhaus angerufen und gefragt, was denn noch so alles im Laden wäre. Montag könnte ich den AKG zurückgeben und umsteigen auf:

                        K701
                        K702
                        K712
                        oder mir einen gebrauchten K501 kaufen.

                        Momentan wird es erstmal "nur" ein Kopfhörer werden und wenn das Haus fertig ist, beschäftige ich mich mit den Monitoren. Übrigens: Die Yamaha NS10M sollen wohl sehr sehr gut sein, werden aber nicht mehr hergestellt. Dieses Modell könnte ich mir z.B. gut vorstellen! Jackys HS80M scheinen hingegen auch nicht falsch zu sein und sind vor allem eines: bezahlbar! Von den RFT BR 26 habe ich auch etwas gehört, kommen aber noch aus der DDR Zeit. Man könnte sich quasi mit so vielen Modellen beschäftigen und am Ende ist es dann wieder Geschmacksache...
                        Zuletzt geändert von Timo-Ralf; 25.11.2017, 07:37.

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                          #13
                          Ob dir das jetzt gefällt oder nicht. Du wirst nur mit Kopfhörern keine wirklich guten und brauchbaren End-Ergebnisse erzielen!

                          Lass die Finger von den alten DDR-HiFi-Boxen. HiFi - egal ob DDR oder BRD, ob neu oder alt - ist für diese Arbeit nicht geeignet!
                          Es gibt eine ganze Palette an guten und bezahlbaren Studiomonitoren in verschiedenen Größen. Es müssen auch keine Yamaha-Monitore sein.
                          Hier musst du in einen Laden gehen, der eine entsprechende Wand aufgebaut hat und ganz einfach mit einem dir sehr gut bekannten MIX in guter Auflösung (KEIN mp3!) alle Produkte durchtesten.

                          Es ist immer das selbe.., wenn mich Leute um Hilfe bitten und ich mir dann ihre Abhören anschaue und anhöre, könnte ich jedes Mal verzweifeln.
                          Da stellt man sich 50 Jahre alte PA-Topteile, wo die Lautsprecher fast heraus fallen oder, alte ausgediente HiFI-Boxen mit zerrissenen Membranen, oder selbst zusammengenagelte Karnickelställe hin und wundert sich, warum das Keyboard überall, zu Hause, im Proberaum und auf der Bühne, anders beschissen, aber nie gut klingt.

                          Einmal ordentliche und optimale Voraussetzungen geschaffen und dann hat man auch viel weniger Ärger.
                          Wenn du gerade ein Haus baust, dann hast du doch sicher ein entsprechendes Räumchen für dich geplant. Hier solltest du unbedingt gleich im Vorfeld auch auf optimale akustische Voraussetzungen des Raumes (Bodenbeläge, Wandbespannung, Reflektoren etc....) achten.
                          Zuletzt geändert von SwaggerJacky; 25.11.2017, 10:05.
                          Gruß Jacky



                          Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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                            #14


                            Jacky nicht alle DDR Lautsprecher waren schlecht, ich schwöre heute noch auf eine gute ddr Box.
                            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                              #15
                              Hab ja nicht gesagt das RFT und Vermona schlecht waren/sind. Aber zum Mixen nicht geeignet.
                              Gruß Jacky



                              Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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