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GENOS - Ending eines Styles kürzen

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    GENOS - Ending eines Styles kürzen

    Liebe Kollegen,

    ist es möglich am GENOS ein Ending zu kürzen. Ich gehe davon aus---Nicht !

    Welches einfache und leicht verständliche Programm würde sich dann dazu am Besten eignen.
    Ich habe auch XG Works, jedoch nie ernsthaft damit gearbeitet

    Beispiel:GENOS Style "OberkrainerPolka1"----Ending 2.
    Ich brauche von den 4 Takten nur den letzten und diesen ohne Akkordwechsel.
    Soll also in meiner Tonart spielen.

    Verstehe eh nicht, dass bald bei jedem Style soviel Firlefanz in den Intro´s und Ending´s programmiert ist.

    Bei diesem besagten Style ist zudem das Intro 1 kaum zu nutzen.

    Danke vorab

    Adolf

    #2
    Hallo Adolf,

    ich schau mir die Sache mal an (voraussichtlich morgen) und melde mich dann hier wieder.
    Gruß
    Christian

    Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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      #3
      Mit cubase oder jeder free squenzersiftware ist das in 2 Minuten zu machen.

      nur vorher den das. Teil abtrennen.

      Beiträge gibt es hier zu eine ganze Menge wie auch kostenlose yt Videos.

      ist ganz einfach , aber wie schon in unzähligen Beiträgen erfordert es ein paar Minuten Einarbeitung
      >>Menschen, die etwas für unmöglich halten, sollten niemals andere stören, die es gerade vollbringen!<<

      Kommentar


        #4
        Hallo Adolf

        ich kenn da einen Österreicher, hat hübsche Freundin. Tauchen beide gelegentlich hier im Forum auf. Der hat super Oberkrainer Styles. Ich nehme keinen anderen mehr her.
        Hörs dir mal an. Irgendwas mit Kranbach oder so...........
        Gruß Kieri
        Genos

        Kommentar


          #5
          Hallo Adolf,

          um es vorweg zu nehmen: Die Oberkrainer-Styles im Genos sind, meiner Meinung nach, schon fast "eine Frechheit". Diese Styles sind, "so wie sie sind", so gut wie unbrauchbar.

          Warum fragt Yamaha hier denn nicht im Vorfeld jemanden, der sich in dieser Stilrichtung auskennt bzw. lässt diese Styles von diesem programmieren (z. B. Charly)?

          Wenn ich alles ändern wollte, was mich an diesen Styles stört, könnte ich die Styles ebenso gut gleich komplett neu programmieren. Dazu habe ich im Moment jedoch weder die Zeit noch Lust.

          Mein Tipp: Hol dir Oberkrainer-Styles von CHARLY (von Heidruns "Soundwonderland"), und alles ist gut.

          Ich selbst spiele übrigens fast alle Oberkrainer-Titel einfach live mit dem Akkordeon (ohne Style, nur mit MIDI-Bass/Gitarre).


          Zitat von Hamberger_Adolf Beitrag anzeigen
          ... ist es möglich am GENOS ein Ending zu kürzen. Ich gehe davon aus---Nicht !
          Du hast recht: Direkt am Genos geht dies NICHT, und zwar aus folgenden Gründen:

          1. Man kann zwar die Taktlänge einer Style-Section (z. B. Ending 2) ändern, aber dabei wird HINTEN abgeschnitten, Beim Verkürzen eines ENDING möchte man jedoch gerade den/die HINTEREN Takte haben. Kann man also vergessen.

          2. Bei Preset-Styles kann man im Event-Editor ("Step Edit") nur die beiden Drum-Kanäle (Rhythm 1 und 2) bearbeiten. Alle anderen Kanäle (Style-Parts) müssten vorher gelöscht werden. Dann könnte man in der gewünschten Section im Event-Editor bei den Drum-Kanälen per "Multi Select" die Events in den nicht benötigten Takten löschen. Bei den verbleibenden Events dieser Section muss dann die Taktnummer noch entsprechend geändert werden. Nun hat man aber eben nur noch die Drums und müsste andere Parts erst wieder umständlich einspielen/programmieren. Also ebenfalls nicht besonders effektiv.

          Der Vollständigkeit halber:
          Es gibt die Möglichkeit, einen Preset-Style am PC zu "entsperren", so dass auch die Style-Parts (Kanäle) 11 - 16 bearbeitet werden können. Allerdings macht eine solche Bearbeitung direkt am Keyboard später wiederum nicht viel Sinn, da ein Style ja auch auf den Kanälen 1 - 8 Daten enthalten kann, und auf diese hat man im Style Creator eben prinzipiell KEINEN Zugriff.

          Was natürlich funktionieren würde, ist die ASSEMBLING-Funktion, also z. B. ein bestimmtes Ending aus einem anderen Style in den aktuellen Style kopieren (muss für jeden Style-Part separat erfolgen).


