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Thema: Stylecreator Parametereinstellungen

  1. #1
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Stylecreator Parametereinstellungen

    Hallo Musikkollegen!

    Zu den Parametereinstellungen
    Ich will eine kleine Melodie als Phrase1 verwenden , es steht aber im Buch von Reinhold Pöhnl
    man sollte bei Cmaj7 nur die Töne C,E,G,Bb verwenden aber in meiner Melodie werden auch D# und F verwendet
    das heißt die Phrase hat folgende Töne G,C,D#,F,G
    Verstehe ich da etwas falsch

    LG Peter

  2. #2
    Hi Peter

    Das gilt für Akkorde. Für Melodien mit beliebigen Tönen setze in den (CASM) Parameter:

    NTR = Root Trans
    NTT = Melody
    NTT Bass = On

    Das ist auch die Einstellung für Bass Parts.

  3. #3
    Senior Member Avatar von t4chris
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    Hallo Peter,
    Zitat Zitat von poknudes Beitrag anzeigen
    ... es steht aber im Buch von Reinhold Pöhnl man sollte bei Cmaj7 nur die Töne C,E,G,Bb verwenden ...
    hier liegt entweder ein kleines Missverständnis vor oder oder ein Schreibfehler:

    Der Akkord Cmaj7 besteht aus den Tönen C - E - G - B (deutsche Bezeichnung = H). Hier wird also die "große Septime" verwendet.

    (C - E - G - Bb wäre der Akkord C7, also der Dominant-Sept-Akkord von F-Dur, wo ja die "kleine Septime" verwendet wird.)
    Geändert von t4chris (12.07.2018 um 17:13 Uhr) Grund: Ergänzung
    Gruß
    Christian


    Alle sagten immer: "Das geht nicht!"
    . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

  4. #4
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallo Christian!
    Hast recht hab nochmals nachgeschaut ich tu mir schwer immer mit B und Bb verwechsle es immer beim spielen nicht.
    Das ist so wenn man nicht nach Noten spielen kann , sonst brauch ich sie ja nicht es geht alles super nach Gehör (solange es noch funktioniert).

    Hallo Michael!
    Hi Peter

    Das gilt für Akkorde. Für Melodien mit beliebigen Tönen setze in den (CASM) Parameter:

    NTR = Root Trans
    NTT = Melody
    NTT Bass = On

    Das ist auch die Einstellung für Bass Parts.
    Das mit NTR=RootTrans/RootFix und NTT=Bypass/Melody/Chord hab ich schon im Buch gelesen aber in welchen Zusammenhang die Noten dazu stehen hat sich mir bis jetzt nicht erschlossen.
    Genauso Highkey und Note Limit hat sich für mich noch nicht offenbart , werde es ausprobieren müssen.

    Vielen Dank einstweilen
    LG Peter
    Geändert von poknudes (12.07.2018 um 17:53 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von poknudes Beitrag anzeigen
    Genauso Highkey und Note Limit hat sich für mich noch nicht offenbart , werde es ausprobieren müssen.
    Im Prinzip dienen diese Einstellungen dazu, dass die Begleitautomatik nicht in Bereiche transponiert, die ein gegebenes Instrument gar nicht spielen kann. Dies klänge ja nicht gerade authentisch.

  6. #6
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallo Michael!

    Hab ich auch gelesen nur mit der Umsetzung haperts , vielleicht sollte ich schauen wo es einen Kurs gibt dieses zu erlernen
    weißt eh so an der Hand nehmen und erklären.
    Werde zwar am Wochenende 72 J. aber noch lernfreudig , Zeit hab ich ja zur Genüge.

    LG Peter
    Geändert von poknudes (12.07.2018 um 18:30 Uhr)

  7. #7
    Peter , es ist ganz einfach.

    Es gibt verschiedene Arten der Begleitung in einem Style. Das kann eine Melodie sein die beim Akkordwechsel nicht auseinander gerissen werden soll. Z.B. in einem Intro von einem Titel. solche Phrasen können auch in einem Arrangement A - D vorkommen.

