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Genos: Die Reise geht weiter

Seit seiner Markteinführung begeistert Yamahas revolutionäres Workstation-Keyboard Genos viele Musiker auf der ganzen Welt – ob auf der Bühne, im Studio oder Zuhause.

Die Rückmeldungen und Erfahrungen zahlreicher Anwender haben uns viele Anregungen gegeben, mit der Firmware-Version 1.4 einen Schritt weiter zu gehen:

Dieses umfangreiche Update bietet unter anderem neue Möglichkeiten für Live Control und ermöglicht einen noch flexibleren Einsatz der zuweisbaren Funktionen. Neben Verbesserungen der Benutzeroberfläche wird es dann auch möglich sein, den Displayinhalt auf einem externen Bildschirm darzustellen.

Die Version 1.4 wird ab Juni 2019 als kostenloses Update zur Verfügung stehen. Yamaha möchte so den Kundenwünschen noch ein Stückchen näher kommen, um in neue Dimensionen aufzubrechen... und die Reise ist noch nicht zu Ende.

Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für Ihre Unterstützung.

https://www.youtube.com/watch?v=CEkJO1dq5xU
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Tyros 5 - In the air tonight

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    Tyros 5 - In the air tonight

    Hallo Liebe Forumsmitglieder.
    Ich bin als Keyboard-Neuling in einer Band aufgenommen worden, wo wir unter anderem auch "In the Air Tonight" von Phil Collins spielen. In der Original Version scheint der Ton der Orgel immer wieder etwas anzuschwellen (besonders bevor: "I remember ) Wie mache ich das am Besten auf der Tyros 5? Einfach das Lautstärke Rad drehen? Das ist ein bißchen umständlich weil ich die Akkorde mit der linken Hand spiele, damit ich mit der rechten Hand diese hohen Klaviertöne zwischendurch und am Schluss spielen kann.. Mit dem Lautstärke Pedal funktioniert es noch weniger oder es passt nicht zur Tyros weil es schon älter ist? Könnt ihr mir da Tips geben? Oder gibt es Kurse für Yamaha Keyboards? Ich komme aus Österreich, aus der Nähe von Wien.
    LG Andrea

    #2
    Eigentlich weißt du ja bereits, wie man die Lautstärke regelt. Der Master-Volumeregler ist nach meiner Sicht dafür ungeeignet, da man die Finger von der Tastatur nehmen muss. Ein guter Spieler nimmt niemals die Hand von der Tastatur, abgesehen vom neuen Anschlag.
    Ein Volumenpedal kostet nicht die Welt.
    Wichtig ist hierbei, dass man am Tyros auch Einstellungen vornehmen kann, damit nicht der gesamte Klang geregelt wird, sondern nur einezeln Parts, wie beispielsweise die R1-3.
    Das wird beim Stylespiel oft falsch gemacht, wenn mit der Volumenregelung auch die Stylebegleitung geregelt wird.
    Ein anderer Name für das Volumenpedal ist die englische Bezeichnung "Expressionpedal", was ich deshalb noch besser finde.

    Wenn es ansonsten um Keyboardunterricht geht, würde ich mich nach einer Musikschule umschauen. Ohne gute Musikkenntnisse läuft am Keyboard leider nicht viel.
    Gruß Lutz

    Tyros 3

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      #3
      Hallo Andrea,

      herzlich willkommen hier im Yamaha Keyboard Forum!

      Zu deiner Anfrage:
      Zitat von AN-SI Beitrag anzeigen
      ... Ich bin als Keyboard-Neuling in einer Band aufgenommen worden, wo wir unter anderem auch "In the Air Tonight" von Phil Collins spielen. In der Original Version scheint der Ton der Orgel immer wieder etwas anzuschwellen (besonders bevor: "I remember ) Wie mache ich das am Besten auf der Tyros 5? Einfach das Lautstärke Rad drehen? ...

      ... Mit dem Lautstärke Pedal funktioniert es noch weniger oder es passt nicht zur Tyros weil es schon älter ist? ...
      Hierzu brauchst du auf jeden Fall ein so genanntes "Expression-Pedal", wie bereits von Lutz erwähnt. Ideal geeignet ist hier das Yamaha FC7:



      Auch manche Expression-Pedale anderer Hersteller funktionieren am Tyros5 ordnungsgemäß, allerdings nicht alle. Welches Pedal (genauer Typ!) hattest du denn bisher schon am Tyros5 probiert?

