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Clavinova CVP-207 - Berührungsspannung

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    Clavinova CVP-207 - Berührungsspannung

    wir besitzen ein Yamaha Clavinova CVP-207. Folgendes ist geschehen: Vor kurzem hat 2x der FI-Schutzschalter ausgelöst, an dem das Clavinova angeschlossen ist, während am Clavinova musiziert wurde.

    Wir haben uns dann auf die Fehlerursache begeben und haben mit Erschrecken festgestellt, dass im ausgeschaltetem Zustand an den 3 Fußpedalen 101 Volt Wechselspannung gegen Erde anliegt, je nach dem wie der Eurostecker eingesteckt ist. Gegen dem Fußboden (Nadelfilz) sind es immer noch ca. 60 Volt Wechselspannung.

    Im eingeschaltetem Zustand liegen ca 50 Volt Wechselspannung am Pedal zu Erde an. Anscheinend fließt so viel Strom Richtung Erde ab, das der FI auslöst, wenn der Fuß mit dem Erdboden und Pedal eine Verbindung herstellt.

    Wie kann es sein, dass der FI auslöst (0,3 mA), obwohl gemäß VDE VDE 0100 Teil 410, 412.2.1.1 der Berührstrom bei Schutzklasse II nicht größer als 0,25 mA sein darf? Wir können doch nicht jedes mal beim Musizieren den FI zurücksetzen.

    Bis auf weiteres haben wir das Clavinova außer Betrieb genommen.

    Hat einer eine Lösung?

    Liege Grüße

    Bernhard

    #2
    Sollte die Frage wirklich ernst gemeint sein, woran ich wirklich Zweifel habe.
    Sollte das nur ansatzweise stimmen das am Pedal 100 Volt anliegen, dann sollten bei jedem halb denkenden Mensch die Alarmglocken angehen und Kontakt bei einem Fachmann suchen.

    Alles andere ist grob fahrlässig.

    Der kann prüfen ob was mit dem Instrument nicht in Ordnung ist von dem ich ausgehe und sich dann den Defekt beheben.

    Der FI wurde ja nicht aus Spass in die Verteilung gebaut um Leute zu ärgern die musizieren!
    >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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      #3
      Bitte zum Thema zurückkehren!
      Moderator
      Keyboard Forum
      YAMAHA Music Europe GmbH

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        #4
        Mr.Rap hat schon das richtige gesagt. Was war da am Thema vorbei Herr Moderator???
        Kannst es ja in den Kloenschnack verschieben!

        Ich werfe da mal was in den Raum:
        Ein normaler FI-Schutzschalter, wie er in jeder Unterverteilung verbaut sein sollte, schaltet bei 30mA (Es gibt auch Ausnahmen) und nicht bei 0,3mA !
        Die maximal 0,25mA Berührungsstrom sind nur für eine entsprechende Messung der Schutzklasse 2 zu sehen. Wenn man mehr mißt, ist was Faul !

        Da bei Euch der FI rausfliegt, wenn das Gerät gespielt wird, dann würde auch ich Euch raten, das Gerät außer Betrieb zu nehmen und zu einem Fachmann
        zur reparatur zu bringen. Offensichtlich scheint das Netzteil defekt zu sein.
        viele Grüße
        Jürgen

        ---------------------------------------------------------------
        Meine Key's & Synth's:
        Key 1: Yamaha Tyros 5 -76 (2GB);
        Key 2: Yamaha 9000pro (64MB) mit PLG150-DX (DX7) Erweiterung;
        Key 3: Roland D50 Synth mit Musitronics Erweiterung;
        Key 4: Yamaha W7 Synth V2
        Key 5: Korg DSS1 Sampler
        Korg Triton Rack; Roland JV1080; Roland JV1010; Kawai Phm
        Steuerung der Komponenten über MIDI mittels Miditemp MP88.
        iPad2 mit Songbook+ zum Steuern des Tyros 5 über WLAN

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          #5
          Hallo Jürgen,
          es wurden nur die Beiträge in diesem Thread wiederherstellbar entfernt, welche Off Topic waren, also absolut nichts mit dem Thema zu tun hatten! Die Antwort zum Thema von Mr.Rap steht nach wie vor da!
          Rumgezicke und sinnlose Anschuldigungen haben in diesem wichtigen Thema nichts verloren.
          Vielen Dank für das Verständis!
          Moderator
          Keyboard Forum
          YAMAHA Music Europe GmbH

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            #6
            Hallo Bernhard,

            eine Messung Pedal gegen Nadelfilz kommt mir doch etwas "spanisch" vor, ebenso ungewöhnlich ein Fi mit 0,3 mA. Das Problem hatten wir schon einmal beim Tyros 1, wo kein Schutzleiteranschluß vorhanden war. Da hatten sich die Sänger beschwert, dass ein Mikro Kribbeln an den Lippen erzeugte. Normalerweise sollte die Spannung, die durch Entstörkondensatoren im Schaltnetzteil entsteht, bei einer Erdung sofort zusammenbrechen und weit unter einem mA liegen. Du könntest dir vom Elektriker eine Netzbuchse mit Schutzleiter anbauen lassen, dann ist das Problem gelöst.