    Damit dein Keyboard das weis teilst du das dem Keyboard mit ob es sich um eine Melodie handelt die gespielt wird in der Tonart oder um eine Begleitung z.B. bei einer Gitarre die keiene Melodie spielt sondern ein Akkordmuster.

    Diese Beiden Dinge musst du mal grundlegend Unterscheiden.

    Beispiel beim Bass von Stand by me würde sich es doof anhören wenn du den Akkord wechselst und der Basslauf eben anderst klingt als du es gewohnt bist. Greifst du in einen anderen Akkord passt es wieder.
    Damit das nicht passiert deklariert man solche Dinge z.B. als Melodie. Dann weis dein KEyboard diese Melodie ist ein ganzes und soll nicht zerrissen werden.

    Damit deine Begleitung z.B. ein Saxophon spielt was einen Natürlichen Tonumfang des Instruments hat kann man diesen Im High und Low Bereich definieren. Somit kann du am Arranger greifen was du willst er wird nie diesen Bereich von Low - Tief und High - Hoch verlassen.
    Ist der Bereich von C0 - C6 eingestellt so wird der der Bereich in der Begleitung auch diese breite Tonfläche ausnutzen, ob es musikalisch passt oder nicht. Der Arranger ist ne Maschine ohne Hirn.

    Stellst du hingegen C3 - G4 ein dann wird dieser Bereich in der Begleitung auch nur in diesem Bereich spielen. Kommt ein Ton A4 so wird er nicht gespielt sondern nach unten verschoben.

    Über diese Einstellmöglichkeiten hast du die Möglichkeiten einen Titel exakt an deine gespielte Tonart anzupassen, damit der Begleitautomat auch das macht was der Spieler will. Dafür musst du keine Notenkenntnis haben es reicht die Grundrechenarten in Mathematik. Plus und Minus im Bereich von +/-88

    Der einfachste Kurs ist es wenn du mal alle Parts stumm schaltest bis auf einem im Arranger und stellst den Low höher so wirst du ab einem bestimmten Ton merken wie er sich in eine Richtung verschiebt. Das gleiche beim Low

    So kannst du z.B. gezielt eine Spur in Style um eine Oktav nach oben oder unten verschieben.
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  8. #8
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallo Peter!

    Danke für Deine Antwort jetzt bin ich schon mal klüger als vorher mit Deiner Antwort und meinem Probieren werde ich es hoffentlich begreifen.
    Ich frage mich warum nur kann man in den Bedienungsanleitungen es nicht so wie Du in etwa erklären das man es auch versteht
    die meisten außer von Reinhold Pöhnl , sind für Leute ohne Praxis sehr unverständlich im Detail wo man es benötigen würde.
    Da wäre noch die Frage zwecks einspielen einer Phrase mit den Tönen C - E - G - B , wie kann ich das verstehen.
    Ich hab da eine andere Tonfolge G,C,D#,F,G darum weiß ich nicht wie ich es eingeben kann , verstehe ich da wieder etwas falsch.

    LG Peter

  9. #9
    Senior Member Avatar von t4chris
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    Hallo Peter,

    ich empfehle dir, nochmals die Seiten 115 sowie 122 - 125 im PSR-3000-Handbuch aufmerksam zu lesen. Dort werden viele dieser Details der Stylefile-Parameter recht gut bzw. verständlich erklärt (wie ich finde).

    Standardmäßig sollten eben die Cmaj7-Tonleiter bzw. die Akkordtöne von Cmaj7 (auch als "CM7" bezeichnet) zum Einspielen von Style-Parts verwendet werden. Man kann diesen so genannten "Quellakkord" natürlich ändern (wenn man "unbedingt" in einer anderen Tonart einspielen will), aber dann müssen einige Dinge beachtet werden (siehe S. 115 und 122 im Handbuch).

    Tipp: Du könntest dir mal einige Styles "als Midifile" anhören. Also einfach an den Stylenamen ".mid" anhängen und z. B. am PC mit dem "vanBasco"-Player abspielen. Dort kannst du bei Bedarf alle Parts bis auf einen stummschalten. So bekommst du ein Gefühl dafür, mit welchen Tönen die einzelnen Style-Parts eingespielt/programmiert wurden.