      Wichtig ist zunächst mal, dass das verwendete Pedal eine so genannten "Stereo-Klinkenstecker" hat (wie in der Abbildung oben), also ZWEI schwarze Ringe am Klinkenstecker, welcher somit DREI Kontakte hat (Schaft, Ring, Spitze).

      Wenn dies bei deinem jetzigen, vorhandenen Pedal der Fall ist, gehe bitte folgendermaßen vor:

      1. Schalte den T5 zunächst AUS.

      2. Schließe das Pedal an der "Assignable Foot Pedal"-Buchse "3 (VOLUME)" an, also von HINTEN gesehen an der LINKEN der drei Foot Pedal Buchsen. (Bitte Pedale IMMER am ausgeschalteten Keyboard anschließen!)

      3. Schalte dann den T5 EIN.

      4. Wenn das Main-Display angezeigt wird drückst du kurz den Taster [DIRECT ACCESS] und bewegst/trittst dann kurz das Pedal.

      5. Dadurch sollte automatisch das entsprechende Pedal-Einstell-Display erscheinen. Wenn nicht, ist das verwendete Expression-Pedal entweder nicht für den T5 geeignet (zumindest nicht ohne elektrische Änderungen am Pedal durch einen Fachmann), oder das Pedal ist schlicht defekt.

      6. Wenn sich das Pedal-Einstell-Display wie beschrieben geöffnet hat, befindest du dich automatisch auch gleich in der richtigen ZEILE für die Buchse, an der das Pedal angeschlossen ist (in deinem Fall "3").

      7. Beim Einschalten ist beim T5 für die Pedal-Buchse 3 IMMER automatisch die Funktion "VOLUME" (Lautstärke) eingestellt, allerdings werden zunächst ALLE PARTS davon beeinflusst. Es wird also zunächst die Gesamtlautstärke mit dem Pedal geregelt (was natürlich in deinem Fall nichts bringt).

      8. Teste aber nun bitte zunächst, ob sich mit dem Pedal die Gesamtlautstärke des T5 regeln lässt. Du solltest also mit dem Pedal die Lautstärke bis auf Null herunterregeln können. Bei voll durchgetretenem Pedal hast du dieselbe Lautstärke wie ohne angeschlossenes Pedal.

      9. Wenn dies ordnungsgemäß funktioniert, entfernst du im Pedal-Einstell-Display in der Zeile "3 VOLUME" alle Haken bis auf die Parts RIGHT 1, 2, 3. Dies erreichst du, indem du die restlichen Parts über die Taster unterhalb des Displays auf OFF schaltest.

      10. Dies wäre nun eine Grundeinstellung, mit der man viele Songs spielen kann: Die RIGHT-Parts werden vom Volumen-Pedal beeinflusst, die restlichen Parts nicht.

      11. Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du jedoch bei diesem speziellen Songtitel (nur) die Lautstärke der linken Hand mit dem Pedal regeln können. In diesem Fall müsstest du eben für das Volumen-Pedal nur den Part "LEFT" aktivieren und alle anderen Parts auf OFF schalten.

      12. Damit du die eben beschriebenen Einstellungen nicht beim nächsten Neustart des T5 wieder erneut durchführen musst, solltest du die Pedal-Einstellungen in (mindestens) eine REGISTRATION speichern.

      Hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder du arbeitest mit so genannten "Setup-Registrationen", in denen bestimmte Grundeinstellungen gespeichert sind, unter anderem eben auch die Pedal-Einstellungen, oder du speicherst die Pedale in ALLEN deinen Regs mit. Letztere Möglichkeit bietet sich an, wenn du mit verschiedenen Pedal-Zuordnungen arbeitest, dann sind die Pedal beim Aufrufen einer Reg immer gleich automatisch richtig eingestellt. Allerdings ist es dann sehr zeitaufwändig, GLOBAL etwas an den Pedal-Einstellungen zu ändern.

      Für den Anfang empfehle ich dir daher, die Pedale NICHT mit in den Spiel-Registrationen zu speichern, sondern eben mit Setup-Regs zu arbeiten. Du rufst also dann ZUERST eine deiner Setup-Regs auf, welche eben die "richtigen" Pedal-Einstellungen enthält, und DANN erst die gewünschte Spiel-Registration. Wenn in den Spiel-Registrationen KEINE Pedal-Einstellungen mitgespeichert sind, bleiben die aktuellen Einstellungen solange erhalten, bis du eben eine andere Setup-Reg aufrufst.


