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Genos - Leichtes Brummen

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    Genos - Leichtes Brummen

    Hallo zusammen

    habe gerade ein ganz leises Brummen auf den Boxen gehört. Wenn das Genos abgehängt ist es weg. Es ist aber nicht hörbar wenn ich spiele. Ist das was mit der stromleiste? Ich habe den powermixer und das Ketron sd1 an derselben Stromleiste.

    Ich weiss ich hatte das Problem beim tyros anfangs auch aber weiss nicht mehr wie ich das gelöst hatte:-)

    herzliche grüsse

    patrik

    #2
    Wie sieht dein physikalischer Signalweg aus?
    Ist eine DI-Box zwischen Genos und Verstärker geschaltet? Welche Einstellung hat sie?
    Was ist alles in der Signalkette noch per USB oder Midi angeschlossen?
    Gruß Jacky



    Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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      #3
      Ne gar nichts solches. Es hängt nur das signalisier aus dem Main out dran

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        #4
        Bisher habe ich sowas nie benötigt und bin sicher es geht auch weiterhin ohne. Ich habe immer möglichst wenig Zusatzgeräte im Einsatz

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          #5
          Hallo Patrik,

          versuche mal den Netzstecker des Genos um 180° gedreht einzustecken. Oder einfach einen Steckplatz weiter einstecken. Manchmal hilft sowas.

          Gruß Michael
          _____________________________________
          Anfänger in Theorie und Praxis mit (PSR S950) GENOS

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            #6
            Hallo Michael

            wie meinst du 180 grad umgekehrt einstecken?

            ja ich dachte mir sowas. Ich versuche mal. Denke mal das das nicht den Geräten schadet oder?

            lg und merci

            patrik

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              #7
              Den Stecker um 180 Grad drehen und wieder einstecken.
              Also die Pole vertauschen.
              Music was my first love ...

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                #8
                Hallo Patrik,

                so ein leichtes (oder auch stärkeres ) (Netz-)Brummen kann prinzipiell die verschiedensten Ursachen haben.

                Es sollten grundsätzlich möglichst KURZE sowie möglichst hochwertige bzw. möglichst gut abgeschirmte Instrumentenkabel (Mono-Klinkenstecker auf beiden Seiten) verwendet werden. Da die Übertragung hier UNSYMMETRISCH erfolgt, also eben über normale Klinkenkabel, können auf dem Signalweg sehr leicht Störsignale "ins Kabel" gelangen (z. B. wenn Signalkabel und Netzkabel nahe nebeneinander verlegt sind oder auch z. B. durch elektrische Einstrahlung von Leuchten/Leuchtstofflampen).

                Auch wenn alle Geräte an derselben Steckdosenleiste angeschlossen sind, ist das noch keine Garantie, dass nichts brummen kann/darf. Es kann so gut wie "an Allem" liegen. Sogar die Steckdosenleiste selbst könnte "schuld" sein, wenn es z. B. unteschiedlich große Übergangswiderstände an den Schutzkontakten der einzelnen Steckdosen gäbe (z. B. durch Korrosion).

                Am besten schließt du nach und nach die verschiedenen Ursachen aus, z. B.:

                • möglichst kurze und hochwertige Signalkabel (zumindest für die Tests)

                • möglichst kurze Netzkabel verwenden und diese nicht in der Nähe der Signalkabel (vor allem nicht parallel dazu) verlegen

                • andere Steckdosenleiste probieren

                • Leuchtstoff- bzw. Energiesparlampen in der Nähe testweise abschalten

                • Steckernetzteile in der Nähe testweise abstecken

                • manchmal hilft es wirklich, abwechselnd nacheinander jeweils einen Netzstecker in der Steckdosenleiste um 180 Grad gedreht einzustecken

                • das ganze in einem anderen Raum testen, der möglichst an einer anderen Phase des Stromnetzes hängt (evtl. hilft es auch schon, die Steckdosenleiste probeweise mal über ein Verlängerungskabel an eine weiter entfernte Netzsteckdose anzuschließen)


                Eine Stereo-DI-Box zwischen Keyboard und Mixer ist grundsätzlich empfehlenswert, um gewisse Brummprobleme in den Griff zu bekommen sowie Einsteuungen auf dem Signalweg zu vermeiden. Hierbei verwendet man sehr kurze Mono-Klinkenkabel vom Keyboard zur DI-Box. Die symmetrischen Verbindungskabel (XLR) von der DI-Box zum Mischpult dürfen dagegen ruhig etwas länger sein. Mit Hilfe der "Ground Lift"-Funktion kann man die Masseverbindung zwischen Keyboard und Mischpult unterbrechen, was in VIELEN Fällen ein Brummen beseitigt. Eine Garantie, dass MIT DI-Box nichts mehr brummt, gibt es aber leider NICHT.