          Zitat von Hamberger_Adolf Beitrag anzeigen
          Welches einfache und leicht verständliche Programm würde sich dann dazu am Besten eignen.
          Ich habe auch XG Works, jedoch nie ernsthaft damit gearbeitet

          Beispiel:GENOS Style "OberkrainerPolka1"----Ending 2.
          Ich brauche von den 4 Takten nur den letzten und diesen ohne Akkordwechsel.
          Soll also in meiner Tonart spielen.


          Verstehe eh nicht, dass bald bei jedem Style soviel Firlefanz in den Intro´s und Ending´s programmiert ist.

          Bei diesem besagten Style ist zudem das Intro 1 kaum zu nutzen. ...
          Ein "einfaches und leicht verständliches" Programm zur Style-Bearbeitung (mit dem man z. B. die hier von dir gewünschten Änderungen machen könnte) gibt es meiner Meinung nach leider NICHT.

          Womit wir wieder beim Thema "Midifile-Bearbeitung" wären: Ohne gute Grundkenntnisse darin und ohne sich mit dem Aufbau von Style-Files zu befassen, wird man hier wohl nicht weiterkommen.


          Zwei Programme, mit denen man Style-Files direkt einlesen, dann bearbeiten und schließlich wieder direkt als Style-File speichern kann, sind "XG-Works" und "MixMaster". XG-Works hier zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Threads sprengen. Mit "MixMaster" könnte man relativ einfach Takte aus einem Style-File entfernen. Hier eine "kurze" Beschreibung:

          • Style in MixMaster laden
          • Button "List View" anklicken
          • rechts den Haken bei "Markers" herausnehmen, dann unterhalb auf "Invert" und "Update" klicken
          • nun werden nur die Marker des Styles angezeigt
          • Taktnummer notieren, bei der das "Ending B" beginnt (im Falle von "OberkrainerPolka1" ist dies Takt 34, also in der Spalte "MBT" (Measure/Beat/Tick) "034:1:0000")
          • rechts den Haken bei "Markers" erneut herausnehmen und auf "Invert" und "Update" klicken, um wieder ALLE Events anzuzeigen.
          • zu Takt 34 scrollen
          • auf "034:1:0000" befindet sich das Marker-Event "Ending B" und das Text-Event "fn:Ending B"
          • diese beiden Events müssen ERHALTEN bleiben!
          • das erste, darauf folgende Event (ebenfalls noch auf "034:1:000") anklicken/markieren
          • zum Beginn von Takt 037 scrollen und BEI GEDRÜCKT GEHALTENER SHIFT-TASTE das Event DIREKT DAVOR, also das letzte Event von Takt 036 anklicken
          • nun sind alle Events der drei Takte 034 bis 036 markiert, außer den beiden erwähnten Marker-Events
          • einen RECHTSKLICK auf diese Markierung ausführen und "Delete Selected Events" wählen, um alle markierten Events zu löschen
          • erstes Event auf "037:1:0000" anklicken, ganz nach unten scrollen und BEI GEDRÜCKT GEHALTENER SHIFT-Taste das letzte Event des Files anklicken
          • RECHTSKLICK auf diese Markierung ---> "Change Time of Selected Events" wählen
          • hier bei "Shift in Time" ---> "Earlier" (= früher) auswählen, bei "Measure" ---> "003" einstellen und OK klicken, um alle diese Events um die gelöschten drei Takte zu verschieben
          • mit "Save As" den Style unter neuem/geänderten Namen speichern

          Leider spielt jedoch nun die erste Hälfte des einen, verbliebenen Taktes von Ending B den Dominant-Sept-Akkord. Um dies auf die Tonika zu ändern, müssten die betreffenden NOTEN im Style-File geändert werden (so dass eben nur Noten der "C-Major7"-Skala vorkommen). Dies ist jedoch in MixMaster nicht ganz einfach, da es keinen Matrix-Editor ("Piano Roll") gibt. Ich beende daher vorerst hier diese Beschreibung ...


          Eine weitere Möglichkeit wäre es (wie bereits von Martin erwähnt), mit dem Tool "Style Split & Splice" zu arbeiten: Man trennt damit den MIDI-Teil des Style-Files ab und kann das so entstandene Midifile (.mid) in einem beliebigen Sequencer (DAW) wie Cubase, Cakewalk usw. bearbeiten. Wichtig ist hier vor allem, dass die bereits erwähnten Marker (pro Section jeweils ein MARKER-Event und ein TEXT-Event) unbedingt erhalten bleiben müssen. Außerdem muss das bearbeitete Midifile anschließend unbedingt im Format 0 (SMF 0) gespeichert werden, damit es mit "Spit & Splice" wieder mit dem vorher gespeicherten "Non-MIDI"-Teil (.nmi) zu einem funktionierenden Style-File zusammengefügt werden kann.


