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Genos - mit Voicelive Touch 2

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    Genos - mit Voicelive Touch 2

    Hallo zusammen,

    nutzt jemand von euch den Genos in Kombination mit dem Voicelive Touch 2? Ich bin vor einigen Tagen vom Voicelive Touch umgestiegen.
    Mit dem neuen Gerät habe ich den Eindruck, dass manche Harmonien schief klingen, was bei dem Vorgänger nicht so war. Ich vermute, dass es an den Midi Einstellungen liegt.
    Ich nutze ihn sowohl mit Styles, als auch mit Midis. Kanal ist auf 16 eingestellt (am Genos und am Voicelive Touch 2).

    Wenn jemand die Kombination nutzt, wäre ich über Infos (evtl. Screenshots) von den Einstellungen sehr dankbar.

    Vielen Dank im Voraus

    Gruß

    Ray
    Gruss

    Ray

    http://www.alleinunterhalter-ray.de

    #2
    Moin Ray,

    Vielleicht hilft Dir das auch etwas weiter.
    https://forum.yamaha-europe.com/foru...erbinden/page2

    Deine Angaben zu den Midikanälen sind ja relativ. Wenn Du mit Styles spielst, sollte ja der GENOS Sendekanal für "Left" oder "PAD"
    identisch mit dem VL Eingangskanal sein. Auch solltest Du ja zumindest heraushören, ob der VL auf Akkordwechsel reagiert oder nicht.
    Dann weisst Du ob ein Midisignal ankommt.

    Für Midis gibt es andere Experten.Es gibt da ja eine sogenannte Vocalistenspur, welche auf einem entsprechenden Kanal liegt.
    Der muss meines Wissens ja nicht zwingend 16 sein.

    Gruss

    Adolf

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      #3
      Hallo Ray,

      falls noch nicht geschehen, prüfe bitte, ob die aktuelle Firmware (V1.2.00 B61) auf deinem VL Touch 2 installiert ist (wird unter "Setup" auf der letzten Displayseite angezeigt).

      Zum Aktualisieren der Firmware verbindest du den VLT per USB-Kabel mit dem PC und startest dort das Programm "VoiceSupport" (Download unter tc-helicon.com ---> Support ---> Downloads).

      Ich empfehle, am VLT den Parameter "MIDI CTRL" zur Verbindung mit dem PC auf "USB" einzustellen und für den "Normalbetrieb" auf "MIDI". Die Standardeinstellung "MERGE" sollte nicht verwendet werden.


      P.S.
      Ich steuere den Voice Live Touch 2 vom Keyboard (T5/Genos) ausschließlich per AUDIO-Signal an (Kopfhörerbuchse am Keyboard ---> AUX IN am VLT). Parallel dazu verwende ich die MIDI-Ansteuerung des VLT für ein MIDI-Akkordeon.
      Gruß
      Christian

      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

      Kommentar


        #4
        Hallo Chris,

        an Dich mal kurz die Frage: Warum Akkordeon nicht auch Audio ?

        Gruss

        Adolf

        Kommentar


          #5
          Hallo Alfred,
          Zitat von Hamberger_Adolf Beitrag anzeigen
          Hallo Chris,

          an Dich mal kurz die Frage: Warum Akkordeon nicht auch Audio ? ...
          die MIDI-Ansteuerung des VLT2 vom Akkordeon aus (Kanal 2 / Akkordknöpfe) verwende ich, weil eben die MIDI-Buchse des VLT2 noch frei ist. Außerdem wird im Zweifelsfall eine MIDI-Ansteuerung eher "besser" sein, da eben der VH-Prozessor nicht erst die Harmonien aus einem Audiosignal errechnen muss.

          Zusätzlich hängt mein Soundmodul (Soli Tradition) aber auch noch per AUDIO am VLT2: Dies hat den Vorteil, dass ich auch ein Signal vom Soundmodul habe, wenn ich am Akkordeon nur BÄSSE drücke (jedoch keine AKKORDE).

          An der AUX IN Buchse des VLT2 verwende ich ein Kabel "3,5 mm Stereo-Klinke auf 2*Mono-Klinke". Einer dieser 6,3 mm Klinkenstecker ist an der T5/Genos Kopfhörerbuchse angeschlossen, der andere Klinkenstecker an einem Audio-Ausgang des Soundmoduls.



          Und nicht zu vergessen: Im VLT2 ist ja auch noch ein Mikrofon eingebaut. Falls aus irgendeinem Grund der VLT2 mal mit den eingespeisten AUDIO- bzw. MIDI-Signalen "nichts anfangen" kann, wird dieses interne Mikrofon zur Harmonie-Erkennung herangezogen.
          Zuletzt geändert von t4chris; 20.02.2019, 14:50. Grund: Bild eingefügt
          Gruß
          Christian

          Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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            #6

            Hier mal ein Beispiel warum man sich Gedanken machen Sollte welche Ansteuerung wirklich sinnvoll ist und nicht nur weil es irgendeiner sagt dass es funktioniert.