                Bei relativ kurzen Signalkabeln (bis etwa 3 m) vom Keyboard zum Mischpult ist meiner Erfahrung nach meist KEINE DI-Box nötig. (Außerdem "verschlechtert" sich ja das Signal auch durch jedes zwischengeschaltete Gerät. )

                In der Praxis (und vor allem im Live-Betrieb) wird man jedoch lieber "auf Nummer sicher gehen", also ein kleine, potentielle Verschlechterung des Signal durch eine DI-Box in Kauf nehmen. Zur Verwendung mit Keyboards reicht übrigens, meiner Erfahrung nach, eine hochwertige PASSIVE DI-Box (z. B. "Palmer PAN 04") jederzeit aus. Es muss also nicht unbedingt eine AKTIVE DI-Box sein (und wenn, dann eine sehr hochwertige und mit Phantomspeisung über das Mischpult).


                Viel Erfolg beim "Entbrummen" deiner Komponenten!
                Gruß
                Christian

                Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                  #9
                  Hallo @ All,

                  ich habe immer ein Brummen, wenn ich den Aux In benutze.
                  War bis jetzt bei jedem Yamaha Keyboard so.


                  LG Robby
                  http://Midi-Huettn.de - www.keyboard-akademie.de - www.kreuzfahrt.keyboard-akademie.de

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                    #10
                    Hallo Patrik,

                    ich hatte am Genos auch ein Brummen. Es war aber nur wirklich hörbar, wenn man mit einem Wandler einen externen Bildschirm betrieben hat. Ich habe dann noch festgestellt, dass es bei dem einen oder anderen Bildschirm schlimmer oder weniger schlimm war. Ich wollte auch keine DI-Box benutzen, da ich liebe die Ursache bekämpfen wollte. Diese war dann auch schnell gefunden. Über den Erdleiter des Bildschirms und dann weiter über den Wandler und die USB Buchse des Genos entsteht eine Brummschleife. Diese kann man auf zwei Art beheben. Entweder man benutzt einen Bildschirm ohne Erdleiter (z.B. einen mit externem Netzteil) oder man betreibt den Bildschirm an einem Trenntrafo. Ansonsten bleibt wirklich nur der Weg über eine DI-Box. Ich habe bei mir aber festgestellt, dass das Ergebnis mit meinen 2 Vorschlägen besser ist. Allerdings ist die Lösung mit dem Trenntrafo eher nicht praktikabel. Die Dinger hat nicht jeder zu hause und sie kosten viel Geld.

                    Ich hoffe ich konnte dir oder den anderen die auch einen Brummen haben damit weiter helfen.

                    Gruß Moritz
                    Jetzt: Tyros 4 10th anniversary limited edition, Genos
                    Früher: PSR-190, PSR-270, PSR-3000, Tyros 2, PSR-S910, PSR-S710, Tyros 4

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                      #11
                      Hallo zusammen

                      ich hab eine Lösung gefunden.

                      Allerdings hat mich mein musikhändler gewarnt, bei Schäden am Gerät die dadurch entstehen, wäre es nicht durch die Garantie gedeckt. Folgendes. Ich hab noch ein gleiches Kabel bei dem ich mal den mittleren Metall Stecker rausgenommen hatte. Funktioniert auch beim Genos. Das Brummen ist weg. Ich habe dieses präparierte Kabel damals für den externen Bildschirm vom tyros gebraucht.

                      Nun hat mein musikhändler eine DI Box empfohlen.

                      Was für Modelle könnt ihr empfehlen? Ich kenn mich da gar nicht aus.

                      Herzliche Grüsse

                      Patrik

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                        #12
                        Hallo Patrik.
                        Das ist keine Lösung sondern Lebensgefährlich!!! Da Du offensichtlich die Erde am Stecker abgeklemmt hast, kann im schlimmsten Fall
                        bei einem Fehler im Tyros Spannung an metallischen Stellen auftreten. Wenn Du die dann berührst, bekommst Du einen Stromschlag
                        und dann im schlimmsten Fall eine Holzkiste!.
                        Nimm bitte wieder das Original-Kabel, auch wenn es dann brummt. Nimm DI-Boxen dazwischen. Dadurch erhälst Du eine Galvanische
                        Trennung im Signalweg und das Brummen ist auch weg. Und Dein Leben ist wieder sicher!!
                        viele Grüße
                        Jürgen