            Gruß Elmar
            Zuletzt geändert von TyrosOpa; 31.08.2018, 09:21.
            Tyros 5, Wersi-Helios

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              #7
              Ich hatte das mal mit einem Gitarristen, der ist einfach umgefallen und wurde mit dem Notarzt in die Klinik gebracht. Heute lebt er leider nicht mehr.

              Ein Elektriker ist in den wenigsten Fällen ein Fachmann für Geräte, deshabl gibt es eigentlich nur einen Weg ab zum Fachmann und der ist eine Service Werkstatt von Yamaha!
              >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                #8
                Hallo Elmar,
                Zitat von TyrosOpa Beitrag anzeigen
                ... Normalerweise sollte die Spannung, die durch Entstörkondensatoren im Schaltnetzteil entsteht, bei einer Erdung sofort zusammenbrechen ...
                das CVP-270 (Markteinführung meines Wissens 2001) hat KEIN Schaltnetzteil, sondern ein konventionelles Netzteil (Netztrafo mit mehreren Sekundär-Anzapfungen und nachgeschalteten Gleichrichtern sowie Spannungsregler-ICs 5V und 12V).


                @Bernhard1965

                ICH empfehle hier, NICHT "rumzubasteln", sondern das Instrument bei einem YAMAHA Service-Center überprüfen zu lassen. Entsprechende Adressen findest du über diese Webseite:

                ---> https://de.yamaha.com/de/support/ser...tor/index.html


                Du könntest dich auch per E-Mail oder telefonisch an den Yamaha Support in Rellingen wenden:

                Kontaktformular ---> https://member.europe.yamaha.com/contact

                Telefonnummer ---> https://de.yamaha.com/de/imprint


                Eine weitere Möglichkeit wäre, zunächst mit Andrea Altmann (Mitarbeiterin im technischen Support bei Yamaha in Rellingen) Kontakt aufzunehmen, z. B. über eine Private Nachricht (PN) hier im Forum an den Usernamen "Andrea".


                Viel Erfolg!


                P.S.
                Sicherheitshalber empfehle ich, auch die Haus-Stromverteilung von einem Elektro-Meister überprüfen zu lassen. Auch hier kann es gelegentlich zu schwerwiegenden Problemen kommen. Mir ist z. B. ein Fall bekannt, wo durch eine Unterbrechung des Neutral-Leiters in der Verteilung (am FI-Schalter) zeitweise 400 Volt (anstatt 230 Volt) zwischen der Phase und dem Neutral-Leiter der Hausstromkreise anlagen. Dies ist natürlich nicht gerade "ideal", und viele Geräte können dadurch stark beschädigt werden.
                Zuletzt geändert von t4chris; 31.08.2018, 10:09. Grund: P.S.
                Gruß
                Christian

                Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                  #9
                  Zitat von t4chris Beitrag anzeigen
                  Sicherheitshalber empfehle ich, auch die Haus-Stromverteilung von einem Elektro-Meister überprüfen zu lassen. Auch hier kann es gelegentlich zu schwerwiegenden Problemen kommen. Mir ist z. B. ein Fall bekannt, wo durch eine Unterbrechung des Neutral-Leiters in der Verteilung (am FI-Schalter) zeitweise 400 Volt (anstatt 230 Volt) zwischen der Phase und dem Neutral-Leiter der Hausstromkreise anlagen. Dies ist natürlich nicht gerade "ideal", und viele Geräte können dadurch stark beschädigt werden.
                  Kann ausgeschlossen werden, da mehrmals durchgemessen (N-PE (OV), L-N (230V), L-PE (230V) und zwar vor und nach dem FI. Jede Steckdose wurde geprüft, ob der FI auslöst (Duspol) und ob richtig verdrahtet. (Die Elektrik wurde erst vor 8 Wochen komplett erneuert). Ebenso der Boden (Davor war eine Art Linoleum Boden verlegt, der hat gut isoliert)

                  Beim Auslösestrom habe ich mich tatsächlich verschrieben, sollte 30 mA heißen. Berührstrom sollte nach VDE 0701/0702 <0,5 mA sein. Daher muss etwas gewaltig faul sein, wenn der FI auslöst.

                  Grüße

                  Bernhard

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                    #10
                    Zitat von MrRap Beitrag anzeigen
                    Sollte die Frage wirklich ernst gemeint sein, woran ich wirklich Zweifel habe.
                    Sollte das nur ansatzweise stimmen das am Pedal 100 Volt anliegen, dann sollten bei jedem halb denkenden Mensch die Alarmglocken angehen und Kontakt bei einem Fachmann suchen.

                    Alles andere ist grob fahrlässig.
                    Die Alarmglocken sind angegangen, das Gerät wurde außer Betrieb gesetzt (Euro Kabel wurde entfernt)

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Bernhard1965 Beitrag anzeigen
                      Die Alarmglocken sind angegangen, das Gerät wurde außer Betrieb gesetzt (Euro Kabel wurde entfernt)
                      Deshalb sind solche Diskussionen in einem solchen Forum der falsche Platz!
                      Das ist eine Sache für einen Fachmann und das geht wohl kaum über eine Ferndiagnose oder einen Duspoltest ob der FI auslöst.

                      Nur zur Info, man stirbt nur einmal. Wer dann Tod ist wird es für immer bleiben!
                      >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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