      Ich hoffe, meine Hinweise helfen dir weiter! Viel Erfolg!
      Zuletzt geändert von t4chris; 15.04.2019, 19:15. Grund: Tippfehler
      Gruß
      Christian

      Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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        #4
        Lieber Lutz, Lieber Christian

        Eure Hinweise helfen mir schon sehr weiter,,. Klavierspielen kann ich schon - habs als Kind 8 Jahre gelernt.. ich nehme auch seit dem Tod meines Freundes vor 3 Jahren (von ihm hab ich das Equipment) wieder Klavierunterricht mit sehr viel Akkordlehre Rhythmik und verschiedenen Begleit "Patterns". Nur Keyboards sind wieder ganz was anderes... ich lese seit Monaten Manuals! Ich hätte auch eine Motif XS7 zur Verfügung, aber die Tyros hat weniger Gewicht und ist für mich leichter zu verstehen.

        christian genau so ausführliche Hilfestellungen wie Deine brauche ich als Keyboard Neuling
        Und die Einstellung das ich nur die rechten Parts mit dem Pedal beeinflusse passt schon. Ich spiele zwar mit der linken Hand, aber schon weiter oben, weil ganz links wird der "Grundton" gehalten. Mein Pedal funktioniert dann doch, es dürfte allerdings schon etwas ausgeleiert sein. Ich wußte nicht, daß die maximale Lautstärke mit dem Pedal der maximalen eingestellten Lautstärke ohne Pedal entspricht... Das heißt das Pedal sollte während des Spiels ungefähr in der Mittelstellung sein, damit ich in beide Richtungen variieren kann...

        Ich werde es morgen gleich ausprobieren. Herzlichen Dank für Eure rasche Hilfe!





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          #5
          Hallo Andrea,

          vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung! Falls du weitere Fragen zu diesem Thema hast, melde dich einfach hier nochmals.
          Gruß
          Christian

          Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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            #6
            .....ich mag auch noch kurz meinen Senf dazu geben ;-)

            nicht immer muß man die Lautstärke über ein Pedal regeln .....vieles lässt sich über die Anschlagsdynamik variieren

            an meinem E-Piano hab ich auch kein Pedal und trotzdem kann ich laut und leise spielen ohne einen Regler während des Spieles zu berühren.

            ....ich regle zum Beispiel lieber die Stärke der Gesangsharmoniestimmen über mein Pedal..... (aber im Grund habt ihr natürlich schon Recht)
            Hardware Sound: GENOS, Voicelive Rack, MR 18 Mixer (über Netzwerk)
            Hardware Light : Dmxis, PixLite 16 MkII Long Range Control Board, Stairville DM44
            Hardware Comp.: Surface Pro4, IPad Mini, NW-Switch
            Software: Cantabile Performer, ELM, Lightjams, Dmxis, Songbook+

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              #7
              Vor allem sollte man mal sich den Titel anhören. Dann ist zu hören dass es sich bei der Stelle nicht um das Expressionsoedal handelt sonder um einen Filter der aufgemacht wir und ein vocal Synth den der Voce in den Keyboards sehr gut nachmachen kann.
              Mich würde mal interessieren ob einer mal das mit dem Pedal getestet hat. Das bezweifle ich stark!

              >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                #8
                Hallo Andrea

                Respekt, da hast du dir als Keyboard (Synth) Neuling ganz schön was vorgenommen. Ich weiß jetzt nicht, was genau du beim monatelangen Studium der Bedienungsanleitung gelernt hast. Wichtig wäre erstmal auch, dass du ein paar Grundlagen der Klangsynthese verstehst. Sagen dir die Begriffe, Filter Cutoff, Filter Resonance, Hüllkurve (Envelope Genarator), Modulation etwas? Der Tyros ist zwar kein Synth, aber ein paar einfache Klangbeeinflussungsmöglichkeiten hat er schon, und die sind bei deinem Vorhaben schon unverzichtbar. Hast du dich beim Tyros schon mal mit dem Thema Voice Set beschäftigt?

                Mal vorab, das ist kein Orgelsound, sondern ein Warm Synth Pad. Der Effekt bei "I Remember" ist nicht ein "wenig anschwellen", sondern ein ziemlich dramatischer Effekt. Wie MrRap richtig hinweist, kommt da ein Cutoff Filter ins Spiel und ein Vocoder Effekt. Letzters lassen wir mal aussen vor.