                        ---------------------------------------------------------------
                        Meine Key's & Synth's:
                        Key 1: Yamaha Tyros 5 -76 (2GB);
                        Key 2: Yamaha 9000pro (64MB) mit PLG150-DX (DX7) Erweiterung;
                        Key 3: Roland D50 Synth mit Musitronics Erweiterung;
                        Key 4: Yamaha W7 Synth V2
                        Key 5: Korg DSS1 Sampler
                        Korg Triton Rack; Roland JV1080; Roland JV1010; Kawai Phm
                        Steuerung der Komponenten über MIDI mittels Miditemp MP88.
                        iPad2 mit Songbook+ zum Steuern des Tyros 5 über WLAN

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                          #13
                          Darauf achten, dass sämtliche Komponenten der Anlage aus einer Stromquelle gespeist werden.
                          Zu dem sollten die mit dem höchsten Verbrauch (Endstufe) Als erstes in der Kette mit der Stromquelle verkabelt sein.

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                            #14
                            Hallo Patrik,
                            Zitat von emilio-lopez
                            Nun hat mein musikhändler eine DI Box empfohlen.

                            Was für Modelle könnt ihr empfehlen? Ich kenn mich da gar nicht aus.
                            offensichtlich hattest du meinen Beitrag #8 noch gar nicht (oder nicht ganz) gelesen, denn dort hatte ich ein geeignetes DI-Box-Modell erwähnt.

                            Hast du denn die dort von mir gegebenen Tipps schon ausprobiert?


                            Die von DIR erwähnt "Lösung" (Abklemmen des Schutzleiters am Netzkabel) ist definitiv lebensgefährlich, wie auch schon erwähnt wurde. Dieses modifizierte Netzkabel sollte nicht mehr verwendet (am besten vernichtet) werden. Der Schutzleiter (oft als "Erd-Anschluss" bezeichnet) ist dazu da, dass im Fehlerfalle (wenn Netzspannung auf ein außenliegendes Metallteil gelangen sollte) der Strom automatisch abgeschaltet wird. Und dies funktioniert eben nicht, wenn der Schutzleiter abgeklemmt wird.

                            Bei einer DI-Box gibt es einen GROUND LIFT Schalter, den man bei Bedarf aktivieren kann, um eine völlige Trennung der Masseverbindung (des SIGNAL-Weges) zu haben. Bei der "Palmer PAN 04" einfach sicherstellen, dass alle vier Druckschalter (2x GROUND LIFT und 2x 30 dB Absenkung) NICHT GEDRÜCKT sind, und gut. Falls es doch mal brummen sollte, die beiden GROUND LIFT Schalter DRÜCKEN.

                            Wichtig ist, dass das symmetrische Ausgangssignal (L/R) der DI-Box über XLR-Kabel an zwei Mikrofon-Eingänge des Mischpults angeschlossen wird. Falls ein Stereo-Kanalzug am Mischpult verwendet werden soll, bei dem ausschließlich Klinkenbuchsen zur Verfügung stehen, muss sichergestellt sein, dass diese Klinkenbuchsen auch wirklich SYMMETRISCH beschaltet sind (im Handbuch des Mischpults nachsehen) bzw. zur Einspeisung eines niederohmigen, symmetrischen Signals (typisch: 200 ... 600 Ohm) geeignet sind. Dann kann man Mischpult-seitig mit zwei Adapterkabeln "XLR-female auf Stereo-Klinkenstecker" arbeiten.

                            Falls am Mischpult ausschließlich UNSYMMETRISCH beschaltete LINE-Klinkeneingänge zur Verfügung stehen sollten, ist eine normale DI-Box NICHT geeignet. Hier müsste man mit einer "Line-Isolation-Box" arbeiten, die zwar eine galvanische Trennung bietet, aber (im Gegensatz zur DI-Box) auch an unsymmetrische Eingänge angeschlossen werden kann.
                            Gruß
                            Christian

                            Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                              #15
                              Zitat von t4chris Beitrag anzeigen




                              ...wenn Netzspannung auf ein außenliegendes Metallteil gelangen sollte.

                              ...dass das symmetrische Ausgangssignal (L/R) der DI-Box über XLR-Kabel an zwei Mikrofon-Eingänge des Mischpults angeschlossen wird
                              Bei einem Plastikgehäuse eher unwahrscheinlich. Sag bloß, die haben dem Genos ein Metallgehäuse spendiert?

                              Das symmetrische Ausgangssignal wird im besten Fall an den Symmetrischen Line Eingang angeschlossen.
                              Dort können ach bedenkenlos direkt unsymmetrische NF Kabel angeschlossen werden. Sogar mit über 3m Länge und es kann sogar sein, dass nichts brummt.

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