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Genos: Die Reise geht weiter

Seit seiner Markteinführung begeistert Yamahas revolutionäres Workstation-Keyboard Genos viele Musiker auf der ganzen Welt – ob auf der Bühne, im Studio oder Zuhause.

Die Rückmeldungen und Erfahrungen zahlreicher Anwender haben uns viele Anregungen gegeben, mit der Firmware-Version 1.4 einen Schritt weiter zu gehen:

Dieses umfangreiche Update bietet unter anderem neue Möglichkeiten für Live Control und ermöglicht einen noch flexibleren Einsatz der zuweisbaren Funktionen. Neben Verbesserungen der Benutzeroberfläche wird es dann auch möglich sein, den Displayinhalt auf einem externen Bildschirm darzustellen.

Die Version 1.4 wird ab Juni 2019 als kostenloses Update zur Verfügung stehen. Yamaha möchte so den Kundenwünschen noch ein Stückchen näher kommen, um in neue Dimensionen aufzubrechen... und die Reise ist noch nicht zu Ende.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für Ihre Unterstützung.

https://www.youtube.com/watch?v=CEkJO1dq5xU
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Genos - Style Creator

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    Genos - Style Creator

    Hallo zusammen,
    ich würde mir beim Style Creator mehr Möglichkeiten wünschen; konkret dies: In der Funktion "REC CHANNEL" ist die Auswahl auf "Rhy2" gesetzt. Man kann auch einen anderen Channel wählen, aber dann kommt eine Meldung: "Die Daten des ursprünglichen Styles müssen vor der Aufnahme gelöscht werden..." Ich wollte diese Aufnahme aber gar nicht löschen, sondern per Step Record nur etwas daran verändern (eine Oktave tiefer setzen). Step Record kann man aber nur bei Rhy1 und Rhy2 einsetzen.

    So ging es mir auch bei anderer Gelegenheit. Das Intro 3 eines Styles war für mein Stück nur unter der Bedingung brauchbar, dass der Einzähler im ersten Takt gelöscht werden kann. Ich habe aber keinen Weg gefunden, dies zu bewerkstelligen. Yamaha scheint dem User beim Style Creator nicht viele Möglichkeiten geben zu wollen, das konnten wesentlich ältere Keyboards anderer Hersteller besser
    Viele Grüße
    Rainer

    #2
    Hallo Rainer,
    Um Dinge zu verändern musst du sie im Grund verstehen. Ein Style von Yamaha kannst du mit Korg, Ketron das sind die mir bekannten Formate nicht vergleichen. Der Aufbau ist komplett unterschiedlich.

    Um nur ein Beispiel zu nennen haben die Hersteller in ihrem Bereich zum Einspielen von Style so ziemlich ähnliche Möglichkeiten. Worin sich aber einiges unterscheidet ist z.B. das Routing im CASM Bereich des Styles.
    Dort kannst du diversen Akkortypen zuordnen welcher der 16 zur Verfügung stehenden Midikanäle im Arranger aufgerufen wird.

    Bei Ketron ist es z.B. so dass du für jeden Part z.B. Variation A 8 Spuren zur Verfügung hast was in einem Style z.B. immer 24 Midispuren ausmacht. So kannst du bei jedem Akkordtype auch auf unterschiedlich eingespielte Muster greifen. Auch haben z.B. Ketron hier eine Beschränkung im Keyboard aber an der externen Software für das Erstellen von Styles hast du komplett Zugriff.

    So auch bei Yamaha. Da ein Stylecreator mit allen Bereichen wohl kaum ein Mensch nutzen würde so berschenken sich die Hersteller auf grundliegende Funktionen die in der Regel den meisten ausreichen. Hinzu kommt das du für Yamaha wirklich viele Tools bekommst und sehr viel im Grundmuster selber erstellen zu können.

    Man sollte nicht zuviel erwarten es ist und bleibt eben ein Entertainerkeyboard.

    Zu deiner Frage zu deiner Oktave tiefer. Hast du dir mal Gedanken gemacht was in der Regel passiert wenn du die einen Bereich im Style um eine Oktave tiefer oder höher setzt. Die Antwort ist einfach. "eigentlich nicht viel" denn der Arranger hat einen bestimmten Bereich indem sich die Töne befinden und alles was darunter oder darüber ist also auserhalb des natürlich klingenden Bereich wird wieder nach unten veschoben.
    Es gibt aber 2 Möglichkeiten um das zu verändern.

