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Genos - Abhörmonitore oder ich drehe bald durch.

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    Genos - Abhörmonitore oder ich drehe bald durch.

    Ich spiele fast immer über Kopfhörer Beyerdynamic DT880 Pro, Compressor ist AUS, EQ ist auf FLAT eingestellt.
    In der Kombination bin ich vom Klang absolut begeistert. So weit so gut.

    Jetzt will ich was aufnehmen. Spiele mit Styles meinen Song als Midi ein und mache daraus eine Wave und daraus eine 320er MP3.
    Egal welchen Song ich dann z.B. im Autoradio höre klingt alles beschi....
    Es fehlt jede Frische im Klang, alles klingt Dumpf und kehlig.

    Dann habe ich meine In-Ears Ultimate Ears Triple.FI 10 am Genos angeschlossen, bei gleicher Einstellung und hatte einen vergleichbaren extrem schlechten Klang.

    Ich habe dann verschiede MP3 verschiedener Sänger auf dem Ipad, Android Smartphone Galaxy Note 8 und dann auf dem Genos abgespielt.
    Jeweils mit beiden Ohrhörern. Alles in Flat Einstellungen. Auf Ipad und Note klimgt es bei beiden gut, leichte positive Tendenz zu den Triple.Fi 10.

    Die gleichen MP3 am Genos abgespielt, ist es mit den Triple.FI einfach nur ein furchtbarer Klang.

    Leider kann ich bei mir keine offenen Abhörmonitore benutzen. Es geht nur als Kopfhörer/InEar.

    Nun hatte ich schon vor längerem gehört, dass die UE Triple.FI 10 oder auch die 5er als Monitore benutzt werden.

    Hat jemand damit Erfahrung und ggf ein paar Tipps oder Einstellwerte für Compressor und EQ, die einen vernünftigen Klang auf einer Anlage oder im Auto versprechen.
    Gruß Andreas

    > Genos < mit Songbook+, iConnect Midi 4+, Sennheiser e945 + Bose L1 Compact.

    #2
    Ein altbekanntes Problem. Kopfhörer sind zum Mixen nun mal nicht wirklich geeignet. Zum Gegenhören ja, aber nicht als Referenzmonitor.
    Verwendet man gute lineare Studio-Monitore, bekommt man wesentlich bessere Ergebnisse hin.
    Rate mal warum in Studios oft mehrere verschiedene Studio-Monitoranlagen und Kopfhörer zum Gegenhören verwendet werden. Auch gibt es verschiedene Arten wie man einen Mix abhört und analysiert. Von extrem leise und da meine ich wirklich extrem leise, bis hin zu ordentlich Druck. Mit Sub und ohne Sub. Nur wenn man sich hier viel Zeit nimmt und viel Mühe gibt, dann klingt ein Mix auch auf jedem Küchenradio. Für den Heimgebrauch sollten gute Studiomonitore reichen. Nicht vergessen, Studiomonitore sind meisten Linear. Klingen also nicht schön und das sollen sie auch nicht. Sie sollen alle Frequenzen ehrlich abbilden.

    Es gibt In-Ear-Hörer der Referenzklasse, aber die kosten auch Ü1.000 Euro und sind auch nicht unbedingt für den alleinigen Mix ausreichend. Frequenzen bewegen nun mal Luft und diese Luft (Schallwellen) nimmt man in einem Raum anders wahr, als unter Ohrhörern.
    Zuletzt geändert von SwaggerJacky; 15.07.2019, 21:42.
    Gruß Jacky



    Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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      #3
      Ja. Da hast Du sicher schon viel mitgemacht.
      Hilft wohl nur, dass ich verschiedenes probiere und immer wieder vergleiche und das Beste raushole.
      Gruß Andreas

      > Genos < mit Songbook+, iConnect Midi 4+, Sennheiser e945 + Bose L1 Compact.