    Du kannst in "vanBasco" auch die virtuelle Tastatur aktivieren sowie ein langsameres Tempo einstellen. Dann siehst du genau, welche Töne jeweils verwendet werden. Das ganze hört sich (als Midifile abgespielt) natürlich meist "extrem schräg" an. Dies liegt eben daran, dass nicht in DUR oder MOLL sondern in MAJOR7 eingespielt wurde.
    Gruß
    Christian


    Alle sagten immer: "Das geht nicht!"
    . Doch dann kam jemand, der dies nicht wusste – und hat es einfach gemacht ...

  10. #10
    Hallo Peter,

    die Frage ist: Wo soll diese Phrase vorkommen?

    In einem Intro oder in einer Main?

    Bei einem Intro ist es deutlich einfacher, wenn auch nicht ganz unproblematisch mit Tönen außerhalb des Cmaj7 Akkords.
    Denn hier gelten erst mal die Regeln eines Midifiles, welches ja nicht auf Akkordwechsel in Echtzeit reagieren können muss.

    Wenn die Phrase in einer Main vorkommt, musst du damit rechnen, dass Dein Style Misstöne produziert, sobald du im Livebetrieb die Akkorde wechselst, also Moll- und Septimen usw. spielst.
    Und ganz verrückt wird es, wenn beim Livespiel auch noch mitten in deinem Lauf ein Akkordwechsel stattfindet.
    Da musst du echt fit im logischen Denken sein.

    Ich versuche Dir das mal zu erklären.

    Stell Dir vor, du hast eine wunderschöne Dur-Tonleiter in deinem Style programmiert.

    Also C-D-E-F-G-A-H-C, von unten nach oben.

    Solange Du im Livebetrieb die ganze Zeit nur C-Dur als Akkord spielst, wirst du diese Tonleiter auch hören (vorausgesetzt, du hast im Style Creator auch die Parameter richtig eingestellt).

    Aber jetzt stell Dir vor, dein Akkord wechselt im Livebetrieb von diesem C-Dur-Akkord auf G-Dur.
    Sagen wir mal nach den ersten 4 Schlägen.
    Also nachdem deine Tonleiter das F gespielt hat.
    Du wirst dann deine Tonleiter nicht mehr wiedererkennen!

    Denn die spielt dann nicht mehr brav das G-A-H-C zu Ende.
    Denn logscherweise tut sie nun genau das, was sie tun soll:
    Sie passt sich der neuen Tonart an!
    Und entsprechend werden die Töne dann in diese Tonart transponiert.

    Solange Du hier nicht sagen kannst, wie die letzten 4 Töne heißen werden, die bei G-Dur zu hören sind, hast du mit weitaus schwierigeren Läufen gleich gar keine Chance.

    Ich möchte Dich beileibe nicht demotivieren.
    Aber Du befindest dich hier auf dem schwierigsten Terrain, welches unsere Keyboards zu bieten haben... ;-)

    Herzl. Gruß von Heidrun
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  11. #11
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallöchen Heidrun!

    Da hast du recht das es ein schwieriges Terrain ist , mit den Antworten und Anweisungen bin ich schon etwas weiter gekommen.
    Man muß nur hartnäckig sein und nicht Ratschlägeresistent. Bei mir dreht sich alles nur momentan um Mainversionen.

    Eines möcht ich dich fragen , wenn ich z.Bsp. irgendeine Drumsektion in einen neuen Style hinzufüge dann stell ich immer zuerst
    den Takt ein dann die Anzahl der Takte (wieviele sollte man bei Drums einstellen oder ist das egal) dann drück ich execute
    gehe mit Tabs in die Parameter stell auf Root Fixed / Bybass dann in den Reiter Channel drück bei Quantisieren auf execute
    und speicher das ganze ab.

    Jetzt zur Frage was passiert wenn ich in einem 3/4Style aus einem 4/4Style die Drums übernehme sollt das funktionieren ?
    Eine 2.Frage , ich habe beide Rytm1-2 schon abgespeichert wollte in Chord1 einen Tremolostrings C-Akkord eingeben mit Root Fixed/Chord
    wieder execute und quantisieren und komplett mit den Drums abgespeichert , hab den Style getestet nur die Drums haben sich auf einmal
    bei Akkordwechsel so angehört wie wenn ich auf den Drums spielen würde.
    Wieder in den Stylecreator und nachgeschaut da hats mir doch bei den Drums statt Bybass den Chord untergejubelt.