    Hierfür erstellst du dir eine neue Voice und setzt hier die Oktavlage nach oben oder unten wie du willst und du rufst den Sound im Style auf. Als Alternative kannst du im Style im Stylecreator den Notenbereich einschrenken auf den Bereich wo du eben die Töne haben willst.

    Sollte es dir noch nicht ausreichen hast du die Möglichkeit im Keyboard mit einem Midikabel und dem Routen der Midisignale über den Midi In und Out im Midimenü Beriche aus dem Style in ein Multipad zu spielen und hinterher auf einen anderen Berich im Style zu spielen.

    Das sind 3 Möglichkeiten direkt am Keyboard. Veränderungen am Style mache ich immer in einer DAW und einem CASM Editor so hast du die grösste Möglichkeit einen Style an die Vorstellungen anzupassen.

    viel Spass.
    >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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      #3
      Hallo Rainer,

      das Thema "Tonhöhe eines Style-Parts ändern (oktavieren)" hatten wir hier schon öfters diskutiert.

      Schau bitte mal hier (bitte auch den Links dort in Beitrag #2 folgen!) :

      ---> https://forum.yamaha-europe.com/foru...tonhöhe-ändern

      Falls du weitere Fragen haben solltest, melde dich bitte einfach hier nochmals.


      P. S.
      Um welchen (Genos Preset-)Style geht es denn bei deiner zweiten Frage (bezüglich "Löschen des Einzählers beim Intro 3" )?
      Zuletzt geändert von t4chris; 05.04.2019, 10:07. Grund: P.S.
      Gruß
      Christian

      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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        #4
        Hallo

        manchmal geht's, manchmal nicht. Ich hab den Style-Creater ausgetrickst indem ich die Spur gelöscht, und dann vom gleichen Style wieder hineinkopiert habe. Dann konnte ich die Spur mit step bearbeiten. Ging aber nicht immer. So richtig überrissen hab ich es noch nicht, aber einen Versuch wäre es wert.

        Gruß Kieri

        Genos

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          #5
          Na und was hast du dann eigentlich gemacht Kiri? Du hast nicht eine Spur gelöscht sondern mehrere die auf einen Track geroutet waren.
          >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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            #6
            wie gesagt, so genau hab ich das noch nicht überrissen. Ich hab im Step-Editor die Notenlängen der Baßspur vom German Walzer verlängert und der Style läuft einwandfrei. Dieser kurze Bass auf MV A gefiel mir nicht.

            Ist halt nicht ganz unkompliziert dieser Style-Creator aber letztlich krieg ich immer alles hin was ich brauch. Notfalls mit CASM und Logic.

            Gruß Kieri

            Genos

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              #7
              t4chris: Es ist kein Preset - Style, sondern der stammt vom Soundwonderland und hat den Namen "BayCloudShuffle". Im Originallied (Biscaya) wird das Intro 3 ohne den Einzähler verwendet, das ist die Passage mit dem Xylophon.

              MrRap: Die Möglichkeit der Beeinflussung und Neuerstellung von Styles war bei meinem alten Keyboard (alte Roland E-Serie) so aufgebaut, dass der User mit dem Instrument mehr Möglichkeiten hatte, Styles zu erstellen und zu bearbeiten. Auch die Tatsache, dass hier bei den Varianten 2 und 3 nicht nur ein Fill In vorhanden war, sondern Fill Up und Fill Down, ließ der Kreativität mehr Raum, zumal die Taktanzahl auch nicht begrenzt war.

              Ich will auch nicht meckern, es fiel mir nur auf, dass Yamaha's Style Creator vergleichsweise enge Grenzen setzt. Ich wäre zufrieden, wenn es zum Ausgleich fehlender Möglichkeiten direkt am Instrument eine Softwarelösung für den PC gäbe. Vielleicht gibt es sie und ist mir nur noch nicht bekannt.
              Viele Grüße
              Rainer

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                #8
                Ja es gibt eine PC Software, die kann dir Kiri erklären er ist ein Styleprogrammierer und kennt sich damit aus oder du wendest dich dahin wo du den Style gekauft hast. Die haben auch die Mac Software für die Bearbeitung.
                >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                  #9
                  Hallo Rainer,

                  du könntest einfach hier im Forum eine Private Nachricht (PN) an den Usernamen "Heidrun" schreiben: Sie ist die Inhaberin von Soundwonderland und kann dir bezüglich des dort gekauften Styles sicher weiterhelfen. Vermutlich hat Heidrun den Style selbst programmiert.