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        #4
        Hallo As-As,

        Einige der Jungs am PSR Forum schwören auf den "EQ Gold" - die Einstellungen findest hier: https://www.soundpacks.co.uk/blogs/n...ings-for-genos

        Ich selbst würde das eher mit Vorsicht geniessen - weil ja jeder mit seinen eigenen Ohren auskommen muss :-) Aber vielleicht lohnt es sich, da mal rein zu gucken. Wenn ich was für verschiedene End-Zwecke mixe, dann mach ich das ausschliesslich über ein DAW (Cubase) - irgendwie hab ich da einfach mehr Möglichkeiten als ein direkter Mix vom Keyboard. Aber sollte es eine "Wunder Einstellung" direkt auf dem Genos geben, dann wäre ich auch sehr interessiert dran.

        Bezüglich den Monitoren: Ich mach's auch lieber so wie's Jacky beschrieben hat. Ich verwende auch die DT880-Pro (250Ohm). Um die beiden Spulen aber richtig in Bewegung zu setzen, reicht mir der Output vom Audio Interface nicht. Also geh ich über einen Kopfhörerverstärker (Magni3) und das geht fantastisch für's Gegenhören, von leise bis laut. Für den Grossteil der Arbeit ist aber auch für mich der Monitor Lautsprecher geeigneter, besonders im Sommer wenn sich die Ohren wieder mal einwenig Abkühlung wünschen *grins*.

        LG, Roland
        You can't overdose on music :-)

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          #5
          Hallo AS,
          schau mal folgendes Video an, da du ja schon schreibst dass es am IPad und und Note für dich gut klingt zeigt ja dass du den Unterschied beider Geräte kompensieren must, unter anderem mit einem EQ.

          Damit man einfach mal einen Überblick bekommt und nicht auf igendwelche Werte greift wo man gar nicht weis was sie machen ist es of hilfreich als Anfänger Dinge zu sehen.

          In dem folgenden Video wird mit Logic erklärt wie man 2 Signale gegeneinander vergleichen kann. Da du einen Song hast kannst du den am IPad Abspielen am Mac aufnehmen, das gleiche machst du mit dem Genos.

          Jetzt hast du beide Signale im Direktvergleich in Logic liegen. Beide Signale kannst du vergleichen mit einem Match EQ der dir dann den Frequenzunterschied beider Titel sagt und dir eine EQ Kurve vorschlägt die du dann als Ausgang nehmen kannst um am Genos EQ oder am Mixer das zu beseitigen.

          Wenn du mit deinem DT880 arbeitest und den Sound gewohnt bist kann man da auch relativ gut an ein Ergebnis kommen Vorrausgesetzt man weis wie es klingen sollte was in dem Fall dir der Match EQ zeigt.

          Von InEar würde ich absehen da der Einsazzweck ein ganz anderer ist und sie in der Regel nicht linear abbilden. Auch wenn nicht gut aber immer noch besser ist der DT880 mit dem man sicher ein vernüftiges Ergebnis zustande bekommt. Man muss nur die Eigenschaften seines Abhörsystems kennen um dem entgegenzuwirken.

          Arbeite immer von einem Referenz Titel aus dessen Klang du erreichen willst dann klapps auch dass es im Auto, Handy oder sonst wo vernünftig klingt.

          xxx.youtube.com/watch?v=EDtOM9999dU
          Zuletzt geändert von MrRap; 16.07.2019, 09:53.
          >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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            #6
            Hallo zusammen,

            ich war ja zuerst skeptisch, als ich diese GENOS-EQ-Einstellung "EQ GOLD" auf der von Roland W. vorgeschlagenen Page sah.