                Mit einem Tyros würde ich so vorgehen. Basis Sound (R1) ist ein Warm Synth Pad (musst du schauen, was es im T5 gibt, im Genos würde ich 80sWarmVCF Pad nehmen). Mit Filter Cutoff kannst du noch genau die Klangfarbe einstellen. Der dramatische Effekt kommt von einem zweiten Synth Pad Sound (R2), der eine wesentlich heller Klangfarbe aufweist, wenn man das Cutoff Filter aufreisst. Per Modulationsrad kannst du nun gleichzeitig die Lautstärke erhöhen UND das Filter öffnen. Du kannst das Modulatiosnrad so einstellen, dass in der Nullstellung kein Sound zu hören ist. Dann kannst du beim Spielen R1 und R2 gleichzeitig einschalten (Layer), aber es ertönt erstmal nur R1. Erst wenn du das Modulationsrad öffnest, wird R2 eingeblendet (Lautstärke erhöht) und die Klangfarbe durch das Öffnen des Filters heller. Damit das funktioniert, musst du im Voice Set / Controller / Modulation den Paramater Amplitude auf 0 stellen und den Filter Wert ebenfalls niedring, evtl auch 0 einstellen. Weiters konfigurierst du das Mod-Rad so, dass es nur R2 beeinflusst.

                Wichtig für einen dramatischen Effekt sind auch die Lautstärkeverhältnisse zwischen R1 und R2. Das kannst du in der Mixing Console entsprechend einstellen, und auch im Voice Set / Common, Parameter mit Parameter Volume nachhelfen. Generell würde ich hier die Anschlagsempfindlichkeit abstellen, damit du unabhängig vom Anschlag eine definierte Lautstärke hast und der dramatische Effekt gezielt mit dem Modulationsrad abgerufen werden kann. Dazu kannst du für beide Pad Voices Touch Sensitivity auf max = 127 stellen.

                Wenn du wirklich keine Hand fürs Mod-Rad frei hast, kannst du das Expressionpedal so einstellen, dass es die Funktion des Mod.Rads hat, und so den Effekt mit dem Fuss steuern.

                Mir ist klar, dass das alles für dich harter Tobak ist, aber da geht die Reise hin. Nicht entmutigen lassen, Klavierspielen hast du auch nicht an einem Tag erlernt. Mache dich vertraut, wie du mit Voice Edit den Sound beeinflussen kannst, und wie du die Controller (hier, Modulationsrad, Expressionpedal) konfigurieren kannst.
                Grüsse, Michael
                http://dromeusik.blogspot.de

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                  #9
                  So dann für alle und nicht nur die für 3 Leute die mich angeschrieben haben. Wer den Song nachspielen will braucht sich nur das File herunterladen.

                  http://www.mira-multimedia.de/InTheAir.zip

                  Der Song ist im Tempo 94 BPM

                  Es ist ein REX File dabei für die Drums und auch ein orginal Wave mit 6 Minuten länge wer das braucht.

                  Es sind 2 Audiofiles

                  1. Der typische Drumfill der den Song ausmacht
                  2. Der Synthvocoder der bei "i Remember" verwendet wird.

                  Dieser Sound kann auch ganz einfach mit dem eingebauten Synth Vocoder im Keyboard nachgemacht werden indem man die Melodie spielt und ins Mikro "I Remember " singt.als Programm ist AmbientFX/Atmospher verwendet worden ( hab nicht mehr auswendig im Kopf wlecher der beiden. Einfach testen man hört sofort welcher es ist.

                  Um das ganze so einfach wie möglich zu machen habe ich es hier getestet mit dem Rex File als Style Grundlage, die auch in einer Band als Hintergrund zum Drummer dienen kann um so auch im Timing zu bleiben.
                  Die beiden Vocoder Wave funktionieren auch sehr gut als Audiolink da es nicht ganz genau auf 100% ige Synchronität ankommt.

                  Zu den Sounds. Es werden noch Gitarren mit viel Effekt im Hintergrund verwendet und vor allem was die Schwebung in dem Song ausmacht ist der Tiefbass der mit dem Groove das Fundament macht. Weniger Organ Sound der so ziemlich identisch bei den Organs in der Zugriegelabteilung unter Vintage zu finden ist.