                  Falls du dich mit der Midifile-Bearbeitung in MIDI-Sequencer-Programmen/DAWs (z. B. Cubase, Logic, Cakewalk/Sonar usw.) einigermaßen auskennst, kannst du beispielsweise folgendermaßen vorgehen:

                  1. Informiere dich möglichst gut über das Yamaha Style File Format (SFF1 bis einschließlich Tyros2/PSR-S900, SFF2 (= SFF GE) ab Tyros3/PSR-S910 bis hin zu den aktuellen Modellen) sowie über die Grundlagen der Yamaha Style-Programmierung:

                  ---> https://heidruns-musikerseiten.de/ke...programmierung
                  ---> http://www.wierzba.homepage.t-online.de/stylefiles.htm
                  ---> http://www.jososoft.dk/yamaha/docs_specs.htm


                  2. Mit dem PC-Programm "Style Split & Splice" von Jørgen Sørensen kannst du ein Yamaha Style-File in zwei separate Files aufteilen, nämlich ein Standard-Midifile (.mid) und ein "Non-MIDI-File". Letzteres enthält unter anderem den CASM-Teil (Steuerteil) des Style-Files.

                  Das so entstandene Midifile kannst du dann (in gewissen Grenzen) in einem Sequencer-Programm bearbeiten, also z. B. den genannten Einzähler löschen. Nach Abschluss der Bearbeitung speichert (exportiert) man das Ergebnis im Sequencer wieder als Midifile (im Format SMF0) und fügt dieses File mit dem Programm "Style Split and Splice" wieder mit dem "Non-MIDI-Teil" zu einem funktionsfähigen Style-File zusammen.

                  Das hört sich zugegebenermaßen recht kompliziert an. Mit ein wenig Übung ist so etwas jedoch sehr schnell gemacht.


                  Viel Erfolg!


                  P.S.
                  Bei größeren Änderungen am MIDI-Teil eines Style können auch Änderungen im CASM-Teil nötig sein. Hier wird's allerdings dann schon etwas komplizierter. Hinzu kommt, dass die frei verfügbaren CASM-Editoren das SFF2-Format bisher nicht unterstützen. Das einzige, verfügbare Style-Bearbeitungsprogramm, das SFF2 unterstützt, ist meines Wissens "StyleMagic YA" vom polnischen Hersteller Midisoft:

                  ---> http://www.midisoft.pl/en/
                  Gruß
                  Christian

                  Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                    #10
                    Chris
                    die software von midisoft ist sehr gut und ist sff2 im casmteil sehr einfach editierbar.

                    leider nur für Windows aber das is verschmerzbar
                    >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                      #11
                      Vielen Dank für die Informationen. Das sieht nach viel Arbeit aus, vor allem Lern-Arbeit. Das braucht Zeit und die werde ich mir nehmen.
                      Viele Grüße
                      Rainer

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                        #12
                        Du wirst sehen du wirst von den Möglichkeiten belohnt, gerade wenn du dann noch mit Audio in Styles arbeitest
                        >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                          #13
                          Zitat von MrRap Beitrag anzeigen
                          Hallo Rainer,
                          Um nur ein Beispiel zu nennen haben die Hersteller in ihrem Bereich zum Einspielen von Style so ziemlich ähnliche Möglichkeiten. Worin sich aber einiges unterscheidet ist z.B. das Routing im CASM Bereich des Styles.
                          Dort kannst du diversen Akkortypen zuordnen welcher der 16 zur Verfügung stehenden Midikanäle im Arranger aufgerufen wird.

                          So auch bei Yamaha. Da ein Stylecreator mit allen Bereichen wohl kaum ein Mensch nutzen würde so berschenken sich die Hersteller auf grundliegende Funktionen die in der Regel den meisten ausreichen. Hinzu kommt das du für Yamaha wirklich viele Tools bekommst und sehr viel im Grundmuster selber erstellen zu können.
                          Hallo Martin,
                          sehr gut und informativ erklärt!

