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Problem mit Aufnahme einer bestimmten Performance am Motif XF

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    Problem mit Aufnahme einer bestimmten Performance am Motif XF

    Ich hab mal wieder ein Problem welches ich absolut nicht nachvollziehen kann und zwar:

    In der USR1 H5 "Fata Morgana" wird als 3. Part die Voice "Pre7/G8 "Paris at night" verwendet.
    In dieser Voices sind das Element 1 und 2 "Fat Saw St" Wave Number 1813, also ein schönes seichtes Pad.
    Nehme ich jetzt aus dem Performance Mode heraus ein Pattern oder im Sequenzer etwas auf, dann klingt die Performance nach der Aufnahme nicht mehr so, wie gespielt.
    Und zwar...ich lasse z.Bsp. links D2und D3 stehen und spielen rechts abwärts laufende Akkorde die ich dann immer einen Takt lang stehen lasse und dann auf den nächsten wechsle. Nach der Aufnahme hört man die beiden Elemente 1 und 2 die oben benannt sind nur immer ganz kurz wenn ich die Akkorde rechts wechsle. Es klingt ungefähr so, als wenn die max. Polyphonie erreicht is und dann dadurch der Sound regelrecht abgeschnitten wird.
    Auch eine Aufnahme nur der Voice einzeln im Pattern Mode ändert daran nix so lange ich das dazu gehörige Arpeggio auf "ON" lasse. Erst wenn ich die Arp Funktion ausschalte und nehme dann diese Voices auf, erst dann bleibt die Fläche auch genau so stehen wie ich die spiele.
    Ich hab jetzt die verschiedensten Varianten der Aufnahme versucht (mit Key Start Switch auf ON, Pattern erst einmal komplett durchlaufen lassen und dann aufgenommen, normal mit Einzähler usw.), unter anderem auch mal die Quantize Funktion bemüht...es ändert sich daran nix.
    Das is jetzt für mich nicht mehr nachvollziehbar. Habt Ihr unter Umständen schon mal ähnliche Probleme festgestellt?
    Zuletzt geändert von Musiker Lanze; 04.06.2012, 10:38.
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    #2
    Hi Lanze,

    wenn mich nicht alles täuscht hängt das mit der Art des Arp's zusammen.

    Im Part 3 dieser Performance ist die Category: Hybrid eingestellt.

    Das lässt die Voice nach der Aufnahme wie abgehackt erklingen.
    Wenn Du eine andere Kategory wählst ist das nicht so, wenng leich das Arp unter Umständen nicht mehr so schön klingt.
    Grütze

    Maschi999



    ---Jeden Tag stehen 7,6 Milliarden Dumme auf und jeder denkt er gehört nicht dazu---

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      #3
      Moin Lanze,

      ich bin ja weder der ARP-, PERF-, noch "Aufnahmen-direkt-am-MOTIF-Produzier-Spezialist".

      Aber ich fand die Frage interessant und habe mir das eben mal angesehen. Über den Performance-Mode oder die Rec.-Funktion hat man keinen Einfluss. Es hängt mit der Programmierung Voice, der ARP's und der Einstellung "KeyMode" zusammen. Die richtige Logik dahinter habe ich nicht herausbekommen, aber so viel steht fest: Für (mindestens) einen Teil dieser Flächen-ARP's ("Pad...") werden die einzelnen Elemente unterschiedlich verarbeitet. Die Flächen-Elemente werden nicht von ARP-Noten getriggert. Sie reagieren z.B. auch nicht auf Sustain, die anderen jedoch schon. Ich habe mich gefragt, nach welchen Kriterien innerhalb einer Voice festgelegt wird, ob ein Element von den ARP-Noten befeuert wird, oder nicht. Das wird bei dieser Art ARP's über eine Velocity-Abgrenzung realisiert. Die "Klimper-Elemente" liegen alle in der Range 1-2, die Flächen auf 3-127. Das ist zwar gut zu wissen, hat aber offenbar noch nichts direkt mit Deinem "Problem" zu tun.

      Wenn "Key-Mode" auf "direct" steht, werden nur die angeschlagenen Tasten wiedergegeben, die Einstellung "sort" spielt nur die Arpeggio-Bewegung. Der Kombinations-Betrieb "sort & direct" spielt beides. In jedem Fall wird das Spiel auf der Tastatur anders an die Klangerzeugung weitergegeben, als ohne den ARP-Betrieb. Offensichtlich wird dabei für die "dirrect"-Elemente eine lang angehaltene Taste - genau wie die fehlende Reaktion auf das Sustain-Pedal - nicht über den "Cassettenrecorder" aufgenommen. Klingt (oder ist?) vielleicht etwas verwirrend, aber eine bessere Erläuterung habe ich auf die Schnelle nicht.