    Was hab ich falsch gemacht ?

    Apropo quantisieren ich nehme immer die schon vorhanden eingestellte Note bei Noten kenn ich mich nicht so aus kann das richtig sein ?

    Ich hab schon ein Midi von dem Games of Thrones Style aufgenommen da habe ich etliche Taktfehler in der Aufnahme so bringen mich die Drums durcheinander
    das soll keine Ausrede wegen meines spielens sein hört sich aber an wie ein 7/8 Takt den gibts eigentlich normal nicht

    Liebe Grüße Peter

    PS :Ich hab mir auch wie von MrRap seinen Ideen die Parts stumm gestellt die ich nicht brauche um es genauer zu hören

  12. #12
    Hallo Peter,

    ok, eins nach dem anderen... :-)

    Da hast du recht das es ein schwieriges Terrain ist , mit den Antworten und Anweisungen bin ich schon etwas weiter gekommen.
    Man muß nur hartnäckig sein und nicht Ratschlägeresistent. Bei mir dreht sich alles nur momentan um Mainversionen.

    Anzahl der Takte:
    die gilt nicht nur für die Drums, sondern immer für die gesamte Sektion.
    Du kannst also beispielsweise ein 8-taktiges Intro haben, eine 4-taktige Main A, eine 2-taktige Main B, Fill Ins sind automatisch immer 1-taktig.

    Das ist überhaupt nicht egal, wie lang so eine Sektion ist, denn Du bestimmst damit ja, nach wievielen Takten deine Einspielung wiederholt wird (loopt).

    Quantisieren
    Auch ein sehr wichtiges Thema. Damit gleichst du deine rhythmischen Spiel-Ungenauigkeiten aus.
    Bei einem Swing oder Shuffle Style nimmst du triolische Werte, und sonst gerade Werte wie Viertel, Achtel, Sechzehntel usw.
    Welche Einstellung optimal ist, kann man ausprobieren mit Execute und dann mit dem sofortigen "Undo" Drücken wieder rückgängig gemacht werden.
    Die Unterschiede sind ziemlich deutlich zu hören.

    Drums Abspeicherung
    Root Fixed/Bypass ist genau richtig.
    Vermutlich hast du bei den Drum Parametern nicht genug aufgepasst, und doch die falsche Einstellung gespeichert.
    Denn sonst dürften die Drum Instrumente bei Livespiel nicht durcheinanderpurzeln (die wurden einfach nur ungewollt transponiert).
    Du solltest dann die Parameter eines Kanals einstellen, wenn du ihn Kanal scharfgeschaltet hast, also wenn er auf Aufnahme steht.
    Denn sonst kommt es allzuschnell vor, dass man den falschen Kanal umstellt.

    In einem 3/4 Style 4/4 Drums benutzen
    ... äääähmmm ... wozu soll das gut sein?? Die Drums werden dann nicht optimal passen, auch von der üblichen Betonung in den Taktarten.
    Ansonsten: Probier es doch mit der Assembly Funktion einfach aus! :-)

    Herzl. Gruß von Heidrun
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  13. #13
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallo Heidrun!

    Das mit den Drums dachte ich mir wollt es nur nicht glauben ,vom Klang her hätten sie gepaßt aber Taktmäsig war ich damit überfordert
    ich habs ja geschrieben das da irgend etwas nicht stimmt.
    Für die anderen Ratschläge bin ich Dir sehr dankbar wieder was dazu gelernt.

    Liebe Grüße Peter

  14. #14

    Cool

    Hallo Peter,

    eifelblitz hat in diesem Beitrag dei CASM Parameter recht gut beschrieben.
    http://forum.yamaha-europe.com/showt...-Einstellungen


    LG Robby

  15. #15
    Senior Member Avatar von poknudes
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    Hallo Robby !

    Ja ist auch für mich interessant , betrifft genau meine Unkenntnis

    Liebe Grüße Peter

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