            Grundsätzlich sollet ich mich daran orientieren was ich als Möglichkeit der Ansteuerung habe.

            Hier ein Beispiel:
            Spiele ich mit Style oder Midifile ist eine Ansteuerung über einen AUX IN völliger Blödsinn.

            Spiele ich mit MP3, MP4, mit einer Gitarre, einem Piano ohne Midi so ist es eine gute Alterntive über den AUX IN den Vocalizer zu steuern oder über den Scalemodus oder feste Tonhöhenverschiebungen.

            Nein das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern beruht auf der guten alten Physik die keiner von uns aushebeln kann.

            Um einen Akkord zu berechnen ist der einfachste Wege dem Vocalizer per Midi mitzuteilen um welche Noten es sich handelt. Hier wird die Akkorderkennung ohne spürbare Verzögerung umgesetzt und der Vocalizer weis um welche Tonhöhe es sich handelt.

            Das ist die Basis für jeden Vocalizer wenn er ein Signal der Stimme/Microfon verarbeiten muss.

            Gehen wir jetzt von dem Weg über Audio IN aus so hat der Vocalizer nur ein paar Millisekunden Zeit um das Audiomaterial zu analysieren. Dass genau in dieser Zeit die richtigen Frequenzen enthalten sind die eine Berechung des richtigen Akkords zustandebringen. ist wie in der Lotterie. Je länger die Analyse ist umso besser ist das Ergebnis wie man an dem Bild Akkorderkennung 2 sehen kann. Hier wird der ganze Song analysiert und dann aufgrund dieses Material die Akkorde berechnet.
            Hier ist die Trefferquote schon erheblich höher und liegt aber sicher immer noch bei unter 80% dass die Akkorde richtig erkannt wurden.
            Gehen wir jetzt von der Akkorerkennung 1 aus wie sie bei Vocalizeren über den Aux In verwendet werden so wird die Trefferquoten schon erheblich geringer.

            Das bedeutet dass man einen Weg finden muss die Zeit so kurz wie möglich zu halten um Akkorde zu erkennen aber lang genug um ein vernünftiges Ergebniszu erzielen.

            So sieht der Weg aus wie die Akkorderkennung funktioniert.

            Jetzt kommt aber die eigentliche Umwandlung des Trägersignals der Stimme über das Mikrofon.
            Auch das Mikrofon wird erst mal Digital umgewandelt um daraus über Algorithmen dann einen 2, 3 oder Mehrstimmigen Chor erzeugt zur normalen Stimme. Auch das benötigt eine gewisse Verzögerungszeit.

            Nehme ich die Verzögerung die ich benötige wenn über Aux In ein Signal ausgewertet wird dann durch den Prozessor geht und dann noch die Stimme veränder wird so kommen wir schon in Verzögerungen die auch für ungeübte Ohren hörbar werden.

            Vergleiche ich das mit der Verzögerung die passiert wenn ein Midisignal dem Vocalizer die Noten mitgibt der dann auch die gleiche Zeit zum Analisieren der Mikrofonstimme benötigt wird es wesentlich schneller zu einem Ergebnis kommen.

            Noch schlimmer wird es wenn man über das Audiosignal die Tonhöhe ermittelt und einen Begleitautomaten steuert z.B. mit einer Gitarre, so habe ich Verzögerungen von 30 - 40 Millisekunden.

            Aus dem Grund sollte mir klar sein wenn ich die Möglichkeit habe einen Vocalizer mit Midi zu steuern dann sollte ich immer diesen Weg gehen.

            Midi ist in der Verarbeitung viel schneller als die Audioerkennung und es wird nur die Verzögerung der Gesangsbearbeitung benötigt aber keine weiter Zeit um die Akkorde zu erkennen.

            Für welchen Weg man sich entscheidet muss jeder selber wissen, die einen geben sich eben auch mit falsch gespielten Akkorden zufrieden aus welchen Gründen auch immer und andere empfinden es als unangenehm wenn die Stimme zur Begleitung in F eine ganz andere Tonart begleitet.

            Deshalb ist es manchmal hilfreich sich über ein Effektgerät in dem Fall der Vocalizer von TC nachzudenken was da überhaupt passiert. Dann ist es oft ganz einfach Dinge zu verstehen warum sie keinerlei Sinn ergeben wie eben einen Vocalizer über Audio anzusteuern wenn eigentlich ein Midisignal vorhanden ist.

            Jeder der einfach mal eine kurze Aufnahme macht mit den unterschiedlichen Ansteuerungen wird merken wie grausam eine Stimme klingen kann.

            In diesem Sinne viel Spass beim verbiegen des Mikrofonsounds.
            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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