      Du kannst das Problem innerhalb dieser Performance nicht lösen. Nur bei der Aufnahme in den Pattern- oder Song-Bereich könntest Du eine Kopie der Voice auf eine separate Spur legen, die nur die Fläche enthält und im ARP-Off-Betrieb normal auf Dein Spiel reagiert.

      Hope that helps - a little bit...
      HaPe


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        #4
        Es klingt tatsächlich merkwürdig. Meine logischen Lösungsversuche sind genau wie bei Dir alle fehlgeschlagen.
        Ich habe mir zuerst die MIDI-Daten angesehen. Die Arpeggio-Daten wurden mit aufgenommen, also Arpeggiator ausschalten, und dann geht es - war aber nichts.
        Die aufgenommenen Daten haben Velocity-Werte 001-002 (was mich dann zu der unlogischen Variante führte).
        In der Voice " Paris at night" sind die Elemente 1 und 2 auf "normal" eingestellt, die Elemente 3 bis 6 auf "wave random". Alle sind aber "Element group" 1 zugeordnet - merkwürdig; Änderung brachte aber auch nichts.
        Schließlich habe ich die unlogischste Variante ausprobiert: "Note Limit" der Elemente 1 und 2 von "3-127" auf "1-127" gesetzt und das Ganze dann als MixVoice gespeichert. Das hat dann funktioniert.


        ukm

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          #5
          Zitat von ukm Beitrag anzeigen
          Schließlich habe ich die unlogischste Variante ausprobiert: "Note Limit" der Elemente 1 und 2 von "3-127" auf "1-127" gesetzt und das Ganze dann als MixVoice gespeichert. Das hat dann funktioniert.
          Hmm,

          also der Bereich "Note-Limit" geht bei mir nur von C-2 bis G8, - ich denke, Du meinst Velocity-Limit. Wenn Du den Bereich auf 1 erweiterst, werden die Flächen-Elemente aber eben auch von den ARP-Noten angesteuert und liegen nicht - wie vorgesehen - als ruhige Fläche. Es sei denn, man nimmt die ARP-Einstellung Key Mode "direct", dann gibt es aber auch keine Arpeggien der anderen Elemente. Bei der Einstellung "sort&direct" fällt das Geklimper in den Flächen-Elementen zwar kaum auf, ist aber merklich. Auf Sustain reagieren wieder nur die ARP-Elemente. Und auch nach der Aufnahme in ein Pattern bleibt die Fläche nicht liegen - jedenfalls nicht bei mir.

          Greetz,
          HaPe


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            #6
            Da hast Du natürlich recht (sowohl mit "Velocity Limit" als auch mit den weiteren Einwänden).
            War für mich auch nicht logisch, klang aber zumindest besser als die Aufnahme direkt aus der Performance ohne Bearbeitung der Paris-Voice.
            Die anderen Voices der Performance spielen da keine Rolle, da sie erst bei den Arps 2-5 zur Geltung kommen.
            Das Ganze klang dann bei mir etwa so: PatternTest



            ukm

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              #7
              Zitat von ukm Beitrag anzeigen
              War für mich auch nicht logisch, klang aber zumindest besser als die Aufnahme direkt aus der Performance ohne Bearbeitung der Paris-Voice.
              Die anderen Voices der Performance spielen da keine Rolle, da sie erst bei den Arps 2-5 zur Geltung kommen.
              Da stimme ich Dir zu. Klingt schön, Dein kleines Demo. Mal sehen, wann sich der Urheber dieser Spezialitäten zu Wort meldet.

              So long,
              HaPe


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                #8
                Zitat von hape13 Beitrag anzeigen
                Mal sehen, wann sich der Urheber dieser Spezialitäten zu Wort meldet.
                Jetzt isser da nachdem er die ganze Zeit außer Haus war.
                Danke erst mal für die Antworten. Ich hatte ja dahingehend auch bereits mit verschiedenen Einstellungen getestet.
                Die Lösung eine Voice zu erstellen die dann nur die beiden betreffenden Elements hat bringt mir nix weil...bei mir entstehen viele eigene Songs einfach aus einer Laune heraus und da sitze ich da und improvisiere einfach drauf los und nehme es gleich auf. Wenn ich dann im Nachhinein eine extra Track noch mal aufnehmen müsste, dann muss ich ja alles was ich so vor mich hin improvisiert habe auch erst noch genau analysieren welche Akkorde ich wann gespielt habe usw. Das is mir einfach zu aufwendig und zu umständlich.
                Und eigentlich erwartet man doch, dass es so funktioniert bei einer Aufnahme wie es theoretisch ja auch sein sollte. Von daher.....