                          Mittlerweile wäre ein offizieller Stylist für Hobbyprogrammierer ein netter Zug. Kann nur kaum jemand supporten. Vielleicht ein Grund der Zurückhaltung.

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                            #14
                            Der Support wäre kaum denkbar denn um heute einen hochwertigen Style erstellen zu können brauchst du den vertrauten Umgang mit einer DAW, einen Gitarrenspieler und Drummer.
                            Hinzu kommt noch die Fähigkeit das Stylerformat in seinem Aufbau zu kennen.
                            Diese Kombination macht es einem Support eigentlich unmöglich was man auch bei den Stylefirmen deutlich sehen kann.

                            die einen produzieren für mehrere Hersteller und nutzen so nur 20 % der Möglichkeiten.
                            Oder es gibt Leute die direkt am Key einspielen auch da werden sie wohl die Grenze nicht überschreiten.
                            Dann da St du noch eine Hand voll die mit dem Stylishen werkeln und so das Maximum erreichen könnten.

                            um Styles am Limit des möglichen zu programmieren bräuchtest du ein Tea. Von ein paar Leuten wo jeder sich in dem Fachgebiet auskennt.

                            und da sollten wir mal eine Blick über den Tellerrand d
                            schauen. Warum gehen andere Hersteller weg von Styleformaten wo Mididaten das Keyboard steuern.
                            habe ic einen eigenen Gitarrencontent so kann jeder Endverbraucher aus zig Begleitmustern und Spieler und Gitarren wechseln.

                            ein geb einfaches Beispiel is z.b. der Drummer in der Software Logic. Die Arbeitsweise kommt immer mehr da du damit sehr flexibel bist.
                            Der Vorteil daran ist klar auf der Hand . Die Styleerstellung wäre ein Kinderspiel und du hast im Keyboard schon mal 10 Millionen Styles aus verschiedenen Gruppen zur Auswahl.
                            Auch wäre ein Styleaustasch über eine online Datenbank möglich. Wie es bei Gitarrenspielern und Effektboards schon jahrelang möglich ist.
                            Ich habe einen Gitarrenmodus komplett entwickelt und war vor ein paar Wochen überrascht wie ähnlich der meinem Konzept war wie er im Genie verwendet wurde. Nur meine Sofwatw würde vor 18 Jahren schon präsentiert.
                            Heute ist das nicht mehr ganz zeitgemäß und ich würde Dinge sicher so machen das Gitasren z.b. noch realistischer und flexibler sind.
                            Die Möglichkeiten sind da.

                            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                              #15
                              Es gibt bei allen Herstellern gute Ideen, wie man Styles herstellt und am Instrument verändern kann. Mein Ideal wäre ein einheitlicher Standard. Dann könnte man Styles verschiedener Hersteller universell verwenden. Aber das wird natürlich ein Traum bleiben.

                              Mir sind ein paar prägnante Unterschiede aufgefallen, bei denen jeder Hersteller seine eigenen Stärken und Schwächen hat. Einen Nachteil bei Yamaha sehe ich z.B. darin, dass man hier pro Variante mit einem einzigen Fill In auskommen muss, während andere Hersteller zumindest für die Varianten 2 und 3 jeweils zwei Fills anbieten (Fill Up und Fill Down), was der Kreativität mehr Raum gibt. Auch musste ich früher jede Style-Passage oder Harmonie dreimal aufnehmen bzw. einspielen; für Dur, Mol und Septime-Akkorde jeweils getrennt. Das braucht man beim Genos nicht.
                              Der Vorteil allerdings war, dass man bestimmte Passagen so gestalten konnte, dass sie nur beim Greifen eines bestimmten Akkordes abgespielt wurde (z.B. beim Greifen eines Moll-Akkordes, nicht aber beim Dur-Akkord). Bei einem rein titelbezogenen Style konnte man damit schon ganz nette Sachen machen.

                              Und ich kann weiterhin nicht gutheißen, dass der Step Record Modus nur für die Rhytmus-Sektion (Rhy1 und Rhy2) und ansonsten nur für leere Sektionen nutzbar ist. Das müßte nicht sein. Vielleicht wäre das eine Anregung für das übernächste Software-Update :-)
                              Viele Grüße
                              Rainer

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