                  Wer den Titel singen will sollte sich auch für den Hauptgesang den SynthVocoder ansehen, denn auch Phil Colin Stmme ist nicht im Orginal zu hören sondern bearbeitet.

                  @Michael
                  Wichtig ist der richtige Weg wie du auch erkannt hast. Aber gerade für den Synth und den Filterverlauf kannst du mit Audiolinks sehr einfach ans Ziel kommen. Den Weg habe ich gewählt da auch Anfänger damit klar kommen können.

                  Auch eine Möglichkeit ich kann den Filterverlauf der benötig wir in ein Multipad programmieren und diesen dann über den Midi IN meine Voice steuern lassen. Es gibt viele Wege die in der tieferen Programmierung an das Ziel führen.

                  Viel Spass
                  Zuletzt geändert von MrRap; 17.04.2019, 15:08.
                  >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                    #10
                    Zitat von Midischorsch Beitrag anzeigen
                    nicht immer muß man die Lautstärke über ein Pedal regeln .....vieles lässt sich über die Anschlagsdynamik variieren
                    Der Anschlag ist ein zusätzliches Mittel. Mit der Anschlagdynamik ist stets eine Klangänderung verbunden. Nimm mal als Beispiel die Streicher. Die spielen mal leiser mal lauter, dadurch bedingt aber nicht akzentuierter und somit ein Fall für das Expressionpedal.
                    Gruß Lutz

                    Tyros 3

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                      #11
                      Sorry Lutz, wenn ich wieder mal als reinkrätsche.

                      Was machtt die Anschlagdynaimik in einem Keyboard. Sicher nicht die Lautstärke verändern.

                      Durch eine unterschiedliche Anschlagdynamik werden andere Samples angetriggert die andere Hüllkufen oder Samplesounds enthalten können.
                      Die Lautstärke machst du mit Kontroller 07 Volume das wurde bereits in den 80 Jahren festgelegt und bis heute nicht verändert. Dieser Kontroller verändert den Sound nicht in der Lautstärke wie es z.B. bei Expression Controller 11 je nach Keyboard der Fall sein kann.

                      Ich glaube du verwechselst da grundlegende Dinge in einem Keyboard. Am einfachsten geht es wenn du dir mal ein paar Minuten Zeit nimmst und eben das versuchst selber nachzustellen. Dann wirst du merken sind leider nur Worte die einfach einen falsche Informationen übermitteln. Das finde ich gerade schade bei Anfängern wenn man denen einn Blödsinn erzählt und diese im Glauben lässt das wäre so richtig.
                      >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                        #12
                        Lutz.... wie gesagt benötigt man für eine Lautstärkeänderung nicht immer ein Expression-Pedal.... es ist non mal so, daß ein Naturinstrument eine unterschiedliche Charakteristik je nach Lautstärke hat...

                        Mein Beispiel war ja das Klavier und ich habe noch keinen Steinway mit einem Expression - Pedal gesehen.

                        Auch klingt eine flöte völlig anders wenn ein Lungenasthmatiker oder ein Baukompressor sie anspielt und genau diese unterschiede kann ich auch durch die Anschlagdynamik erreichen wenn ich mich am Key

                        auskenne. Ich mioduliere mit dem Pedal eben lieber Filter oder anderes gelumpe wie z.B. meinen Harmonizer
                        Hardware Sound: GENOS, Voicelive Rack, MR 18 Mixer (über Netzwerk)
                        Hardware Light : Dmxis, PixLite 16 MkII Long Range Control Board, Stairville DM44
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                          #13
                          Zitat von MrRap Beitrag anzeigen

                          Was machtt die Anschlagdynaimik in einem Keyboard. Sicher nicht die Lautstärke verändern.
                          Also Martin, ich grätsche nicht rein, sondern stelle nur fest, dass du dich im Lesen üben solltest. Denn genau das habe ich geschrieben.
                          Ich finde es einfach unpassend, wenn du immer wieder solch einen Blödsinn von dir gibst und erkennen lässt, dass deine Lesekompetenz nicht so ganz ausgeprägt ist, wie sie sein soll in einem Forum.
                          Mach also noch einmal einen erneuten Anlauf, ach nee, lass es, es bringt nichts.


                          Gruß Lutz

                          Tyros 3

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                            #14
                            Zitat von Midischorsch Beitrag anzeigen
                            Lutz.... wie gesagt benötigt man für eine Lautstärkeänderung nicht immer ein Expression-Pedal.... es ist non mal so, daß ein Naturinstrument eine unterschiedliche Charakteristik je nach Lautstärke hat...
                            Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden, da stimme ich dir zu.