                Die Lösung mit der Werteänderung auf 1 hinsichtlich der Velocity Limit Einstellung is erst mal so brauchbar denn man hört nicht wirklich in der Aufnahme, dass auch die beiden Elements dann vom Arpeggiator mit getriggert werden.
                Darum ging es mir ja prinzipiell erst mal nicht unbedingt sondern um das Verständnis der Sache als solches.
                Es is für mich einfach erst mal unlogisch, dass ich die Voice spielen kann und alles haut hin und sobald ich diese im Sequenzer oder als Pattern aufnehme, sind diese beiden Elements nicht mehr so zu hören wie gespielt.

                Prinzipiell isses in dem falle doch so. Es gibt einen Note ON und auch einen Note OFF und da müsste doch eigentlich die Voice auch nach dem Recorden noch so klingen denn die beiden Elements bzw. die Voice werden ja dann aus dem Sequenzer heraus angesteuert und müssten dann doch auch weiter so klingen so lange kein Note OFF Befehl gesendet wird oder sehe ich da was falsch?
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                  #9
                  Hallo Lanze,

                  ich glaube, das Problem hängt mit dem speziellen Arpeggio Typ "Pad & Sequence" zusammen, bei dem zusätzlich zum Arpeggio ein Pad untergelegt ist. Dies wird mit der Arpeggio Einstellung "Sort & Dirtect" realisiert. Offenbar verträgt sich diese spezielle Pad/Arpeggio Kombination nicht mit dem Performance Recording.
                  Ich stand auch schon mal vor dem gleichen Problem und habe dann den Pad Sound aus der Voice herausgenommen und in einen anderen Part kopiert, wo nur die Akkordfolge gespielt wird.
                  Meine Vermutung wird durch Deine Aussage bestätigt, daß das Problem beim Abschalten des Arpeggiators für diesen Part nicht besteht.
                  Peter Krischker

                  www.easysounds.de
                  https://www.youtube.com/user/motifnews

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                    #10
                    Zitat von Musiker Lanze Beitrag anzeigen
                    Prinzipiell isses in dem falle doch so. Es gibt einen Note ON und auch einen Note OFF und da müsste doch eigentlich die Voice auch nach dem Recorden noch so klingen denn die beiden Elements bzw. die Voice werden ja dann aus dem Sequenzer heraus angesteuert und müssten dann doch auch weiter so klingen so lange kein Note OFF Befehl gesendet wird oder sehe ich da was falsch?
                    Joooo, or läbt noch.

                    Und die gute Nachricht vorab: Du siehst das nicht (ganz) falsch. Es ist ist im Prinzip so, wie Peter heute und ich gestern - es jeweils mit etwas anderen Worten - beschrieben haben.

                    Man könnte sagen, "sort" leitet die Signale der Tastatur an den Arpeggiator weiter, der dann weiter an die Klangerzeugung. Dabei wird von der Tastatur alles genau so verarbeitet, wie gespielt. Einschließlich Sustain-Pedal und lang gehaltenen Tönen. Bei der Einstellung "sort&direct", die genau für die Kombi-ARP's - Pad und Arpeggien - benötigt wird, (weil sonst nur ent- oder weder geht) verhält sich der "direct"-Anteil eben nicht, wie gewohnt. Vielleicht, weil er auf den internen Datenautobahnen irgendwie umgeleitet werden muss, bevor das Ziel - Klangerzeugung - erreicht ist. Es wird der Akkord tatsächlich nur so lange wiedergegeben, wie die Tasten gehalten werden, weder Sustain greift, noch kann die Record-Funktion das 1:1 von der Tastatur aufnehmen. Im Grunde genommen ist die Voice "Taxi nach Paris" (oder wie war das noch???) in Verbindung mit der ARP ein Kompromiss, weil sie zwei reguläre Voices simuliert. Damit wird quasi die Performance von 4 auf 5 Parts frisiert.
                    Isso - wat willse machn. Da hilft nur ebenfalls ein Kompromiss im eigenen Workflow, oder bei der Auswahl der Sounds, denke ich.

                    Schönen Abend allerseits...
                    HaPe


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                      #11
                      Sorry hape, ich hatte wohl übersehen, dass Du schon den Typen Sort + Direct erwähnt hattest.
                      Deine Einschätzung des Frisierens von 4 auf 5 Parts ist genau richtig, denn dies war die Intention bei der Programmierung der vielen Pad & Sequence Voices.
                      Peter Krischker

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                        #12
                        OK...danke @All
                        Dann nützt das ja nix...lass ich mir halt was anderes einfallen. Wie gesagt...die andere Lösung oben mit dem geänderten Velocity Wert is ja auch ein gute Kompromiss weil man die Arp Sequenzen beiden beiden Waves eh kaum hört.
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