            Nachdem ich die EQ-Einstellungen gerade mal vorgenommen habe und "gelauscht" habe, glaube ich, dass das GENOS-Klangbild
            bei Einigen GENOS-Usern Zuhause durchaus mit dieser Einstellung aufgewertet werden könnte:

            Band___32 Hz___315 Hz___560 Hz___800 Hz___1.6 K___3.6 K___400 Hz___4.0
            Q______--_______9.7______5.2______6.2______9.4_____6.5_____ 12.0_____--__
            Gain____+12_____+5______+4_______+2______+1_____+1 _______+5____+10__

            Gruß
            Andy

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              #7
              Die Frage ist allerdings nicht, wie klingt der Genos zu Hause, sondern wie klingt ein Mix vom Genos auf andren Abspielgeräten/Anlagen.
              Gruß Jacky



              Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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                #8
                Hallo Andreas,
                Zitat von AS-AS Beitrag anzeigen
                Ich spiele fast immer über Kopfhörer Beyerdynamic DT880 Pro, Compressor ist AUS, EQ ist auf FLAT eingestellt.
                In der Kombination bin ich vom Klang absolut begeistert. ...

                Jetzt will ich was aufnehmen. Spiele mit Styles meinen Song als Midi ein und mache daraus eine Wave und daraus eine 320er MP3. ...
                wie gehst du denn hier bisher genau vor?

                Verwendest du den internen Audio-Recorder des Genos um das Midifile als Wave-File aufzunehmen oder verwendest du zur Wave-Aufnahme einen Computer (PC/Mac)?

                Falls letzteres der Fall ist: Verwendest du ein Audio-Interface oder ein externes Mischpult mit USB-Anschluss am Computer, oder gehst du vielleicht direkt mit dem Line-Signal des Genos in den Line-In des Computers?

                Nimmst du bei der aufgenommenen Wave-Datei noch Nachbearbeitungen vor (am Computer), bevor du diese ins MP3-Format konvertierst? Ich würde zumindest die Wave-Datei NORMALISIEREN (z. B. mit Audacity), also auf einen definierten (digitalen) Maximal-Pegel anheben (z. B. auf -1dB).

                Welches Programm verwendest du zur Konvertierung ins MP3-Format?
                Zuletzt geändert von t4chris; 16.07.2019, 18:42. Grund: Ergänzung
                Gruß
                Christian

                Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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                  #9
                  Zitat von SwaggerJacky Beitrag anzeigen
                  Die Frage ist allerdings nicht, wie klingt der Genos zu Hause, sondern wie klingt ein Mix vom Genos auf andren Abspielgeräten/Anlagen.
                  Hi Jacky,

                  ich weiß - wurde dann aber Thema von Roland W.
                  Der Audio-Player wird vom Genos-Mixer-EQ ja eh nicht beeinflusst...

                  Gruß
                  Andy

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                    #10
                    Chris Ich bearbeite alles am Genos. Ohne weitere Geräte und ich möchte eigentlich, dass da was brauchbares rauskommt. Nur die Wave gebe ich dann ins iTunes und wandel die um.

                    Ich hoffe , dass der im Genos eingebaute EQ das Midi selbst nicht beeinflußt, lediglich mein Hören , direkt amKopfhörerausgang.
                    Also brauche ich wohl eine Einstellung des EQ, bei der ich möglicherweise keine tolle Wiedergabe habe für den Zweck der Aufnahme, jedoch ein gutes Ergabnis als Wave habe.
                    Wie ich dann aber die Instrumente und Styles abstimmen soll, dass weis ich auch nicht. Das wird wohl auch nicht erklärbar sein.
                    Am T4 hatte ich das gleiche Problem und auch keine Lösung gefunden.

                    "What you see(hear) is what you get" das wäre was.
                    Gruß Andreas

                    > Genos < mit Songbook+, iConnect Midi 4+, Sennheiser e945 + Bose L1 Compact.