          Nun soll es aber wirklich vorerst genügen.

          Mein Tipp: Befasse dich in nächster Zeit mit verschiedenen Programmen zur Midifile-Bearbeitung (z. B. PSRUTI, MixMaster, Midifile Optimizer, gerne auch XG-Works, sowie auch mit "amtlichen" Sequencern wie Cubase, dem mittlerweile kostenlosen "Cakewalk by BandLab" usw.). Dann kannst du mittelfristig auch mal kleinere Änderungen an Styles SELBST machen. Ein PATENTREZEPT zur Style-Bearbeitung kann ich jedoch leider NICHT anbieten.


          P.S.
          Es gibt auch noch das (kostenpflichtige) Programm "StyleMagic YA" vom polnischen Hersteller "Midisoft". Es ist eines der wenigen Stylebearbeitungs-Programme, die das aktuelle Yamaha Style-File-Format "SFF2" (= SFF GE) vollständig unterstützen. Die Bedienung dieses Programms ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Ohne die angesprochenen Grundkenntnisse in MIDI- bzw. Style-Programmierung wird man hier ebenfalls nicht sehr weit kommen.
          Zuletzt geändert von t4chris; 07.08.2019, 08:12.
          Gruß
          Christian

          Alle sagten immer: "Das geht nicht!" . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

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            #6
            Moin Chris,

            herzlichen Dank für die ausführliche Erklärung.
            So macht das Forum Spass !

            Ich persönlich finde die Styles Oberkrainer Polka1 und 3, sowie OberkrainerWaltz1 und 3 (brauche nur die Gitarre und das Sheddern)
            nicht so schlimm. Die Endings sind jedoch eine Zumutung und unbrauchbar.

            2 Styles von Charly bzw.Heidruns Soundwonderland habe ich mir gerade gekauft. 3-4 und 4-4KrynerMusi1. Sind Klasse !! Danke für den Tip.

            Ich hatte bis vor 10 Jahren auch alle Volksmusik/Oberkrainer Titel mit dem Midi Akkordeon ohne Style usw. gespielt.
            Da ich jedoch relativ wenig traditionelle Oberkrainer Musik, sondern eher "fetzige" Titel und etliche Boarische spiele
            fand ich die Kombination (ausgedünnter Style, nur Gitarre und Akkordeonsheddern, zum Teil mit Drum´s) mitreissender.

            Ich habe auch den App von Turboreini, kann mich aber an die notwendige Spielweise (zuerst Bass und Akkord gleichzeitig
            bei Akkordwechsel anzuschlagen) schlecht gewöhnen.

            Was die Stylebearbeitung angeht ist Deine Ausführung ernüchternd.
            Ich habe auch Cubase6 und Split&Splice hier und würde mich nicht scheuen noch ein paar Euro für Zusatzprogramme zu investieren.

            Die Abwägung meinerseits war jedoch bisher Nutzen/Zeitaufwand.
            Jetzt bin ich Rentner und es ist mit der übrigen Zeit (noch) nicht viel besser geworden.
            Vielleicht wird dies in den Wintermonaten besser.

            Ich werde mich auf jeden Fall nochmals mit den vorhandenen Programmen beschäftigen und u.U. mein cubase wieder entstauben.

            Herzlichen Dank.

            Adolf
            Zuletzt geändert von Hamberger_Adolf; 07.08.2019, 05:24.

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              #7
              Hallo Kieri, Hallo Chris,

              nochmals herzlichen Dank für den Style Tip von Soundwonderland.

              Ich habe den Demos wirklich nicht entnommen, dass diese so Super sind.
              Habe seit 2 Tagen ein Akkordeon ausgeliehen und werde vermutlich diese Styles in Verbindung
              mit dem Midiakkordeon einsetzen.

              Nicht umsonst habe ich immer wieder angeregt, es könnte/müsste doch einen Weg geben einen Style
              "live" testen zu können. Z. Bsp. nur 1 oder 2 Variationen ohne Intro/Ending .

              Wäre dies möglich hätte ich allerdings 90% Styles die letzten Jahre nicht gekauft.

              Danke nochmals, auch an Charly und Heidrun

              Adolf

              P.S.
              Was vielleicht auch eine alternative zum Thema (Ending kürzen) , in Verbindung mit Style spielen auf dem Akkordeon ist:
              Der Einsatz von "SYNC STOP" und "Synchro Stop Window" . Klappt Super. So können die meisten Volksmusiksachen
              ohne Ending dargeboten werden und wirkt "live" . Bei zig Titel immer dasselbe Ending ist nicht wirklich der Bringer, deshalb
              eine Alternative.

              Ich denke es gibt nicht viele, die mit einem Akkordeon noch auftreten. Aber bei den Styles macht es Spass !
              Zuletzt geändert von Hamberger_Adolf; 10.08.2019, 15:49.

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