                            Allerdings hatte ich darauf hingewiesen, dass es Veränderungen der Lautstärke im instrumentalen Bereich gibt, ohne dass man eine Veränderung des Klanges bewirkt.
                            Beides steht völlig gleichberechtigt in der Musik nebeneinander. Um es kurz zu sagen, gibt es eine Akzentuierung und daneben Lautstärkeänderungen.

                            Bei einem elektronischem Instrument, wie einem Keyboard gelingt die Lautstärkeänderung lediglich durch die Beeinflussung des Vorverstärkers mithilfe des Espressionpedals oder eines sonstigen Reglers am Keyboard. Schlägt man härter an, dann bewirkt dies auch eine Klangveränderung. Dies wird mithilfe des Samplings bewirkt. Bei den SA 1 und 2 Voices kannst du das beim Tyros ff. verfolgen. Da hat man sich sehr viel Mühe gemacht.

                            Ganz extrem wird dies bei den Mega Voice bewirkt. Diese werden in der Programmierung nur für Styles eingesetzt, denn beim Versuch diese auch zu spielen, hört man die unterschiedlichen Klänge, bedingt durch die Anschlaghärte.
                            Bei einem leichten Anschlag hört man nur ein Hammergeräusch oder einen Mute-Effekt. In der Datalist findest du die entsprechenden Dynamikwerte bei diesen Voices.

                            Beim E-Piano ist es übrigens genauso. Ich kann die Lautstärke mithilfe des Lautstärkereglers gleichbleibend leise oder laut einstellen. Daneben kann ich jedoch den Klang, oft auch verbunden mit der Lautstärke durch die Anschlagdynamik verändern. Gemessen wird hierbei übrigens tatsächlich nicht die Härte des Anschlages, sondern dessen Geschwindigkeit.
                            Bei einem herkömmlichen Klavier wird die Lautstärke konstruktiv erhöht. Ich konnte im letzten Jahr mal einen Bösendorfer in unserem Gymnasium spielen und war erstaunt, wie laut dieses Instrument ist.
                            Das kostete jedoch seinerzeit 200.000 DM. Heute kostet das gute Stück 170.000 €.

                            Das Klavier ist also als Beispiel gut geeignet, um die Wirkung des Anschlages in Verbindung zur Lautstärke darzustellen. Bis zu einer gewissen Anschlagstärke bewirkt man eine Lautstärkeveränderung. Daneben gibt es die Akzentuierung durch die Härte des Anschlages, was wir als Klavierspieler hinreichend üben müssen um die Literatur gut darzustellen.

                            Die Lautstärkeänderung wird in der Klavierliteratur mit ppp bis fff dargestellt, die Akzentuierung mit fz bis fp.
                            Höre mal in ein Streichkonzert hinein. Da wird gibt es Passagen mit äußerst geringer Lautstärke, dann kann sich die Lautstärke erhöhen. Dies Lautstärken können jedoch im Gegensatz zur Akzentuierung beliebig lang oder kurz sein.
                            Bei einer Akzentuierung ist es ja geradezu erforderlich den anschlagdynamischen Ton kurz und dann abschwellend erklingen zu lassen. Alle perkussiven Instrumente können im Prinzip nur eine Akzentuierung in Verbindung mit einer Lautstärkeänderung. Laut und leise über einen längeren Zeitraum geht nicht.

                            Und genau das macht den Unterschied zwischen einer Lautstärkeänderung und einer Akzentuierung aus.
                            Gruß Lutz

                            Tyros 3

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                              #15
                              Lieber Michael und lieber Mr. Rap
                              Ich werde am Wochenende eure Vorschläge ausprobieren....
                              @Mr.Rap: Herzlichen Dank für die Audiodateien- Ich nehme an das AudioFile soll bei den Multipads abgespeichert werden? Wäre wirklich das einfachste.. aber das Timing müßte ich halt gut hinkriegen.. damit das I Remember gleichzeitig mit der Sängerin kommt
                              @Michael: Ich werde deinen Vorschlag mit den 2 Voices, Filter und Modulationsrad auch versuchen nachzubasteln... damit wäre ich in Punkto Timing unabhängiger.. ich muß mich ja nach dem Tempo der Band richten...

                              Auf jeden Fall herzlichen Dank! lg Andrea

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