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                      #11
                      Nein ..., der EQ des Genos beeinflusst nur den Klang des Genos und nicht das Midi-File. Im Midi sind ja nur Befehle und kein Klang enthalten.
                      Entgegen zu Martin denke ich, das man mit einem Kopfhörer beim Mixing nicht wirklich weit kommt. Wenn muss man den Kopfhörer 100% kennen und auch wissen wie es dann auf anderen Abhöreinrichtungen (Autoradio, HiFi-Anlage, Küchenradio, PA etc) klingt. Dass das bei dir nicht wirklich der Fall ist, zeigt ja dein Frust.
                      Analysiere doch mal was und wo es im Autoradio fehlt und versuche das bei deinen Kopfhörern einzuberechnen.
                      Mixing ist eine kleine Wissenschaft. Umsonst gibt es nicht Tonmeister, die das studiert haben. Das fängt mit der Auswahl des Instrumentes an, geht über die klanglichen Einordnung des einzelnen Instrumentes im Frequenzbereich, geht weiter über die räumliche Positionierung des Klangs mittels Effekte (Hall, Delay..., viel Effektanteil = räumlich weit weg, wenig Effektanteil = nah dran) im Mix, bis hin zu den Dynamics (Compressor, Limiter, Gate etc).
                      Gruß Jacky



                      Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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                        #12
                        Jacky, ich bin bei dir was den Mix und Kopfhörer angeht. Es ist aber immer noch ein Kompromiss wenn man die Möglichkeit keiner Abhöre hat und oder die Akustik nicht optimiert ist.

                        Egal ob du mit Kopfhörer arbeites oder mit Monitoren, das wichtigste ist dass du weist was du kompensieren musst und da gibt es nur einen Weg und das ist das Kennenlernen der Schwachstellen im Mix. Du kannst mit den besten Monitoren nen schlechten Mix machen du kannst aber mit Erfahrung mit einem Kopfhörer einen Mix erreichen der sicher nicht der schlechteste ist.

                        Es gibt aber nur einen Weg um hier erfolgreich zu sein und das ist nicht das Verändern des Genos EQ sondern die Aufnahme über den Mac/PC zu machen und hier entsprechend zu handeln. Alles andere ist Augenwischerei aber das werden der eine oder andere auch noch lernen müssen.

                        >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                          #13
                          Zitat von Andreas_Pruss Beitrag anzeigen
                          Hallo zusammen,

                          ich war ja zuerst skeptisch, als ich diese GENOS-EQ-Einstellung "EQ GOLD" auf der von Roland W. vorgeschlagenen Page sah.

                          Nachdem ich die EQ-Einstellungen gerade mal vorgenommen habe und "gelauscht" habe, glaube ich, dass das GENOS-Klangbild
                          bei Einigen GENOS-Usern Zuhause durchaus mit dieser Einstellung aufgewertet werden könnte:

                          Band___32 Hz___315 Hz___560 Hz___800 Hz___1.6 K___3.6 K___400 Hz___4.0
                          Q______--_______9.7______5.2______6.2______9.4_____6.5_____ 12.0_____--__
                          Gain____+12_____+5______+4_______+2______+1_____+1 _______+5____+10__

                          Gruß
                          Andy
                          Sieh nach der typischen "Badewannenkurve" aus... ( "Loudness", also Baß und Höhen hoch... ).

                          Hmmm, 32 Hz ? Kann eh keiner "hören"
                          Gruß aus Wittmund

                          Holger ( Früher mal Tyros1, jetzt "Fremdfabrikat" )

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                            #14
                            Zitat von Snoopywtm Beitrag anzeigen


                            Hmmm, 32 Hz ? Kann eh keiner "hören"
                            Sowas kannst du in einem Forum für Profis sagen aber nicht hier es Leute gibt die sogar die Farbe des Wassers hören.
                            >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

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                              #15
                              32 Hz hören sicher nicht mehr, aber u.U. bei entsprechenden Sub spüren schon :-)
                              Gruß Jacky



                              Lege nie die Bedienungsanleitung zu weit weg. Es steht mehr darin, als man denkt!

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